Christof Hamann

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Autor von Nur ein Schritt bis zu den Vögeln, Seegfrörne und weiteren Büchern.

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Nur ein Schritt bis zu den Vögeln

Nur ein Schritt bis zu den Vögeln

 (2)
Erschienen am 01.02.2012
Seegfrörne

Seegfrörne

 (2)
Erschienen am 01.05.2003
Kilimandscharo

Kilimandscharo

 (1)
Erschienen am 24.02.2011
Berthold Auerbach

Berthold Auerbach

 (0)
Erschienen am 04.07.2013
Fester

Fester

 (0)
Erschienen am 01.10.2003
Grenzen der Metropole

Grenzen der Metropole

 (0)
Erschienen am 27.07.2001
Kindler Kompakt: Kriminalliteratur

Kindler Kompakt: Kriminalliteratur

 (0)
Erschienen am 08.09.2016

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Rezension zu "Nur ein Schritt bis zu den Vögeln" von Christof Hamann

Rezension zu "Nur ein Schritt bis zu den Vögeln" von Christof Hamann
Clarivor 7 Jahren

Verschwundene Jahre.....

Geheimnisvoll und tastend begibt sich Karl auf Spurensuche in die Vergangenheit. Sein bester Freund aus Kindertagen und erst Ende dreißig, Simon Scholl, ist tot.
Wütend schreit dessen Schwester Isabelle ihren Zorn über den Bruder hinaus, als sie mit Karl auf dem Friedhof ist. Niemand begreift so recht, wie Simon zu Tode gekommen ist. Hat er sich auf die Bahngleise am Bodensee in selbstmörderischer Absicht gelegt oder war es ein Unfall?
Karl geht anhand des Studiums von Simons Notizbüchern noch einmal Stationen des gemeinsamen Lebens durch. Am Bodensee sind sie aufgewachsen und zusammen zur Schule gegangen. Karl war ein schüchterner Stotterer, der sich an den stärkeren und selbstbewussten Simon angelehnt hat. Sie sind einst nach Italien gereist und haben ihre ersten Liebeserlebnisse gehabt, doch zuletzt haben sie sich immer weiter von einander entfernt.
Karl schreibt Legendenbücher für Kinder und von den Heiligen, die er beschreibt, ist häufig die Rede.
Simon arbeitet lange für kleinere Zeitungen und zuletzt für größere und galt als Sicherheitsfachmann. Da lebte er schon in Frankfurt. Er hatte sich zuletzt oberhalb von Konstanz ein Haus gebaut mit herrlichem Blick in die Weite und auf den Bodensee.

Die Erzählung beginnt offen mit dem Tod von Simon und zeigt danach, wie Karl sich auf eine Erinnerungsreise begibt, die zarte Erlebnisse mit versponnenen Eindrücken aus der Vergangenheit verwebt. Manches bleibt angedeutet, anderes wird realistisch bis deftig preisgegeben.

Die Geschichte ist versonnen ausgedacht und bietet einen Blick quer durch ein Leben, das unvollendet blieb. Die Freunde und Simons Schwester bleiben nach seinem Tod ratlos zurück. Mit feiner Feder und markanten Landschaftsschilderungen gekoppelt an Erinnerungen aus der Vergangenheit rundet sich das Bild eines Lebens, das am Ende in seiner Substanz unergründet bleibt. Wer war Simon wirklich und wie war sein Tod?
Ein wenig mühsam gestaltet sich die Lektüre mit ihren etwas starren Wechseln von der Gegenwart in die Vergangenheit.

Mit den ausgewählten Szenen einer Freundschaft beweist Christian Hamann jedoch, dass er poetische Kraft besitzt.

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W

Rezension zu "Kilimandscharo" von Christof Hamann

Rezension zu "Kilimandscharo" von Christof Hamann
WinfriedStanzickvor 8 Jahren

Das vorliegende Buch des Schriftstellers Christof Hamann und des Literaturwissenschaftlers Alexander Honold ist die bislang vollständigste Monographie über einen sagenhaften Berg, den Kilimandscharo in Afrika, der nicht erst in der Jetztzeit viele Deutsche fasziniert, denen die Teilnahme an einer der zahlreichen geführten Besteigungen das höchste Urlaubs- und Expeditionsziel ist, sondern der, für viele Jüngere vollkommen unbekannt, in der deutschen Kolonialgeschichte in Afrika eine bedeutende, ja fast mythisch zu nennende Rolle gespielt hat.

Zunächst geht es um die „Kulturgeschichte der Bergbesteigungen und des Gipfelblicks“, die Erforschung der Nilquellen, bei der man auf den Kilimandscharo stieß, die Besteigungsversuche des Kilimandscharo und seine Erstbesteigung durch einen Deutschen.

Die Autoren verfolgen dann, nach intensivem Literatur- und Quellenstudium, die Rezeption und die Popularisierung des Berges in den Medien um 1900, die kolonialistischen Auseinandersetzungen um den Berg zwischen dem Deutschen Reich und Großbritannien und werfen schließlich nicht nur einen Blick auf die postkoloniale Zeit nach 1945, sondern auch auf den neuen Massentourismus um den Berg herum in der Neuzeit.

„Die deutsche Geschichte eines afrikanischen Berges“ ist ein gelungenes Werk, eine Symbiose aus afrikanischer und deutscher Geschichte und der Geschichte eines die Menschen bis heute faszinierenden Berges.

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