Christof Wackernagel RAF oder Hollywood

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Inhaltsangabe zu „RAF oder Hollywood“ von Christof Wackernagel

»Alan Parker will mich für den Film ›Midnight Express‹, Hauptrolle, ich soll einen kiffenden Ami spielen.« »Ist doch toll!«, rief Klaus. »Mach das! Damit schaffst Du Hollywood!« Ich ließ meine Butterbrezel sinken und fragte: »Seit wann geht es um Hollywood – es geht um den Kampf um Befreiung!« Christof Wackernagel ist seit seinem fünfzehnten Lebensjahr ein gefragter Schauspieler. 1977 hätte er die Möglichkeit gehabt, in einer internationalen Produktion mitzuwirken, doch er beschloss, sich stattdessen der RAF anzuschließen. »RAF oder Hollywood« erzählt die Geschichte vor Wackernagels Zeit in der RAF. So ist das Buch zwar keine Autobiografie, Abrechnung oder Bitte um Absolution, aber dennoch eine autobiografisch vorgetragene Antwort auf die Frage, warum er sich dem bewaffneten Untergrund anschloss. Wackernagel berichtet aus der jeweiligen Zeit, was ihn beeinflusste und ihn seine Meinung bilden ließ, und gibt somit stets den damaligen Zeitgeist wieder, ohne aus heutiger Sicht zu urteilen.

Authentischer Bericht von einem der dabei war

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    RAF oder Hollywood
    Vielhaber_Juergen

    Vielhaber_Juergen

    19. September 2017 um 11:52

    Nicht nur wegen der momentanen Gedenktage (40 Jahre Deutscher Herbst), deswegen am wenigsten, ist Wackernagels Buch sehr zu empfehlen!Er gibt einigen, die der Durchschnittsleser nur von Fahndungsplakaten kennt,eine berührende Lebendigkeit.Besonders Willy (Stoll) und Angela(Speitel), bisher eher als RAF-Killer bekannt,waren enge Freunde.Aber auch Brigitte Mohnhaupt, Elisabeth von Dyck und viele andere stellt uns der Autor nun als Menschen vor.Das macht diese Memoiren so besonders.ziemlich schonungslos beschreibt er seine opposition, die schon Mitte der 60er beginnt und auch mit seiner Rolle als Dchauspieler zu tun hat.Eindrücklich wie der deutsche Underground aus Protest und Drogen eine Generation prägte.Wie kaum einer beherrscht Wackernagek namedropping, ohne in banalen Klatsch abzugleiten.Frech und erfrischend auch seine Bewunderung für die Stammheimer Gefangenen, ganz gegen den Trend des momentanen RAF-Bashings.Das Ende hinterlässt bei mir eine schalen Beigeschmack, jedoch macht das Buch Lust auf mehr...

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