Christoph Öhm Der Schatz des Preußenkönigs

(5)

Lovelybooks Bewertung

  • 7 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(1)
(3)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Schatz des Preußenkönigs“ von Christoph Öhm

Stuttgart/Potsdam 1778. Der junge Tuchhändler David Stark begibt sich an den Höfen des Preußenkönigs und des württembergischen Herzogs auf eine irrsinnig spannende Suche nach einem großen Geheimnis. Ein Schreiben Voltaires an Friedrich den Großen entpuppt sich als Schatzkarte. Während er ein Mosaiksteinchen nach dem anderen zusammenpuzzelt, stößt er auf eine Intrige in der deutschen Geschichte, die ihresgleichen sucht und deren Folgen bis heute ihre Wirkung zeigen. Das Wesen von Intrigen ist: Sie bleiben besser im Verborgenen. So mangelt es Stark nicht an Gegnern, und seine Suche ist alles andere als sans souci …

Rätsel, die in einem Brief Voltaires verpackt sind und einen Schatz versprechen - ein leicht zu lesender Sommerkrimi

— Bellis-Perennis

Historisch belegt und spannend erzählt - eine gute Mischung aus Historie und Krimi.

— baronessa

Fazit: Eine Schnitzeljagd auf Voltaires Spuren quer durch Sanssouci, die sehr temporeich mit vielen historischen Fakten erzählt wird.

— Bellexr

Stöbern in Historische Romane

Das Gold des Lombarden

Ein echter Petra Schier: unterhalsam, spannend, lehrreich! Es gibt ein tolles Wiederlesen mit bekannten Protas. Bitte schnell die Fortsetzu

hasirasi2

Grimms Morde

Nimmt leider erst ab dem zweiten Drittel Fahrt auf!!

Die-Rezensentin

Marlenes Geheimnis

Grandios - auf zwei Zeitebenen - erzählte Familiengeschichte

Isabell47

Nachtblau

Seichte oberflächliche Geschichte in der Ich-Form Punktet lediglich durch Beschreibung von Porzellanherstellung.

Blockbuster

Der Preis, den man zahlt

Spanien im Bürgerkrieg

buchernarr

Das Schiff der Träume

Hier kommt der Zeitgeist, die Atmosphäre und die Hoffnung auf Freiheit gut zum Ausdruck. Ein unterhaltsamer Roman für lange Abende im Winter

sommerlese

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Wer wird den Schatz finden?

    Der Schatz des Preußenkönigs

    Bellis-Perennis

    16. July 2015 um 06:49

    Christoph Öhm entführt die Leser an den Hof des Preußenkönig Friedrich II., den man später den Großen nennen wird. Der französische Dichter und Philosoph Voltaire hat dem „alten Fritz“ einen Brief mit 10 Rätseln hinterlassen, die zu einem Schatz führen sollen. Nachdem der Stuttgarter Tuchhändler David Stark bei der Lösung eines Kriminalfalls im Erzbistum Salzburg eine kriminalistische Spürnase bewiesen hat, wird er kurzerhand von Friedrich nach Potsdam beordert. Mit zwei Helfern macht er sich auf die Suche nach dem sagenumwobenen Schatz. Er begibt sich mehrmals in akute Lebensgefahr. Denn nicht nur Friedrich will den Schatz, sondern auch der Württemberger, die Österreicher, die Illuminaten und ein paar Private jagen das Geheimnis. Wird er den Schatz finden? Der Krimi ähnelt einer Schnitzeljagd durch Potsdam und Umgebung. Kenner der Örtlichkeiten können natürlich mit raten und entdecken die eine oder andere Teillösung. Das Buch ist leicht zu lesen und zeigt die Willkür der Fürstenhäuser der damaligen Zeit. Leider kommen die Charaktere, die gut angelegt sind, während des Geschehens ein wenig unter die Räder. Da wäre noch mehr möglich gewesen. Der Verlag verspricht „eine Story à la Dan Brown“. Das kann ich so nicht bestätigen. O.K. Die Jagd nach dem Schatz zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Ich vermisse die aufschlussreichen Details, mit denen Dan Brown seine Leser fesselt. Nicht umsonst sind Browns Bücher mindestens doppelt so dick. Auf knapp 250 Seiten ist die Suche nach dem Schatz bald zu Ende. Die Ideen sind gut, leider ist die Umsetzung nicht ganz gelungen. Fazit: Eine leichte Sommerlektüre mit historischem Hintergrund.

    Mehr
  • Reichtum aus England

    Der Schatz des Preußenkönigs

    baronessa

    02. July 2014 um 17:54

    - dies ist der Aufhänger des Buches. Mitten in der Nacht wird der Tuchhändler David Stark von Soldaten des Königs abgeholt. Er soll Friedrich dem Großen helfen, einen Schatz zu finden, den Voltaire versteckt hatte. Aber nicht nur Friedrich der Große ist an dem Schatz interessiert, sondern auch andere. Ihnen ist jedes Mittel recht, um an die Informationen zu gelangen. Sie schrecken nicht vor Mord zurück oder der Festnahme seines Vaters. Nur er kann ihn retten und die Zeit wird knapp. Hilfe hat er von seiner großen Liebe Therese, aber auch da muss er sich entscheiden.   „Ich kämpfte im Rohr, in der Dunkelheit, gegen das Ersticken. Nicht nur das, auch der Druck des Wassers wurde so hoch, dass ich mich kaum noch in Position halten und an den Schwellen im Rohe abstützen konnte. Ein Weiterkommen zurück nach oben war ausgeschlossen.“   Wie hier muss David noch öfters um sein Leben bangen und alles wegen des Schatzes, auf dessen Suche er sich befindet.   Ein historischer Kriminalroman, der sich spannend und flüssig liest. Kleine Verse müssen entschlüsselt werden und die Protagonisten folgen den jeweiligen Anhaltspunkten. Eine Reise in die Geschichte, welche mit einer Jagd von Verfolgern quer durch Berlin endet. Fast! Wäre da nicht noch die Festung Hohenasperg. Mir hat die Geschichte gut gefallen. Historisch belegt und spannend vorbereitet. Eine gute Mischung zwischen Historie und Krimi. Langweilig war das Buch keinesfalls – im Gegenteil!

    Mehr
  • Die Voltaire-Rätsel

    Der Schatz des Preußenkönigs

    Bellexr

    14. March 2014 um 17:42

    Man schreibt den 01. August 1778 in Stuttgart: Tuchhändler David Stark wird kurz vor Mitternacht aus dem Schlaf gerissen. Ein Schreiben von Friedrich des Großen fordert ihn unmissverständlich auf, umgehend an seinen Hof zu reisen. Kaum auf Schloss Sanssouci in Potsdam angekommen, überreicht der Preußenkönig David eine Art Testament von Voltaire. Verfasst in Versform, soll das Rätsel zu einem Schatz führen. David macht sich zusammen mit Therese und dem Vorleser des Königs auf zur Entschlüsselung des Rätsels. Allerdings drängt für David die Zeit. Am nächsten Tag schon erhält der Tuchhändler ein Schreiben des württembergischen Herzogs. Wenn David nicht binnen 12 Tagen zurück nach Stuttgart reist und am Hof des Herzogs erscheint, wird sein Vater hingerichtet. Erschwerend kommt für David neben dem Zeitdruck noch hinzu, dass geheime Mächte versuchen, ihn vor der Entschlüsselung des Rätsels zu hindern. Und hierbei schrecken seine Gegner auch vor Mord nicht zurück.   Das Rätsel von Voltaire entpuppt sich als ein Gedicht aus elf Versen. Nacheinander gelöst ergeben diese einen Satz, der zu dem geheimnisvollen Schatz führen soll. Fast alle Hinweise sind innerhalb von Sanssouci zu finden, doch erst einmal müssen die Bedeutungen der einzelnen Verse entschlüsselt werden. Der Preußenkönig kann den Dreien einige Male seine Unterstützung anbieten, doch zumeist sind David und seine versierten Helfer auf sich allein gestellt. Das Gedicht führt die Suchenden quer durch Sanssouci, wodurch auch der Leser ein sehr gutes Bild des Schlosses mit seiner Parkanlage und nach und nach auch einiges über den Preußenkönig und dessen Eigenarten kennenlernt.   Entsprechend des Zeitdrucks durch das Schreiben des württembergischen Herzogs entwickelt sich der historische Kriminalroman äußerst rasant, interessant und bald auch schon sehr spannend. Kaum ist ein Rätsel entschlüsselt, das Lösungswort mithilfe Voltaires Novelle „Candide“ gelöst, macht sich David unter Hochdruck auf die Suche nach der nächsten Auflösung. Hierbei werden der Tuchmacher, die Österreicherin Therese und der Vorleser des Königs Lucchesini jedoch ein ums andere Mal durch Unbekannte gestört, die um jeden Preis die Entschlüsselung des Testaments verhindern wollen.   Die rasant wie gefährlich angelegte Schnitzeljagd steht klar im Fokus des Romans. Hierbei bleibt allerdings die Ausarbeitung der Mitwirkenden etwas auf der Strecke und außer David, aus dessen Sicht der Kriminalroman erzählt wird, nehmen die weiteren Figuren des Romans kaum Konturen an. Allerdings versteht es Christoph Öhm gleichzeitig hervorragend, historische Fakten wie Persönlichkeiten mit seiner fiktiven Geschichte zu verknüpfen, sodass dieses Manko nicht sehr ins Gewicht fällt. Und neben dem eigentlichen Handlungsstrang wechselt der Autor auch  immer mal wieder zu Davids Vater Johann Starr, der keine Ahnung davon hat, warum er als angesehener Stuttgarter Bürger plötzlich im Kerker des Herzogs gelandet ist.   Fazit: Eine Schnitzeljagd auf Voltaires Spuren quer durch Schloss Sanssouci, die sehr temporeich mit vielen historischen Fakten durchsetzt erzählt wird.  

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks