Christoph Biermann Meine Tage als Spitzenreiter

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Inhaltsangabe zu „Meine Tage als Spitzenreiter“ von Christoph Biermann

„Über die schönsten Erlebnisse“, so klagte einst ein Fußballjournalist gegenüber seiner Redaktion, „kann ich nie schreiben.“ Nun hat es doch einer getan: Christoph Biermann, Korrespondent der Süddeutschen Zeitung und Kolumnist der tageszeitung, hat ein kleines Buch vorgelegt, in dem er Eindrücke und Begegnungen am Rande des Fußballgeschehens schildert. In seinen episodenhaften Texten erfährt der Leser vielleicht mehr über den Fußball als in manch dickleibigen Abhandlungen. „Meine Tage als Spitzenreiter“ meint jene kurzen Wochen der Saison 2002/03, als der Autor seinen Lieblingsverein VfL Bochum unverhofft auf Platz eins der Bundesligatabelle sah und damit so seine Probleme hatte. In anderen Geschichten erzählt er von nichts sagenden Interviews mit dem netten Herrn Rudi (Völler), von einer Nationalmannschaft im Badehaus, den ehrlichen Tränen des Torjägers Batistuta oder vom Irrsinn alberner Vereinsmaskottchen. Biermann listet eine „Top Five der trostlosesten Auswärtsfahrten“ auf und taucht immer wieder ein ins widersprüchliche Milieu der Fans. Seine Texte sind ein wahrer Lesegenuss. Rezensionen: 11 Freunde, Nr.34 / Mai 2004 „Christoph Biermann ist nicht zu beneiden: Er wohnt in Köln und ist Fan des VfL Bochum. Seinen Humor hat er trotzdem behalten, wie er in seinen zahlreichen taz-Kolumnen beweist, von denen die besten es in dieses Buch geschafft haben. Dort erzählt er kleine Geschichten rund um den Fußball, immer nah dran: Er würdigt die ‚Kobra’ Jürgen Wegmann, leidet bei der Benotung von Ronaldo und verschläft so ganz nebenbei die schönste Liebeserklärung, die je einem Schreiber gemacht worden ist. Immerhin wissen wir jetzt auch, warum Köln die schönste Stadt der Welt ist und wie es sich als VfL-Fan auf Platz eins lebt. Schade, dass dieses Buch schon nach 150 Seiten zu Ende ist.“ Der Übersteiger, Nr. 68 / 30. Mai 2004 „Ich bejubele nun dieses Buch. Der Leser darf hinter die Kulissen eines Sportjournalisten schauen, der durch die detaillierten Schilderungen von einzelnen Erlebnissen das Interesse eines jeden Fans schürt. Quasi mittendrin statt nur dabei. Dieses Buch ist im Übrigen viel zu kurz. Der 144 Seiten Spaß ist schnell vorbei und am Ende dürfte jeder nach mehr Input vom Herren Biermann verlangen. Kein Buch wie jedes andere und daher absolut empfehlenswert.“ Schiri-Report, Sommer 2004 „…Einfach ein wunderbares Buch.“ Schalke Unser, Nr. 42, Mai 2004, „Goldkörnchen“ In der Flut von Fußballbüchern, die auf den interessierten Leser einbricht, die wenigen Goldkörnchen zu finden, also Bücher, die sowohl vom Thema her als auch von ihrem literarischen Gehalt als gelungen zu bezeichnen sind, ist schwierig. Manchmal aber hat man Glück und entdeckt ein solches Kleinod. ‚Meine Tage als Spitzenreiter’ von Christoph Biermann, als freier Journalist für die taz und die SZ tätig und im Fanleben Anhänger des VfL Bochum, ist einer dieser Glücksfälle. Dabei handelt es sich ähnlich wie bei Javier Marias ‚Alle unsre frühen Schlachten’, um eine Sammlung von kleinen Prosastücken – Miniaturen, die alle vom Fußball erzählen. Und zwar nicht in Form pseudointellektuellen Geseiers, sondern mit Wärme geschildert und dem Blick für das richtige Detail, das den Gehalt jedes Stückes ausmacht. Ein lesenswertes Buch.“ Der Tagesspiegel, 14. Mai 2004, „Der Ball ist rund – Letzte Wahrheiten über Fußball“ „…von Biermann lernen heißt den Fußball lieben lernen.“ Der tödliche Paß, Nr.35 / April 2004 „Biermanns kurze, anekdotenartige, schlaglichternde Texte aus der weiten Fußball-Welt wirken lässig hinnotiert und sind doch genauestens konstruiert – da stimmt jedes Wort, da sitzt jede Pointe. Letztere kommt bisweilen auf leisen Sohlen, vermeidet bewusst das schallende Gelächter, die feinen Zwischentöne machen die Musik und das Lesen und Nachdenken so angenehm. Es scheint als habe Christoph Biermann jenseits von Berichterstattung und Spielanalyse eine völlig andere Textgattung, nun ja, wenn nicht kreiert, dann doch wieder belebt. Seine Fußballprosa reiht sich ohne weiteres ein neben die Bücher von Galeano und Marías, ist Fußball-Literatur im besten literarischen Sinne…“ Wiener Zeitung, 5. April 2004 „Die große Fußball-Familie hat viele Geschichten im Hintergrund zu erzählen. Das sind jene Histörchen, die und wirklich zum Lachen bringen, da der vordergründige Leistungsgedanke ins Abseits gestellt ist und die menschlichen Züge der Geldmaschinerie hervortreten. Da geht es um verrückte Fans, die ihrer Lieblingsmannschaft bis in die hintersten ‚Winkel’ dieses Erdballes nachreisen, um ja kein Spiel zu verpassen. Oder es stehen bekannte Fußballpersönlichkeiten wie der Trainer Ewald Lienen im Mittelpunkt, der als Asket seine Prinzipien über den Haufen warf, um mit stinknormalen Anhängern in einer Diskothek ein oder zwei Biere zu trinken. Biermann, freier Journalist bei der ‚Süddeutschen Zeitung’ und verantwortlich für so manches Werk über den Fußball, erzählt auch von einem Fan von Fortuna Düsseldorf, der mit blonder Mähne wie Rockstar Billy Idol aussieht. Dieser ‚Billy’ reiste mit einem Freund zu einem Länderspiel Irlands in Liechtenstein, wurde dort aufgrund seiner Ähnlichkeit mit dem Sänger von den irischen Schlachtenbummlern stimmkräftig gefeiert. Diese Begebenheit wurde vom Fernsehsender CNN in den Nachrichten aufgegriffen, weshalb ein Freund ‚Billys’ in New York plötzlich den Bekannten bei dem Schlagerspiel Liechtenstein-Irland mit einem Trikot von Fortuna Düsseldorf im Hauptabendprogramm serviert bekam! So klein ist die Fußball-Welt eben. Ein Werk voll von ähnlichen Geschichten wie dieser. Fußball einmal anders.“ KA-NEWS, 12. April 2004 „Das Buch hat nur einen Schwachpunkt: der Leser hat es viel zu schnell gelesen. Deshalb bleibt zu hoffen, das der VfL Bochum bald wieder einmal Tabellenführer der ersten Bundesliga wird. Denn dann kann Biermann wieder Tage als Spitzenreiter erleben und einen zweiten Teil schreiben. Denn der Titel meint jene kurzen Wochen in der Saison 2002/03, als der Autor seinen Lieblingsverein unerhofft auf Platz eins sah und damit Probleme hatte. Welche dies waren sind natürlich auch in dem 144 Seiten starken Werk beschrieben.“ Stadionwelt, 28. April 2004 „…Einmal mit dem Lesen angefangen fällt es einem schwer, dass Buch abzulegen bevor das Ende erreicht ist.“ Die Glocke, 22. Mai 2004 „Dieses Fußballbuch ist ein einziger Konter. Einer, der unweigerlich zum Torerfolg führt. Egal ob Christoph Biermann, Korrespondent der ‚Süddeutschen Zeitung’ und ‚taz’-Kolumnist, dabei durch die Umkleidekabine kommt, über die Trainerbank oder von der Tribüne. In seiner stark verkürzend mit ‚Meine Tage als Spitzenreiter’ überschriebenen Sammlung von Anekdoten aus dem ereignisreichen Leben eines der besten deutschen Fußballjournalisten sitzt jeder Schuss, jeder Schlenzer, jeder Kopfball…Ein gutes Buch dauert 90 Minuten. Dieses schreit nach Verlängerung.“

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