Christoph Ernst

 4.1 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Dunkle Schatten, Bangkok ist selten kühl und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Christoph Ernst

Christoph Ernst studierte in Hamburg und New York Geschichte. Später arbeitete er als Kulturmanager, Journalist und Dozent. Nach längerem Berlinabstecher lebt er heute in Hamburg und Klein Zecher. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten, Hörspiele und Drehbücher. Film Noir ist einer seiner Schwerpunkte. Er kennt das Genre besser als die meisten.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Christoph Ernst

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Cover des Buches Dunkle Schatten (ISBN:9783865323422)

Dunkle Schatten

 (7)
Erschienen am 20.08.2012
Cover des Buches Bangkok ist selten kühl (ISBN:9783957641205)

Bangkok ist selten kühl

 (3)
Erschienen am 31.07.2014
Cover des Buches Kein Tag für Helden (ISBN:9783897055872)

Kein Tag für Helden

 (1)
Erschienen am 01.09.2008
Cover des Buches Mareks Liste (ISBN:9783864122101)

Mareks Liste

 (1)
Erschienen am 01.02.2018
Cover des Buches Tatort - Strahlende Zukunft (ISBN:9783897056664)

Tatort - Strahlende Zukunft

 (1)
Erschienen am 01.10.2009
Cover des Buches Ansverus-Fluch (ISBN:9783864120930)

Ansverus-Fluch

 (0)
Erschienen am 01.03.2016
Cover des Buches Weihnachten hart + zart (ISBN:9783944459356)

Weihnachten hart + zart

 (0)
Erschienen am 15.10.2014
Cover des Buches Fette Herzen (ISBN:9783897054691)

Fette Herzen

 (0)
Erschienen am 31.08.2006

Neue Rezensionen zu Christoph Ernst

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Rezension zu "Mareks Liste" von Christoph Ernst

Interessanter Thriller
nirak03vor 2 Jahren

Theo Wolf führt ein zurückgezogenes Leben, doch es war nicht immer so. Er war vor 25 Jahren Ermittler bei der Polizei in Berlin. Die Ereignisse von damals haben ihn dazu veranlasst, seinen Beruf aufzugeben. Aber dann erhält er einen dramatischen Anruf, und die Ereignisse von damals stehen ihm wieder lebendig vor Augen. Erneut beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.


Christoph Ernst schickt seine Leser auf eine Reise in die Vergangenheit. Dabei lässt er seinen Ermittler Theo seine Geschichte zum Teil selbst erzählen. Aus den Erinnerungen heraus entsteht ein spannendes Suchspiel. Manchmal aber auch stellt Theo nur Vermutungen an, wie es wohl gewesen sein könnte, und reimt sich die Ereignisse so zusammen, wie er es für richtig hält. Dabei hat der Autor die Szenen gut durchdacht. Ich hatte nie das Gefühl, in die Irre geführt zu werden. Auch wenn ich vielleicht nicht gleich dahinter gestiegen bin, worum es hier eigentlich geht, hat es mir gefallen, Theo zuzuhören. Die einzelnen Charaktere hat Ernst vielschichtig gestaltet und sind nicht immer leicht zu durchschauen.


Zudem hat der Autor geschickt einige politische Details der 90iger Jahre einfließen lassen. Auch taucht immer wieder das Gefühl auf, einiges von dem eben gelesenen schon mal gelesen zu haben. Der Gedanke, ja so könnte es damals gewesen sein, blitzt immer mal mit auf, ist aber auch genauso schnell wieder verfolgen, weil einem die Handlung einfach keine Zeit zum Luftholen lässt. Auch die Brücke zur Gegenwart hat Herr Ernst glaubwürdig vollzogen und steigert mit diesen Szenen noch mal die Spannung.

Mir hat „Mareks Liste“ gut gefallen. Es hat sich nicht nur flüssig lesen lassen, sondern war spannend und unterhaltsam. Durchaus ein Buch mit Suchtfaktor.

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Rezension zu "Bangkok ist selten kühl" von Christoph Ernst

Gesellschaftskritischer Krimi mit interessantem Ermittler
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren

»Bangkok ist selten kühl« ist der Auftakt der Jakob Fabian-Reihe von Christoph Ernst.

Privatermittler Jakob Fabian wird von dem Anwalt Dr. Becker beauftragt und von Hamburg nach Bangkok geschickt. Dort soll er den Schwiegersohn des renommierten Tierarztes Dr. Stumpke ausfindig machen. Als er ihn gefunden hat, ist seine Arbeit eigentlich erledigt. Doch dann stellt er fest, dass ein Killer auf den Schwiegersohn angesetzt wurde. Scheinbar soll der wahre Grund seines Auftrags verschleiert werden. Fabian ermittelt auf eigene Faust und gerät dabei in ein perfides Geflecht aus Korruption und üblen Machenschaften.

Jakob Fabian erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive. Er hat den Charme eines verwegenen Stadt-Cowboys. Mit einem Schuss Arroganz und Überheblichkeit, einer Zigarette im Mund und einem Pokerface wickelt er seine Befragungen ab. Obendrein ist er auch nicht auf den Mund gefallen und kontert gern mit spitzer Zunge. Mit seiner schnodderigen Schnauze und seiner Schlagfertigkeit hat er mich auch ziemlich oft zum Lachen gebracht.

Die restlichen Romanfiguren blieben mir allerdings etwas zu farblos. Einzig der Anwalt Dr. Becker, der Tierarzt Dr. Stumpke und seine Gemahlin stachen hervor. Auch diese Herrschaften umgab eine besondere Aura, die mir schnell klargemacht hat, dass sie dunkle Geheimnisse verbergen. Welche unfassbaren Dinge das sind, kam auch nach und nach ans Tageslicht.

Christoph Ernst hat hier einen soliden Krimi, der sich mit einem ernsthaften Thema beschäftigt, konzipiert. Die Macht der Reichen und die Ohnmacht des „kleinen Mannes“ schildert der Autor knapp und plastisch. Leider hat der Klappentext mir persönlich schon zu viel von der Handlung verraten. So blieb die fesselnde Spannung aus und es gab dadurch auch leider zu wenig überraschende Wendungen und Ereignisse. Auch der Schreibstil – es wurde ziemlich oft indirekte Rede benutzt – war teilweise anstrengend und ermüdend.

Fazit: Ein gesellschaftskritischer Krimi mit einem interessanten Ermittler. Leider hat der Klappentext zu viel von der Handlung verraten, sodass keine nervenaufreibende Spannung entstehen konnte.

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Gesamtwertung: 3 von 5 Punkten

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Rezension zu "Dunkle Schatten" von Christoph Ernst

Spannender Berlin-Krimi
UteSeiberthvor 6 Jahren

Es ist erstaunlich, wie gut es Christoph Ernst schafft, geschichtliche Ereignisse mit einer spannenden Handlung zu verbinden und wie glaubhaft ees ihm gelingt aus der Pespektive einer jungen Frau zu erzählen!
Es geht um die 1938 vor den Nazis geflohene Käthe Hirsch,die nach 55 Jahren vom Berliner Senat eingeladen wird ihre alte Heimat wieder zu besuchen.Sie nimmt Kontakt auf mit ihrer Nichte Maja,die extra nach Berlin reist ,um sie zu sehen.Bevor sie sich treffen können, erfährt Maja, die bei einer Freundin wohnt, dass die Tante tot auf Bahngleisen aufgefunden worden ist..Die Polzei tippt auf Selbstmord, um die Sache möglichst schnell zu den Akten zu legen.Das wird aber immer unwahrscheinlicher , als Maja erfährt, dass ihre Tante auch gekommen ist um ihr früheres Elternhaus zurückzuforden.
Im Nachwende-Berlin trifft sie sich mit verschiedenen Leuten, um etwas mehr über ihre Tante zu erfahren.Da ich in Berlin lebe, fand ich es zum Teil sehr beklemmend, dass Teile des Geschehens in meinem Kiez stattgefunden haben könnten, so,als wäre ich dabei gewesen.Während ihrer Nachforschungen erlebt Maja himmlische und höllische Augenblicke, wo sie nicht mehr weiss, wem sie trauen soll.Die Sache bleibt bis zum Ende sehr packend und spannend,ich kann diese etwas andere Form eines Kriminalromanes nur weiterempfehlen!

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