Neuer Beitrag

ChristophAGKlein

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Alles gab es nach Maß: Schuhe, Kleider, Brillen, Möbel, ganze Häuser. Alles konnte nach Wunsch angefertigt werden, gleichwie es der Kunde mochte. Aber Geschichten?

Enno schreibt an der Geschichte seines Lebens. Bisher hat er die Leben anderer Menschen fortgeschrieben und so ihr Schicksal bestimmt wie ein Marionettenspieler das seiner Puppen.
Als Lea seine Dienste in Anspruch nimmt und er gegen seine Prinzipien ihre Geschichte mit seiner eigenen verwebt, entgleiten ihm irgendwann die Fäden. Denn Lea weiß nichts von seiner Arbeit. Sie verlieben sich ineinander, wie er es geplant hat. Während er für sie schreibt und glaubt, damit ihr Leben bestimmen zu können, wird in der Realität ihre Beziehung intensiver, aber auch komplizierter. Sie ist verheiratet, und die Trennung von ihrem Mann gestaltet sich nicht so leicht. So setzt Enno alles daran, den Weg für die noch junge Liebe freizumachen, mit schweren Folgen für alle Beteiligten.

„Der Lebensschreiber“ erzählt von Fremd- und Selbstbestimmung in der Liebe wie im Leben, von Wissen und Geheimnis und vom Schicksal. Aber vor allem erzählt er von der befreienden Wirkung des Zufalls, der alles lebendig macht, weil er dem Lebensfluss die nötigen Strudel und Stromschnellen verpasst. Denn wer will schon eine vorherbestimmte Geschichte nach Maß?

Wer neugierig geworden ist, kann sich bis zum 10.05.14 bewerben. Unter allen Bewerbern mit der richtigen Antwort verlosen der Schardt Verlag und Hallenberger Media Verlag je 10 Softcover und 10 eBooks. Solltet ihr zu den Mitlesenden zählen, setzen wir eine abschließende Rezension voraus.

Die zu beantwortende Frage lautet: Wie hieß Christoph A. G. Kleins Debütroman?


Autor: Christoph A. G. Klein
Buch: Der Lebensschreiber

Tigerbaer

vor 3 Jahren

Beitrag einblenden

Hm, die Beschreibung des Inhalts macht neugierig und scheint mir bisher unbekannte Lesepfade zu versprechen...ich versuche mal mein Glück ;-)

Der Debütroman heißt "Auf dem Rand".

Ein Ebook bräuchte ich ggf. im epub-Format, da mein Reader nur dieses Format liest.

Floh

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Auf dem Rand.
Dieses Buch spricht mich an, da ich als QMB mit Normung und Maßen und Kundenwünschen zu tun habe, bin ich gleich auf den Klapptext aufmerksam geworden. Ich bewerbe mich für ein Printexemplar!

Beiträge danach
302 weitere Beiträge (Klassische Ansicht)
Beiträge davor

Solengelen

vor 3 Jahren

Leserunde: 6. Kapitel
Beitrag einblenden

Hat er mit Lea gefunden was er sucht? Ist es Liebe? Kann er überhaupt wirklich lieben und zwar bedingungslos? Oder ist es eine Obzession?

Solengelen

vor 3 Jahren

Leserunde: 7. Kapitel
Beitrag einblenden

Ein passendes Ende für ein ungewöhnliches Buch.
Enno zieht sein Ding bis zum bitteren Ende durch. Die Macht, die er ausübt, MUSS er konsequent ausleben, auch gegen sich selbst. Wie ein Süchtiger, der nicht anders kann, als seine Sucht zu befriedigen. Ein Suchender, ein Abhängiger, ein in sich selbst Gefangener.
Das Buch lässt dem Leser viel Freiraum für eigene Gedanken, eigene Interpretationen. Jeder darf, kann, soll seine eigenen Schlüsse ziehen. Ist das Ende ein Ende, oder nur "erzählt". Zieht er sich sozusagen auf Leas Kosten aus der "Affaire", oder übernimmt er Verantwortung. Lässt er sie mit der Schuld alleine, oder trägt er diese mit? Dieses Buch wird mir noch einige Gedanken, noch einige "Spekulationen" abverlangen und nachhallen.
Vielen Dank, das ich beim Schreiben des Lebens dabei sein durfte und jetzt für mich noch ein bisschen weiter schreiben darf.

kassandra1010

vor 3 Jahren

Leserunde: 6. Kapitel
Beitrag einblenden

Hier hat Enno seinen ersten eigenen Fall. Er macht sich quasi seine Kundin Lea zu eigen. Er kann kaum von ihr lassen. Aber es läuft nicht so glatt wie Enno sich das erhofft hat. Lea will sich nicht gleich von ihrem Mann trennen und nimmt auch nicht alle Ratschläge vom Lebensschreiber an. Sie überrascht sogar hin und wieder Enno.

Aber Lea kann sich nicht von ihrem Mann trennen und dieser wird gewalttätig und Enno schwört, ihn umzubringen.

Lea bittet erneut den Lebensschreiber um Hilfe und dieser hat bereits Mord im Sinn.

Irgendwie gruselig….

kassandra1010

vor 3 Jahren

Leserunde: 7. Kapitel
Beitrag einblenden

Jetzt am Schluss überkommt ihn der Zweifel, ob Lea ihn wohl nur benutzt hat. Sie meldet sich vorerst nicht und er ist ganz machtlos und fühlt sich alleine und verlassen. Die Liebe hatte ihn also doch noch gepackt. Dann kommt ein Brief von Lea und Enno beginnt zu schreiben….. Diesmal sein eigenes Ende….

kassandra1010

vor 3 Jahren

Fazit / Rezension

Danke an den Autor und an den Verlag für die schöne Leserunde. Das Buch war gut, allerdings hatte ich mir etwas mehr Alternativen zur Liebesberatung seitens Enno gewünscht.

Meine Rezi hier:
http://www.lovelybooks.de/autor/Christoph-A.-G.-Klein/Der-Lebensschreiber-1093153501-w/rezension/1100476383/


sowie bei
amazon.de
buch.de
buecher.de
weltbild.de

Bin gespannt auf weitere Romane....

ChristophAGKlein

vor 3 Jahren

Fazit / Rezension
@kassandra1010

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Rezension.

Solengelen

vor 3 Jahren

Fazit / Rezension
Beitrag einblenden

Rezension
Enno ist ein ganz spezieller Mensch. Er verbrachte seine Kindheit bei seinen Großeltern und ausser Mila hatte er keine Freunde. Aber Mila muss mit ihren Eltern nach Kanada ziehen. Von da an sind Bücher und Bilder Ennos "Freunde". Schließlich macht er eine Ausbildung im Buchhandel. Schnell entdeckt er, dass es fast alles nach Maß gibt, ausser Geschichten. Er wird zum Lebensschreiber. Er schreibt seinen Kunden ihr Leben sozusagen auf den Leib. Seine " Vision" scheint zu funktionieren. Aber etwas schleicht sich ein, ist es Eintönigkeit? Fehlt der spezielle Kick? Er braucht mehr. Eigentlich sucht er Liebe. Diese meint er bei Lea, einer Kundin gefunden zu haben und schreibt sich in ihr Leben. Wie weit geht er? Die Macht, die er ausübt, MUSS er konsequent ausleben, auch gegen sich selbst. Wie ein Süchtiger, der nicht anders kann, als seine Sucht zu befriedigen. Ein Suchender, ein Abhängiger, ein in sich selbst Gefangener.
Der Autor lässt dem Leser viel Freiraum für eigene Gedanken, eigene Interpretationen. Jeder darf, kann, soll seine eigenen Schlüsse ziehen. Ist das Ende ein Ende, oder nur "erzählt"? Zieht er sich sozusagen auf Leas Kosten aus der "Affaire", oder übernimmt er Verantwortung? Lässt er sie mit der Schuld alleine, oder trägt er diese mit? Dieses Buch wird mir noch einige Gedanken, noch einige "Spekulationen" abverlangen und nachhallen. Der Lebensschreiber" von Christoph A. G. Klein ist ein besonderes Buch. Ein Buch mit Ecken und Kanten, das jedem Leser etwas anderes erzählt, aber dem Leser auch ein Einlassen abverlangt.
Lieber Christoph, vielen Dank, dass ich beim Schreiben des Lebens dabei sein durfte.

Neuer Beitrag