Solothurn trägt Schwarz

von Christof Gasser 
4,7 Sterne bei25 Bewertungen
Solothurn trägt Schwarz
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Eine der besten Krimis, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Mit ganz viel Lokalkolorit und Spannung!

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Spannend und fesselnd – ein absoluter Pageturner.

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Inhaltsangabe zu "Solothurn trägt Schwarz"

Ein Zürcher Journalist wird tot am Aare-Ufer aufgefunden. Steckt die Balkan-Mafia, über die der Reporter recherchiert hat, hinter dem Anschlag? Bevor Dominik Dornach von der Solothurner Kantonspolizei und Staatsanwältin Angela Casagrande die brisanten Zusammenhänge aufdecken können, geschieht ein weiterer Mord – und Dornachs Tochter Pia gerät in tödliche Gefahr . . .

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783954517831
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Emons Verlag
Erscheinungsdatum:17.03.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Igelas avatar
    Igelavor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine der besten Krimis, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Mit ganz viel Lokalkolorit und Spannung!
    Leseempfehlung!

    Enthüllungsjournalist Walter Löscher wird schwer verletzt am Aareufer aufgefunden, kurze Zeit darauf stirbt er. Dies ist schon der zweite Mord in kurzer Zeit, mit dem es Kommissar Dominik Dornach von der Kripo Solothurn zu tun hat. Staatsanwältin Angela Casagrande verlangt explizit, dass Dornach am Tatort erscheint, denn die beiden Morde weisen Parallelen auf. Beide Männer, das erste Opfer und Löscher, hatten kurz vor ihrem Tod Kontakt mit einer rothaarigen Frau. Dornach übernimmt die Leitung der SOKO und ist schon bald tiefer in den Fall verstrickt als ihm lieb ist. Denn nach einer Nacht in einem angesagten Nachtclub ist Manuela, die beste Freundin seiner 18jährigen Tochter Pia, wie vom Erdboden verschluckt. Kurz vor ihrem Verschwinden kam es zu einem Handgemenge , in dessen Verlauf Pia von einem Schulkollegen bedrängt wurde. Geholfen hat ihr eine Frau mit roten Haaren…


    Spannend…überaus spannend…fasst zusammen, was mir nach der Beendigung der Lektüre am ersten durch den Kopf geht. Christof Gasser startet die Geschichte so , dass man sehr schnell in der Handlung drin ist. Jede neue Person wird mit ein paar Erklärungen so gut eingeführt, dass man sie problemlos und schnell auseinander halten kann. 

    Die Figuren sind exzellent charakterisiert. Dornach versteht sein Fach, seine Anweisungen an sein Team sind durchdacht und die Ermittlungsergebnisse schlüssig. Als Auflockerung zu Mord und Aufklärung, wurden einige Szenen eingefügt, in denen das Familienleben mit Pia, Raum einnimmt. Mir hat vor allem die Vater -Tochterbeziehung, der Umgang miteinander gefallen. Der Autor beschreibt hier einige Szenen mit einem Augenzwinkern und sehr schnell war meine Lieblingsfigur die 18jährige Pia. Sehr temperamentvoll wickelt sie ihren Vater um den Finger und muss sich schlussendlich wortreich rechtfertigen, als sie in ein, zwei sehr gefährliche Situationen gerät. Erklärungsnot bei ihrem Vater für Pia, Adrenalin pur und ein Spannungsbogen, der sich noch mal in die Höhe schraubt für uns Leser.

    Thematisiert wird die Organspende, gerade die momentan in der Schweiz diskutierte "Widerspruchslösung" gerät ins Kreuzfeuer der Diskussion. Hervorragend in die Handlung eingewoben wird dieses Thema sehr kritisch beleuchtet…so wie auch der durch die fehlenden Organe resultierende Organhandel.

    Die verschiedenen und unterschiedlichen Erzählstränge, gerade zu Beginn der Geschichte, haben mich zweifeln lassen, dass sich da eine logisch zusammenhängende Story ergeben wird. Ich habe zum Beispiel bis ganz zum Schluss im Dunkeln getappt, Punkto Zusammenhang Prolog mit dem Rest des Buches. Fantastisch die Auflösung, obwohl der Autor mich schon vorher durch überraschende Wendungen eiskalt erwischt hat. 

    Diese Geschichte spielt, wie schon der Titel sagt, in der Schweiz. Hauptsächlich in Solothurn und in Zürich. Der Lokalkolorit ist toll, der Schreibstil mit typischen Schweizer Ausdrücken oder Örtlichkeiten versehen. Doch keine Angst…durch ein umfangreiches Glossar, versteht auch ein nicht in der Schweiz lebender Leser diese.

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    twentytwos avatar
    twentytwovor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend und fesselnd – ein absoluter Pageturner.
    Solothurn trägt Schwarz

    Mehr tot als lebendig, wird ein schwer verletzter Boulevardjournalist in Solothurn aus der Aare geborgen. Zu keiner Aussage fähig, bleibt das Tatmotiv zunächst vollkommen im Dunkeln und die Vermutung, dass der Anschlag einen Bezug zur Balkan-Mafia hat, steht zunächst unbelegt im Raum. Um dieser äußerst kriminellen Bande, die gerade dabei ist sich in der Schweiz zu manifestieren, das Handwerk zu legen, bekommt die Solothurner Kantonspolizei Unterstützung von einem hochkarätigen Mitglied einer österreichischen Elitegruppe. Dies lockt den Kopf der Bande aus seinem Versteck und es beginnt ein erbitterter Kampf um Leben und Tod.

    Fazit
    Eine äußerst spannende Geschichte bei der es um weitaus mehr als Drogen-, Menschen-, und Organhandel geht. Ein Krimi der nachdenklich macht und den man unbedingt gelesen haben sollte.

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    SignoraBrunettis avatar
    SignoraBrunettivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Als Solothurnerin habe ich das Buch in einem atemlosen Zug durchgelesen! Bravo, Christof Gasser, das macht Lust auf mehr!
    Grossartig!

    Als Solothurnerin habe ich das Buch in einem atemlosen Zug durchgelesen. Spannung pur! Danke, Christof Gasser! Ich freue mich auf mehr!

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    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein durchaus fesselnder Krimi, der Lust auf mehr macht.
    Mein Leseeindruck zu Band 1 der Dominik Dornach Reihe

    Die Farben des Covers strahlen eine gewisse Kälte aus. Die lilanen Töne mit dem Dunkel des Waldes deuten irgendetwas Unheilvolles an. Aber ...es macht auch neugierig.

    Bereits der Prolog zeigte mir jedoch, auf was ich mich da eingelassen hatte. Ich sag nur, Nervenkitzel pur. Ein radfahrendes Kind, das mit einem Fahrzeug kollidiert. Furchtbar! Entsetzlich!

    Aber genau so geht es auch weiter. Ein kaltblütiger Mord, wie er eigentlich auch nur von einer Frau ausgeführt werden kann.

    Aber das ist noch nicht alles. Was hat es mit dem Journalisten zu tun, der tot aufgefunden wurde? Die Zunge herausgerissen und beide Hände abgeschnitten. Hat es etwas mit seinem Beruf zu tun?

    Fragen über Fragen .... aber das machte alles nur noch interessanter.

    Bis dahin hatte mich das Buch auch gefesselt.

    Aber nun ging es los, dass ständig die Organisation erwähnt wurde. Immer und immer wieder viel diese Bezeichnung, jedoch ohne nähere Erklärung, was genau gemeint war. Hier wäre meiner Meinung nach, etwas Aufklärung angebracht gewesen. Denn bei mir hatte es die Spannung genommen. Irgendwann kam der Punkt, da hat es mich nicht mehr interessiert. So als wenn man immer ein verpacktes Geschenk vor die Nase gehalten kriegt, das dann weg gezogen wird. Irgendwann verliert man die Lust am Geschenk.

    Die Protagonisten, hier speziell Dominik Dornach, fand ich sehr gut charakterisiert, so dass ich schnell eine Person vor meinem geistigen Auge hatte. Die Handlungen waren nachvollziehbar und glaubhaft.

    Fazit:

    Ein durchaus fesselnder Krimi, der Lust auf mehr macht. Die kleine Schwäche (siehe oben) gleich er durch die Spannung wieder aus, so dass ich unbedingt wissen möchte, wie es mit den Protagonisten weiter geht.

    Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

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    Mira20s avatar
    Mira20vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: spannender Krimi mit vielen Trillerelementen!
    Krimi mit thrillerartigen Elementen

    Dominik Dornach, Leiter der Kriminalpolizei Solothurn steht vor einer schwierigen Aufgabe. Ein Zürcher Journalist wird ausgerechnet in seinem malerischen Städtchen Solothurn brutal verstümmelt aufgefunden. Beide Hände und die Zunge wurden ihm amputiert. Bevor Dominiks Team richtig in Gang kommt, überschlagen sich bereits die Ereignisse. Eine Polizistin wird dabei schwer verletzt.

    Fazit

    Dieser Krimi bietet einiges. Er ist spannend, das Thema hochaktuell und die Kulisse – das wunderschöne Solothurn – dabei malerisch eingebettet. Wer das Städtchen kennt, wird einige der Schauplätze wiedererkennen. Die Beschreibungen des Ortes sind aber nicht ausufernd und ich würde dem Krimi nicht unbedingt den Stempel Regionales aufsetzen. Das Thema – organisierte Kriminalität – sprengt dabei den Rahmen.

    Die Hauptfiguren zeigen Charakter und Individualität. Das Privatleben hat einen wichtigen Platz, ist aber für die Ermittlungen relevant. 
    Zu Beginn empfand ich die vielen Personen als unübersichtlich, das Ermittlerteam rund um Dominik Dornach ist gross, aber auch die kriminelle Organisation bietet so einiges an Personen und Verstrickungen. Ab Mitte des Buches hatte ich mich aber gut eingelesen und die Übersicht hat sich dann auch eingestellt.

    Sprachlich liest sich das Buch flüssig, die Dialoge sind natürlich und nicht gestellt. Auch sonst fand ich die Mischung zwischen Handlung und Beschreibung gut getroffen. Langeweile kommt auf keinen Fall auf.

    Für den etwas überladenen Start an Personen und Schauplätzen ziehe ich einen Stern ab. Dies wird mich aber auf keinen Fall davon abhalten, die Fortsetzung zu lesen und das Buch weiterzuempfehlen.

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    Maddinliests avatar
    Maddinliestvor 2 Jahren
    Nemesis - die Rache vergißt nie


    Ein spannender und temporeicher Kriminalroman aus der Schweiz mit Tiefgang.
    Am Aare-Ufer wird ein schrecklich entstellter Journalist aufgefunden. Ihm wurden beide Hände und die Zunge entfernt, kurz nach dem Auffinden verstirbt der Mann. Der Kantonspolizist Dominik Dornach und die Staatsanwältin Angela Casagrande übernehmen die Ermittlungen. Die Tötungsart deutet auf einen professionellen Mörder aus der Mafia-Szene hin, das Motiv ist aber zunächst nicht ersichtlich. Hat der Journalist etwas herausgefunden und wollte es veröffentlichen? Kurz darauf wird ein weiterer Toter gefunden. Stehen die Morde in Verbindung? Für Kommissar Dornach wird der Fall immer heikler, da seine Tochter Pia sich auf der Suche nach ihrer Freundin in höchste Gefahr begibt, ein Wettlauf mit der Zeit beginnt...
    "Solothurn trägt schwarz" ist das Krimidebüt von Christof Gasser, und es ist ihm außerordentlich gut gelungen. Er hat mit Dominik Dornach und seiner Tochter Pia zwei tolle Hauptprotagonisten geschaffen, die die Geschichte zusätzlich beleben. Der Schreibstil von Christof Gasser liest sich sehr flüssig, er arbeitet dabei mit einer sehr bildreichen und lebendigen Sprache, die es mir als Leser leicht gemacht hat, die Orte und das Geschehen mitzuverfolgen. Die Spannung wird klassisch zu Beginn mit dem ersten Mord aufgebaut und im Verlauf der Geschichte immer wieder durch neue Wendungen und Ereignisse weiter aufgebaut, um dann in einem fulminanten Finale zu enden. In seinem Buch spricht der Autor mit Organhandel und den Bosnien-Krieg zwei sensible Themen an, ohne diese aber zu klischeehafte erscheinen zu lassen. Die verarbeiteten Informationen wirken sehr gut recherchiert. Das Geschehen ist teilweise sehr hart aber passend für die jeweilige Situation. Christof Gasser hat das Ende so gestaltet, dass ein zweiter Teil durchaus sinnvoll erscheint, ich würde mich auf jeden Fall sehr darauf freuen und begeistert weiterlesen.
    Insgesamt ist Christof Gasser ein richtig guter, spannender und temporeicher Kriminalroman gelungen, den ich sehr gerne weiterempfehle und mit voll verdienten5 von 5 Sternen bewerte!!!

    Kommentare: 2
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    MissSweety86vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend bis zum Ende
    Solothurn trägt schwarz


    Inhalt:
    Ein Züricher Journalist wird tot am Aare-Ufer aufgefunden. Steckt die Balkan-Mafia, über die der Reporter recherchiert hat, hinter dem Anschlag? Bevor Dominik Dornach von der Solothurner Kantonpolizei und Staatsanwältin Angela Casagrande die brisanten Zusammenhänge aufdecken können, geschieht ein weiterer Mord - und Dornachs Tochter Pia gerät in tödliche Gefahr...
    Die schönste Barockstadt der Schweiz im Visier des organisierten Verbrechens: hart, rasant, tiefgründig.


    Meinung:
     Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Aufbau fand ich sehr gut es nimmt an Spannung zu und auch wieder ab was ich sehr gut finde. So wird dem Leser nicht langweilig und erhält die Spannung bis zum Ende. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und man kommt sehr gut durch.
    Was mir besonders gefällt ist das es ein Debüt ist und mich von Anfang an gefesselt hat. Ich  habe mich kein einziges mal gelangweilt. Die Charaktere sind alle super und man weiß bis zum finalen Countdown nicht wie es aus geht.

    Fazit: “Solothurn trägt Schwarz“ von Christof Gasser ist im Emons Verlag erschienen. Hat 352 Seiten und kostet 12,90€

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannung pur, die sich von Kapitel zu Kapitel steigerte
    Solothurn trägt Schwarz

    Ein Zürcher Journalist wird tot am Aare-Ufer aufgefunden. Chefermittler Dominik Dornach von der Solothurner Kantonspolizei und Staatsanwältin Angela Casagrande stehen vor einem Rätsel. Steckt die Balkan-Mafia, über die der Reporter recherchiert hatte, hinter dem Anschlag? Bevor die Ermittler die brisanten Zusammenhänge aufdecken können, geschieht ein weiterer Mord – und Dornachs Tochter Pia gerät in tödliche Gefahr.

    Der Prolog beginnt schon erschreckend und fesselnd. Der kleine Luca verunglückt an seinem 8. Geburtstag mit seinem neuen Fahrrad und man fragt sich, was dies mit der folgenden Geschichte wohl zu tun hat. Ein Journalist wird grausam verstümmelt am Aare-Ufer gefunden. Ein weiterer Mann, Petar, wird in seinem Hotelzimmer ermordet. Eine unbekannte rothaarige Frau taucht in Bezug auf die Morde immer wieder auf. Dominik Dornach und sein Team sind damit beschäftigt, Licht ins Dunkel zu bringen. Bis sie herausfinden, dass der Journalist an einer Story über Organtransplantationen gearbeitet hat. Dabei hatte er auch Kontakt zu Frau Dr. Bürki, einer Chirurgin, welche ausgerechnet die Mutter von Manuela, der besten Freundin von Pia, Dornachs Tochter ist.

    Dornach und sein Team bekommen Unterstützung von Jana Cranach, einer ausgebildeten Kämpferin wie man den Eindruck hat, die einem auf Anhieb sympathisch ist. Sie ist sehr hart und gefühlskalt, wenn es um ihre Arbeit geht. Hauptsächlich versucht sie seit längerem, Slavko Vukovic, genannt „der Wolf", den Chef einer Balkan-Mafia-Bande dingfest zu machen. Man hat nach einiger Zeit den Eindruck, dass sie eine persönliche Rechnung mit ihm offen hat.

    Das Privatleben von Dominik Dornach war sehr gut dargestellt und er war mir sofort sympathisch. Er ist Single, seine 18-jährige Tochter Pia lebt mit ihm in der Villa Dornach, und er kommt sehr gut bei den Frauen an. Sein herzliches und gutes Verhältnis zu seiner Tochter sowie der Umgang mit seinem Team machte ihn mir noch sympathischer. Doch auch die Staatsanwältin Angela Casagrande sowie Jana Cranach waren mit schnell ans Herz gewachsen.

    Der Krimi spielt, wie schon der Titel verrät, in der Schweiz. Als Norddeutsche hatte ich aber keine Probleme mit schweizerischen Ausdrücken, da am Ende des Buches ein Glossar aufgeführt ist mit „Übersetzungen", was mir super gefallen hat.

    Christof Gasser hat mit seinem ersten Krimi einen Volltreffer gelandet. Der Schreibstil ist klar und locker, wodurch man sofort in einen guten Lesefluss geriet. Die von Beginn an vorhandene Spannung, steigerte sich von Kapitel zu Kapitel permanent, bis ich dann das Ende voller Hochspannung lesen musste. Hochinteressant war das Thema Organtransplantationen. Viele Informationen, die man hier gewinnen konnte, waren für mich neu und sehr interessant. Dann folgten die Aktionen der Balkan-Mafia, der grausame und brutale Anführer Slavko, der so viele Menschen auf dem Gewissen hatte und so viele schreckliche und unmenschliche Dinge getan hatte.

    Dieser Krimi hat mich gefesselt und begeistert und ist ein wahrer Lesegenuss, deshalb jedem Krimiliebhaber wärmstens zu empfehlen.

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    smilee_lady1988s avatar
    smilee_lady1988vor 2 Jahren
    Gelungener Krimi

    Solothurn im Zentrum eines Mordes! Ein Zürcher Journalist wird schwer verletzt am Aare-Ufer gefunden und verstirbt wenige Stunden später im Krankenhaus. Dominik Dornach, von der Kantonspolizei, steht vor einem Rätsel. Was steckt hinter dem Mord? Und was hat die Balkan-Mafia damit zu tun, hinter der der Journalist her war? Bevor er sich intensiv mit dem Fall beschäftigen kann, taucht eine weitere Leiche auf. Und auch seine Tochter Pia gerät in grosse Gefahr.

    Ich war ja unheimlich auf das Buch gespannt, da ich in und um Solothurn aufgewachsen bin. Daher habe ich mich sehr gefreut, dass ich Zuge der Lovelybooks-Leserunde dieses Buch lesen durfte.

    Die Geschichte finde ich gut gelungen, auch wenn der Einstieg etwas holprig war. Ich fand die angedeuteten Liebesbeziehungen der Ermittler ein wenig zu viel - auch wenn sich das im Laufe des Buches gelegt hat. Auch ein paar Ereignisse am Anfang des Buches waren für mich zu offensichtlich und zu vorhersehbar. Es war mir zu klischeehaft.
    Doch je weiter ich im Buch gelesen habe, desto interessanter und undurchsichtiger wurde es - und genau das hat mir gut gefallen. Die Verschiedenen Stränge und Ereignisse fliessen nach und nach zusammen und es ergibt ein Gesamtbild. Die Idee finde ich wirklich klasse und, nach einem etwas schwächeren Einstieg, auch wirklich gelungen umgesetzt.
    Es passieren Dinge, mit denen ich so nicht gerechnet hätte und die mich überraschen konnten. Genau so wünsche ich mir einen Krimi!

    Auch die Briefe, die immer wieder im Buch auftauchen, fand ich klasse. Man rätselt doch eine Weile, zumindest in meinem Fall, wer dahinter stecken könnte. Und wenn man es herausfindet, möchte man wissen, was generell hinter den Briefen steckt.
    Die Geschichte dahinter ist echt heftig und hat mich leer schlucken lassen. Die Erzählung dazu ist nichts für schwache Nerven; ich habe sogar ein paar Tränen verdrückt, so nahe ging mir alles.

    Und nach diesem Ende hoffe ich, dass es noch weiter geht! Ich würde auch den zweiten Teil davon definitiv lesen.

    Die Charaktere haben mir gut gefallen. Am Liebsten mochte ich Pia! Ich finde, sie ist ein rundum gelungener Charakter, mit Ecken und Kanten.
    Ab und an hatte ich mit Jana, einer Ermittlerin, Probleme. Ich konnte ihre Handlungen nicht immer ganz verstehen.

    Der Schreibstil finde ich sehr gut! Auch die Beschreibung der Orte finde ich klasse. Da ich, wie erwähnt, in Solothurn aufgewachsen bin, konnte ich mir das Ganze natürlich bildlich vorstellen. Dadurch habe ich zwar etwas länger beim Lesen gebraucht, was aber nicht weiter schlimm ist.

    Das Cover finde ich sehr gelungen und es passt zur Geschichte und vor allem zu Solothurn. Und wie man sieht, mein Kater Caramel findet, dass sich das Buch auch perfekt als Kissen eignet ;)

    Fazit

    Ein gelungener Krimi, mit anfänglichen Schwächen. Das Buch bekommt von mir 4 Sterne.

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: So muss ein Krimi sein - spannend, mit authentischen Protagonisten und aktuellen Themen
    Wer ist Opfer, wer ist Täter?

    Solothurn, die schöne Barockstadt in der Schweiz, ist Hauptschauplatz dieses tollen Krimi-Debüts.
    Journalist Lötscher wird mit abgetrennten Armen und Zunge sterbend aufgefunden. Eine Warnung an alle Journalisten nichts Unüberlegtes zu schreiben? Oder doch eine direkt auf ihn abgezielte Aktion?
    Kommissar Dominik Dornach und Staatsanwältin Angela Casagrande werden mit der Lösung des Falls betraut.
    Gleichzeitig wird in Wien ein bekanntes Mitglied der Balkan-Mafia ermordet. Hängen die beiden Fälle zusammen und wenn ja, wie?
    Schnell lässt sich eine Verbindung zur Balkan-Mafia ziehen.
    Zur Abklärung und Verstärkung wird Major Cranach aus dem BKA Wien nach Solothurn entsendet. Die Verblüffung ist groß, als sich Cranach als toughe Frau entpuppt. Doch scheint sie ein Geheimnis zu umgeben, wird doch ein Anschlag mitten in Solothurn auf sie verübt.
    Casagrande und Cranach sind sich anfänglich nicht grün, doch als es hart auf hart geht und Dornachs Tochter Pia durch ihre Neugierde in Lebensgefahr gerät, sind alle Animositäten zur Seite gewischt.

    Erzählstil und Spannung:

    So muss ein Krimi sein – spannend bis zur letzten Seite.
    Christof Gasser ist ein unheimlich fesselndes Krimidebüt gelungen.
    Mehrere Themen sind zu einer kompakten, plausiblen Geschichte verwoben. Da ist zum einen die Balkan-Mafia, die sich über Europa ausbreitet und auch vor der Schweiz nicht Halt macht. Ihre Geschäftsinteressen liegen im Drogen- und Organhandel. Vor allem der illegale Vertrieb von Spenderorganen ist ein lukratives Geschäft.
    Auch die Gräueltaten während der Balkankriege sind in der Geschichte verknüpft. Berührend die Briefe an Vlada.

    Die Abgründe, die sich beim Lesen auftun, lassen manche Leser sicherlich schaudern.
    Die Grenz zwischen Opfer und Täter verschwimmt in Solothurn.

    Charaktere:

    Dominik Dornach ist ein gut aussehender, geschiedener Vater, der sich manchmal Glucken ähnlich um seine nunmehr achtzehnjährige Tochter Pia kümmert. Gleichzeitig streng und tolerant hat er gute Erziehungsarbeit geleistet, die ihm nun auf den Kopf zu fallen droht.
    Dornach ist ein scharfer Analyst und sieht Zusammenhänge, wo sie noch nicht vermutet werden. Mit der Damenwelt hat er es manchmal nicht so leicht, weil sie ihn fast zu sehr umschwirren.

    Pia Dornach ist eine engagierte junge Frau, die ein gesundes Empfinden für Recht und Unrecht hat. Für ihre Freundin Manuela begibt sie sich mehrmals in akute Lebensgefahr.

    Jana Cranach, die Majorin des österreichischen BKA hat eine prägende Vergangenheit und wird beinahe vom Opfer zum Täter. Trotzdem hat sie hohe Sympathiewerte.

    Angela Casagrande, die Staatsanwältin, hat mit ihrem Liebesleben ihre liebe Not. Einerseits hat sie, nach bitterer Enttäuschung, den Männern abgeschworen, aber andererseits hält sie Dornach für ein mögliches lohnendes Ziel, wenn da nicht ihre Lebensgefährtin wäre.

    Fazit:

    Ein wirklich außerordentliches Krimi-Debüt, der sich aktueller Themen annimmt. Ich fiebere der Fortsetzung entgegen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    solothurnkrimis avatar

    Als Neuautor freue ich mich ganz besonders, in diesem Forum die Gelegenheit zu erhalten, meinen ersten Kriminalroman "Solothurn trägt Schwarz"  vorzustellen und in einer Gruppe darüber zu diskutieren.

    Die Handlung spielt in Solothurn, Hauptstadt des gleichnamigen Schweizer Kantons mit knapp 17'000 Einwohnern. Die malerische Stadt zwischen Aare und Jurasüdfuss wird wegen ihrer historischen Bauten oft als schönste Barockstadt der Schweiz bezeichnet. "Solothurn trägt Schwarz" ist der erste Kriminalroman aus einem kommerziellen Publikumsverlag, in dem Solothurn im Zentrum der Handlung steht.

    In der Geschichte werden die Hauptakteure, Chefermittler Dominik Dornach von der Solothurner Kantonspolizei und Staatsanwältin Angela Casagrande mit einem brutalen Verbrechen konfrontiert: Ein bekannter Enthüllungsjournalist wird schwer verstümmelt am Ufer der Aare in Solothurn aufgefunden. Die Tatumstände und Indizien weisen auf eine Mafiaorganisation aus Ex-Jugoslawien hin, die sich in der Region festsetzen will. Während die Ermittle brisante Zusammenhänge aufdecken, geschehen weiter Bluttaten, die in einen tödlichen Wettlauf mit der Zeit münden, in dessen Strudel auch Dornachs Tochter Pia gerät.

    Link zur Leseprobe:
    http://www.emons-verlag.de/media/files/leseproben/Gasser_Solothurn%20traegt%20Schwarz.pdf

     

    Auszug aus der Emons-Pressemappe:

    Brutale Verbrechen, starke Gefühle und ein unlösbares Rätsel
    Die schöne Barockstadt Solothurn wird in Christof Gassers Debüt Krimi zum Schauplatz eines grausamen Verbrechens, das sich den Ermittlern vorerst als unlösbares Rätsel präsentiert. Kantonspolizist
    Dornach und Staatsanwältin Casagrande jagen auf der Suche nach
    Antworten quer durch die Stadt im Aaretal. Die Atmosphäre in der
    Stadt ist stimmungsvoll eingefangen und wunderbar authentisch
    beschrieben. Die lokal verankerten Themen reichen gleichzeitig
    weit über die Grenzen Solothurns hinaus: Die Spur weist den Weg
    in ein erschreckendes und mafiöses Dickicht. Zusätzlichen Tiefgang verleihen der Story Diskussionen der Ermittler über Gerechtigkeit, Recht, Rache, Sühne und Selbstjustiz. Der Autor präsentiert
    eine abwechslungsreiche Figurenpalette, geizt nicht mit grossen
    Gefühlen und lässt sogar ein wenig die Erotik knistern. Ein vielschichtiger, aktueller Kriminalroman mit einem Thema von europäischer Reichweite.

    Pressestimmen zu "Solothurn trägt Schwarz"
    http://www.solothurnerzeitung.ch/solothurn/stadt-solothurn/er-macht-in-seinem-ersten-krimi-die-stadt-solothurn-zum-tatort-130145069 

    http://www.zmitz.ch/blog/jetzt/389-sex-und-crime-in-solothurn

     

    Die Bewerbungsfrist für diese Leserunde läuft bis am 30. April 2016. Der Emons-Verlag stellt dafür 15 Bücher zur Verfügung, die nach Ablauf der Frist unter den Interessenten verlost werden.  Davon ausgehend, dass die Bücher bis ca. 7.5. bei euch eintreffen, denke ich, dass die ersten Feedbacks, Fragen und Anregungen zur Diskussion bis um den 20.5. herum eintreffen.

    Ich freue mich auf eine angeregten Austausch mit euch.

    Herzlichst

    Christof Gasser

    Weitere Infos zum Buch und etwas drum herum: https://www.facebook.com/solothurnkrimi/

     

    Zur Leserunde

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