Christoph Birnbaum Die Pensionslüge

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Inhaltsangabe zu „Die Pensionslüge“ von Christoph Birnbaum

Unsere Beamten werden erst so richtig teuer, wenn sie in den Ruhestand gehen. Richter, Lehrer, Polizisten und Soldaten haben im aktiven Dienst zwar nicht unbedingt ein hohes Netto-Einkommen. Aber während vielen Rentnern Altersarmut droht, ist das weitere Auskommen der Staatsdiener gesichert. Dabei werden die Pensionsansprüche in den nächsten Jahren geradezu explodieren. Bis 2040 kosten sie den Steuerzahler die unvorstellbare Summe von rund einer Billion Euro. Die Finanzkrise und die Rettung von Banken sind nichts dagegen. Und so werden unsere Kinder und Enkel auch morgen noch für Ruhestandsbeamte zahlen müssen, für die der Staat heute keine oder aber nur eine völlig unzureichende Vorsorge getroffen hat. Schlimmer noch: Beamtenpensionen werden auch heute weiterhin durch neue Staatsschulden finanziert. Mit unabsehbaren Folgen: Jetzt droht etlichen Bundesländern, von den Sünden der Vergangenheit eingeholt zu werden. Personal- und Pensionskosten, Kreditzinsen und Deutschlands Exportschlager, die neue Schuldenbremse, werden viele öffentliche Haushalte in einem noch nie da gewesenen Ausmaß belasten. Auf Kosten nachwachsender Generationen. Und auf Kosten all jener im Öffentlichen Dienst, die mit keiner vergleichbaren Altersabsicherung mehr rechnen können.

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  • Rezension zu "Die Pensionslüge" von Christoph Birnbaum

    Die Pensionslüge
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    10. July 2012 um 10:28

    Noch ist die Finanzkrise nicht in Ansätzen überschaubar, geschweige denn im Griff, da weist ein Buch des Journalisten Christoph Birnbaum auf eine weitere schwere Hypothek hin, die die öffentliche Haushalte unseres Landes bis zum Jahr 2040 mit Kosten von über einer Billion Euro belasten wird. Es geht um die Zusagen, die der Staat in Bund, Ländern und Kommunen in den vergangenen Jahrzehnten und in etwas reduzierter Form bis auf den heutigen Tag seinen Beamten gemacht hat und macht. Lehrer, Richter, Polizisten, Soldaten und Beamte haben zwar gemessen an ähnlichen Tätigkeitsprofilen in der Wirtschaft ein geringeres Einkommen, doch wird immer wieder darauf hingewiesen, dass im Unterschied zu normalen Rentnern ihre Ruhestandsbezüge, die Pensionen, gesichert seien. Doch wie in den nächsten Jahren schon, wenn die Babyboomer-Generation beginnt, sich in den Ruhestand zu verabschieden, diese dann extrem steigenden Pensionslasten von den öffentlichen Händen gestemmt werden sollen, das ist nach wie vor unklar. Trotz zaghafter und wenig nachhaltiger Versuche in der Vergangenheit, für die zukünftigen Pensionslasten Rücklagen zu bilden, werden diese die öffentlichen Haushalte in den nächsten Jahrzehnten überfordern. Und es scheint heute schon klar, wie dann diese steigenden Kosten in der Zukunft finanziert werden: durch weitere Schulden, die wieder zu Lasten unserer Kinder, Enkel und Urenkel gehen werden. Christoph Birnbaum begnügt sich nicht mit dieser materialreichen Problemanzeige. Er fordert von der Politik weitreichende und schnelle Reformen, wenn es auch nicht zu überlesen ist, dass er sie mit großer Skepsis formuliert. Er spart nicht mit Zweifel, ob eine solche Reform gelingen kann, und sieht dann eine Situation voraus, in der sich die Ruhestandsbeamten des Landes auf größere Einbußen einzustellen haben.

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