Christoph Bialluch

Lebenslauf von Christoph Bialluch

Dr. phil. Dipl.-Psych. Christoph Bialluch ist Psychoanalytiker und unterrichtet Psychologie wie auch Heil- und Sozialpädagogik an Berliner Hoch-, Fach- und Berufsschulen. Er ist zweiter Vorsitzender der NGfP

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Krise: Ursachen, Erscheinungen, Wirkung (ISBN: 9783864893391)

Krise: Ursachen, Erscheinungen, Wirkung

Neu erschienen am 21.02.2022 als Taschenbuch bei Westend.

Alle Bücher von Christoph Bialluch

Cover des Buches Digitalisierung (ISBN: 9783864890611)

Digitalisierung

 (1)
Erschienen am 03.08.2020
Cover des Buches Krieg nach innen, Krieg nach außen (ISBN: 9783864892905)

Krieg nach innen, Krieg nach außen

 (0)
Erschienen am 02.12.2019
Cover des Buches Krise: Ursachen, Erscheinungen, Wirkung (ISBN: 9783864893391)

Krise: Ursachen, Erscheinungen, Wirkung

 (0)
Erschienen am 21.02.2022
Cover des Buches Machtwirkung und Glücksversprechen (ISBN: 9783837923223)

Machtwirkung und Glücksversprechen

 (0)
Erschienen am 01.02.2014

Neue Rezensionen zu Christoph Bialluch

Cover des Buches Digitalisierung (ISBN: 9783864890611)B

Rezension zu "Digitalisierung" von Klaus-Jürgen Bruder

Nicht an allem ist die Digitalisierung "schuld"
Bellis-Perennisvor 2 Jahren

Klappentext: 


Digitalisierung ist Staatsaufgabe höchster Priorität. Das Feld ist bereits gut vorbereitet. Dennoch regen sich Kritik und zum Teil auch Widerstand gegen einen weiteren, intensivierten Ausbau der Digitaltechnologie: Die Möglichkeit einer digitalen Totalüberwachung wird ebenso vorstellbar, wie der Verlust von immens vielen Arbeitsplätzen, von Privatheit, persönlicher Freiheit und demokratischer Teilhabe, psychischer und physischer Unversehrtheit.
Der Band stellt sich dem Thema der Digitalisierung in unterschiedlichen Facetten und Bereichen: Telematik und Digitalisierung der Psychotherapie, Digitalisierung der Arbeitswelt, des Gesundheitswesens, der Schule und des Bildungswesens, Digitalisierung der militärischen Einsätze, Überwachung und soziale Kontrolle und die Perspektiven des Widerstands dagegen.
Mit (u.a.) Jürgen Hardt, Detlef Hartmann, Christoph Marischka, Werner Meixner, Bijan Moini, Bernd Nielsen, Werner Rügemer, Jorinde Schulz, Werner Seppmann, Friedrich Voßkühler
 


Meine Meinung: 


Mit dieser Sammlung an Vorträgen, Essays und Streitschriften tue ich mir ein wenig schwer. 


In acht Kapitel wird das für und wider, also eher das wider, gegen die Digitalisierung zum Thema gemacht. Diese Kapitel sind wie folgt zusammengefasst: 



  • Mit Zuckerbrot und Peitsche. Der Diskurs der Digitalisierung

  • Kritik im digitalen Zeitalter

  • Rückkehr zur Vernunft in Zeiten der totalen Digitalisierung

  • Widerstand

  • Arbeit

  • Digitalisierung und Psychotherapie

  • Subjektivitäten

  • Schule, Krieg und eine Alternative 


Einigen Aussagen kann ich zustimmen, anderen nicht. Dass die digitale Schule Bildungsungleichheit ausgleichen kann, bezweifle ich stark. Denn die Unterschiede beim Einkommen der Eltern hat man während des Lockdowns deutlich gesehen. Familien, in denen jedes Kind über ein eigenes Zimmer und einen eigenen Computer, Tablet etc. Verfügt, konnten dem Homeschooling deutlich besser folgen und schnitten besser ab, als jene, die zu viert oder fünft in einer 70m² Wohnung leben und sich einen altersschwachen PC teilen müssen. Besonders dann, wenn (vorzugsweise) der Vater und (fallweise) die Mutter Homeoffice verordnet bekommen hatten. 


Digitalisierung ist großteils nur das „Trägermedium“ wie Druckerpresse und Papier, die in der Geschichte das Pergament und die schreibenden Mönche abgelöst haben. Leider kann sich niemand an den Aufschrei wegen des „Teufelszeugs“ erinnern. Die Berichte darüber sind genauso zwiegespalten wie die derzeitige Diskussion zur Digitalisierung. 


Die Angst vor der totalen Überwachung und diese selbst, sind ja auch nicht ganz neu. Man denke an das Spitzelwesen der Vergangenheit, egal ob im Osten oder Westen. OK, dieser Berufszweig ist beinahe ausgestorben. Ohne Digitalisierung fänden manche Staatschefs/Diktatoren andere Methoden, ihre Interessen durchzusetzen. 


Bedenklich ist u. a., dass viele Menschen freiwillig allzu freigiebig mit ihren Daten umgehen, dass sich Verbrechen zunehmend ins Internet verlagert und dass manche Staaten die Meinungsbildung ihre Bürger durch Algorithmen beeinflussen (lassen). 


Die Angst, seinen Arbeitsplatz zu verlieren kann nicht ausschließlich der Digitalisierung zum Vorwurf gemacht werden. Da muss wohl die Gier der Konzerne nach Gewinnmaximierung, genauer betrachtet werden.  


Was mir in diesem Buch fehlt, sind praktische Ansätze, wie man der überbordenden Digitalisierung entkommt. Aber, das wäre wohl ein anderes Thema. 


Fazit: 


Ein schwieriges Thema, mit dem wir uns wohl oder übel weiter beschäftigen müssen. Ganz hat mich diese Sammlung an Meinungen nicht überzeugt, daher nur 3 Sterne.


 

Kommentare: 5
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