Christoffer Carlsson

 3.4 Sterne bei 68 Bewertungen
Autor von Der Turm der toten Seelen, Weißzeit und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Christoffer Carlsson

Neuer Star am schwedischen Krimihimmel: Christoffer Carlsson wurde 1986 in Halmstadt geboren. Er studierte Kriminologie an der Universität in Stockholm und schloss sein Studium mit einer Promotion ab. Mit sehr jungem Alter hat er vier international erfolgreiche Thriller veröffentlicht. „Der Turm der toten Seelen“, der erste Band der Serie rund um den Polizisten Leo Junker, wurde 2013 mit dem Schwedischen Krimipreis ausgezeichnet. Außerdem wurde er im Jahr 2012 mit dem Nachwuchspreis der European Society of Criminology geehrt.

Neue Bücher

Zeit der Angst
Neu erschienen am 24.09.2018 als Taschenbuch bei C. Bertelsmann. Es ist der 4. Band der Reihe "Leo Junker".

Alle Bücher von Christoffer Carlsson

Christoffer CarlssonDer Turm der toten Seelen
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Der Turm der toten Seelen
Der Turm der toten Seelen
 (34)
Erschienen am 09.03.2015
Christoffer CarlssonWeißzeit
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Weißzeit
Weißzeit
 (18)
Erschienen am 25.09.2017
Christoffer CarlssonSchmutziger Schnee
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Schmutziger Schnee
Schmutziger Schnee
 (13)
Erschienen am 11.01.2016
Christoffer CarlssonDer Lügner und sein Henker
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Der Lügner und sein Henker
Der Lügner und sein Henker
 (2)
Erschienen am 09.01.2018
Christoffer CarlssonZeit der Angst
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Zeit der Angst
Zeit der Angst
 (0)
Erschienen am 24.09.2018
Christoffer CarlssonDer Turm der toten Seelen
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Der Turm der toten Seelen
Der Turm der toten Seelen
 (1)
Erschienen am 09.03.2015
Christoffer CarlssonEl hombre invisible de Salem
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
El hombre invisible de Salem
El hombre invisible de Salem
 (0)
Erschienen am 01.02.2015
Christoffer CarlssonThe Invisible Man From Salem
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
The Invisible Man From Salem
The Invisible Man From Salem
 (0)
Erschienen am 21.05.2015

Neue Rezensionen zu Christoffer Carlsson

Neu
GrauerVogels avatar

Rezension zu "Weißzeit" von Christoffer Carlsson

Abgefuckte Gegend, in der man die Dinge lieber selbst regelt
GrauerVogelvor einem Monat

Seit einer verhängnisvollen Nacht versteckt sich Vegas Bruder vor der Polizei. Was genau ist in dieser Nacht geschehen und wie kam es dazu? In dieser abgelegenen, heruntergekommenen Ecke von Schweden nehmen die Leute ihre Angelegenheiten noch lieber selbst in die Hand - so auch Vega.


Dieses Buch entführt einen in eine abgelegene, dunkle von Schweden. Es ist Herbst, es regnet, es ist kalt - und dagegen trinkt man am besten starken, heißen Kaffee. In diesem Ort kennt jeder jeden und hier ruft man nicht die Polizei, sondern regelt die Dinge unter sich. Das ist die Atmosphäre, in die mich dieses Buch schier hineingesogen hat und die mir unglaublich gut gefallen hat. Ein wenig erinnert sie mich an "Life Is Strange", auch wenn Handlung und Setting völlig verschieden sind.

Vega ist 16 Jahre alt und ein eher burschikoses Mädchen. Ihr Vater hat die Familie verlassen und Vega hat gelernt, auf sich allein gestellt zu sein. Das und auch die heruntergekommene Gegend, in der sie lebt, mit den oftmals zwielichten Bewohnern haben sie geprägt und erklärt wahrscheinlich auch ihren recht hohen Zigarettenkonsum. Ihr Bruder ist ihr sehr wichtig, weshalb sie sich sehr für ihn engagiert. Außerdem spielt Sex eine große Rolle in ihrer Gedankenwelt, da sie dieses Neuland erst vor einigen Monaten betreten hat. Tom, der ebenfalls aus ihrem Ort kommt, hat ihr im Anschluss das Herz gebrochen, allerdings schwärmt sie immer noch für ihn, trotz aller Wut. Ein gewisses körperliches Interesse hat sie auch für Malte, den besten Freund ihres Bruders. Dieses Detail und auch die Geschichte dahinter, habe ich persönlich als unnötig empfunden. Es wirkte sehr konstruiert und wird mir dann im Verlauf zu wenig diskutiert. Das hätte man auch weglassen können, sehr gestört hat es mich aber dann auch nicht.

Die Handlung, was in jener Nacht geschehen ist, war für mich teilweise vorhersehbar, weil ich inzwischen einfach weiß, wie Plottwists aufgebaut werden und deshalb habe ich sie kommen sehen. Bei wem sie wirklich funktionieren, der wird von der Spannung hier noch mehr gepackt werden als ich. Ein Großteil besteht auch aus Rückblenden, die uns Verschiedenes näher erklären. Insgesamt fand ich die Handlung wenig überraschend und häufig handeln die Charaktere unüberlegt. Am Ende klärt sich zwar alles auf, führt aber trotzdem nirgendwohin. Stattdessen geschieht am Ende etwas, was die Wahrscheinlichkeit nur noch weiter erhöht, dass Vegas Bruder verhaftet wird. Das fand ich etwas enttäuschend.

Die Atmosphäre und das Setting haben mir sehr gefallen und mir unheimlich Lust auf den Herbst gemacht, den ich ohnehin sehr liebe. Es hat mir viel Spaß gemacht, diesen Ort im Buch zu besuchen. Die Handlung konnte mich dabei weniger überzeugen. Ob einem dieses Buch gefällt oder nicht, hängt am Ende vom persönlichen Geschmack ab und ob das Buch einen emotional catchen kann oder nicht. Ich habe Bewertungen von 1 bis 5 Sternen gesehen und ich kann alle davon nachvollziehen. Dies ist deshalb so ein Buch, bei dem einem Rezensionen für die Kaufentscheidung überhaupt nicht weiterhelfen.

Kommentieren0
1
Teilen
MissNorges avatar

Rezension zu "Der Turm der toten Seelen" von Christoffer Carlsson

Nichts für mich
MissNorgevor 6 Monaten

Kurz zur Geschichte

(lt. Verlagsseite)
Leo Junker, Anfang 30, ist als Polizist vom Dienst suspendiert, nachdem er versehentlich einen Kollegen erschossen hat. Seitdem kämpft er mit Angstattacken. Als in seinem Wohnblock ein Mord geschieht, fühlt er sich instinktiv zum Tatort hingezogen. Leo beginnt unerlaubt zu ermitteln, denn ein ungewöhnliches Detail an der Leiche erinnert ihn an seine eigene von Gewalt geprägte Jugend. Und an John Grimberg, damals Leos bester Schulfreund, der durch ein tragisches Ereignis zu seinem schlimmsten Feind wurde.

Meine Meinung
Der Klappentext klang sehr vielversprechend, doch nach etwas über 100 Seiten habe ich das Buch abgebrochen. Leo Junker ist mir einfach zu kompliziert beschrieben, so das mir die Lust am Lesen vergangen ist. Ich mag ja eigentlich Personen, die nicht aalglatt sind und die Ecken und Kanten haben, aber zu arg und übertrieben ist schon fast unglaubwürdig. Zudem kam für meinen Geschmack auch zu wenig Spannung auf, um als DER Thriller gehypt zu werden. Hype hin oder her, aber hier ist das Wort auf alle Fälle nicht angebracht. 

Kommentieren0
3
Teilen
Kleine8310s avatar

Rezension zu "Weißzeit" von Christoffer Carlsson

Weißzeit
Kleine8310vor 9 Monaten

"Weißzeit" ist ein Jugendbuch des Autors Christoffer Carlsson. Ich hatte schon Thriller von Herrn Carlsson gelesen und fand sie ziemlich gut, sodass ich auf sein Debüt im Jugendbuchbereich neugierig war. Daher blieb das Buch auch nicht lange ungelesen. 

 

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Vega Gillberg. Vega ist sechzehn Jahre alt und lebt bei ihrer Mutter. Sie hat noch einen älteren Bruder, namens Jakob, an dem sie sehr hängt. Eines Tages taucht die Polizei bei ihr zuhause auf und sie erfährt, dass Jakob gesucht wird. Jakob ist verschwunden und Vega macht sich auf die Suche nach ihm. In der Wildnis Schwedens stößt sie auf ein Gewirr von Geheimnissen und zwielichtige Personen, die allesamt durch ein dunkles Geschehen verbunden sind. Gehört auch Jakob dazu?

Der Einstieg in dieses Buch ist mir sehr gut gelungen. Christoffer Carlsson hat einen leichten und jugendgerechten Schreibstil, der sich hier auch problemlos und flüssig lesen lässt. Erzählt wird die Geschichte in Ich - Form aus der Sicht von der Protagonistin Vega, was mir gut gefallen hat. 

 

Die Handlung ist clever und spannend aufgebaut und ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen, da ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Die Mischung aus Geschehnissen in der Gegenwart und Vega's Erinnerungen hält die Spannung aufrecht und ich habe es genossen mitzurätseln. 

 

Die Ausarbeitung der Charaktere fand ich in Ordnung, und auch wenn ich die vielschichtige Protagonistin interessant fand, wurden mir manche Themen, wie Rauchen, Alkohol und Sex, für ein Jugendbuch einen Ticken zu oft erwähnt. Da ich aber ja schon etwas älter bin, war es für mich kein großes Problem.

 

Christoffer Carlsson ist es sehr gut gelungen die verschiedenen Grauzonen bei den Charakteren auszuloten und das fand ich echt toll. Ich war zwar nicht mit allem einverstanden, aber dennoch haben mich die Umsetzung und die Zwischentöne gefesselt.

 

"Weißzeit" ist eine spannende und raffiniert aufgebaute Geschichte, die mir gut gefallen hat!

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Christoffer Carlsson im Netz:

Community-Statistik

in 121 Bibliotheken

auf 13 Wunschlisten

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks