Christoph Andreas Marx Das Geheimnis des unendlichen Raums

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis des unendlichen Raums“ von Christoph Andreas Marx

Der junge Benediktinermönch Alanus von Buchholz macht sich 1543 im Auftrag der Inquisition auf den Weg in die blühende Handelsstadt Nürnberg, um das letzte große Werk des Kopernikus zu prüfen. Sein Inhalt ist ein Skandal für die Heilige Mutter Kirche: Angeblich soll nicht die Erde im Mittelpunkt des Universums stehen, sondern die Sonne, und die Erde soll nur ein Himmelskörper unter vielen sein, die sich gehorsam wie Sklaven um die Sonnen bewegen. Doch als er in Nürnberg ankommt, ist der Buchdrucker tot und das Manuskript verschwunden. Alanus gerät unter Mordverdacht und flieht mit der schönen Julia Fugger, Spross des mächtigsten Handelsgeschlechtes der Frühen Neuzeit. Die Suche nach dem wahren Täter führt die beiden in den Untergrund der Stadt und in die Abgründe der damaligen Religionspolitik. Ein packender Roman über die Macht konkurrierender Weltbilder.

Mischung zwischen Krimi und historisch. Absolut lesenswert!

— Wildpony

Konnte mich irgendwie nicht überzeugen. Da fand ich die Bücher von Peter Dempf, Kathrin Lange u.a. zu diesem Thema leider besser.

— hasirasi2

Gut recherchierter historischer Krimi, empfehlenswert!

— Huschdegutzel

Ein Buch, das ein wenig Wissenschaft, ein wenig Krimi und ein wenig Geschichte in einem vereint.

— winterdream

Spannung, bis zum Schluss!

— Leuchtturmwaerterin

Fesselnder und exakt recherchierter Roman über das Weltbild des Nikolaus Kopernikus!

— mabuerele

Grandios und tiefgründig! Kopernikus Bedeutung für uns und seine Zeit, als spannender Kriminalfall.

— danielamariaursula

WOW, hier gibt es erstklassige historische Thrillerliteratur mit Fakten und einer fiktionalen Handlung. 5 Sterne!

— Floh

Spannender, Historienkrimi, der die Kirche erschüttert und bei dem es um das neue Weltbild des Kopernikus geht.

— Susimueller

Spannend und informativ. Was will man mehr?

— Ormeniel

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  • Leserunde zu "Das Geheimnis des unendlichen Raums" von Christoph Andreas Marx

    Das Geheimnis des unendlichen Raums

    Christoph Andreas Marx

    Vor wenigen Tagen ist mein vierter Roman „Das Geheimnis des unendlichen Raums“ erschienen. Da viele meiner Leser auch auf LovelyBooks aktiv sind, möchte ich ihn hier gerne vorstellen und euch zu einer gemeinsamen Leserunde einladen.   „Der junge Benediktinermönch Alanus von Buchholz macht sich 1543 im Auftrag der Inquisition auf den Weg in die blühende Handelsstadt Nürnberg, um das letzte große Werk des Kopernikus zu prü­fen. Sein Inhalt ist ein Skandal für die Heilige Mutter Kirche: Angeblich soll nicht die Erde im Mit­telpunkt des Universums stehen, sondern die Sonne, und die Erde soll nur ein Himmelskörper unter vielen sein, die sich gehorsam wie Sklaven um die Sonne bewegen. Doch als er in Nürnberg ankommt, ist der Buchdrucker tot und das Manuskript verschwunden. Ala­nus gerät unter Mordverdacht und flieht mit der schönen Julia Fugger, Spross des mächtigsten Han­delsgeschlechtes der Frühen Neuzeit. Die Suche nach dem wahren Täter führt die beiden in den Un­tergrund der Stadt und in die Abgründe der damaligen Religionspolitik ...“ Wie schon die Vorgänger ist auch dieser Roman hinsichtlich der historischen Gegebenheiten und realen Geschehnisse bis ins Detail genau recherchiert. Und – unüblich für historische Ro­mane – wird diesmal mit Techniken des Thrillers gearbeitet. Ein großes Lesevergnügen für alle, die histori­sche Romane und spannende Krimis schätzen. - Eine Leseprobe findet ihr hier: http://christoph-andreas-marx.de/pdf/Leseprobe_Das_Geheimnis_des_unendlichen_Raums.pdf Der Herder Verlag hat 20 Exemplare zur Verfügung gestellt, die unter allen interessierten Lesern verlost werden. Wenn ihr an der Leserunde teilnehmen und eins der Freiexemplare gewinnen wollt, be­werbt euch bis zum 31. Oktober mit einer kurzen Antwort auf die Frage: „Was macht einen historischen Roman besonders interessant?“ Ich bin sehr gespannt auf euer Feedback! Die Leserunde beginnt, sobald alle ihre Buch erhalten haben.  Ich würde mich sehr freuen, wenn auch diejenigen an der Leserunde teilnehmen, die diesmal kein Glück bei der Verlosung hatten. Christoph Andreas Marx www.christoph-andreas-marx.de

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    • 249
  • Kopernikus Krimi - gute Mischung zwischen Krimi und Historisch

    Das Geheimnis des unendlichen Raums

    Wildpony

    24. May 2016 um 10:05

    Das Geheimnis des unendlichen Raums  -  Christoph Andreas Marx Kurzbeschreibung Amazon: Der junge Benediktinermönch Alanus von Buchholz macht sich 1543 im Auftrag der Inquisition auf den Weg in die blühende Handelsstadt Nürnberg, um das letzte große Werk des Kopernikus zu prüfen. Sein Inhalt ist ein Skandal für die Heilige Mutter Kirche: Angeblich soll nicht die Erde im Mittelpunkt des Universums stehen, sondern die Sonne, und die Erde soll nur ein Himmelskörper unter vielen sein, die sich gehorsam wie Sklaven um die Sonnen bewegen.Doch als er in Nürnberg ankommt, ist der Buchdrucker tot und das Manuskript verschwunden. Alanus gerät unter Mordverdacht und flieht mit der schönen Julia Fugger, Spross des mächtigsten Handelsgeschlechtes der Frühen Neuzeit. Die Suche nach dem wahren Täter führt die beiden in den Untergrund der Stadt und in die Abgründe der damaligen Religionspolitik. Ein packender Roman über die Macht konkurrierender Weltbilder. Mein Leseeindruck: Da ich ein großer Fan von Krimi und historischen Romanen bin war dieses Buch für mich der Anreiz zu einer richtig guten Kombination beider Genre. Und genau das hat mich dann in dem Buch auch erwartet. Es geht um das letzte Werk des großen Kopernikus, der aber leider einen Schlaganfall erlitten hat und sich nicht mehr verständlich machen kann. Sein Werk, das in Nürnberg gedruckt werden sollte, war aber dann verschwunden. Und der Buchdrucker wurde tot gefunden. Hier beginnt dann der Krimi-Part, der mich sehr gut gefallen hat. Das Buch beschäftigt sich mit wissenschaftlichen Themen die im Gegensatz zum Glaubenshintergrund stehen. Und wir lernen die Fugger in Nürnberg kennen sowie historische Gegebenheiten von früher wie Judenverfolgung und der Glauben an Hexerei. Die Protagonisten Julia und Alanus waren mir sehr sympathisch und ich konnte das Buch leicht und flüssig lesen. Es ging mir allein von dem Genre schon gut voran. Die Spannung ist auf einen hohen Level und ich hatte wirklich viel Lesespaß mit dem Buch. Fazit: Wirklich sehr lesenswert - vor allem für Leser die die Kombi Krimi / Historisch mögen. Es ist spannend und teil sehr informativ und sehr gut geschrieben. Es gibt ein paar Kleinigkeiten die mich gestört haben, die ich aber hier nicht extra betonen möchte, denn jeder sollte sich ein eigenes Bild von dem Buch machen. Von mir gibt es 4 Sterne dafür! ****  

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  • mehr Krimi als historischer Roman

    Das Geheimnis des unendlichen Raums

    itwt69

    27. April 2016 um 18:59

    Das Buch hat mich ziemlich enttäuscht. Ich hatte mehr historische Brisanz erwartet, Leider wurde es ein allenfalls mittelmäßiger Kriminalfall, den ich nicht hätte lesen müssen. Schade...

  • Kopernikus und die Geschichte mit der Sonne ...

    Das Geheimnis des unendlichen Raums

    Leuchtturmwaerterin

    Inhalt: Der junge Benediktinermönch Alanus von Buchholz macht sich 1543 im Auftrag der Inquisition auf den Weg in die blühende Handelsstadt Nürnberg, um das letzte große Werk des Kopernikus zu prüfen. Sein Inhalt ist ein Skandal für die Heilige Mutter Kirche: Angeblich soll nicht die Erde im Mittelpunkt des Universums stehen, sondern die Sonne, und die Erde soll nur ein Himmelskörper unter vielen sein, die sich gehorsam wie Sklaven um die Sonnen bewegen. Doch als er in Nürnberg ankommt, ist der Buchdrucker tot und das Manuskript verschwunden. Alanus gerät unter Mordverdacht und flieht mit der schönen Julia Fugger, Spross des mächtigsten Handelsgeschlechtes der Frühen Neuzeit. Die Suche nach dem wahren Täter führt die beiden in den Untergrund der Stadt und in die Abgründe der damaligen Religionspolitik. Ein packender Roman über die Macht konkurrierender Weltbilder. Meine Meinung zum Buch: Bereits das Cover finde ich wirklich toll. Das Bild passt wirklich sehr gut, vor allem, wenn man bedenkt, dass die Leute damals Angst hatten, dass der Himmel auf sie stürzen könnte. Das Buch kommt schon einmal sehr edel daher. Die Geschichte rund um Kopernikus und sein neustes Manuskript ist schlüssig und macht von der ersten Seite an große Freude es zu lesen. Die Figuren haben eine unglaubliche Lebendigkeit. Sie nehmen mich direkt gefangen und ich leide und liebe mit ihnen. Man lernt Kopernikus etwas kennen und sieht die Probleme, die sein Manuskript machen könnte, genauer vor sich. Normalerweise leben wir ja in einer Welt, wo solche Dinge eben so selbstverständlich sind, dass wir uns keine Gedanken darüber machen, wie es war, als diese Forscher versuchten, das Weltbild der Kirche zu ändern. Die Geschichte baut sich Stück für Stück auf und die Spannung lässt an keiner Stelle nach. Man hat immer wieder den Verdacht, wer denn nun den Buchdrucker umgebracht hat, doch es bleibt wirklich spannend bis zum Schluss. Auch Zusatzwissen wird im Buch nicht vernachlässigt, so kommen Albrecht Dürer und seine Werke immer wieder zum Tragen und auch die historischen Felsenkeller Nürnbergs werden erwähnt. Fazit: Christoph Andreas Marx hat mit diesem historischen Roman nicht nur eine spannungsgeladene Geschichte veröffentlicht, sondern auch eine neue Sichtweise auf die Errungenschaften von damals und die damit einhergehenden Probleme dem Leser näher gebracht. Ein absolut spannender und grandios erzählter historischer Roman! Den ich sehr empfehlen kann! Bewertung: 5 von 5 Sterne

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    • 11

    Helene2014

    16. January 2016 um 13:02
  • Gut recherchierter historischer Krimi, empfehlenswert!

    Das Geheimnis des unendlichen Raums

    Huschdegutzel

    04. December 2015 um 09:04

    Der junge Benediktinermönch Alanus von Buchholz macht sich 1543 im Auftrag der Inquisition auf den Weg in die blühende Handelsstadt Nürnberg, um das letzte große Werk des Kopernikus zu prüfen. Sein Inhalt ist ein Skandal für die Heilige Mutter Kirche: Angeblich soll nicht die Erde im Mittelpunkt des Universums stehen, sondern die Sonne, und die Erde soll nur ein Himmelskörper unter vielen sein, die sich gehorsam wie Sklaven um die Sonnen bewegen. Doch als er in Nürnberg ankommt, ist der Buchdrucker tot und das Manuskript verschwunden. Alanus gerät unter Mordverdacht und flieht mit der schönen Julia Fugger, Spross des mächtigsten Handelsgeschlechtes der Frühen Neuzeit. Die Suche nach dem wahren Täter führt die beiden in den Untergrund der Stadt und in die Abgründe der damaligen Religionspolitik.... So besagt es die Inhaltsangabe und viel mehr zum Geschehen möchte ich an dieser Stelle gar nicht verraten. Autor Christoph Andreas Marx hat hier etwas geschafft, das nur sehr selten gut gelingt - er vermittelt dem Leser Wissen, ohne dass dieser sich langweilt. Mir persönlich war nie ganz klar, was an den Erkenntnissen des Kopernikus so umstürzend war für das damalige Weltbild - jetzt kann ich es nachvollziehen. Einen Stern ziehe ich dennoch ab - das Frauenbild in diesem Buch passt für mein Dafürhalten nicht zur damaligen Zeit. Gerade die Frauen verschaffen dem Buch aber auch die nötige Entwicklung. Auf die Lösung des Kriminalfalls kam ich auf jeden Fall nicht - das war ein tolles Verwirrspiel und wirklich spannend geschrieben. Leseempfehlung daher für alle, die gut recherchierte historische Krimis mögen, es aber mit den Protagonisten nicht zu genau nehmen.

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  • Das Werk des Kopernikus

    Das Geheimnis des unendlichen Raums

    buecherwurm1310

    26. November 2015 um 16:27

    Domherrn Nikolaus Kopernikus hat ein Schriftstück verfasst, das der Kirche keine Freude bereiten wird, behauptet er doch, dass die Erde nicht der Mittelpunkt des Universums ist, sondern die Sonne. Tolosani, der Abgesandte der heiligen Inquisition, macht sich in Begleitung von Alanus von Buchholz, der junge Benediktinermönch, auf den Weg zu Kopernikus, um das Dokument zu prüfen bevor es veröffentlich wird. Doch dann kann sich Kopernikus durch einen Schlaganfall nicht mehr verständlich machen. Das Schriftstück ist bereits auf dem Weg nach Nürnberg zur Druckerei und Tolosani und Alanus reisen hinterher. Dort brennt das Lagerhaus der Fuggers. Als Julia Fugger zur Druckerei kommt, in der drei Bücher zur Reparatur sind, entdeckt sie dort einen Toten und ihre Bücher sind genauso verschwunden wie das Original-Manuskript von Kopernikus. Der junge Bürgermeister Leitner beschuldigt Julia und Alanus des Mordes. Die beiden flüchten, aber sie wollen die Geschichte nicht einfach so hinnehmen und machen sich an die Ermittlungen. Das Buch liest sich angenehm flüssig. Die Geschichte ist sehr fesselnd. Geschickt wurde Historie mit einem fiktiven Kriminalfall verknüpft. Die Inquisition wird angesprochen wie auch die Konflikte zwischen den Glaubensrichtungen, Judenverfolgung und Hexerei. Gleichzeitig erfährt man einiges über die Fugger. Kopernikus war sehr gläubig, aber seine wissenschaftlichen Erkenntnisse waren ihm eben auch sehr wichtig. Die sympathische Julia ist sehr clever und unterstützt Alanus in seinen Recherchen. Auch damals gab es schon heftige Machtspielchen und Intrigen. Jedes Mittel sein Ziel zu erreichen, war recht. Unverhoffte Wendungen sorgen dafür, dass die Spannung erhalten bleibt. Der Anhang bietet noch viele zusätzliche Informationen. Ein toller historischer Krimi.

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  • Ein gelungenes Buch

    Das Geheimnis des unendlichen Raums

    winterdream

    26. November 2015 um 08:09

    Inhalt/Klappentext: Der junge Mönch Alanus Buchholz macht sich 1543 im Auftrag der Inquisition auf den Weg in die blühende Handelsstadt Nürnberg, um das letzte große Werk des Kopernikus zu prü­fen. Sein Inhalt ist ein Skandal für die Heilige Mutter Kirche: Angeblich soll nicht die Erde im Mit­telpunkt des Universums stehen, sondern die Sonne, und die Erde soll nur ein Himmelskörper unter vielen sein, die sich gehorsam wie Sklaven um die Sonne bewegen. Doch als er in Nürnberg ankommt, ist der Buchdrucker tot und das Manuskript verschwunden. Alanus gerät unter Mordverdacht und flieht mit der schönen Julia Fugger, Spross des mächtigsten Handelsgeschlechtes der Frühen Neuzeit. Die Suche nach dem wahren Täter führt die beiden in den Un­tergrund der Stadt und in die Abgründe der damaligen Religionspolitik ...“   Cover: Das Cover finde ich ehrlich gesagt ein wenig gewöhnungsbedürftig. Ich finde, es passt irgendwie nicht so gut zum Buch. Auch wenn ich sagen muss, dass ich die Farben toll finde und das Motiv auch. Aber für das Buch hätte ich mir etwas anderes vorgestellt und auch passender gefunden. Ist zwar mal etwas anderes, aber meinen Geschmack hat es leider nicht so getroffen.   Mein Fazit: Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten konnte ich mich auch ganz gut in die Charaktere hineinversetzen. Der Autor hat auf jeden Fall einige Zeit in die Recherche der Zeit des Kopernikus investiert. Das muss man schon auch zu schätzen wissen. Ich selbst habe mich mit der Zeit vorher noch nicht beschäftigt, fand aber einige Ausführungen sehr interessant. Das dann in ein historisches Buch zu packen, in dem gleichzeitig ein Mord aufgeklärt wird, hat mir gut gefallen. Die Schreibweise war auch gelungen und schnell und flüssig zu lesen. Ich finde, es ist ein Roman, der ein wenig Wissenschaft (aber für jeden verständlich geschrieben), ein wenig Krimi und ein wenig Geschichte in einem vereint. Ich vergebe hier 4 von 5 Punkten.

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  • Als die Gedanken grenzenlos wurden…

    Das Geheimnis des unendlichen Raums

    Aspasia

    24. November 2015 um 21:08

    “Die Weltumseglung, die Entdeckung des größten Kontinents der Erde, die Erfindung des Kompasses, die Verbreitung des Wissens durch die Druckpresse, die Revolutionierung der Kriegskunst durch das Schießpulver, die Rettung antiker Handschriften, die Wiederbelebung der gelehrten Forschung, all das legt Zeugnis ab vom Triumph unseres Neuen Zeitalters.” Nikolaus Kopernikus In dieser Zeit des Aufbruchs, in der die Alte Welt jenseits des großen Ozeans auf eine neue traf, in der vor dem Vergessen gerettete noch ältere Gedanken nun neu bedacht werden zu konnten, in einer Zeit als es endlich möglich war, Gedanken für viele Menschen festzuhalten und zugänglich zu machen, in dieser Zeit im Jahr 1542 spielt der historische Roman “Das Geheimnis des unendlichen Raums“. In diesem Jahr will der Frauenburger Domherr Nikolaus Kopernikus, ein Jurist und Verwalter im Dienste des Fürstbistums Ermland, ein unwirtlicher Ort in Preußen, sein Lebenswerk herausbringen. Er, der seine freie Zeit der Mathematik und Astronomie gewidmet hat, akribisch Nacht für Nacht die Bewegungen der Planeten festgehalten hat, um endlich zu beweisen, was vor ihm schon andere Große gedacht haben: die Erde ist nicht der Mittelpunkt des Universums. Die Besitzerin der einzigen Wahrheit, die katholischen Kirche, ist sich des möglichen Sprengstoffes dieses Werkes bewusst und schickt den Vertreter der Inquisition Tolosani und den Astronomiekundigen jungen Mönch Alanus von Buchholz in den Norden, um die Deutungshoheit der Mutter Kirche über das was war, ist und sein wird, zu verteidigen. Sollten Kopernikus Beobachtungen die Berechnungen antiker Vordenker beweisen können, sollte das bis dahin unumstößliche Ptolomäische Weltbild diesmal wirklich ins Wanken geraten, hatten sie den Auftrag dies zum Wohle der Menschheit zu verhindern. Doch sie kommen zu spät. Als die Beiden die Burg erreichen, ist der Gelehrte Kopernikus durch einen nächtlichen Schlaganfall, der Sprache beraubt und sie müssen von seinem Assistenten Rheticus erfahren, dass sich sein einziges Manuskript bereits in Nürnberg in der Druckerei Petreius befindet. Die beiden Männer machen sich auf den beschwerlichen Weg in die Fuggerstadt. Als sie die Druckwerkstatt aufsuchen, geraten sie hinein in die Mordermittlungen des jungen, übereifrigen Bürgermeisters Leitner. Der Druckergehilfe des Petreius ist früh morgens von der jungen Julia Fugger, die drei wertvollen Bücher ihres Vaters abholen sollte, in Begleitung ihrer Dienerin erstochen aufgefunden worden. Die neuzubindenden Bücher, unter ihnen welche, die die Kirche verboten hat, sowie das Manuskript des Kopernikus Werkes sind verschwunden, die schon getätigten Drucke aber noch vorhanden. Der Tote hat drei mysterieuse Zeichen als möglichen Hinweis auf seinen Mörder in sein eigenes Blut gemalt. Dies und der Hinweis auf einen eine Mönchskutte tragenden Täter führen dazu, dass Julia und Alanus unter Verdacht geraten. Woraufhin die temperamentvolle und gebildete Kaufmannstochter spontan beschließt mit ihm vom Tatort zu fliehen, um im Verborgenen selbst die Tat aufzuklären. Christoph Andreas Marx beweist mit seinem historischen Roman, was ich als Minimalbegabte im Naturwissenschaftsbereich fast so vehement geleugnet hätte, wie einst die katholische Kirche das heliozentrische Weltbild des Kopernikus: das Wissenschaft(-sgeschichte) furchtbar spannend sein kann. Eingebettet in einen Plot aus Mord und verbotenen Gefühlen, mit Nürnberg als Handlungsort, eine der geschichtsträchtigsten Städte Deutschlands, die hier nicht nur das dekorative Bühnenbild bietet und Figuren, die nicht nur Abziehbilder ihrer Zeit darstellen. Die detailreichen Beschreibungen und lebendigen Dialoge in einer wundervoll literarischen Sprache, der ich nach dem zweiten Satz verfallen war. Dieser Roman lässt den Leser eintauchen in eine ferne Zeit voller Umbrüche, in der der Anspruch auf die eine Wahrheit sich langsam auflöst, in der der Gedankenfreiheit der Weg geebnet wird und damit aber auch die Angst wächst vor dem unendlichen weiten Raum, den nun jeder mutig allein mit Wahrheiten füllen muss.

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  • Kampf um das Weltbild des Kopernikus

    Das Geheimnis des unendlichen Raums

    mabuerele

    „...Darin besteht nämlich der Geist der neuen Zeit, dass man nicht mehr blindlings den vermeintlichen Autoritäten glaubt, sondern die Dinge selbst betrachtet und seinen Verstand gebraucht...“ Wir schreiben das Jahr 1542. In Frauenburg wird ein Mann durch einen Schlaganfall aus seinem Schaffen gerissen, dessen Gedanken die Welt verändern können. Es handelt sich um den Domherrn Nikolaus Kopernikus. Nur wenige Stunden später erscheinen zwei Mönche in der Stadt. Alanus und Tolosani wollen den Gelehrten sprechen, doch sie kommen zu spät. Kopernikus kann sich nicht mehr verständlich machen. Dann wechselt die Geschichte nach Nürnberg. Zwei Ereignisse erschüttern die Nacht. Zuerst brennt das Lagerhaus der Familie Fugger nieder, dann wird in der Druckerei von Petreius ein Toter gefunden. Dort sollte auch das Buch von Kopernikus gedruckt werden. Das Originalmanuskript ist genauso verschwunden, wie drei Bücher, die Julia Fugger zum Neubinden gebracht hat. Leitner, der junge Bürgermeister, beschuldigt Julia, die den Toten gefunden hat, und Alanus wegen seiner Mönchskutte der Tat. Beiden gelingt gemeinsam die Flucht. Der Autor hat einen fesselnden historischen Roman geschrieben. Im Mittelpunkt steht ein Wissenschaftler und sein Werk, obwohl er selbst nicht mehr in das Geschehen eingreifen kann. Das Buch lässt sich gut lesen. Das liegt an der spannenden Geschichte, den exakt recherchierten Hintergründen, den allgemein verständlich aufbereiteten wissenschaftlichen Fakten und nicht zuletzt am angenehmen Schriftstil. Eine Vielzahl historischer Persönlichkeiten werden gekonnt in die Handlung eingebunden. Die Krimihandlung bildet den Hintergrund für wichtigere Fragen. Es geht um die Auseinandersetzung um das Weltbild des Kopernikus, um die Fragen von Vertuschen, Verschweigen und Fälschen. Es war nicht nur die päpstliche Kurie und ihre Vertreter, die dabei die Hand im Spiel hatten. Schnell zeigt sich, das noch andere Kräfte am Spiel beteiligt waren. Kurz angerissen werden auch die Unterschiede zwischen Okzident und Orient in diesen Punkten. Außerdem wird deutlich hervorgehoben, dass es schon weit vor Beginn der neuen Zeitrechnung die Auseinandersetzung um die beiden Weltbilder gab. Durchgesetzt hat sich das, was den Anschauungen der Menschen entsprach. Mir gefällt, wie genau der Autor ausführt, dass praktische Probleme in Kreisen der Wissenschaft und übrigens auch des Vatikans leise Zweifel an der Richtigkeit des Weltbildes aufkommen ließen. Auch Kopernikus wusste davon. Ihm ging es darum, den mathematischen Beweis für sein Weltbild zu liefern. Dazu bedurfte es eines völlig neuen Ansatzes. Gleichzeitig erkannte er, das seine Berechnungen nicht alle Fragen beantworten konnten. Der Autor hat die Protagonisten gut charakterisiert. Hervorragend gelungen ist ihm dabei, die Vielschichtigkeit der Anschauungen nicht nur des Klerus herauszuarbeiten. Die Diskussionen von Alanus und Tolosani gehören für mich zu den Höhepunkten des Buches. Sie bringen die Probleme auf den Punkt. Ausführlich lerne ich Nürnberg und seine Sehenswürdigkeiten kennen. Ein auf die Handlung einstimmendes Geleitwort und ein Nachwort des Autors, das Realität und Fiktion trennt, ergänzen das Buch. Das Cover mit dem phantasievollen Himmelsbild passt. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Obwohl mir der wissenschaftliche Hintergrund nicht neu war, habe ich eine Menge dazugelernt. Außerdem hat mich die Geschichte gut unterhalten, weil dem Autor eine geschickte Balance zwischen spannender Handlung, Darlegung von Fakten und erhellenden Dialogen gelungen ist. Meiner Meinung nach hat das obige Zitat von Rheticus auch in der Gegenwart nichts von seiner Aktualität verloren.

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    • 8

    LimaKatze

    22. November 2015 um 17:27
  • Bücher mit Sprengstoff

    Das Geheimnis des unendlichen Raums

    irismaria

    21. November 2015 um 16:03

    „Das Geheimnis des unendlichen Raums" von Christoph Andreas Marx ist ein spannender historischer Roman, in dessen Mittelpunkt das Werk des Nikolaus Kopernikus steht. Der Astronom und Domherr hat sein Lebenswerk veröffentlicht und es steht kurz vor der Herausgabe. Tolosani, ein Abgesandter der Heiligen Inquisition und der junge Benediktiner Alanus von Buchholz sollen ihn zu seinem Buch befragen, doch das ist nicht möglich, da Kopernikus einen Schlaganfall erlitten hat. daher reisen die beiden nach Nürnberg, wo das Buch gedruckt werden soll. In der Druckerei treffen sie auf einen Tatort. Das Manuskript des Kopernikus ist verschwunden, dazu mehrere alchemistische Schriften und der Druckergehilfe wurde ermordet. Der ermittelnde Nürnberger Bürgermeister will auf einen Hinweis hin Alanus als Verdächtigen festnehmen, doch ihm gelingt zusammen mit der Fuggerstochter Julia die Flucht. Es folgt eine fesselnde Suche nach dem Täter und der Wahrheit, bei der man viel über die damalige Zeit und die historischen Hintergründe von Kopernikus Arbeit erfährt. Das Kopernikanische Weltbild mit der Sonne statt der Erde im Zentrum der Welt wurde nämlich von vielen als Entthronung des Menschen angesehen und von der katholischen und evangelischen Kirche bekämpft. Dazu gibt es noch eine interessante Handlung rund um die Hauptpersonen sodass die knapp 300 Seiten viel zu schnell gelesen sind. Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt an diesem wirklich interessanten historischen Roman, für den ich eine absolute Leseempfehlung gebe!

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  • Ein historischer Thriller par excellence

    Das Geheimnis des unendlichen Raums

    AngiF

    Der Astronom Nikolaus Kopernikus hat ein neues Werk verfasst, es heißt, darin beschreibt er, dass das bisherige Weltbild falsch sei, dass nämlich die Erde in Wirklichkeit im Kreis um die Sonne läuft und nicht wie bisher angenommen umgekehrt. Dafür hätte er nun erstmalig auch Beweise erarbeitet. Seit Jahrtausenden wurde dies falsch gelehrt und vermittelt, so auch von der Kirche. Just in der Nacht bevor eine kleine Vertretung der Heiligen Inquisition, bestehend aus dem Legaten Monsignore Giovanni Maria Tolosani und dem Benedektiner-Mönch Alanus von Buchholz, Kopernikus in Frauenburg aufsuchen kann, um dort sein Werk einzusehen, erleidet dieser einen Schlaganfall und ist nicht mehr ansprechbar. Der Schüler des Kopernikus Joachim Rheticus, macht keinen Hehl aus seiner Erleichterung, dass sich das Manuskript bereits in Nürnberg zum Drucken befindet. Tolosani und Alanus bleibt nichts anderes übrig, als nach Nürnberg zu reisen, um dort das dann wahrscheinlich bereits fertig gedruckte Werk in Augenschein zu nehmen. Dort angekommen überschlagen sich erneut die Ereignisse, der Drucker Siegfried Zell wird ermordet und das Original-Manuskript von Kopernikus' Werk ist verschwunden. Alanus und die Kaufmannstochter Julia Fugger geraten unter falschen Verdacht und fliehen kurzentschlossen, um diesen Fall selbst aufzuklären. Die Geschichte fesselt mich bereits im Prolog und der Autor kann mich bis zum Ende des Buches mitnehmen, denn er schafft es, die Spannung kontinuierlich aufrecht zu erhalten. Die Sprache von Christoph Andreas Marx ist wunderschön und geschmeidig, es macht Spaß dieses Buch zu lesen. Alle Charaktere sind für mich sehr stimmig und authentisch. Das große Fachwissen des Autoren um die Zeit und die geschichtlichen Ereignisse sind bis ins kleinste Detail ersichtlich und glaubhaft. Die Beschreibungen sind eindrucksvoll und ich kann das Nürnberg vom Jahre 1543 regelrecht vor mir sehen. Von Herzen gerne vergebe ich diesem historischen Roman und Thriller seine verdienten fünf von fünf möglichen Sternen und möchte es gerne weiter empfehlen an Leser, die sich mitnehmen lassen wollen, in die Zeit, als sich die Weltanschauung gerade veränderte und als die Aufklärung über neue Wissenschaften noch durchaus lebensgefährlich sein konnte.

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    • 3
  • Spannender tiefgründiger Krimi um Kopernikus Werk

    Das Geheimnis des unendlichen Raums

    danielamariaursula

    Im Jahre 1543 begleitet der junge Benedektiner Mönch Alanus von Buchholz den langjährigen Abgesandten der Heiligen Inquisition Tolosani nach Fraunberg zu Kopernikus der dort Domherr ist, um diesem bei der Prüfung von dem vor der Veröffentlichung stehenden Lebenswerkes von Kopernikus zu helfen. Auf Grund seiner fundierten Kenntnisse der Astronomie und Mathematik soll er Tolosani bei der Einschätzung der Gefährlichkeit Kopernikus Thesen für das vorherrschende erdzentrierte Weltbild und dessen Verständnis zur Seite stehen. Doch als sie bei Kopernikus an der Ostsee eintreffen, hat dieser bereits einen schweren Schlaganfall erlitten und ist nicht mehr ansprechbar. Kopernikus Schüler hat das Werk bereits zur Veröffentlichung ins protestantische Nürnberg geschickt. Die 2 Mönche machen sich erneut auf die Reise. Als sie in Nürnberg eintreffen, ist das Manusskript des Kopernikus bereits 200 fach gedruckt worden. Nachts wird es gestohlen, die Drucke bleiben jedoch, der Druckereigehilfe wird ermordet, kann jedoch noch 3 geheimnisvolle Zeichen in sein Blut malen und der Magd der ihn findenden Fuggerstochter Julia mitteilen, daß ihn ein Mönch in brauner Kutte ermordet habe. Der ermittelnde junge Bürgermeister Leitner fackelt nicht lang und will sofort die einflussreiche Kaufmannstochter Julia Fugger und den gelehrten jungen Mönch Alanus festnehmen lassen. Julia behält einen klaren Kopf und flieht mit Alanus, um ihre Unschuld zu beweisen. Eine spannende Mordermittlung voller verwirrender Intrigen beginnt, die geschickt Einblick in die damaligen Erkenntnisse der Astronomie und Mathematik gewährt. In die Spaltung der christlichen Kirche durch Martin Luther, die Furcht der Kirche vor schwarzer Magie, Judenverfolgung,das Handelimperium der Fugger, die Bedeutung des protestantischen Nürnberg als Zentrum der Handwerkskunst und damals noch Sitz des Reichstags. Dabei faszinieren die tiefgründigen Gedanken zur Stellung der Menschen im Weltall, ebenso wie die vordergründige Krimihandlung. Diese kommt ohne große Hexenverbrennungen, Folter und Gewaltexzesse aus, und stellt dennoch klar, daß dies auch nach dem Ende des Mittelalters noch immer gängige Praxis ist. Faszinierend fand ich auch, daß Kopernikus ein tiefgläubiger Mensch war, der die Kirche nicht stürzen wollte, jedoch seine neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse den Menschen auch nicht vorenthalten wollte, es ging ihm um Wahrheit und Wahrhaftigkeit, Wissenschaft. Alanus und Julia bleiben sich natürlich nicht gleichgültig, es ist jedoch kein schmachtender Liebesroman, sondern ein wirklich sehr ausgewogener Roman, zwischen Geschichte, Wissenschaft, Krimi und ein wenig Liebe. Alle Romanfiguren bis in die kleinste Nebenrolle sind durchdacht ausgearbeitet und geben Anlass zum Grübeln und Verdächtigen. Dennoch kommt dieses vielschichtig Buch mit knappen 288 Seiten aus und ist niemals langatmig oder ausschweifend. Abgerundet wird dieses wunderbare Buch durch eine wirklich hilfreiche Einleitung und ein fundiertes und gut recherchiertes Nachwort. Denn am Schluß will der Leser natürlich wissen, was war und was ist nur Fiktion. Was mir zudem auch ausgesprochen gut gefallen hat. Am Ende des Buches werden die übrigen Bücher des Autors vorgestellt. Und siehe da. auch wenn dieses Buch in sich abgeschlossen ist, so gibt es doch auch einen Vorgängerband! Und bald ist ja Weihnachten...... Na, wenn das kein Grund für klare 5 von 5 Sternen sind!

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    • 4
  • Fundierter Historien-Krimi

    Das Geheimnis des unendlichen Raums

    Isaopera

    15. November 2015 um 14:27

    Christoph Andreas Marx ist mit diesem Buch ein wirklich gut recherchierter historischer Roman gelungen, den ich hintereinander weg verschlungen habe.  Die Charaktere sind sehr eindrücklich und detailliert beschrieben und die Sprache passt sehr gut in die damalige Zeit, ohne aufgesetzt zu wirken. Gerade die Hauptpersonen sind mir sehr sympathisch und entstanden klar vor meinem geistigen Auge! Die Diskrepanz zwischen Wissen und Glauben in dieser Zeit wird sehr schön deutlich, macht aber auch Hoffnung auf einen Paradigmenwechsel. Ein bisschen was habe ich auch noch gelernt und insgesamt sehr viel aus der Geschichte mitgenommen ;)  Absolute Leseempfehlung & Kompliment an den Autor :) 

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  • Kopernikus' Weitsicht verführt zu Mord und Totschlag

    Das Geheimnis des unendlichen Raums

    Dreamworx

    1543. Die beiden Benediktinermönche Tolosani und Alanus sind von der Inquisition entsandt, um sich mit Kopernikus zu treffen und sein neues Manuskript zu untersuchen. Doch als sie in Freudenberg eintreffen, ist Kopernikus nicht mehr in der Lage, mit ihnen zu sprechen, denn er hatte kurz vorher einen Schlaganfall. Das Manuskript befindet sich derweil schon in Nürnberg bei einem Drucker. So machen sich die beiden Mönche auf, die umstrittene Schrift in Nürnberg unter die Lupe zu nehmen. Kurz nach ihrer Ankunft wird ausgerechnet in der Druckerei ein Mann ermordet und das Kopernikus-Manuskript ist ebenso verschwunden wie drei wertvolle Bücher der Kaufmannstochter Julia Fugger. Da Julia Fugger in den frühen Morgenstunden den Toten aufgefunden hat, ist sie für den die Ermittlungen leitenden Bürgermeister Leitner die Hauptverdächtige. Da der Ermordete zudem kurz vor seinem Ableben von einem Mönch in brauner Kutte gesprochen hat und auch noch mit seinem Blut Zeichen auf dem Boden malen konnte, gerät auch der Mönch Alanus unter Verdacht. Kurzerhand flieht Julia Fugger mit Alanus an der Hand, um den Mord und den Diebstahl selbst aufzuklären. Gleichzeitig tut sich der Mönch Tolosani mit Leitner zusammen, um mehr herauszufinden. Wer hat ein Interesse an Kopernikus‘ Manuskript, dessen Veröffentlichung das Weltbild aller gläubigen Christen auf den Kopf stellen würde? Christoph Andreas Marx hat mit seinem Buch „Das Geheimnis des unendlichen Raums“ einen spannenden, historischen Kriminalroman vorgelegt, der seinesgleichen sucht. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und entführt den Leser bereits mit einem spannenden Prolog ins 16. Jahrhundert. Der Autor hat sehr gut recherchiert und unterlegt seine gut durchdachte und erzählte Handlung belegten Fakten, die Geschichtsliebhaber zu schätzen wissen werden. Die ständig wechselnden Erzählperspektiven und Schauplätze bringen Tempo und Abwechslung in den Roman und lassen den Leser rätseln, wer wohl alles verdächtig ist. Der Spannungsbogen ist schön angelegt und steigert sich während der Geschichte immer mehr, um in einer rasanten Jagd sein Finale zu finden. Die Beschreibungen der Gebäude und der Umgebung sind so detailliert, dass man als Leser das Gefühl hat, den Protagonisten auf Schritt und Tritt zu folgen. Die Charaktere sind sehr authentisch skizziert und wirken lebensecht und jeder auf seine eigene Art interessant, oftmals sogar tiefgründig. Erst im Verlauf der Handlung wird dem Leser bewusst, dass viele Personen etwas zu verbergen haben und wer alles ein Interesse an diesem Manuskript hegt. Julia Fugger ist eine impulsive junge Frau, die eine große Verantwortung trägt. Dabei ist sie sehr sympathisch und setzt alles daran, den wahren Mörder und Dieb zu finden, damit sie von dem Verdacht reingewaschen wird und dem Name Fugger kein Makel anhaftet. Alanus ist ein gelehrter Mann mit einer Vorliebe für die Astrologie. Für ihn ist das Studium des Kopernikus-Manuskripts wichtiger, als welchen Schaden es wohl anrichten könnte. Als er mit Julia Fugger flieht, gründen die beiden eine Art Zweckgemeinschaft, um sich der Auflösung des Verbrechens zu widmen. Dabei entspinnen sich zarte Bande zwischen ihnen, die Alanus in einen Konflikt bringen, ist er doch ein Mönch. Tolosani ist bereits ein alter Mönch, der schon viel gesehen und erlebt hat. Er ist eher still und nachdenklich, verfolgt eigene Spuren und teilt sein Wissen nur insoweit mit, wie es ihm von Nutzen erscheint. Auch die anderen Protagonisten sind interessant gezeichnet und beleben die Handlung mit ihrem Verhalten und ihren Ansichten immer wieder aufs Neue. Christoph Andreas Marx ist mit seinem Buch „Das Geheimnis des unendlichen Raums“ ein wirklich sehr unterhaltsamer historischer Kriminalroman gelungen, der bis zur letzten Seite Spannung nicht nur verspricht, sondern sie auch hält. Absolute Leseempfehlung, denn hier wurde auf sehr schöne Weise an alles gedacht! Chapeau!!!

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  • Das Schicksal des Nikolaus Kopernikus und seine Werke. Ein Historien-Thriller.

    Das Geheimnis des unendlichen Raums

    Floh

    Autor Christoph Andreas Marx bietet hier in seinem neuen historischen Werk „Das Geheimnis des unendlichen Raums“ einen Verschwörungsthriller, der auf wahren fakten und Hintergründen beruht und mit einer fiktionalen Handlung für geballtes geschichtliches Wissen und Unterhaltung sorgt. Dieser Autor versteht sein Können und sein Genre, er mischt Fiktion mit wahren Elementen und beschwört eine sehr fesselnde und höchst intelligente Spannung heraus, die die Nervenenden und den Geist beleben und für Erstaunen sorgen. Erschienen im Herder Verlag (http://www.herder.de/start_html) Inhalt: "Der junge Benediktinermönch Alanus von Buchholz macht sich 1543 im Auftrag der Inquisition auf den Weg in die blühende Handelsstadt Nürnberg, um das letzte große Werk des Kopernikus zu prüfen. Sein Inhalt ist ein Skandal für die Heilige Mutter Kirche: Angeblich soll nicht die Erde im Mittelpunkt des Universums stehen, sondern die Sonne, und die Erde soll nur ein Himmelskörper unter vielen sein, die sich gehorsam wie Sklaven um die Sonnen bewegen. Doch als er in Nürnberg ankommt, ist der Buchdrucker tot und das Manuskript verschwunden. Alanus gerät unter Mordverdacht und flieht mit der schönen Julia Fugger, Spross des mächtigsten Handelsgeschlechtes der Frühen Neuzeit. Die Suche nach dem wahren Täter führt die beiden in den Untergrund der Stadt und in die Abgründe der damaligen Religionspolitik. Ein packender Roman über die Macht konkurrierender Weltbilder." Die Handlung und Thematik: Dieses historische Werkt beginnt mit einem äußerst spannenden Prolog, der die Züge der Krimi- und Thrillerliteratur bereits nach wenigen Zeilen hervorkitzelt und neben den geschichtlichen Fakten ein sagenhaft anschauliches Spektakel der Literaturkunst beweist. Wir befinden uns im historischen Frauenburg im Spätherbst im Jahre 1543. Ein päpstlicher Gesandter, Giovanni Maria Tolosani, und der Benediktinermönch Alanus von Buchholz sollen die Schriften des Astronomen Nikolaus Kopernikus prüfen und die Inhalte seiner Thesen und Weissagungen mit dem bisherigen Weltbild der christlichen Kirche abgleichen. Dieses Buch darf nicht veröffentlicht und gedruckt werden, wenn es die bisherigen Lehren in Frage stellt! So lautet der Auftrag des Gesandten und des Mönchs Alanus. Doch als sie nach anstrengender Reise in Frauenburg eintreffen, stehen sie vor einem großen Problem. Nikolaus Kopernikus hat einen schweren Schlaganfall erlitten und ist sich seiner Sprache und seines Handelns nicht mehr mächtig. Alanaus und Tolosani erfahren, dass sich das letzte Manuskript Kopernikus bereits auf dem Weg nach Nürnberg befindet um dort gedruckt zu werden. Die beiden Ordensmänner machen sich erneut auf den Weg und erreichen die historische deutsche Stadt im Mai 1543 nach langer Reise von mehr als knapp 1000 km Marschweg. Doch in Nürnberg angekommen gestaltet sich der Druck des fragwürdigen Buches als sehr schwierig. Geheimnisse und Vorfälle. Verschwörung und Mord. Es geschehen seltsame Dinge. In der Werkstatt von Johannes Petreius, wo das letzte Buch des Nikolaus Kopernikus gedruckt werden soll, wird eine männliche Leiche gefunden. Zur selben Zeit geht im entfernten Pregnitz das Lager der Kaufmannsfamilie Flugger in Flammen auf, außerdem scheint das begehrte Manuskript von Kopernikus unauffindbar. Der Bürgermeister Leitner steht unter Druck und macht schnell zwei Verdächtige aus. Die Indizien lassen ausgerechnet den Benediktiner Alanus von Buchholz und die junge Kaufmannstochter Julia Fugger verdächtig erscheinen. Eine gemeinsame Flucht scheint ihre letzte Lösung zu sein und so tauchen sie unter und wollen auf eigene Faust ermitteln und neue Beweise liefern um der Verurteilung zu entkommen. Die Erzählperspektiven wechseln hier gekonnt, historische Fakten werden in die Dialoge und und das Handeln der Protagonisten galant verwoben. Immer wieder gibt es Einschübe und Erklärungen, so das auch bisher wenig mit dem Thema befasste Leser in den vollen Lesegenuss kommen können. Dabei kommen der Mönch und auch Julia Flugger nach und nach dunklen Machenschaften und menschlichen Abgründen auf die Spur. Die Suche nach dem wahren Täter führt sie zwischen Moral und Ethik, zwischen Politik und Kirche, zwischen Glaube und Passion. Sie entdecken ein Geheimnis, dass die christliche Welt bis ins Mark erschüttern wird und neben dem Buch des Kopernikus alles bisheriges Denken und Glauben in den Schatten stellt… Zum Schreibstil: Der deutsche passionierte und ambitionierte Autor Christoph Andreas Marx lebt und liebt für die Geschichte und für seinen Wunsch historisches Wissen fundiert und geschickt an seine Leser zu bringen. Sein Herzblut und seine ganze Überzeugung liest man in jeder Zeile dieses spannenden und kenntnisreichen Werkes. Da neige ich fast dazu zu plädieren, dass Geschichtsunterricht in Form von spannender Literatur weit mehr Früchte trägt, als trockene Fakten und Zahlen. Denn diese zahlreichen Fakten verwebt der Autor Christoph Andreas Marx hier gekonnt in seine Handlung ein. Für mich waren die geschichtlichen Hintergründe teilweise absolut neu, da ich mich mit diesem interessanten Themengebiet bisher noch nicht befasst hatte. Dennoch fühle ich mich hier nicht überfordert, hilflos oder unwissend. Denn der Autor hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch sein schriftstellerisches Können und seiner fundierten Recherche ein spannendes und beklemmendes Konstrukt aus historischem Plot und spannender Ermittlung, sowie Thrill durch aufgedeckte Abgründe und Verschwörungen hervorzurufen. Bei Verschwörungsliteratur, Inquisition und Kirche denke ich stets an die Werke von Dan Brown. Zwar sollte man beide Lektüren nicht vergleichen, doch die Begeisterung meinerseits und die Hochachtung der Recherche und Komplexität sind die Gleichen. Neben realen Ereignissen um die Bücher des Nikolaus Kopernikus und der kirchlichen Hetzjagd, diese Schriften zu vernichten, und weiterer großer geschichtlicher Ereignisse, paart der Autor einen sehr spannend und komplex verwobenen Mordfall. Nach und nach entblättern sich hier ein perfider Antrieb, bestialische menschliche Abgründe und unvorstellbare Motivationen und Verschwörungsmachenschaften, die den Namen Thriller hier alle Ehre erweisen. Er paart Historisches mit dem Wissen der Gegenwart und bringt ein komplexes und intelligentes Bild zustande. Schnell wird man als Leser mit Spannung gepackt und kann sich kaum noch von den verworrenen Ereignissen lösen. Der Autor besitzt eine sehr gewählte und intelligente Sprache. Er streut Anekdoten, Floskeln und formt authentische Dialoge ohne das Spannungsniveau einbrechen zu lassen. Sehr komplex, facettenreich und genial. Christoph Andreas Marx bedient sich schauderhafter Elemente der Machenschaften aus Kirche, Wissenschaft und Politik. Seine Story, die Hintergründe, die Fakten, seine Schauplätze, die Charaktere...alles scheint bis ins kleinste Detail recherchiert und durchdacht zu sein. Einzigartig und bemerkenswert. Christoph Andreas Marx spannt seine Leserschaft auf die Folter, denn das Buch ist ein zerreißendes Wechselspiel aus Spannung und noch mehr Spannung. Erholung gibt es lediglich in den kleinen Ruheoasen aus Alltäglichkeiten, wie Essen- und Trinken, Schlaf und nachhängenden Gedanken, sowie stimmig eingebauten Passagen mit historischen Hintergründen und Erklärungen. Schauplätze: Bei der Wahl der Schauplätze verdient der Autor Christoph Andreas Marx weitere Sterne. Er hat einen authentischen historischen Thriller erschaffen, der mit einer Anzahl an Schauplätzen beeindruckt, die über mehrere hundert Kilometer auseinanderliegen und dennoch miteinander verbunden sind. Von Frauenburg über Pregnitz nach Nürnberg. Historische Städte, stimmige Stadtbilder, der Handel, die Kirche, das Kloster, der Rat, die Buchdruckerei, die alten Gassen, die Gesellschaft, die Gesellschaftsformen, die Bürger, die alte Heilkunst, die Märkte… all diese mittelalterlichen Einflüsse lässt der Autor lebendig werden. Das Buch bietet einen Flair und eine Atmosphäre, die den Leser an die Schauplätze holt. Christoph Andreas Marx hat einen bedächtigen, aber auch rasanten Thriller erschaffen, der mit einer besonderen Vielzahl an Kulturstätten, Städten, Gewerbe und einer sehr treffenden Auswahl an Schauplätzen im Bereich Wissenschaft, Kirche und Politik glänzt. Dieser Autor definiert seine Schauplätze mit Details, das Buch erzeugt Bilder und erinnert stark an Verschwörungsfilme und großes Kino. Seine Recherche zahlt sich stimmig aus. Hut ab! Dennoch gibt der Autor Christoph Andreas Marx nur so viel preis wie möglich, aber nur so viel wie nötig. Dieser Umstand beflügelt die Fantasie der Leser sehr und nimmt ihn mit in die beklemmende und kaltblütige Welt der Vertuschung, Intrige und Verschwörung. Charaktere: Bei der Wahl der Charaktere beweist der Autor ein gutes Händchen, denn gerade bei real gelebten Persönlichkeiten und bekannten Menschen hat der Autor wenig Spielraum für Fiktion und Eigenkreation. Diese freie Hand nutzt er dann bei den Nebenfiguren und bietet hier eine stimmige Mischung aus Fakten und eigenen skizzierten Charakteren. Mich haben vor allem das Zusammenwirken der kirchlichen Regimente, der politischen Oberhäupter und der kleinen Bürger und Handwerker gefallen. Der Mönch Alanus und die nicht zu unterschätzende Kaufmannstochter Julia fühlen sich dazu gezwungen, die verzwickten Vorfälle zu kären und so ihrer eigenen Strafe zu entkommen. Julia Flugger scheint gar keine Hemmungen zu haben, einem Ordensträger nahe zu kommen. Das hat mich an einigen Stellen wirklich gewundert. Neben den wichtigen Charakteren und Hauptprotagonisten wie natürlich der Astronom Kopernikus, Julia Flugger, Osiander, Petreius, tolosani, der Araber, Rashi und vielen wichtigen Figuren mehr tauchen immer weitere Schlüsselfiguren in der Handlung aus Kirche, Politik und Familie auf. So sorgt auch Julias Schwester Angelina mit ihren Behauptungen für neue Wendungen im Fall. Besonders die Figuren aus Kirche und Politik haben mich sehr beeindruckt und mir ganz neue Perspektiven ermöglicht. Sehr interessant und ausgekoren. Kritikpunkt: Zwar sind mir die beiden, Alanus und Julia, als „Laienermittler“ sympathisch und ganz nah, dennoch störe ich mich hier an einigen Fehltritten, weit hergeholten Handlungen und etwas Blauäugigkeit. Dieser Thriller ist so intelligent und geballt, dass diese Naivität irgendwie nicht so recht ins Gesamtkonzept passt. Aber das wird Geschmackssache sein. Dennoch muss ich dem Autor zu Gute geben, dass er einen sehr stimmigen und komplexen Pool aus Haupt- und Nebenrollen erschaffen hat und diese stets stimmig und rund in Einklang bringt. Da einige Aktionen von Alanus und Julia Flugger etwas überzogen wirkten und daher kaum real geglückt sein könnten, würde ich hier einen Stern abziehen. Das fällt mir aber jedoch so schwer, dass ich nicht so kritisch sein möchte und es bei meinen begeisterten 5 Sternen belassen möchte. Meinung: Manches wirkte auf mich sehr beklemmend und ich musste beim Lesen häufig meinen Blickwinkel verstellen, das hat mir wirklich gut gefallen. Ein grandioser Historien-Thriller, mit viel Nervenkitzel, ausgesprochener Recherche, viel Hintergrund und Rasanz. Grandioser Anspruch, zeitlose Thematik. Hier liest man das Wissen und die Erfahrung des Autors Christoph Andreas Marx durch seine Recherchen. Mainstream? Fehlanzeige. Ich wurde unterhalten, geschockt, erschüttert und mit Nervenkitzel versorgt. Hier gibt es Spannung und historisches Wissen auf großem Niveau in vielerlei Hinsicht! Komplex und überraschend! Die Tiefe der Korruption, Verstrickung und der Weltanschauung muss man jedoch mögen. Vielleicht nicht immer von leichter Kost. Man merkt hier in jeder Zeile, wie der Autor mit seiner Story lebt und sich seine Welt aus Fiktion und realen Ereignissen zusammengewoben hat. Sehr geschickt lässt er drei Handlungsstränge zu einem großen Komplott zusammenlaufen. Sehr schlau und talentiert gelöst. WOW, von diesem Autor möchte ich unbedingt mehr lesen! Zitat des Autors: „Historische Romane prägen das Geschichtsbewusstsein der Menschen. Das verlangt Sorgfalt im Umgang mit der Vergangenheit“ (Quelle: Homepage des Autors Christoph Andreas Marx) Der Autor: "Christoph Andreas Marx, Jahrgang 1960, Studium der Philosophie, Geschichte, Germanistik und Theologie. Nach der Promotion zwei Jahre Leiter eines historischen Museums, seit 1991 Lehrer am Gymnasium. Autor und Herausgeber von Schulbüchern für das Fach Geschichte. Seit 2003 Veröffentlichungen im belletristischen Bereich. Regelmäßige Beiträge für überregionale Zeitungen wie Zeitzeichen oder Publik Forum und für den NDR. Seine historischen Romane erscheinen im Verlag Josef Knecht in der Verlag Herder GmbH. Christoph Andreas Marx ist Mitglied der europäischen Autorenvereinigung „Die Kogge“ und Kurator der Kant-Gesellschaft Minden." Zum Cover: Das Cover hätte mich auf den ersten Blick nicht angesprochen. Hier lohnt sich ein weiterer Blick um es wirken zu lassen. Es ist kein Eyecatcher, aber eine kunstvolle Rundung zum Buch. Fazit: Wer Nervenkitzel liebt, hohen Anspruch und Einblicke in die Historie, Politik und Macht der Kirche, samt Verschwörung und Ermittlung nicht scheut, sich von gelungener Recherche fesseln lassen will, der muss dieses Buch lesen. 5 mehr als verdiente Sterne!!!

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    Igelmanu66

    13. November 2015 um 19:31
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