Christoffer Carlsson Weißzeit

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Inhaltsangabe zu „Weißzeit“ von Christoffer Carlsson

Rasiermesserscharf und atemberaubend: Vega Gillberg ist 16 Jahre alt, als die Polizei an ihre Tür klopft. Sie ist auf der Suche nach Vegas Bruder Jakob, der des Mordes verdächtigt wird. Doch Jakob ist verschwunden, Vega hat seit Tagen nichts mehr von ihm gehört. Hat er wirklich etwas mit dem Verbrechen zu tun? Vega macht sich in der harten Wildnis Schwedens auf die Suche, taucht immer tiefer in die Geschichten der Menschen um sie herum ein, die alle miteinander verbunden sind, und entdeckt ein dunkles Geheimnis. Packend, rau, emotional: ein literarisches Juwel aus der Feder des vielfach ausgezeichneten schwedischen Autors Christoffer Carlsson.

Raue Winteratmosphäre in gefühlskalter Umgebung

— Skyline-Of-Books
Skyline-Of-Books

Sehr ungewöhnlich und mit einer fast schon bedrückenden Atmosphäre - aber sehr einnehmend geschrieben!

— Aleshanee
Aleshanee

Ganz anders als erwartet, schockierend und stimmt nachdenklich

— Losnl
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— ELSHA
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  • Raue Winteratmosphäre in gefühlskalter Umgebung

    Weißzeit
    Skyline-Of-Books

    Skyline-Of-Books

    26. September 2017 um 14:16

      Klappentext „Rasiermesserscharf und atemberaubend: Vega Gillberg ist 16 Jahre alt, als die Polizei an ihre Tür klopft. Sie ist auf der Suche nach Vegas Bruder Jakob, der des Mordes verdächtigt wird. Doch Jakob ist verschwunden, Vega hat seit Tagen nichts mehr von ihm gehört. Hat er wirklich etwas mit dem Verbrechen zu tun? Vega macht sich in der harten Wildnis Schwedens auf die Suche, taucht immer tiefer in die Geschichten der Menschen um sie herum ein, die alle miteinander verbunden sind, und entdeckt ein dunkles Geheimnis.“   Gestaltung Die Farben, das Mädchengesicht und der im Hintergrund zu erkennende Wald passen super zur Geschichte des Buches. Vor allem die kühleren Farbtöne spiegeln gut die raue, eisige Handlung wieder. Ich mag vor allem den Wald, der im Mädchenkopf durchschimmert, richtig gerne, weil es einfach klasse aussieht. Auch im Buchinneren begegnet dem Betrachter ein blau schimmernder Wald, was schon erste Vorboten der Handlung wiederspiegelt.   Meine Meinung An „Weißzeit“ hat mich vor allem der Klappentext angesprochen, da ich mir einen spannenden Krimi bzw. Thriller versprach mit einigem Rätselraten und vielen Fragezeichen über meinem Kopf. Leider muss ich sagen, dass ich das nicht so ganz bekommen habe. In dem Buch ist schon ein Mord passiert, auch ist der Täter lange Zeit unklar, aber ab einem gewissen Zeitpunkt erahnte ich einfach die Auflösung des im Klappentext angekündigten dunklen Geheimnisses und des Mordes. So empfand ich die Geschichte als etwas vorhersehbar, auch wenn sie spannend ist, als die Protagonistin den wahren Mörder sucht und beginnt Nachfragen zu stellen.   Auch muss ich sagen, dass Protagonistin Vega für meinen Geschmack viel zu viel geraucht hat und dies auch viel zu oft angesprochen, betont und thematisiert wurde. Gefühlt alle zwei Seiten dreht sie sich eine Zigarette, hat eine im Mund oder bekommt eine zugesteckt. Das war mir zu viel des Guten. Überrascht wurde ich auch davon, dass auch offen auf die sexuellen Wünsche des Mädchens  eingegangen wurde, denn in einem Krimi/Thriller habe ich mit sowas gar nicht gerechnet. So war in „Weißzeit“ auch eine kleine Liebesgeschichte eingebunden, die allerdings recht unromantisch und für mein Empfinden auch eher gefühlskalt abgehandelt wurde.   Gefühlskalt ist eigentlich auch eine gute Umschreibung für Vega und auch für das Buch. Bei mir wollten die Emotionen nicht so wirklich überspringen, obwohl Vega in einen Jungen verliebt ist und bei einem anderen ein brennendes Bedürfnis nach Nähe verspürt. Hier wirkte sie auf mich teilweise recht gleichgültig und auch wenn betont wurde, dass sie die Jungs gerne mag und einen der beiden sogar liebt, konnte ich dies nicht so wirklich glauben. Die Figuren an sich erschienen mir alle wie Gefühlskrüppel, weil wenig auf ihre inneren Empfindungen eingegangen wurde.   Dafür ist das Buch mit 220 Seiten sehr dünn und lässt sich schnell lesen. Zudem sind die Kapitel auch alle sehr kurz gehalten, sodass man beim Lesen schnell vorankommt und das Buch innerhalb eines Nachmittages durch hat. Zudem wird viel über den Ort Varvet gesprochen, der ein sehr abgelegener Ort in einem der skandinavischen Länder ist und in dem die Familienzugehörigkeit eine große Rolle spielt. So erhält man gute Einblicke in Vegas Lebensumstände, die sehr rau sind, da sich Varvet durch harte Wetterbedingungen und große Distanzen auszeichnet. Diese Atmosphäre hat der Autor auch gut rübergebracht, da ich manchmal den Eindruck hatte, dass mir ein kalter Windhauch aus dem Buch über die Arme weht.   Fazit „Weißzeit“ ist ein Buch mit rauer, kühler Winteratmosphäre in einem Ort voller Wälder, unberührter Natur und weiten Entfernungen zwischen den Städten. Hier passiert ein Mord, für den der Bruder der Protagonistin verdächtigt wird. Spannend sind ihre Nachforschungen und -fragen hinsichtlich des wahren Mörders und auch die Atmosphäre ist toll beschrieben. Gleichzeitig wurden mir das Rauchen zu viel thematisiert und die Gefühle zu sehr herunter gekocht. 3 von 5 Sternen!   Reihen-Infos Einzelband  

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  • Ungewöhnlich und packend

    Weißzeit
    Aleshanee

    Aleshanee

    26. September 2017 um 07:09

    Dieses Buch hat auf ungewöhnlichem Weg zu mir gefunden und ich war erst etwas skeptisch: mit ca. 200 Seiten, großer Schrift und kurzen Kapiteln gehört es jetzt nicht zu den Büchern, von denen ich viel erwarte, doch ich wurde überrascht!Diese Geschichte fällt komplett aus dem Rahmen was ich sonst so kenne, es ist ein Ausschnitt, eine Art Momentaufnahme aus dem Leben von Vega, die es wahrlich nicht leicht hat im Leben - aber sich durchzukämpfen weiß."Packend, rau, emotional" steht in der Verlagsbeschreibung und ich finde keine besseren Worte, die es treffender beschreiben. Vega wächst in einer dorfähnlichen Atmosphäre auf, die viel in der Vergangenheit und Traditionen lebt; fest verankerte Vorurteile bestimmen das Bild und die sind teilweise auch berechtigt. Diese Stimmung schleicht sich sehr gut in die Handlung ein.Vegas Familie und auch deren Bekannten sind nicht gerade das, was man erfolgreich nennen würde, doch die ärmlichen Verhältnisse sind Vega in ihren jungen Jahren nie aufgefallen. Sie kannte es ja nicht anders.Erst in der Schule hat sie begriffen, dass es auch andere Möglichkeiten gibt; doch sie scheint sich eher davon abzugrenzen und die Chance, aus ihren Gewohnheiten auszubrechen, gar nicht wahrhaben zu wollen. Bzw. nicht daran zu glauben.Das Leben hat ihr bisher vor allem gezeigt, wie man sich mit eher anrüchtigen und zwilichten Geschäften über Wasser hält, doch als plötzlich die Polizei vor der Tür steht, die ihren Bruder Jakob sucht, stellt sie sich der Wahrheit, die ihr eine Tragödie offenbart.Der Schreibstil ist aus Vegas Sicht in der Ich-Perspektive gehalten und so klärt sich nur nach und nach, welches Geheimnis sich in den einsamen Herzen der Figuren verbirgt. Wie schon gesagt sind die Kapitel kurz ghalten und der Stil wirkt teilweise etwas abgehackt - schafft aber dadurch eine sehr eindringliche Atmosphäre, der ich mich während dem Lesen kaum entziehen konnte.Vor allem Vega selbst steht im Mittelpunkt. Ihre Einsamkeit, ihr Versuch, damit klarzukommen und sich selbst zu definieren. Ihre Suche beschränkt sich nicht nur darauf aufzudecken, was in jener schicksalhaften Nacht tatsächlich geschehen ist, sondern auch etwas zu finden, woran sie sich festhalten kann. Etwas, dass ihr das Gefühl von Nähe und dem Gefühl der Zusammengehörigkeit schenkt. Obwohl sie dabei sehr erwachsen wirkt und dem nacheifert, was ihr vorgelebt wird, spürt man deutlich ihre Unsicherheit und ihr Bedürfnis nach Beständigkeit.Der kurze Einblick in dieses Leben gewährt wirklich nur einen Ausschnitt, der aber umso intensiver ist und zeigt eine sehr triste und berührende Welt, in der jeder der Figuren versucht, irgendwie zu überleben. Es ist mir echt schwer gefallen, hier eine Bewertung in Sternen abzugeben, denn die Geschichte hat mich bewegt und auch erschüttert, und ich hätte mir einfach nur noch etwas mehr gewünscht; aber so richtig definieren kann ich es nicht. Sie wird mir jedenfalls noch längere Zeit nachklingen.Fazit: 4.5 Sterne© AleshaneeWeltenwanderer

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  • Anders als erwartet, aber gut

    Weißzeit
    Losnl

    Losnl

    26. September 2017 um 06:49

    Das Buch „Weißzeit“ von Christoffer Carlsson stach mir durch sein wunderschönes Cover ins Auge. Es war für mich das erste Buch des Autors und hat mich überrascht.Vega Gillberg ist 16 Jahre alt, als die Polizei an ihre Tür klopft. Sie ist auf der Suche nach Vegas Bruder Jakob, der des Mordes verdächtigt wird. Doch Jakob ist verschwunden, Vega hat seit Tagen nichts mehr von ihm gehört. Hat er wirklich etwas mit dem Verbrechen zu tun? Vega macht sich in der harten Wildnis Schwedens auf die Suche, taucht immer tiefer in die Geschichten der Menschen um sie herum ein, die alle miteinander verbunden sind, und entdeckt ein dunkles Geheimnis.Der Einstieg in das Buch, fiel mir durch seine sehr kurz gehaltenen Kapitel, sowie dem flüssigen und authentischen Schreibstil, sehr gut.Wir begleiten Vega, auf ihrer Suche nach ihrem vermissten Bruder. Nach einem erschreckenden Ereignis, welches sich im Verlauf nur zögerlich offenbart, bleibt Jakob verschwunden. Nachdem auch die Polizei nach ihm sucht, beginnt Vega sich Sorgen zu machen. Fesselnd, gnadenlos und erschreckend, werden wir mit den rauen Sitten der Bevölkerung und Wildnis Schwedens, konfrontiert.Vega fühlt sich seit dem Verschwinden ihres Bruders ziemlich einsam und verzweifelt beinahe, denn nur sie weiß was geschehen ist. Von Alkohol und Zigaretten ist sie in ihren jungen Jahren nicht abgeneigt, vermutlich um das Leben ertragen zu können. Ihre Mutter hingegen, kann aufgrund ihres Arbeitspensums kaum Zeit für ihre Tochter entbehren. Somit macht sich Vega, in der rauen Natur Schwedens auf die Suche und stößt auf ein dunkles Geheimnis.Die Hauptcharaktere sind lebendig gezeichnet und verfügen über individuelle Eigenschaften, durch die sich der Leser ein umfassendes Bild machen kann. Mir gelang es sehr gut, mich einzufühlen und durchlebte zahlreiche Emotionen. Von Angst über Entsetzen, bis hin zu Tapferkeit, Stärke und Mut, durchlebte ich hier so einiges.Vega erscheint mir in ihrer Denkweise und ihrem Handeln, sehr kindlich und naiv, vor allem was ihre Bedürfnisse angeht. Andererseits kann sie einem nur leidtun, in solch harten Verhältnissen aufwachsen zu müssen.Der Autor bedient sich zwar, an anstößigen Szenen und dennoch bewirkte er eine düstere und spannungsgeladene Atmosphäre. Doch je mehr ich im Nachhinein über die Handlung nachdenke, desto intensiver brennt sie sich in meinen Kopf ein und löst „Gefallen“ in mir aus.Fazit:Das Buch wird sicherlich nicht den Geschmack eines jeden Lesers treffen, dennoch empfinde ich es als äußerst unterhaltsam. Ich muss wirklich zugeben, das mich dieses Buch aufgrund seiner dunklen und spannungsgeladenen Atmosphäre, im Endeffekt doch überzeugen konnte. 

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  • kann meinen Erwartungen nicht gerecht werden

    Weißzeit
    Manja82

    Manja82

    25. September 2017 um 16:07

    KurzbeschreibungRasiermesserscharf und atemberaubend: Vega Gillberg ist 16 Jahre alt, als die Polizei an ihre Tür klopft. Sie ist auf der Suche nach Vegas Bruder Jakob, der des Mordes verdächtigt wird. Doch Jakob ist verschwunden, Vega hat seit Tagen nichts mehr von ihm gehört. Hat er wirklich etwas mit dem Verbrechen zu tun? Vega macht sich in der harten Wildnis Schwedens auf die Suche, taucht immer tiefer in die Geschichten der Menschen um sie herum ein, die alle miteinander verbunden sind, und entdeckt ein dunkles Geheimnis.(Quelle: Dressler)Meine MeinungBisher war mir der Autor Christoffer Carlsson komplett unbekannt. Nun durfte ich sein neuestes Werk „Weißzeit“ lesen. Das Cover gefiel mir auf Anhieb und der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Also begann ich gespannt mit dem Lesen.Die Charaktere sind soweit gut gezeichnet. Man kann sie sich doch gut vorstellen und von den Handlungen her ist es so einigermaßen nachvollziehbar.Vega ist die Protagonistin hier. Sie ist 16 Jahre alt und auf der Suche nach ihrem Bruder Jakob. Ich empfand Vega mit ihrer Einstellung ein wenig zu kindisch. Zigaretten und auch Alkohol gegenüber ist Vega nicht abgeneigt, was aber irgendwie nicht zum angesprochen kindischen passt. Es wird hier doch das ein oder andere Mal sehr deutlich erwähnt. Ob es jetzt mit 16 wirklich das Wahre ist muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich empfand es als okay, immerhin ist Vega ja auch kein richtig kleines Kind mehr.Die anderen Charaktere bleiben recht blass. Ich hätte wirklich gerne mehr über den ein oder anderen erfahren wollen, einige Interessante sind hier durchaus dabei.Der Schreibstil des Autors ist flüssig und gut zu lesen. Ich war recht schnell drin und konnte der Handlung so gut folgen.Das Geschehen selbst ist nicht ganz so wie man es sich vom Klappentext her erwartet. Es wird hier als spannender Jugendroman betitelt. Das ist er jedoch nicht so ganz. Ein Jugendbuch ist es, das stimmt aber die Spannung schwankt hier doch ein wenig. Es gibt immer wieder Situationen, wo sie nachlässt, um dann wenig später wieder anzuziehen. Zwischendrin zieht es sich daher auch leider etwas.Als Leser verfolgt man hier die Suche von Vegas Bruder Jakob. Diese geht ein wenig schnell vonstatten, hier hätte ich gerne etwas mehr gehabt. Sonst aber werden hier auch Themen angesprochen, die schon interessant gehalten sind. So gibt es Informationen zum Land und seinen Leuten. Ich konnte mir dieses schon gut vorstellen. Aber auch hier gilt, es hätte gerne etwas mehr sein dürfen.Das Ende ist gut so wie es ist. Es ist ja ein relativ kurzes Buch, von daher passt es, schließt gut ab und macht alles letztlich rund.FazitInsgesamt gesagt ist „Weißzeit“ von Christoffer Carlsson ein Jugendroman, der meinen Erwartungen nicht gerecht werden konnte.Charaktere, die soweit gut ausgearbeitet sind, ein flüssiger Stil des Autors und eine Handlung, deren Spannungskurve sehr schwankt und in dem Themen angesprochen werden, die Jugendliche schon auch interessieren, lassen mich zwiegespalten zurück. Der Autor verschenkt hier doch einiges an Potential.Schade!

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