Der Turm der toten Seelen

von Christoffer Carlsson 
3,2 Sterne bei34 Bewertungen
Der Turm der toten Seelen
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Positiv (14):
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Ein Thriller, mit interessanten Charakteren: Leider bleiben ein paar Fragen offen.

Kritisch (6):
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Konnte mich leider nicht begeistern ...

Alle 34 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Turm der toten Seelen"

Düster, beklemmend, gnadenlos spannend! Leo Junker, Anfang 30, ist als Polizist vorübergehend vom Dienst suspendiert, nachdem er versehentlich einen Kollegen erschossen hat. Körperlich und psychisch angeschlagen, ist er voller Sorge um seine Zukunft. Als in seinem Wohnhaus ein Mord geschieht, beginnt Leo unerlaubt zu ermitteln. Denn ein Detail an der Ermordeten erinnert ihn auf erschreckende Weise an seine eigene gewalttätige Jugend und an das brutale Ende seiner ersten Liebe. Leo weiß, dass ihm jetzt nur einer weiterhelfen kann: John Grimberg, früher sein bester Freund, der später jedoch zu seinem abgrundtiefen Feind wurde und nur auf eine Gelegenheit wartet, sich an ihm zu rächen.
Ein subtiler, unter die Haut gehender Thriller mit einem faszinierenden neuen Serienhelden!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570102329
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:C. Bertelsmann
Erscheinungsdatum:09.03.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 09.03.2015 bei Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    MissNorges avatar
    MissNorgevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Konnte mich leider nicht begeistern ...
    Nichts für mich

    Kurz zur Geschichte

    (lt. Verlagsseite)
    Leo Junker, Anfang 30, ist als Polizist vom Dienst suspendiert, nachdem er versehentlich einen Kollegen erschossen hat. Seitdem kämpft er mit Angstattacken. Als in seinem Wohnblock ein Mord geschieht, fühlt er sich instinktiv zum Tatort hingezogen. Leo beginnt unerlaubt zu ermitteln, denn ein ungewöhnliches Detail an der Leiche erinnert ihn an seine eigene von Gewalt geprägte Jugend. Und an John Grimberg, damals Leos bester Schulfreund, der durch ein tragisches Ereignis zu seinem schlimmsten Feind wurde.

    Meine Meinung
    Der Klappentext klang sehr vielversprechend, doch nach etwas über 100 Seiten habe ich das Buch abgebrochen. Leo Junker ist mir einfach zu kompliziert beschrieben, so das mir die Lust am Lesen vergangen ist. Ich mag ja eigentlich Personen, die nicht aalglatt sind und die Ecken und Kanten haben, aber zu arg und übertrieben ist schon fast unglaubwürdig. Zudem kam für meinen Geschmack auch zu wenig Spannung auf, um als DER Thriller gehypt zu werden. Hype hin oder her, aber hier ist das Wort auf alle Fälle nicht angebracht. 

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    Yunikas avatar
    Yunikavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mittelmäßig - toll um den Mord gesponnen, doch die Geschichte außenherum wirkte zu blass und die Charaktere zu kompliziert
    Mittelmäßig

    Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen. Es ist einfach, aber ausreichend, so dass ich einen tolle Thriller erwartet habe ;)

    Trotzdem ist mir das Lesen dieses Buches sehr schwer gefallen. Das Thema ist total interessant und die Geschichte um den Mord herum gut ausgearbeitet, doch ganz packen konnte sie mich nicht. Was mir gefallen hat, ist dass der Autor genau wusste, wovon er schrieb und dies auch gut umsetzen konnte. Doch mir hat die Geschichte um den Mord herum nicht gefallen. Was vor einem am Charakter selbst lag, andererseits aber auch daran, dass die Geschichte lange sehr unschlüssig bleibt.

    Sprachlich ist dieses Buch relativ anspruchsvoll und schwer zu lesen. Mir fiel es schwer, mich richtig fallen zu lassen, so dass ich nur sehr langsam vorwärts kam. Trotzdem ließ es sich flüssig lesen. Die Beschreibungen fand ich teilweise etwas lieblos, was die Geschichte blass wirken ließ. Der Autor stellt die Geschichte in mehreren Strängen dar und wählt die Abschnitte geschickt, so dass man trotz dem langsamen vorankommen, an der Geschichte interessiert bleibt.

    Mit den Charakteren hatte ich ein wenig meine Probleme. Sie wirkten gut strukturiert und charakterisiert, waren mir jedoch zu unnahbar, teilweise zu perfekt. Sie wirkten sympathisch, aber die Art und Weise, wie sie rübergebracht werden, erschwert es einem, wirklich eine Bindung zu ihnen aufzubauen.

    Alles in allem eine mittelmäßige Geschichte mich Stärken und Schwächen. Man merkt, dass der Autor sich in der Kriminologie auskennt und die Geschichte um den Mord und den Kommissar gut rüberbringen konnte. Trotzdem waren die Charaktere zu kompliziert und die Geschichte stellenweise zu blass.
     

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    Ekaths avatar
    Ekathvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Thriller, mit interessanten Charakteren: Leider bleiben ein paar Fragen offen.
    Interessante Charaktere mit verschiedenen Handlungssträngen.

    Der Krimi beschreibt zwei Personen, die sichs für unterschiedliche Wege entscheiden. Der eine wird Polzist (Protagonist). Der andere entscheidet sich für eine Laufbahn als Krimineller.

    Es werden drei verschiedenen Zeitstränge aufeabut, die im Laufe der Zeit zusammengeführt werden. Zu Beginn des Buches verwirrt dieser Aufbau eher, da die verschiedenen Zeitstränge nicht zusammen passen wollen.
    Am Ende werden zumindest die beiden Hauptzeitstränge zusammengeführt.
    Leider wird der dritte Handlungsstrang nicht weiter erläutert, was auch bis zum Ende Fragen aufwirft.

    Die einzelnen Charaktere sind gut beschrieben und insbesondere in den Protagonisten kann man sich gut hineinversetzten. Allerdings ist es meiner Meinung nach teilweise ein wenig zu dramtisch beschrieben; negative Gefühle werden stärker bewertet als positive. Das führt dazu, dass man das gesamte Buch hinweg sehr angespannt ist.

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    ChattysBuecherblogvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Der gewisse Kick fehlte mir einfach. Schade!
    Mein Leseeindruck

    Bereits nach den ersten Sätzen war klar, dass dieses Buch nicht einfach zu lesen wäre. Die Story mit dem Mord war zwar gut, aber der Protagonist....hm. Ich wusste wirklich nicht, was ich von ihm halten sollte. Auf der einen Seite war er sympathisch, dann aber auch wieder so unnahbar. Es gelang mir nicht, eine Verbindung zu ihm aufzubauen.

    Leo Junker ist kein einfacher Mensch. Er gönnt sich keine Ruhe, lebt ungesund und geht seinen eigenen Weg. Sehr zum Leidwesen seines Chefs, der ihn auch suspendiert hat. Aber Leo kann es nicht lassen und ermittelt.

    Es gibt aber auch einen zweiten Handlungsstrang, der sich mit Leos Vergangenheit beschäftigt. Hier gibt es vieles aufzuarbeiten und langsam wird auch deutlicher, weshalb Leo dieses Leben führt.

    Fazit:

    Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Der gewisse Kick fehlte mir, um den Protagonisten annehmen zu können. Schade, denn eigentlich war die Story sehr interessant.

     

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    BookfantasyXYs avatar
    BookfantasyXYvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Thriller mit kleinen Schwächen, der sich positiv entwickelt
    Kriminelle Energie in der Jugend rächt sich bis in die Gegenwart

    Leo Junker war in seiner Jugend schon mit John Grimberg befreundet, den alle nur Grim nennen. Auch Grims Schwester Julia kam sich Leo kurze Zeit näher. Aber es war eher eine Sommerferienliebelei. Obwohl Leo bis heute in sie noch verliebt ist. Grim lebte schon in seiner Jugend kriminelle Energie aus, indem er Personalausweise fälschte oder mit Drogen handelte. Grims und Julias Elternhaus entwickelte sich eher zu einem negativen Familienidyll, wobei Leo immer von dem gegenteiligen überzeugt war, denn sein Elternhaus war ebenso manchmal schwierig. Mittlerweile ist Leo dreißig Jahre alt und ein zurzeit suspendierter Ermittler der schwedischen Polizei. Der Vorfall, der zur Suspendierung führte, quält Leo. Dennoch möchte er gerne seine Arbeit weiterführen. Aber sein Vorgesetzter weist ihn in die Schranken, als Leo den Mord an eine Frau ermitteln wird. Nach einigen Ermittlungsansätzen stellt sich heraus, dass Leo in seiner Vergangenheit nachforschen muss. Dabei spielt sein alter Freund Grim eine Rolle. Leo sah Grim einige Jahre nicht, weil er ihn aus den Augen verloren hat. Denn Grim ist mittlerweile verschwunden.

    Der schwedische Schriftsteller Christoffer Carlsson ist bekannt für seine in Schweden handelnden Thriller. Als studierter Kriminologe kommt sein Wissen seinen Geschichten zugute. Sein Protagonist Leo Junker stellt einen Workaholic dar, der keinen Schlaf findet, zu wenig trinkt und isst und kaum Privatleben hat. Eigentlich ist er verdonnert worden, den Ermittlungen fern zu bleiben, aber sein Vorgesetzter stellt fest, dass Leo für den aktuellen Mordfall an der jungen Frau eine Bereicherung ist. Der Autor erzählt zwei Erzählstränge, die in der Vergangenheit erzählt werden als Leo und John Jugendliche sind, und andererseits die Gegenwart. Dem Autor gelingt es anhand des Katz-und-Maus-Spiels nach Jahren, Leo und John wieder gegenüber stehen zu lassen. Ebenso kann man feststellen, dass beide Männer sich in entgegengesetzte Richtungen entwickelt haben. Zwar unternahm Leo einen dienstlichen Fehler, aber dieser Fehler ist eher zu verzeihen, als die Fehler, die John Grimberg unternahm. Die Liebschaft zwischen Leo und Julia weist eine schöne Unterhaltung auf, aber leider hat sie nur eine kurze Verweildauer. Denn beide stellen ein schönes Pärchen dar.

    Anfangs hatte ich meine Schwierigkeiten mit der Geschichte, weil ich noch nicht die Zusammenhänge herauslesen konnte. Desto mehr ich in die erzählte Vergangenheit von Leo, John und Julia kam und verstanden hatte, was die Gegenwart mit der Vergangenheit zu tun hat, umso besser gefiel mir die Geschichte. John Grimbergs Fehler und kriminelle Handlungen konnten somit besser nachvollzogen werden. Wer spannende, mehr als einen Erzählstrang in einer Story und junge engagierte Ermittler mit kleinen Macken mag, kann ich diesen Thriller empfehlen.

    Kommentare: 5
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    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor 2 Jahren
    Der Turm der toten Seelen

    "Der Turm der toten Seelen" ist ein Thriller des Autors Christoffer Carlsson. In dieser Geschichte geht es um den Protagonisten Leo Junker. Leo ist erst Anfang dreißig und hat bereits eine hohe Karrierestufe bei der Polizei erreicht. Als er zu einem zwielichtigen Fall beordert wird, ahnt er schon, dass etwas nicht stimmt und er behält letztendlich recht. Auch nach einigen Monaten ist nicht wirklich klar, wie das Geschehene passieren konnte und wer die Schuldigen sind, sicher ist nur, dass Leo durch eine falsche Einschätzung einen Kollegen erschossen hat und kurzerhand beurlaubt wurde. 

     

    Zwischen Medikamenten und Alkohol, mit denen Leo die Panikattacken und schlaflosen Nächte zu überstehen versucht, geschieht in dem Haus in dem er wohnt ein Mord an einer Prostituierten. Leo, der sich selbstsicher den Tatort ansieht, erkennt eine Kette, die die Tote in der Hand hatte aus seiner eigenen Vergangenheit. Sofort hat eine schlimme Vorahnung und beginnt auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen ...

     

    Auf dieses Buch hatte ich mich schon eine ganze Weile gefreut und nun war es an der Zeit es endlich von seinem SuB Dasein zu befreien. Neugierig gemacht hat mich der Klappentext und die Andeutungen auf den Protagonisten Leo Junker. Ich mag ja interessante, vielschichtige Charaktere und sie gehören für mich auch zu einem guten Buch! 

     

    Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leider ein bisschen schwerer, als ich vorher gedacht hatte. Das lag an dem etwas anderen Schreibstil von Christoffer Carlsson. Ich weiß gar nicht richtig, wie ich es beschreiben soll. Es ist nicht so, dass der Schreibstil nicht gut zu lesen ist, es ist eher so, dass es zum einen die Geschehnisse in der Gegenwart gibt, zwischen denen der Autor aber auch andere (Lebens-) Betrachtungen und Beobachtungen einstreut. Nach einer Weile habe ich sehr gut in den beinahe poetischen Schreibstil hineingefunden, denn er hat ganz eindeutig etwas besonderes. 

     

    Die Handlung ist um den Protagonisten Leo Junker angelegt und wird in zwei verschiedenen Erzählsträngen, plus ein paar Briefe des Täters, erzählt. Durch die abwechselnden Erzählstränge baute sich eine gemächliche, aber durchaus kontinuierliche Spannung auf, was mir gut gefallen hat. Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet und ich finde Leo Junker, bietet auch für die Folgebände einiges an Potenzial.

    Der Plot bietet in diesem Buch nicht die großartige Neuheit, aber das hat mich, in diesem Fall, gar nicht so sehr gestört, denn die Charaktere waren fesselnd und es gab auch nicht allzu viele vorhersehbare Geschehnisse. Die Auflösung und die Zusammenführung der Erzählstränge war schlüssig und rund. Zudem glänzte Herr Carlsson hierbei durch die eine oder andere psychologische Raffinesse, was mir sehr gut gefallen hat! 

     

    "Der Turm der toten Seelen" ist ein unterhaltsamer Thriller, der durch ein ruhiges Tempo, einen poetischen Schreibstil und einige psychologische Raffinessen besticht und mir wirklich gut gefallen hat!

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    walli007s avatar
    walli007vor 2 Jahren
    Suspendiert

    In den Haus, in dem er eine Wohnung hat, wird eine junge Frau tot aufgefunden. Eine drogenabhängige Obdachlose, die hier ein Nachtasyl aufgesucht hat. Der Polizist Leo Junker muss nur einen Treppenabsatz hinunter, um an den Tatort zu gelangen und die Untersuchungen aufzunehmen. Wegen eines missglückten Einsatzes ist er allerdings vom Dienst suspendiert. Trotzdem beginnt er mit den Nachforschungen, denn der Gegenstand, den er in der Hand der Toten sieht, erinnert ihn an seine eigene Vergangenheit. Doch was sollte die mit dem heutigen Mord zu tun haben?


    Eigentlich ist er schon ein Sündenbock und durch die unerlaubten Ermittlungen verbessert Leo Junker seine Situation nicht gerade. Viel fehlt nicht und er würde von den eigenen Kollegen gejagt. Dennoch lässt Junker nicht locker, die möglichen Folgen nimmt er in Kauf. Immer wieder denkt er an seine schwierige Jugend und an seinen ehemaligen besten Kumpel John Grimberg, den alle nur Grim nannten. Grim, der irgendwann sein Feind wurde. 


    Insbesondere zu Beginn zieht das Buch den Leser in seinen Bann. Der suspendierte körperlich und seelisch angeschlagene Leo Junker wirkt sympathisch und alle Hindernisse scheint er zielstrebig aus dem Weg zu räumen. Dazu kommt der geheimnisumwitterte Mord, der die Ermittler zunächst vor einem Rätsel stehen lässt. Die ausgiebig geschilderten Erlebnisse der Vergangenheit nehmen der Geschichte jedoch einiges der Spannung. Es will nicht so richtig vorangehen und schließlich wird so deutlich auf das Offensichtliche hingearbeitet, dass der letzte Kick fehlt. Ganz nachvollziehbar wirkt die Story nicht. Dennoch weckt die Darstellung des Leo Junker als Cop außerhalb des Systems einige Neugier, hauptsächlich wenn er seine eigenartige Stellung beibehält. Wird er ein ganz normaler Serienermittler, wird er sich gegen die vielen anderen normalen Serienermittler behaupten müssen.

    3,5 Sterne

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    mordsbuchs avatar
    mordsbuchvor 3 Jahren
    Macht Lust auf mehr ...

    Polizist Leo Junker arbeitet im Dezernat für interne Ermittlungen, Stockholm. Gerade als in dem Haus, in dem er wohnt, eine junge Frau ermordet wird, ist er vom Dienst suspendiert. Psychisch angeschlagen durch einen privaten Schicksalsschlag und seine Suspendierung, holt ihn der Mord aus seinem psychischen Tief und er beginnt ohne Erlaubnis mit den Ermittlungen. Als bei der Leiche sein Fingerabdruck gefunden wird, rückt auch er ins Feld der Verdächtigen …

    Kein typischer Schweden-Krimi. Alles spielt sich etwas ruhiger ab, was ich nicht schlimm finde. Das Buch hat sich super lesen lassen und die Spannung stieg. Die Charaktere werden gut beschrieben, aber auch nicht zu viel von ihnen verraten, so das man Lust auf mehr bekommt. Auch das Ende des Buches bleibt relativ offen, und ich werde mir mit Sicherheit den zweiten Teil holen. Ich kann das Buch nur empfehlen.

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    K
    Katharina99vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Schweden hat bessere Thriller zu bieten
    Schweden hat bessere Thriller zu bieten

    Leo Junker, Anfang 30, ist als Polizist vorübergehend vom Dienst suspendiert, nachdem er versehentlich einen Kollegen erschossen hat. Körperlich und psychisch angeschlagen, ist er voller Sorge um seine Zukunft. Als in seinem Wohnhaus ein Mord geschieht, beginnt Leo – unerlaubt – zu ermitteln. Denn ein Detail an der Ermordeten erinnert ihn auf erschreckende Weise an seine eigene gewalttätige Jugend und an das brutale Ende seiner ersten Liebe. Leo weiß, dass ihm jetzt nur einer weiterhelfen kann: John Grimberg, früher sein bester Freund, der später jedoch zu seinem abgrundtiefen Feind wurde und nur auf eine Gelegenheit wartet, sich an ihm zu rächen. (Quelle: C.Bertelsmann)

    Das Buch spielt teilweise im Stockholm der Gegenwart, teilweise in der Vergangenheit von Kommissar Junker. Nach und nach erfährt man, wie seine Jugend mit dem aktuellen Mord zusammenhängt. Allerdings hatte ich bei den Beschreibungen der Jugend den Eindruck, dass hier vor allem seitenweise verwahrloste Familien und gewalttätige Jugendliche beschrieben werden. Ein Fokus auf die relevanten Aspekte hätte eine dichtere Handlung ermöglicht. So hatte das Buch immer wieder Längen, was aber vielleich auch daran lag, dass ich bis zum Schluss nicht recht in die Geschichte hineingefunden habe.

    Leo Junker hat als Kommissar für mich noch kein Alleinstellungsmerkmal. Der Buch reißt den ein oder anderen Konflikt an (innerhalb der Polizei, im Verhältnis zu seiner Exfreundin,...) und vieles bleibt offen, sodass man merkt, dass hier weitere Bände geplant sind. Noch bleiben alle Personen außer Leo und seinem Jugendfreund jedoch sehr blass.

    Sprachlich liest sich das Buch flüssig, die Beschreibungen kamen mir aber teilweise ähnlich lieblos vor, wie das beschrieben Milieu.

    Trotz aller Kritik, ist "Der Turm der toten Seelen" meiner Meinung nach kein schlechter Thriller. Er hat ein spannendes Finale, enthält ein paar neue Ideen und liest sich flüssig. Angesichts der vielen tollen Thriller aus Skandinavien, ragt er für mich jedoch nicht über den Durchschnitt hinaus. Wer Thriller und Schweden mag, kann also ruhig zugreifen, unbedingt lesen muss man den Roman meiner Meinung nach aber auch als Thriller-Fan nicht.

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    PettiPs avatar
    PettiPvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Der suspendierte Polizist Leo Junker jagt seiner Vergangenheit hinterher.
    Von der Geschichte her interessant!

    Christoffer Carlsson beschreibt in diesem Thriller eine Männerfreundschaft und welchen Verlauf sie nehmen kann. In dem Buch springt der Autor immer wieder in der Zeit hin und her, damit kam ich nicht so gut zurecht. Manchmal wusste ich am Anfang eines Kapitels gar nicht, ist das jetzt oder war das früher. Die Geschichte generell fand ich aber sehr spannend. Der Schreibstil, konnte mich schon fesseln. Innerhalb der Kapitel gab es einen guten Spannungsaufbau, so dass ich mich teilweise schwer davon lösen konnte. Dieses Buch gehört nun nicht zu meinen Favoriten, aber es war OK.

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