Feldpostbriefe aus Stalingrad 1942-43

von Christoph Birnbaum 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Feldpostbriefe aus Stalingrad 1942-43
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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783939284383
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Lempertz Edition und Verlagsbuchhandlung
Erscheinungsdatum:01.03.2012

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    MissRose1989s avatar
    MissRose1989vor 4 Jahren
    Soldaten auf dem Russlandfeldzug...

    Das Trauma von Stalingrad, das lernt ja inzwischen jeder in der Schule. Der Moment, in dem die Soldaten der 6. Armee im Kessel von Stalingrad eingeschlossen waren und dann  der Krieg nach Deutschland zurückkam.  Doch was ist mit den Menschen in der deutschen Armee, wie haben sie auf dem Ruslandfeldzug gelebt und was haben sie erlebt.  Leider sind die historischen Dokumente hierzu sehr rar, dass es kaum Feldpostbiefe gibt, die in dieser Zeit noch ihren Bestimmungsort erreicht haben, aber trotzdem hat sich der Historiker Christoph Birnbaum auf die Suche nach den längst vergessenen Feldpostbriefen aus jeder Zeit gemacht.  Herausgekommen ist ein Band mit einem Teil der Briefe, die aufzufinden waren. Von manchen Soldaten liest man nur einen, von anderen dafür mehrere Briefe, jedoch lässt sich anhand der Daten erkennen, wie sich die Situation in Stalingrad immer mehr zuspitzt und wie sehr die Männer unter dem Druck der Unterversorgung und der Hoffnungslosigkeit immer mehr zu Grund gingen.  Die zusammengestellten Briefen ergeben ein beeindruckendes Zeitdokument, an dem sich die Dramaturgie des Krieges ablesen lässt und das zeigt, dass es entgegen der Propaganda in Deutschland sehr wohl immer mehr mit der Versorgung bergab ging und das die Verzweiflung immer mehr zunahm. Das Buch sollte jeder lesen, der sich für die Schicksale hinter den blanken Zahlen interessiert, da Christoph Birnbaum auch versucht hat, noch weiterführene Infomationen zu den einzelnen Soldaten zu finden, soweit das möglich war. 
    Fazit: "Es ist wie ein Wunder, daß ich noch lebe ~ Feldpostbriefe aus Stalingrad 1942-43" ist eine beeindruckten Zusammenstellung von Briefen, die zeigt, dass auch die Soldaten im Krieg sehr wohl immer mehr die bedrohliche Lage um sich herum wahrnahmen und das viele trotz der Propaganda in Verzweiflung über ihre Lage gerieten. Ein lesenswertes Buch für alle, die sich für die Soldaten auf dem Russlandfeldzug interessieren.

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