Christoph Beyer Heimzahlung

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Inhaltsangabe zu „Heimzahlung“ von Christoph Beyer

Eine Gasexplosion erschüttert den Osnabrücker Stadtteil Sutthausen. Das Opfer: der ehemalige Kinderheimzögling Armin Sommer. Hauptkommissar Richard Fürst tippt zunächst auf Suizid, doch brisante Dokumente enthüllen, dass der Verstorbene mutmaßlichen Nazi-Kriegsverbrechern auf der Spur war. Gemeinsam mit dem jungen Wissenschaftler Jonathan Bach setzt sich Fürst auf die Fährte dieser Männer. Als ein kaltblütiger Mord geschieht, beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit.

Heimkinder in den 1960er und 1970er Jahren - ein spannendes Thema - leider ist die Umsetzung ausgesprochen zäh, der Stil umständlich.

— TochterAlice

sehr brisantes, wenn gleich aktuelles Thema, gut umgesetzt !!

— BlueOcean8519

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  • Heimkinder in den 1960er und 1970er Jahren

    Heimzahlung

    TochterAlice

    15. July 2015 um 10:01

    Heimkinder in den 1960er und 1970er Jahren: Ein ungeheuer spannendes und vielschichtiges Thema ist dies: mir war bekannt, dass die Zustände dort teilweise unglaublich waren, dass die RAF ihren Nachwuchs zum Teil dort rekrutierte - und noch einiges mehr. Dass in diesen Stätten diverse Altnazis eine neue Wirkungsstätte fanden - das allerdings war mir nicht bekannt und so machte ich mich freudig und gespannt darauf, mehr zu erfahren, an die Lektüre dieses Buches. Die Kombination von Belletristik und historischem Hintergrundwissen mag ich nämlich sehr, gerade auch wenn sie in spannende Krimithematik eingebunden ist. Hier geht es um einen ehemaligen Heimzögling, der bei einer Explosion seines Hauses in Osnabrück ums Leben kam. Es stellte sich heraus, dass er zu brisanten Themen recherchiert hatte und dass sein Tod - der beim näheren Hinsehen nichts mit dem "Knall" zu tun hatte - möglicherweise damit zusammenhing. Der zuständige Ermittler Hauptkommissar Fürst macht sich an die Aufklärung und erhä.lt unkonventionelle Hilfe von seinem jungen Freund, dem Soziologen Jonathan Bach. Klingt alles spannend und geheimnisvoll? Das dachte ich mir auch und machte mich voller Elan an die Lektüre - doch ich brauchte aufgrund des mehr als umständlichen, behäbigen Schreibstils Ewigkeiten, bis ich die Zusammenhänge erfasst hatte. So gründlich hier recherchiert wurde, so langweilig und schwer erfassbar - zumindest für mich - gestaltete sich der Text. Ich musste immer wieder nachlesen, ob ich das alles auch wirklich richtig begriffen und zusammengefügt hatte - das nahm mir dann doch so ziemlich die Lust am Lesen. Schade, denn die Voraussetzungen waren eigentlich gut: Interessante, ungewöhnliche Charaktere - zumindest teilweise, ein wirklich interessantes Thema, zu dem es noch viel zu sagen gibt - doch der aus meiner Sicht ausgesprochen schwer zu packende Stil nahm mir einfach die Luft zum Atmen bzw. die Lust zum Lesen. Schade eigentlich - ich hatte mich so auf das Buch gefreut!

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  • Brisanter Krimi, spannend bis zum Schluss !!

    Heimzahlung

    BlueOcean8519

    13. July 2015 um 18:23

    Autor: Christoph Beyer Erscheinungsdatum : 1.Juli 2015 ISBN: 978-3839217429 Verlag: Gmeiner Verlag Klappentext: "Eine Gasexplosion erschüttert den Osnabrücker Stadtteil Sutthausen. Das Opfer: der ehemalige Kinderheimzögling Armin Sommer. Hauptkommissar Richard Fürst tippt zunächst auf Suizid, doch brisante Dokumente enthüllen, dass der Verstorbene mutmaßlichen Nazi-Kriegsverbrechern auf der Spur war. Gemeinsam mit dem jungen Wissenschaftler Jonathan Bach setzt sich Fürst auf die Fährte dieser Männer. Als ein kaltblütiger Mord geschieht, beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit." Meine Meinung: Der Autor spricht hier ein sehr brisantes und für mich gleichzeitig doch immer noch sehr aktuelles Thema an. Vor kurzem noch, stand ein ehemaliger KZ-Leiter vor Gericht. Es gibt viele Fälle, von SS-Soldaten oder Kommandanten, die versuchten neue Identitäten anzunehmen oder ins Ausland zu fliehen um ihrer Strafe bzgl. der Anklage durchs Kriegsgericht zu entkommen. Ich denke, einigen, die möglicherweise mehr finanzielle Mittel hatten, haben es durchaus auch geschafft sich ihr Leben lang zu verstecken. Da mich persönlich dieser Teil der deutschen Geschichte durchaus interessiert, war es für mich klar, dass ich dieses Buch gerne lesen möchte. Christoph Beyer hat es geschafft, mit seiner präzisen doch recht bildhaften Schreibweise, mich mitten ins Geschehen des Buchs zu versetzen. Ich habe von Beginn an mit gefiebert, habe versucht, selbst die Hintergründe hinter den Morden und der offensichtlichen Verfolgung zu erkennen und auch herauszufinden, wer der Täter sein könnte. Durch die häufigen Wechsel der Erzählperspektive der verschiedenen Protagonisten, die einem die Gedanken und Gefühle der Beteiligten näher bringt, ist mir dies bis zum Ende jedoch nicht gelungen. Der Autor baut viele Wendungen in der Handlung ein, was für einen sehr guten Spannungsbogen sorgt. Die Charaktere fand ich allesamt interessant ausgearbeitet, sie waren mir mal mehr, mal weniger sympathisch. Mir haben ein paar wenige Hintergrundinformationen zu der Vergangenheit der Protagonisten gefehlt. Ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es definitiv weiterempfehlen !!

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