Christof Gasser Schwarzbubenland

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Inhaltsangabe zu „Schwarzbubenland“ von Christof Gasser

Dramatisch, packend, einfühlsam.

Die Suche nach der verschollenen Gattin eines Alt-Regierungsrates führt Journalistin Cora Johannis in ein kleines Dorf im Schwarzbubenland, dessen Bewohner sie feindselig empfangen. Kurz nach ihrer Ankunft überschlagen sich die Ereignisse: In der nahen Burgruine kommt eine junge Frau zu Tode, zwei weitere Leichen werden in einer Höhle entdeckt. Als die Kugeln eines Heckenschützen Cora knapp verfehlen, besteht kein Zweifel mehr, dass sie Verbrechern auf der Spur ist, die vor nichts zurückschrecken . . .

Spannend mit einem fulminanten Plot!

— Mira20

Spannende Handlung, interessante und authentische Charaktere und der genau dosierte Lokalkolorit machen dieses Buch zu einem Pageturner

— tinstamp

Menschlich, spannend, tiefgehend

— Leserin71

Ein sehr spannender und dichter Krimi

— nellsche

Fesselnd bis zur letzten Seite! Unbedingte Leseempfehlung!

— mabuerele

Ein Bestseller, der absolut flasht & mich staunend zurücklässt, denn...besser geht's nicht!

— dreamlady66

Trotz charmantem schweizerischen Flair ein spannender Krimi mit einer unkonventionellen Ermittlerin.

— fredhel

Fesselnder, tiefgründiger Auftakt zu einer neuen Krimiserie aus der Schweiz. Sehr gelungen und überzeugend.

— Ladybella911

Alle Achtung!

— SignoraBrunetti

Unglaublich spannender Krimiserien-Auftakt aus der Schweiz

— Tine13

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  • Das geheimnisvolle Dorf

    Schwarzbubenland

    tinstamp

    05. December 2017 um 15:30

    Bewertung: 4 1/2 SterneDieses Jahr habe ich eine neue Liebe gefunden...und zwar die zu Schweizer Krimis. "Schwarzbubenland" ist der dritte Krimi dieses Jahr, der aus dem Nachbarland kommt und der zweite Roman des Autors nach "Solothurn streut Asche" In diesem Krimi von Christof Gasser lernen wir eine neue Ermittlerin kennen: Cora Johannis. Sie ist freischaffende Journalistin und war jahrelang im Ausland in Kriegsgebieten eingesetzt. Zurück in Deutschland muss die alleinerziehende Mutter von zwei Kindern um jedes Projekt kämpfen. Eben erst wurde ein vielversprechender Auftrag an einen Konkurrenten vergeben. Da bekommt sie ein ganz spezielles Angebot von Daniel vom Staal. Die Ehefrau des ehemaligen Politikers ist seit fast zwölf Jahren spurlos verschwunden, der Fall von der Polizei ad acta gelegt. Zu schnell findet vom Staal, da seine Frau Elisabeth aus Russland stammt und er sie in einem bestimmten Etablissement kennengelernt hat. Alle waren davon überzeugt, dass sie nur sein Geld wollte. Doch vom Staal glaubt nicht an den Tod seiner Frau und behauptet, dass sie ihn nie freiwillig verlassen hätte. Er hat sogar einen zwingenden Beweis in der Hand, den er Cora zeigt und sie bittet nach Elisabeth zu suchen. Cora denkt nicht lange nach, denn sie muss schließlich ihre monatlichen Kosten abdecken und begibt sich nach Gilgenberg im Schwarzbubenland, das nahe der französischen Grenze und Basel liegt.Die Ablehnung der Dorfbewohner ist vom ersten Moment an spürbar und Cora ist sich bald bewusst, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Als kurze Zeit später ein junges Mädchen tot aufgefunden wird, das sich mit Cora treffen wollte, ist sie absolut sicher in Gilgenberg richtig zu sein...Der Krimi ist von Anfang an spannend und der Spannungsbogen bleibt auch bis zum dramatischen Finale gleichbleibend hoch. Diverse überraschende Wendungen lassen einem wunderbar miträtseln und trotzdemtappt man bis zum Schluss im Dunkeln. Zusätzliche Spannung erhält der Krimi auch durch das Verhalten von Staatsanwalt und Polizei, die Cora's Hinweise nicht ernst nehmen und sie sogar teilweise bei den Ermittlungen behindern. Haben sie etwas zu verbergen?Geschickt nimmt der Autor einige Themen auf, die dem Krimi weitere Anhaltspunkte geben und bei denen man überlegt, welche davon zu vom Staals Frau führen könnten...Auch das Privatleben von Cora spielt eine große Rolle. Coras Exmann hat die gemeinsame 14-jährige Tochter Mila, die seit der Trennung bei ihm gewohnt hat, wegen eines Auslandsjahres in Argentinien bei Cora untergebracht. Neben den bereits erwachsenen Sohn Julian stellt Mila Coras Nervenkostüm gewaltig auf die Probe. Das Töchterchen befindet sich mitten in der Pubertät und hasst alles an ihrer Mutter. Während Julian mit seiner neuen Freundin aufkreuzt, die nicht viel jünger als seine Mutter ist, chattet Mila mit AustinXXX im Netz, der gerne freizügerige Fotos von ihr haben möchte. Diese Chat-Protokolle haben mich sofort in Angst und Schrecken versetzt und geben dem Krimi einen zusätzlichen Spannungseffekt. Da Cora sowohl ihren Beruf, als auch ihren Kindern gerecht werden will, ist ihr Tagesablauf ziemlich chaotisch. Hier hat der Autor die Empfindungen aus der Sicht einer Frau, eben von Cora, wirklich großartig wiedergegeben. Hut ab! Man spürt förmlich ihre innere Zerissenheit und jede Mutter, die "nebenbei" einem Job nachgeht, kennt diese Gefühle sehr gut.Auch die Charaktere von Mila und Julian sind sehr authentisch und manchen von uns kommen wohl die einen oder anderen Szenen bekannt vor.Auch die Gegend rund um das Schwarzbubenland und seine Bewohner hat der Autor perfekt eingefangen. Für mich ist Christof Gasser in die Liga meiner Krimi-Lieblingsautoren aufgestiegen. Selbstverständlich werde ich ab ein Auge auf alle seine neuen Bücher haben...Schreibstil:Christof Gassers Schreibstil ist rasant, ausdrucksstark und lässt sich sehr flüssig lesen. Die eingebauten Dialoge sind eindeutig die Stärke des Autors. Die regionalen Schweizer Ausdrücke passen perfekt in die Handlung und verbreiten den nötigen Lokalkolorit. Dazu tragen auch die bildhaften Landschaftsbeschreibungen bei.Fazit:Ein weiterer großartiger Schweizer Krimi aus der Feder von Christof Gasser. Spannende Handlung, interessante und authentische Charaktere und der genau dosierte Lokalkolorit machen dieses Buch zu einem Pageturner. Ich habe die Liebe zu Schweizer Krimis gefunden.

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  • Rezension zu "Schwarzbubenland" von Christof Gasser

    Schwarzbubenland

    dorli

    04. December 2017 um 12:35

    Solothurn. Die Ehefrau des Alt-Regierungsrats Daniel vom Staal ist seit nunmehr zwölf Jahren verschwunden. Die polizeilichen Ermittlungen sind schon seit langem eingestellt. Als vom Staal per Post ein Schmuckstück seiner Frau erhält, ist er sich sicher, dass Elisabeth noch lebt. Er beauftragt die freischaffende Journalistin Cora Johannis, der neuen Spur nachzugehen und etwas über den Verbleib seiner Frau herauszufinden…Gerade noch hat Cora Johannis sich geärgert, dass sie einen als sicher gewähnten Auftrag für eine Reportage beim „Solothurner Tagblatt“ nicht erhalten hat, da bekommt sie das äußerst einträgliche Angebot des ehemaligen Regierungsrates. Nicht nur der Ausgleich für das ausgefallene Honorar beim Tagblatt lockt, auch Coras Ehrgeiz ist erwacht. Sie nimmt den Job an. Bei ihrer Suche nach Elisabeth landet sie in dem kleinen Ort Gilgenberg und wird nicht gerade freundlich empfangen…Christof Gasser hat mich mit „Schwarzbubenland“ von der ersten bis zur letzten Seite fest im Griff gehabt. Der Krimi wird flüssig und spannend erzählt und der gesamte Handlungsverlauf ist sehr gut durchdacht und ausgefeilt.Nicht nur der spannende Kriminalfall hat mich schnell gepackt, auch das Personal, das der Autor ins Rennen schickt, hat mich begeistert. Die Figuren werden ausnahmslos interessant und vielschichtig präsentiert und bekommen schnell ein Gesicht. Selbst Nebenfiguren wirken echt und lebendig und bereichern mit ihren Eigenheiten die Szenerie. Zudem gelingt es Christof Gasser hervorragend, die Emotionen seiner Protagonisten wiederzugeben, so dass ich durchweg mit allen Akteuren mitfühlen und mitfiebern konnte. Cora war mir sofort sympathisch. Sie hat alles, was eine Investigativjournalistin braucht, ist unerschrocken, wenn es um die Recherche geht, zielstrebig und stur, wenn sie Informationen will. Auch wenn ihr ihre zurückliegenden Aufenthalte in Krisengebieten heute noch Albträume bescheren, liebt sie ihren Beruf. Die alleinerziehende Mutter liebt aber auch ihre Kinder. Sie möchte in beiden Lebensbereichen alles richtig machen, gerät dabei jedoch an ihre Grenzen. Besonders im Umgang mit ihrer pubertierenden Tochter Mila wirkt ansonsten so toughe Frau manchmal richtig hilflos.Christof Gasser kann auch mit einer großen Portion Lokalkolorit punkten. Dank der detailreichen Beschreibungen konnte ich mir die Schauplätze in und um Gilgenberg – ein fiktives Dorf, das der Autor in die reale Landschaft des Schwarzbubenlandes eingebettet hat – sehr gut vorstellen. Die Besonderheiten des beschaulichen Landstriches werden hervorgehoben, die lokalen Begebenheiten und auch die Eigenarten der Einheimischen fließen in die Handlung ein. Ein paar Einwürfe in Mundart runden den Regionalkrimi prima ab.„Schwarzbubenland“ hat mir sehr gut gefallen. Ein angenehm zügig zu lesender Krimi, der mit interessanten Charakteren und einer fesselnden Handlung zu überzeugen weiß - ein rundum spannendes Lesevergnügen.

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  • Leserunde zu "Schwarzbubenland" von Christof Gasser

    Schwarzbubenland

    solothurnkrimi

    Liebe Freunde, wie bereits angekündigt, starte ich gerne eine neue Leserunde, diesmal zu meinem neuen Roman "Schwarzbubenland". Ich beabsichtige, damit eine neue Reihe mit der Solothurner Journalistin Cora Johannis zu beginnen, die sich in erstem Fall gleich auf die gefährliche Suche nach einer verschollenen Liebe ins Solothurnische Schwarzbubenland begibt. Nachdem das Konzept der Handlung im Sommer letzten Jahres innert Stunden in meinem Kopf entstanden war, habe ich das Buch im Herbst vor einem Jahr innert vier Wochen in Rohfassung geschrieben. Kurz: die Geschichte hat mir Spass gemacht, vor allem, weil das Schwarzbubenland (mehr dazu siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Dorneck-Thierstein)viele Kindheitserinnerungen für mich birgt. Auch diesmal stellt der Emons Verlag 15 Bücher für die Verlosung zur Verfügung. Ich lade gerne bestehende aber auch neue Freunde zur Verlosung ein und freue mich auf die gemeinsame Leserunde mit euch. 

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  • Menschlich, spannend, tiefgehend

    Schwarzbubenland

    Leserin71

    27. November 2017 um 16:31

    Die Journalistin Cora Johannis wird beauftragt, eine Vermisste und mittlerweile für tot Erklärte ausfindig zu machen, da ihrem Mann eine Medallion geschickt wurde, das ihr gehörte. Cora setzt sich mit allen Mitteln für die Aufklärung ein. Als noch zwei weitere Morde geschehen, gerät auch sie selbst in die Schusslinie...Meine Meinung:Der Prolog hat meine Neugier geweckt. Die eigentliche Handlung beginnt nur etwas langsamer. Christof Gasser gelingt es, immer wieder noch einen drauf zu setzen. Das Ende war überzeugend, aber nicht nur das.Auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, allen voran Cora Johannis. Sie ist eine Frau mit zwei fast erwachsenen Kindern, die ihren Lebensunterhalt erkämpfen muss. In den Konflikten, die sie v. a. mit ihrer pubertierenden Tochter austragen muss, zeigt sie eine große Tiefe und Selbstreflexion. Die Polizeibeamten, die auch in anderen Krimis des Autors im Focus stehen, treten hier in der Nebenrolle auf. Das Schwarzbubenland liegt im Schweizerischen Kanton Solothurn und war mir bis dato unbekannt. Der Autor beschreibt sehr schön die Landschaft des Jura und die Eigenheiten der dörflichen Bevölkerung. Natürlich richtet sich die Schreibweise nach den schweizerischen Regeln der Rechtschreibung, Helvetismen eingeschlossen. Dass der Krimi auch mit heiteren Passagen aufwartet, habe ich als zusätzliches Plus verbucht.Mein Fazit:Toll gestrickter Krimi, sympatische Ermittlerin, großes Kopfkino - 5 Sterne.

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  • Schwarzbubenland

    Schwarzbubenland

    nellsche

    26. November 2017 um 13:58

    Die freiberufliche Journalistin Cora Johannis bekommt ein Angebot, das sie nicht ausschlagen kann. Sie soll für Daniel vom Staal nach dessen verschwundener Ehefrau suchen. Diese Suche führt Cora in ein kleines Dorf im Schwarzbubenland, wo die Bewohner ihr unfreundlich entgegentreten. Schnell überschlagen sich die Ereignisse und Cora wird klar, dass sie bei ihren Nachforschungen in ein Wespennest gestochen hat und selbst in Gefahr schwebt.Dieser Krimi hat mir außerordentlich gut gefallen und war ein absolutes Lesehighlight.Der Schreibstil ist sehr gut verständlich und flüssig zu lesen, dennoch anspruchsvoll und komplex. Hier kommt keine Langeweile auf. Ganz im Gegenteil, denn die Spannung wurde großartig aufgebaut und bis zum Ende gehalten. Ich war komplett gefesselt und musste das Buch ganz schnell verschlingen.Cora Johannis hat mir sehr gut gefallen. Es gab viele Einblicke in ihr Privatleben als alleinerziehende Mutter zweier Kinder, die teilweise viel von ihr abverlangen. Der Versuch, ihrem Beruf und ihrer Familie stets gerecht zu werden, war nicht wirklich leicht für Cora. Diese Einblicke haben mir Cora nahe gebracht und ich empfand sie authentisch und menschlich. Dass ich als Leser die Ermittlungen bzw. Recherchen aus ihrer Sicht als Journalistin verfolgen konnte, fand ich sehr gelungen.Sehr anschaulich und detailliert empfand ich die Beschreibungen der Ortschaften und Umgebungen. Dadurch war ich in der Lage, mir ein super Bild zu machen, was die Story nochmal realer machte.Den Fall empfand ich als äußerst komplex und dicht und er war für mich nicht durchschaubar. Ich konnte wunderbar miträtseln und mir meine eigenen Gedanken machen, ohne alles in Gänze zu erahnen. Im Verlauf gibt es interessante Wendungen und ein überraschendes Ende.Ich kann diesen sehr spannenden und anspruchsvollen Krimi absolut empfehlen, er ist ein perfekter Auftakt für die neue Reihe um Cora Johannis. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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  • Brisanter und fesselnder Krimi

    Schwarzbubenland

    mabuerele

    24. November 2017 um 16:56

    „...Es musste ein Naturgesetz geben, dass grandiose Aussichten oft den Blick zur Basis verdeckten...“ Zwei junge Leute finden sich auf dem Mittelalterfest sympathisch. Sie begeben sich in eine alte Scheune. Wenige Minuten später sind beide tot. Ab den nächsten Tag gelten sie als vermisst. Cora Johannis ist freischaffende Journalistin und alleinerziehende Mutter. Normalerweise lebt nur ihr Sohn Julius bei ihr. Doch da ihr Ex-Mann in Argentiniern unterwegs ist, hat sie auch ihre Tochter Mila aufgenommen. Die 14jährige ist in der Pubertät. Die Spannungen zwischen beiden sind mit den Händen greifbar. Dann muss Cora noch erleben, dass ein Projekt bei der Zeitung an einen ihrer Konkurrenten vergeben wird. Da kommt ihr das Angebot von Daniel vom Staal gerade recht. Sie soll nach seiner verschollenen Frau suchen. Sie ahnt nicht, dass sie dabei in ein Wespennest stochert. Der Autor hat einen fesselnden Krimi geschrieben, der die psychischen Tiefen der Protagonisten ausleuchtet und um gesellschaftliche Probleme keinen Bogen macht. David von Staal war einst Regierungsrat, hat aber nach dem Verschwinden seiner Frau, die aus Weißrussland stammte, vor 12 Jahren sein Amt niedergelegt. Die Suche nach seiner Frau wurde damals schnell aufgegeben. Nun hat er einen Brief erhalten mit einem Schmuckstück seiner Frau. Das gibt ihm Hoffnung, dass sie noch lebt. Cora begibt sich nach Gilgenberg im Schwarzbubenland, um den Absender des Briefes zu finden. Die Einwohner sind nicht sehr auskunftsfreudig, sondern eher unfreundlich. Der Schreibstil des Buches ist sehr ausgereift. Das zeigt sich schon bei der Charakterisierung der Protagonisten. Obiges Zitat stammt von Cora nach einem Blick aus dem Fenster von vom Staals Wohnung. Auch die Handlungsorte werden detailliert beschrieben. Dazu gehört, dass selbst die Spannungen zwischen den Schwarzbubenland und Solothurn thematisiert werden. Cora schleppt eine ziemliche Bürde aus ihrer Vergangenheit mit sich herum. Die wird in heftigen Flashbacks dargestellt. Sie war Journalistin im Irak. Was dort passiert ist, erfahre ich erst nach und nach. Mila, die Tochter, fühlt sich vernachlässigt. Als besonders Stilelement hat der Autor hier Chatprotokolle eingearbeitet. Mir stellten sich alle Härchen auf, als Milas Gegenüber schon nach wenigen Chats nach freizügigen Fotos fragte. Die Stärken des Autors liegen unter anderen im seinen exakt ausgearbeiteten Dialogen. Deren Stil ändert sich geschickt mit den Partner, die miteinander ins Gespräch kommen. Ehrlich, aber trotzdem freundschaftlich legt Patrizia Cora ihre Meinung zu den Problemen mit der Tochter dar. Als langjährige Freundin verweist sie dabei auf Coras eigene Kindheit. Bei der Diskussion in Gilgenberg mit den Wirt dagegen schenken sich beide nichts. Hier kommen Cora ihre Rechtskenntnisse entgegen, die es ihr ermöglichen, sich durchzusetzen. Ihre Gespräche mit Mila schwanken zwischen Schuldbewusstsein und Anklage. Polizei und Staatsanwalt bekleckern sich anfangs nicht gerade mit Ruhm. Coras Hinweise werden abgeblockt. Der Krimi hat mir ausgezeichnet gefallen. Er beweist, welche dunklen Aktivitäten möglich sind, wenn nicht so genau hingesehen wird und Vorurteile den Blick trüben.

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  • Ein Bestseller, der absolut flasht & mich staunend zurücklässt, denn...besser geht's nicht!

    Schwarzbubenland

    dreamlady66

    23. November 2017 um 19:04

    (Inhalt, übernommen)Dramatisch, packend, einfühlsam. Die Suche nach der verschollenen Gattin eines Alt-Regierungsrates führt Journalistin Cora Johannis in ein kleines Dorf im Schwarzbubenland, dessen Bewohner sie feindselig empfangen. Kurz nach ihrer Ankunft überschlagen sich die Ereignisse: In der nahen Burgruine kommt eine junge Frau zu Tode, zwei weitere Leichen werden in einer Höhle entdeckt. Als die Kugeln eines Heckenschützen Cora knapp verfehlen, besteht kein Zweifel mehr, dass sie Verbrechern auf der Spur ist, die vor nichts zurückschrecken . . .Zum (genialen) Autor:Christof Gasser, geboren 1960, in Zuchwil bei Solothurn, war lange in leitender Funktion in der Uhrenindustrie tätig und arbeitete viele Jahre als Betriebsleiter in Asien. Heute ist er selbstständig und unterrichtet nebenamtlich als Dozent an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Vor einem Jahr hat er sich entschlossen, seinen Jugendtraum zu verwirklichen und als Autor tätig zu sein. Er lebt mit seiner Ehefrau in der Nähe von Solothurn, Schweiz.Schreibstil/Fazit:DANKE an Christof Gasser bzw. den Emons-Verlag für Eure Zusage & schnelle Belieferung! Ich freute mich über die Teilnahme an dieser besonderen Leserunde, denn der Krimi verdient & trägt zu Recht das Prädikat "Bestseller" mit einer vielseitigen Story, wunderbar recherchiert von einem vor-Ort-Seienden, die es mächtig in, aber auch an sich hat...Die 270 Seiten in angenehmer Schriftgrösse mit nicht überfrachteten Seiten, 14 teilweise kurzknappen Kapiteln, was Spannung hervorrief und regelrecht zum Lesen antrieb, einem Prolog sowie Epilog gefolgt von einem Glossar und einer persönlichen Danksagung sowie Hinweise auf weitere, vorliegende Bände des Autors ließen sich angenehm lesen und verarbeiten. Spannung auf höchstem Niveau inkl. Verwirrspielen vor einer traumhaften Kulisse und mit authentischen Protagonisten - hier stimmte einfach Alles: Witz, Charme, Raffinesse, Detailwissen...der Leser wurde regelrecht gefordert und fieberte Seite um Seite mit - schmunzelnde Momente gepaart mit viel Lokalkolorit und einer eingewobenen Liebesgeschichte rundeten dieses perfekt- durchdachte Meisterwerk ab - definitiv ein besonderer dicht umwobener Krimi der besonderen Güte - Gasser rockte das Ding bis zum Schluss & verdient hier absolut verdient die Höchstpunktzahl - ich bin einfach begeistert ob diesem so kreativen Schreibtalent, wow!Die Story hat allemal Filmcharakter und bedeutet für mich - uneingeschränkt - eines der bislang wenigen Krimi-Highlights in 2017, die ich lesen und verinnerlichen durfte - boy you rock!Definitiv: Ich hatte mächtigen mitermittelnden Lesespass und kann dieses aktuelle Werk aus einem legendären Verlag allen Krimifans nur wärmstens empfehlen - überzeugt Euch selbst - denn, die Schweiz ist immer eine (literarische) Reise wert :)

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  • Mutige Cora

    Schwarzbubenland

    fredhel

    22. November 2017 um 17:36

    An der Journalistin Cora Johannis ist nichts konventionell. Sie hat lange freischaffend aus gefährlichen Krisengebieten berichtet, aber nun muss sie ihren Lebensmittelpunkt wieder im heimatlichen Solothurner Umland einrichten, damit sie ein Auge auf ihre anstrengend pubertäre Tochter Mila werfen kann. Zum Glück lebt noch der erwachsene Sohn Julian mit im Haushalt, der als ausgleichendes Element zwischen den aufbrausenden Frauen fungiert. Die Auftragslage ist schlecht, die Lebenskosten hoch, so schätzt Cora sich glücklich als sie von Herrn vom Staal auf einen Cold Case angesetzt wird. Elisabeth vom Staal ist vor Jahren spurlos verschwunden, und da sie vor der Ehe in einem Bordell gearbeitet hatte und ursprünglich aus Russland stammt, wurde damals der Fall schnell ad Acta gelegt. Man glaubte, Elisabeth hätte nur das Ziel gehabt, ihren Ehemann auszunutzen.  Kein Wunder also, dass sich vom Staal beim Auftauchen von neuen Hinweisen einen privaten Ermittler sucht und eine üppige Bezahlung garantiert. Cora findet tatsächlich eine heiße Spur, die aber nicht nur zwei wichtigen Zeugen den Tod bringt, sondern auch sie selbst allerhöchster Gefahr aussetzt. "Schwarzbubenland" ist mehr als ein Regionalkrimi, denn trotz der gemütlich schweizerischen Ausdrucksweise, die wirklich äußerst dezent zwischen den Zeilen durchschimmert, entwickelt sich ein Spannungsbogen, der nur hin und wieder durch häusliche Erziehungsscharmützel unterbrochen wird. Auf dem Cover prangt ganz zu Recht ein roter "Bestseller"-Button.

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  • wieder ein Volltreffer

    Schwarzbubenland

    tweedledee

    20. November 2017 um 17:17

    Von Christof Gasser habe ich die beiden Solothurn Krimis gelesen, von denen ich begeistert war. "Schwarzbubenland" ist der erste Teil der neuen Reihe um die Journalistin Cora Johannis und wieder ein Volltreffer. Diesmal lässt der Autor keinen professionellen Ermittler einen Fall lösen, sondern eine unabhängige Journalistin, die  eigenständiger  ermitteln kann und sich nicht unbedingt so streng an Gesetze halten muss, wie ihre Kollegen von der Polizei. Auch spielt das Privatleben von Cora hier eine größere Rolle, was mir sehr gut gefallen hat. Cora ist geschieden, hat zwei Kinder. Ihr Sohn Julian ist bei ihr aufgewachsen, während ihre Tochter Mila nach der Trennung zum Vater kam. Momentan lebt auch sie bei Cora, ist mit der Situation aber nicht glücklich und lässt den pubertierenden Teenie so richtig schön raushängen. Zoff ist an der Tagesordnung. Die Personen sind liebevoll skizziert und wirken authentisch, egal ob sympathisch oder nicht. Da ich ein Fan von skurrilen Gestalten bin, fand ich die Figur des Schtäkkä-Köbi eine echte Bereicherung. Doch worum geht es eigentlich? Cora erhält einen lukrativen Auftrag von einem ehemaligen Regierungsmitglied. Daniel vom Staals Frau ist vor 12 Jahren von einem Tag auf den anderen spurlos verschwunden. Für die Polizei war der Fall schnell klar, sie ging davon aus dass seine Frau Elisabeth  ihn verlassen hat, Ermittlungen wurden nie eingeleitet. Doch Daniel vom Staal hat nie an die Version geglaubt, für ihn steht fest dass seine Frau ihn damals nicht freiwillig verlassen hat, sondern ihr etwas zugestoßen ist. Jetzt will er Klarheit, egal wie das Ergebnis ausfällt. Cora stellt Nachforschungen an und befindet sich bald selbst in Gefahr. Worauf hat sie sich nur eingelassen? Christof Gassers Schreibstil ist anspruchsvoll,  durch gelegentlich eingestreute mundartliche Begriffe und die Beschreibung der Umgebung, der Landschaft des Schwarzbubenlandes, erzeugt er Lokalkolorit. Im Buch spielt ein fiktives Dorf eine große Rolle, es ist perfekt in die Landschaft eingepasst, wenn man die Örtlichkeiten nicht kennt merkt man auch nicht, dass das Dorf nicht existent ist. Der Fall ist spannend, ich habe Vermutungen angestellt, hatte aber keine Ahnung, in welche Richtung es geht. Wenn man die Krimis aus Gassers Feder kennt, weiß man, dass keine einfache Lösung präsentiert wird. So auch hier, mit diesen Wendungen und dem Ende hätte ich nicht gerechnet. Besonders gut gefallen hat mir, dass Ermittler aus der Solothurn-Reihe Gastauftritte hatten. Fazit: Perfekter Auftakt zu der neuen Reihe. Wer spannende, anspruchsvolle Krimis mit Lokalkolorit, die aber nicht einfach gestrickt sind,  liebt, der ist hier richtig. Für mich bleibt der Autor ein Geheimtipp, ich warte gespannt auf die Fortsetzung.

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  • Was passierte im Schwarzbubenland?

    Schwarzbubenland

    Ladybella911

    20. November 2017 um 06:31

    Inhaltsangabezu „Schwarzbubenland“ von Christof Gasser Die Suche nach der verschollenen Gattin eines Alt-Regierungsratesführt Journalistin Cora Johannis in ein kleines Dorf im Schwarzbubenland, dessen Bewohner sie feindselig empfangen. Kurz nach ihrer Ankunft überschlagen sich die Ereignisse: In der nahen Burgruine kommt eine junge Frau zu Tode, zwei weitere Leichen werden in einer Höhle entdeckt. Als die Kugeln eines Heckenschützen Cora knapp verfehlen, besteht kein Zweifel mehr, dass sie Verbrechern auf der Spur ist, die vor nichts zurückschrecken . . . Ich kenne zwar keinen der Vorgängerbände – leider muss ich jetzt sagen – bin aber von der Person, um die sich hier alles dreht, nämlich der Journalistin Cora Johannis, schon jetzt sehr angetan und überzeugt. Eine Frau, die geerdet im Leben steht, allein erziehende Mutter eines aufmüpfigen Teenagers und eines nicht ganz konventionell handelnden Sohnes., Der Auftrag nach der verschollenen Ehefrau eines hoch angesehenen ehemaligen Regierungsmitglieds zu suchen kommt für Cora gerade recht, ist ihr doch erst vor kurzem ein lukrativer Auftrag durch die Lappen gegangen. So macht sich die freischaffende Journalistin auf den Weg ins „Schwarzbubenland“ einem wunderschönen Flecken Erde Nähe Basel und französischer Grenze, um in dem Dorf Gilgenberg ihre ersten Recherchen zu führen. Der Autor, Christof Gasser, hat dieses Dorf und seine Bewohner so unglaublich gut beschrieben dass es mir während des Lesens gar nicht aufgefallen ist, dass es sich hier um ein fiktives Dorf handelt., Von Anfang an gestalten sich die Recherchen als schwierig, denn Cora wird nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Im Gegenteil, als sie anfängt, Fragen zu stellen, bekommt sie die offene Feindseligkeit der Bewohner zu spüren, und nicht nur das. Sie bekommt eine ernstzunehmende Warnung von Seiten der Staatsanwaltschaft und die Behörden mauern. Bald weiß sie nicht mehr., wem sie trauen kann. Es gibt eine Tote, in einer Burgruine werden weitere Leichen gefunden und sie gerät in Lebensgefahr. Aber was bedeutet dies alles, welche Geheimnisse verbergen sich hinter der Geschichte, oder soll hier irgendetwas vertuscht werden? Wird es ihr gelingen, etwas über die verschwundene Ehefrau herauszufinden? Schwarzbubenland ist der Auftakt zu einer neuen Serie mit der investigativen Ermittlerin Cora Johannis, einer freischaffenden Journalistin. Mir gefällt diese Idee besonders gut, weil sie den Spagat aufzeigt, den eine alleinerziehende Mutter zwischen Familie und Arbeit bewältigen muss. Eine rasante und temporeiche Story, Spannung und Action von Anfang an, die konsequent bis zum Ende gehalten wird und mit einer fesselnden, bildhaften Sprache und überraschenden Wendungen besticht. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Band dieser Reihe und vergebe hier gerne 5 Sterne. Meine Meinung: Absolut lesenswert.

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  • Alle Achtung!

    Schwarzbubenland

    SignoraBrunetti

    16. November 2017 um 14:47

    Der Autor ist mit seinem 3. Werk noch besser geworden! Bereits die Solothurn-Krimis fesseln ja die verwöhntesten Krimi-Herzen mit ihrem ureigenen Charme, aber diese Cora Johannis vermag unglaublich gut zu gefallen und setzt eine neue Marke. Selbstredend begrüsst man mit einem warmen Gefühl dann auch noch das Auftauchen einiger Helden der Solothurn-Krimis, jedoch stets so, dass Neuleser keine Wissenslücke verspüren. Mit dem Krimi um die Protagonistin Cora Johannis setzt Christof Gasser in Sachen Sprachgewandtheit und Pfeffer noch einen drauf und fasziniert mit ausgereifter und erneut unerhört schonungsloser Berichterstattung. Detailtreue und fundierte Sachlogik sind unter seiner Feder seit jeher gnadenlos mit den Stories verrankt. Verwöhnt wurde man erneut mit Spannung, Verwegenheit, einem Schuss Erotik, nicht konfliktfreien Beziehungskisten und Gänsehaut. Dankbar, dass Christof Gasser einen zwischendurch wieder kurz durchatmen lässt, legt man das Buch dann sprachlos und auch etwas traurig, dass dieses schon wieder ausgelesen ist, zur Seite. Bitte mehr davon! 

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  Punkteeilatan123                                 ---   96 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   343 Punkte Frenx51                                     ---  127 Punkte glanzente                                  ---   104 Punkte GrOtEsQuE                               ---   94 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   207,5 Punkte Hortensia13                             ---   199 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  222 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    109 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   153 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   116 Punkte Katykate                                  ---   130 Punkte Kerdie                                      ---   259 Punkte Kleine1984                              ---   190 Punkte Kuhni77                                   ---   155 Punkte KymLuca                                  ---   149 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   306 Punkte Larii_Mausi                              ---    154 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   331 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte miau0815                                 ---   71 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   263 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  163 Punkte Nelebooks                               ---  310 Punkte niknak                                       ----  328 Punkte nordfrau                                   ---   162 Punkte PMelittaM                                 ---   283,5 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   165 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   87 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 80 PunkteSandkuchen                              ---   300 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   209 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   361 Punkte SomeBody                                ---   207,5 Punkte Sommerleser                           ---   244 Punkte StefanieFreigericht                  ---   263,5 Punkte tlow                                            ---   178 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   147 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   202 Punkte Yolande                                       --   233 Punkte

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    • 2656
  • Ein toller Reihenauftakt

    Schwarzbubenland

    Bellis-Perennis

    14. November 2017 um 14:34

    „Schwarzbubenland“ ist der Auftakt einer neuen Krimi-Reihe von Christof Gasser, der seinen Lesen schon durch die „Solothurn-Krimis“ mit Dominik Dornach bekannt ist.Hier in diesem Krimi spielt die investigative Journalistin Cora Johannis die Hauptrolle. Cora ist alleinerziehende Mutter zweier Kinder. Beide wirken durch die häufigen Abwesenheiten der Mutter ein wenig verloren und suchen außerhalb der engen Familie nach Bestätigung. Sohn Julian ist mit der 15 Jahre älteren Lara liiert und Nesthäkchen Mila, mitten in der Pubertät, chattet mit „Austin“, der gerne Nacktfotos von ihr hätte. Und, als wenn Cora mit der Familie nicht schon genug Zores hätte, geht ihr ein gut dotierter Auftrag durch die Lappen. Kurze Zeit später erhält sie von Daniel vom Staal, einem ehemaligen Regierungsmitglied, den Auftrag, seine seit fast zwölf Jahren vermisste Ehefrau Elisabeth zu finden – tot oder lebendig.Auf ihren Recherchen dringt sie tief in die Geheimnisse des (fiktiven) Ortes Gilgenberg ein. Sie erliegt dem Charme eines Burgherrn und kaum scheint sie der verschwundenen Elisbeth einen Schritt näher zu sein, stirbt ein Informant nach dem anderen.Wird es Cora gelingen, das mysteriöse Verschwinden von Elisabeth vom Staal nach so langer Zeit aufzuklären?Meine Meinung:Mit diesem Buch ist Christof Gasser wieder ein fesselnder Krimi gelungen. Anders als bei den Solothurn-Krimis spielt nicht die Polizei und deren Ermittlungsarbeit die große Rolle, sondern die Recherche einer unorthodoxen Journalistin. Cora ist zerrissen zwischen ihrem Beruf, der sie oft an die Grenzen bringt, und ihrer Familie. Sie ist oft inkonsequent und übersieht, dass die 14-jährige Mila, leidet.Gut gefallen haben mir die Gastauftritte von Dominik Dornachs Team. Eine nette Idee, hier eine Querverbindung zu schaffen.Fazit:Ein fesselnder Krimi aus dem Hause Emons, dem hoffentlich noch einige Fälle folgen.5 Sterne.

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  • Das große Geheimnis von Gilgenberg

    Schwarzbubenland

    Tine13

    12. November 2017 um 17:41

    Cora Johannis, freischaffende Journalistin und alleinerziehende Mutter ist gerade vom Pech verfolgt. Nicht nur das sie riesigen Zoff mit ihrer pubertierenden 14 jährigen Tochter Mila hat, nein auch ein lukrativer Auftrag für ein Journal geht ihr durch die Lappen, obwohl sie fest mit diesem Einkommen gerechnet hat! Wie gut das aus heiteren Himmel ein lukrativer Auftrag ins Haus schneit. Daniel vom Staal, Alt Regierungsrat bietet ihr 50.000 CHF, wenn Cora über seine vor 12 Jahren spurlos verschwundene Frau recherchiert. Er bräuchte endlich Gewissheit über Elisabeth und ihr Schicksal, als Auslöser zeigt er Cora ein ihm anonym zugeschicktes Medaillon aus Elisabeths Besitz. Cora greift zu, bietet Vom Staal ihr auch noch eine satte Erfolgsprämie! Die Suche startet erfolgreich, führt sie Cora zu einem jungen Mädchen mitten in das kleine Dorf Gilgenberg im Schwarzbubenland. Doch in diesem Ort ist sie gar nicht Willkommen! Cora spürt große Ablehnung, welches Geheimnis wird hier gehütet…!? „Schwarzbubenland“ von Christof Gasser ist der Auftakt zu einer neuen Krimiserie mit der Solothurner Journalistin Cora Johannis in der Hauptrolle. Szenerie ist eine kleine Ecke der Schweiz, das sogenannte Schwarzbubenland, nahe der französischen Grenze und Basel gelegen. Einst eine Schmugglerecke.Schmuggeln, dort „schwärzen“ genannt, diente vermutlich als Namensgeber;)   Der kleine Ort der Handlung ist aber fiktiv. Eine wundervoll beschriebene Gegend mit Burgen, Wäldern, Bergen aber echt;) dort mittendrin stößt Cora in ein Wespennest! Der rasante, bildhafte und ausdrucksstarke Schreibstil, hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die Story fasziniert, die Spurensuche und Erlebnisse der sympathischen Protagonistin verlaufen hochspannend! Ein absoluter Pageturner dieser Kriminalroman, wirklich sehr zu empfehlen! Superunterhaltsam für ein regnerisches Wochenende:)

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  • Spannung pur

    Schwarzbubenland

    Melanie_M

    11. November 2017 um 19:10

    Cover: Das Cover zeigt einen düsteren Wald.  Wenn man das Buch liest, weiß man den Bezug zu dem Cover. Inhalt: Cora, die momentan sehr viele Probleme mit ihrer pubertierenden Tochter Mila hat, wird von Daniel vom Staal beauftragt, Infos über seine für tot erklärte Frau zu beschaffen.  Die letzte Spur führt Journalistin Cora nach Gilgenberg. Dort wird sie nicht gerade  mit offenen Armen empfangen. Als es dann noch mehrere Leichen gibt, schwebt Cora in Lebensgefahr. Schafft sie es, etwas über Elisabeth vom Staal herauszufinden?Meinung / Sonstiges: Der Autor beschreibt die Charaktere sehr gut, man kann sich richtig hineinfühlen.  Teilweise hatte ich ein bisschen Probleme mit den schweizerischen Ausdrücken, für diesen Fall gibt es jedoch am Ende ein Glossar. 5 Sterne hat das Buch auf jeden Fall verdient

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