Christoph Bausenwein Joachim Löw und sein Traum vom perfekten Spiel

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Inhaltsangabe zu „Joachim Löw und sein Traum vom perfekten Spiel“ von Christoph Bausenwein

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  • Rezension zu "Joachim Löw und sein Traum vom perfekten Spiel" von Christoph Bausenwein

    Joachim Löw und sein Traum vom perfekten Spiel
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    02. November 2011 um 16:24

    Nachdem der Autor des hier anzuzeigenden Buches schon 2009 mit seiner Biographie über Uli Hoeneß gezeigt hatte, dass er nicht nur etwas von Fußball und dem heutigen Fußballgeschäft versteht sondern auch richtig gut schreiben kann, legt er mit der Biographie Joachim Löws und seinem „Traum vom perfekten Spiel“ ein Buch vor, dass weit über die Szene der Fußballfans hinaus gekauft und gelesen werden wird. Denn seit Löw die deutsche Nationalmannschaft als Trainer übernommen und sie konsequent, gegen alle Widerstände verjüngt und ihr seinen spielphilosophischen Stempel aufgedrückt hat, sanft aber bestimmt, wie es eine Art ist, ist es im übrigen auch für immer mehr Frauen ein wahrer Genuss, dieser Mannschaft zuzuschauen. Historische Vergleiche hinken, aber man kann mit Fug und Recht behaupten, dass noch keine deutsche Mannschaft einen solchen wunderbaren Fußball gespielt hat, wie Löws Team. Immer wieder integriert er noch jüngere Spieler, hat einen langen Plan und liebt es zu experimentieren. Dabei hat er Vertrauen in seine Spieler, auch wenn diese einmal eine schlechte Phase haben, So hat er etwa konsequent und am Ende erfolgreich immer an Klose und Podolski festgehalten und über alle Spötter lächelnd triumphiert. Wenn man dieses Buch liest, bekommt man mit jedem Kapitel mehr eine Ahnung davon, wie Joachim Löw seine Aufgabe versteht und was seine Hintergründe sind. Deshalb kann man es allen Menschen nur empfehlen, die in den letzten Jahren immer wieder, so wie der Rezensent, bei den Spielen der Nationalmannschaft begeistert in die Hände klatschten. Sie lernen einen unglaublich disziplinierten Fußballnarr kennen, der aber ruhig und klar seinen Weg geht, nach oben keine Kompromisse macht, mit seinen Spielern aber immer solidarisch ist und an sie glaubt, wenn sie in sein Konzept passen.

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