Christoph Görg Troubadour

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Inhaltsangabe zu „Troubadour“ von Christoph Görg

Als Niki Wolff nach einem Sturz von der schneeglatten Burgmauer der Ruine Dürnstein wieder zu sich kommt, befindet er sich noch am selben Ort, aber nicht mehr in der selben Zeit: Der Kalender zeigt Januar 1193. Seine unfreiwillige Begegnung mit dem Mittelalter sorgt für amüsante Irrungen und Wirrungen, verursacht aber auch ernsthafte Komplikationen, die den Lauf der Geschichte verändern könnten. Bald schon steht Niki nicht mehr nur zwischen den Zeiten, sondern auch zwischen zwei Frauen – und zwischen den Herren von Dürnstein und ihrem prominenten Gefangenen, dem englischen König Richard Löwenherz.

Hat Niki den Verstand verloren? Liegt er im Koma und hat einfach nur einen ungewöhnlich realistischen Traum? Oder ist er tatsächlich durch die Zeit gereist? Eigentlich will Niki nichts wie zurück nach Hause. Stattdessen hat er schon bald alle Hände voll zu tun, um zu verhindern, dass die Geschichte durch seine Anwesenheit vollkommen aus dem Ruder läuft ...

So macht der "Geschichtsunterricht" Spaß !!Ein toller Debütroman

— Ladybella911

Toller historischer Roman mit Humor

— Vampir989

Zu viel Sex verdirbt das beste Buch.

— Arbutus

Das Buch war super,genau mein Ding!!!!

— Katzenmicha

Ein Schmankerl für alle Fans von Zeitreisen !!

— Huschdegutzel

Fabulöser Historienroman mit viel Witz und Charme!

— SimoneQuilitz

Neuzeit trifft auf Mittelalter: Eine spannende und abwechslungsreiche Geschichte.

— AmyJBrown

Grandioses Buch

— Katharina_

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  • Gelungenes Debüt - Grandioser "Geschichtsunterricht"

    Troubadour

    Ladybella911

    22. November 2017 um 00:02

    Am liebsten würde ich den Autor jetzt bei Wasser und Brot in ein Verlies sperren !! Warum? Weil ich so sichergehen könnte, dass er nicht frei kommt, bevor er  die Fortsetzung zu seinem grandiosen Roman zu Ende gebracht hat !! Es ist Christoph Görg hier wirklich gelungen, einen historischen Roman zu schreiben, der so anders ist, als alles, was ich bisher in dieser Kategorie gelesen habe. Einen Roman, der den Leser durch seinen Humor, seine Geschichte, seine Spannung und die bildhaften und unvergleichlichen Charaktere sofort in seinen Bann zieht, und dies von Anfang bis zum Ende. Die Hauptperson ist Niki, ein junger Mann, der zur Hochzeit seiner großen Liebe mit einem anderen Mann eingeladen ist, und sich aus Kummer darüber betrinkt. Zum Inhalt (Klappentext), , Als Niki Wolff nach einem Sturz von der schneeglatten Burgmauer der Ruine Dürnstein wieder zu sich kommt, befindet er sich noch am selben Ort, aber nicht mehr in der selben Zeit: Der Kalender zeigt Januar 1193. Seine unfreiwillige Begegnung mit dem Mittelalter sorgt für amüsante Irrungen und Wirrungen, verursacht aber auch ernsthafte Komplikationen, die den Lauf der Geschichte verändern könnten. Bald schon steht Niki nicht mehr nur zwischen den Zeiten, sondern auch zwischen zwei Frauen – und zwischen den Herren von Dürnstein und ihrem prominenten Gefangenen, dem englischen König Richard Löwenherz. Dieser Roman beinhaltet alles, was das Leserherz begehrt: Die Bösen und die Guten, grandiose Schlachten, Verrat, Neid und Missgunst, eine hinterlistige Verschwörung, aber auch Romantik, Liebe und Leidenschaft. Und ganz nebenbei viele interessante historische Fakten zu geschichtlichen Ereignissen, man lernt viel ohne dabei belehrt zu werden. Man könnte jetzt anmerken, dass viele Sexszenen in all ihrer Ausführlichkeit nicht hätten sein müssen, aber ich meine, so waren die Zeiten damals, speziell in Kriegszeiten ging es nicht so gesittet zu, dies sollte man mit einem Augenzwinkern zur Kenntnis nehmen. Es waren turbulente Zeiten damals, und auch die einfachen Leute durften ihren Spaß haben, dies zeigen auch die farbenfrohen detailreichen Beschreibungen diverser Feste. Mir hat der Debütroman des Autors sehr gut gefallen, der Schreibstil ist so erfrischend anders, gespickt mit Humor und auch Situationskomik, sehr gut ausgearbeiteten Charakteren, der Beschreibung von Landschaften und Örtlichkeiten die den Leser direkt in die Geschichte hineinkatapultieren in ein grandioses historisches Abenteuer vor der Kulisse Österreichs. Die geschichtlichen Fakten sind gut recherchiert und es gibt im Anhang Historische Anmerkungen, die das Ganze noch einmal nach streng historischen Fakten aufarbeiten. Das gefiel mir besonders gut, wie auch die Hohe Wertigkeit des Buches welche zusätzlich zu dem wunderschön gestalteten Schutzumschlag auf dem Inneneinband eine Golgprägung hat. Dies ist dem Goldegg Verlag hervorragend gelungen. Mir sind Niki und alle anderen Protagonisten schon ans Herz gewachsen und ich freue mich sehr auf eine Fortsetzung. Sehr gerne vergebe ich hier 5 Sterne und spreche eine Leseempfehlung aus, nicht nur für Liebhaber von Zeitreisen, sondern auch für alle Liebhaber historischer Romane.

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  • Toller historischer Roman mit Humor

    Troubadour

    Vampir989

    21. November 2017 um 14:47

    Klapptext:Als Niki Wolff nach einem Sturz von der schneeglatten Burgmauer der Ruine Dürnstein wieder zu sich kommt, befindet er sich noch am selben Ort, aber nicht mehr in der selben Zeit: Der Kalender zeigt Januar 1193. Seine unfreiwillige Begegnung mit dem Mittelalter sorgt für amüsante Irrungen und Wirrungen, verursacht aber auch ernsthafte Komplikationen, die den Lauf der Geschichte verändern könnten. Bald schon steht Niki nicht mehr nur zwischen den Zeiten, sondern auch zwischen zwei Frauen – und zwischen den Herren von Dürnstein und ihrem prominenten Gefangenen, dem englischen König Richard Löwenherz.Ich hatte große Erwartungen an dieses Buch und wurde nicht enttäuscht.Der Schreibstil ist angenehm leicht und locker.Die Seiten flogen nur so dahin und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen.Der Autor verführte mich ins Mittelalter ins Jahr 1193.Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte Sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere die hervorragend ausgearbeitet wurden.Besonders sympatisch fand ich Niki.Ich habe ihn gleich in mein Herz geschlossen.Aber auch alle anderen Figuren waren sehr interessant.Ich habe mit Niki so einige spannende und abenteuerliche Momente erlebt.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mit gebangt,mit gelitten und mit gefühlt.Durch die sehr beeindruckende und faszinierende Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Toll fand ich ich wunderbar ansprechenden beeindruckenden Beschreibungen der einzelnen Schauplätze sowie der Landschaften.Durch die hervorragenden Recherchen des Autors erhalten wir auch viele Informationen über die damalige Zet und die Lebensverhältnisse der Menschen .Dem Autor ist es gelungen mir die Welt des Mittelalters nahe zu bringen.Ich hatte das Gefühl selbst dort zu sein und alles mit zu erleben.Auch versteht er es viel Humor in die Geschichte einzubauen.So habe ich mich bei einigen Situationen köstlich amüsiert und geschmunzelt.Gerade die Mischung aus Historie,Spannung,Dramatik,Romantik und Humor haben für mich diesen wunderschönen Roman so lesenswert gemacht.Die Handlung blieb von Anfang bis zum Ende sehr interessant und so kam nie Langeweile auf.Das Cover finde auch sehr ansprechend und gut gewählt.es passt perfekt zu dieser Geschichte und rundet das brilliante Werk ab.Ich habe mich sehr unterhalten gefühlt mit dieser Lektüre.Ich vergebe glatte 5 Sterne.

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  • Leserunde zu "Troubadour" von Christoph Görg

    Troubadour

    CGoerg

    Liebe Alle,25 Rezensionsexemplare (Hardcover) meines ersten Romans warten auf interessierte Leserinnen und Leser, die gemeinsam mit mir und meinem Protagonisten Niki Wolff einen unfreiwilligen Ausflug ins Mittelalter unternehmen wollen. Ich freue mich auf Eure Bewerbungen für meine erste Leserunde bis 23.10.2017.Liebe Grüße, Christoph GörgAls Niki Wolff nach einem Sturz von der schneeglatten Burgmauer der Ruine Dürnstein wieder zu sich kommt, befindet er sich noch am selben Ort, aber nicht mehr in der selben Zeit: Der Kalender zeigt Januar 1193.Niki verliert sein Gedächtnis und seine Unschuld, findet Freunde und macht sich Feinde – und das alles schon am ersten Tag. Bald schon steht er nicht mehr nur zwischen den Zeiten, sondern auch zwischen zwei Frauen – und zwischen den Herren von Dürnstein und ihrem prominenten Gefangenen, dem englischen König Richard Löwenherz. Leider sorgt seine unfreiwillige Begegnung mit dem Mittelalter nicht nur für amüsante Irrungen und Wirrungen: Sie verursacht auch ernsthafte Komplikationen, die den Lauf der Geschichte verändern könnten...Hat Niki den Verstand verloren? Liegt er im Koma und hat einfach nur einen ungewöhnlich realistischen Traum? Oder ist er tatsächlich durch die Zeit gereist? Um das herauszufinden, und irgendwann vielleicht einen Weg zurück nach Hause, muss er zunächst einmal ganz rasch eines lernen: im Mittelalter zu überleben.

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    • 363
  • Hätte der Autor mal auf seinen Protagonisten gehört ...

    Troubadour

    Arbutus

    21. November 2017 um 00:36

    Ich bin traurig. Traurig und sauer. Weil mich dieses Buch spaltet, wie es noch kein Buch geschafft hat. Wäre die Story in irgendeiner Weise mittelmäßig, könnte ich jetzt einen coolen Verriss schreiben, und weg damit. Warum? Warum muss er so etwas tun? Die Story ist genial. Voll von tollen Einfällen und Überraschungen, sprachlich makellos, mit einem untrüglichen Blick für eine geschickte, ja perfekte Dramaturgie, dazu immer wieder unglaublich komisch; ganz nebenbei lernt man eine ganze Menge Geschichtliches. Lange habe ich nicht mehr so einen Spaß gehabt beim Lesen. Was aber echt zum Himmel stinkt, ist das permanente pornographische Beizeugs. Das letzte Mal, dass ich etwas von dieser Härte anlas, trat es nach wenigen Kapiteln eine Reise ohne Wiederkehr in den Rundordner (Mülltonne) an. Diesmal aber musste ich durch, zum einen, weil ich mich zur Teilnahme an der Leserunde verpflichtet hatte und gerne Verpflichtungen einhalte, zum anderen, weil das Buch einfach grandios war ... Worum geht's? Niki Wolff, ein einsamer Neunzehnjähriger, der gerade seinen Militärdienst absolviert, flüchtet an einem trüben Winterabend von der deprimierenden Veranstaltung, auf der sein verflossener Jugendschwarm Tina einen anderen geheiratet hat, auf die einsame Burgruine Dürnstein, um dort, am Sehnsuchtsort seiner Jugend, sein trauriges Los mit einer Flasche Wein zu begießen. Betrunken stürzt er an einer rutschigen Stelle ab und landet kopfüber - im Mittelalter. Unglücklicherweise hat er dort nach kurzer Zeit fast alle seine Erinnerungen an die Neuzeit verloren, so dass er auf der Burg noch nicht einmal sagen kann, wer er ist. Damit gilt er natürlich zunächst einmal als höchst suspekt. Denn auf der Burg wird ein prominenter Gefangener gehalten, um dessen Sicherheit man sehr besorgt ist ...Dieses Buch erhebt von Anfang an nicht den Anspruch, ein hundertprozentig korrekter historischer Roman zu sein - was dem Lesevergnügen keinen Abbruch tut! Dennoch lernt man ungeheuer viel spannendes Historisches. Im noch "neuzeitlichen" Prolog gibt es ein paar kursiv gedruckte Einschübe, die, kurz und spritzig (manchmal sehr flapsig, aber immer auf den Punkt gebracht), dem Leser zu dem nötigen Schnellkurs in historischer Bildung verhelfen. Ganz am Schluss gibt es ein Nachwort, in dem einige erhellende Worte zum Thema Fakt und Fiktion fallen - auch das ein echter Pluspunkt! Was mich aber richtig wütend macht, ist, dass die zuvor bösartig verunglimpfte Eleonore von Aquitanien in diesem Nachwort mit keinem Sterbenswörtchen erwähnt oder rehabilitiert wird. Das hat diese geniale Frau - eine der größten mir bekannten in der Geschichte des Abendlandes - nicht verdient. Überhaupt, die Frauen, im Allgemeinen. Also man braucht als Frau schon ein dickes Fell bei diesem Buch. Was mich extrem nervt, ist, dass alle Mädels, die irgendwie ein bisschen interessant sind, sich ständig von irgendwelchen höherstehenden Kerlen besteigen lassen. Am Anfang drückt man ob der vielen Zoten ja noch das eine oder andere Auge zu und ordnet das schulterzuckend unter "Toleranz unverständlichen männlichen Lesevorlieben gegenüber" ab. Und manches von dem erotischen Zeugs ist sogar ganz charmant verpackt (also schreiben kann er wirklich). Aber muss wirklich jede noch so kleine Dorfszene mit den intimsten Details aus dem sexuellen Experimentieren der Dorfbewohner aufgepeppt werden? - "Danke, aber nein danke, dachte Niki. Man kann's auch übertreiben mit den ersten Malen." - Hätte der Autor mal auf seinen Protagonisten gehört.Jedenfalls, Nikis lakonische Kommentare, in die sich oft flapsige Sprüche aus der Neuzeit geschlichen haben, sind immer wieder herzerfrischend. Immer wieder werde ich mit diesem verrückten Autor ausgesöhnt. Der Mann schreibt einfach phantastisch. Da sitzt jeder Satz. Da wäre es wirklich nicht nötig gewesen, den Roman, damit er auch wirklich gelesen wird, noch mit so vielen vulgären Sexszenen zu spicken. Dass die Erzählung mitunter auch recht blutrünstig ist, stört mich da weniger.Am Rande sei auch noch erwähnt, dass sich der Goldegg-Verlag viel Mühe mit einer wunderschönen Aufmachung gemacht hat, angefangen bei einem sehr geschmackvollen Titelbild, über die edle Goldprägung auf dem inneren Einband bis hin zu den fein gestalteten Anfangslettern der einzelnen Kapitel, die die Erzählung eindrucksvoll graphisch abrunden. Christoph Görg hat mit diesem Buch seinen Debütroman vorgelegt. Ein durchaus gelungenes Debüt, das auf mehr Werke aus derselben Feder hoffen lässt. Dem Autor ist dabei allerdings dringend zu raten, an der Feindosierung seiner Beischlafschilderungen und Zoten zu arbeiten, sonst hat er mich als Leserin für alle Zeiten verloren. Und jetzt muss ich gleich heulen, mann.

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    • 3
  • Gelungene Zeitreise

    Troubadour

    Katzenmicha

    20. November 2017 um 15:18

    Da ich ein absoluter Mittelalterfan bin,war es ein muß zu lesen.Und dann auch noch gepaart mit Niki aus der Neuzeit,einfach klasse! Der Troubadour war von der ersten bis letzten Seite fesselnt und toll geschrieben.Der Autor Christoh Görg schafft an historischen Plätzen und Landschaften-ein Roman der durch sehr gutes recherieren auch historisch autentisch bleibt und nicht zu Kitsch verfällt.Die Erzählung schafft es das einem vor dem inneren Auge alles so vorkommt,als wenn man als stiller Beobachter dabei wäre-einfach toll,ich mag diese Schreibweise sehr. Die Hauptperson Niki landet im 12.Jahrhundert bei Richard Löwenherz-ein Abenteuer beginnt.Und auch der Leser wird wie mit einem Sog-in das Geschehen im Buch-mitreingesogen. Der Autor schreibt lockerund lebhaft,so das Niki mit seinen moderenen Sprüchen-alles auflockert. Der Schreibstil war super-alles sehr gut beschrieben. Es hat sehr großen Spaß gemacht zu lesen,ich gebe sehr gerne 5Sterne und wenn ich gekonnt hätte -dann wären es noch mehr geworden.

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  • Ein Schmankerl für alle Fans von Zeitreisen !!

    Troubadour

    Huschdegutzel

    12. November 2017 um 15:15

    Als Niki Wolff nach einem Sturz von der schneeglatten Burgmauer der Ruine Dürnstein wieder zu sich kommt, befindet er sich noch am selben Ort, aber nicht mehr in der selben Zeit: Der Kalender zeigt Januar 1193. Seine unfreiwillige Begegnung mit dem Mittelalter sorgt für amüsante Irrungen und Wirrungen, verursacht aber auch ernsthafte Komplikationen, die den Lauf der Geschichte verändern könnten. Bald schon steht Niki nicht mehr nur zwischen den Zeiten, sondern auch zwischen zwei Frauen – und zwischen den Herren von Dürnstein und ihrem prominenten Gefangenen, dem englischen König Richard Löwenherz.....Als Liebhaberin von "Life on Mars" und einem gewissen Timelord komme ich an Büchern, die irgendwie mit Zeitreisen zu tun haben, nicht vorbei.Und mit dem "Troubadour" habe ich da ein echtes Schmankerl erwischt!Liebevoll nahe gebrachte historische Details, eine erfrischende Story, ein bisschen Sex and Crime und vor allem ganz viel Humor - die perfekte Mischung!Einmal angefangen konnte ich mich kaum losreißen von der Geschichte rund um Niki und den ollen Löwenherz. Zwar gibt es kleinere Logikfehler ... aber hei, das ist ein Buch, das sich selbst mit einem Augenzwinkern betrachtet und da kann ich dann großzügig drüber weg sehen. Weil unterhalten habe ich mich großartig beim Lesen!Wegen akutem Spoileralarm schreibe ich nichts zur Handlung ... schmökern Sie sich einfach selbst durch, es lohnt sich wirklich!

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  • Unterhaltsame und spannende Zeitreise

    Troubadour

    SimoneQuilitz

    10. November 2017 um 16:28

    Dies ist eine der besten, spannendsten und unterhaltsamsten Geschichten aus dem Mittelalter, die ich bisher gelesen habe! Niki Wolff wacht nach einem Sturz in Dürnstein plötzlich im Jahre 1193 auf und muss sich mit allerhand Problemen herumschlagen. Die Idee der Story ist vielleicht nicht neu, aber sie ist mit sehr viel Liebe zum Detail geschrieben. Die Beschreibungen sind sehr authentisch und teilweise so witzig, dass ich gar nicht aufhören konnte zu lesen. Was mir an dem Roman außerdem gefällt, ist die Darstellung der verschiedenen Meinungen zu bestimmten Themen, wie z.B. Narrenfest, Kreuzzug usw. Selbstredend war das Mittelalter keine Glanzzeit freudiger und glücklicher Lebensumstände, vor allem nicht für Frauen, aber der Autor schafft es, uns auch eine heitere und fröhliche Seite des Mittelalters zu zeigen. Spannend ist es natürlich auch – denn es geht um Richard Löwenherz und eine Verschwörung gegen ihn...werden Niki und seine neuen Freunde es schaffen, diese abzuwenden? Der Schreibstil ist locker flockig und sehr bildlich. Ich habe viele Szenen direkt vor Augen gehabt. Auch die Charaktere sind wunderbar – von lieblich bis schurkenhaft ist alles dabei, was das Herz begehrt. Besonders passend finde ich den Klappentext zum Autor: „...hätte gerne Archäologie studiert und wäre gerne Indiana Jones geworden.“ Seine Leidenschaft für Geschichte spürt man bei jedem Wort und das ist einfach grandios!

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  • Neuzeit trifft Mittelalter

    Troubadour

    AmyJBrown

    09. November 2017 um 10:13

    Zuerst habe ich des Klappentextes wegen befürchtet, dass die Geschichte dem ersten Teil der Outlander-Reihe ähneln wird, aber meine Befürchtungen waren umsonst, denn die Geschichte ist anders und hat einige deutliche Unterscheidungsmerkmale. Leider kann ich diese hier nicht nennen, weil ich sonst spoilern würde, und Ihr sollt doch diese Geschichte selbst entdecken dürfen.Schon ganz zu Anfang hat Niki sich dadurch an mich gebunden, weil ich großes Mitleid mit ihm hatte. Er hat eine Einladung zur Hochzeit seiner großen Liebe bekommen, die nun jemand anderes heiratet, weil die beiden nie zusammen gekommen sind. Er gönnt sich also eine Flasche Wein und stiefelt damit zur Burgruine, um dort von den alten Zeiten mit Tina Abschied zu nehmen, doch dann nehmen die Dinge ihren Lauf.Niki ist ein toller junger Mann, denn er ist witzig, abenteuerlustig und kann sehr charmant sein. Auch die übrigen Figuren sind sehr originell, das Mittelalter bietet diesbezüglich große Möglichkeiten, die der Autor auch voll genutzt hat. Die Figuren gepaart mit dem wundervollen Setting haben es mir leicht gemacht, mich voll in die Geschichte fallen zu lassen, das habe ich sehr genossen.Der Schreibstil des Autors ist locker und flüssig, jede Figur hat ihre eigene Art, sich auszudrücken, was immer sehr amüsant war mich dadurch mehrere Male hat laut lachen lassen. Niki bringt natürlich seine "neuzeitliche" Sprache mit, was zu einigen Verwirrungen führt.Die Bezüge auf die tatsächliche, historische Geschichte um die österreichische Burgruine Dürnstein im angehenden 12. Jahrhundert haben mir ebenfalls sehr gut gefallen, denn ich freue mich immer, wenn ich beim Lesen auch etwas lernen kann.Für mich war dieses Buch durch die abwechslungsreichen Handlungen ein totaler Pageturner und bekommt von mir voll verdiente 5 Sterne.Dieses Buch ist geeignet für Leser, die Zeitreisen und/oder das Mittelalter mögen.

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  • Grandioser Roman

    Troubadour

    Katharina_

    07. November 2017 um 21:27

    Das Cover sieht wirklich schön aus, passt perfekt zum Titel und man erkennt, dass es sich um einen historischen Roman handelt. Das Beste aber ist, wenn man den Schutzumschlag mal kurz beiseite legt und das Buch so anschaut, denn dann ist es einfach wunderschön auf seine schlichte Art. Der Schreibstil ist flüssig und das Buch lässt sich so perfekt lesen. Die Charaktere wirken sehr authentisch und man lacht, trauert und freut sich mit ihnen. Das Buch ist spannend geschrieben und man möchte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Es gibt wirklich alle möglichen Charaktere von einem interessanten Protagonisten bis hin zu einem Verräter den man nicht hat kommen sehen. Jeder Charakter ist sehr gut ausgearbeitet und hat so seine Stärken und Schwächen. Man hat Charaktere die man mag und auch welche die man wirklich nicht mag. Christoph Görg verbindet in dem Buch historische Ereignisse mit einer sehr spannenden Geschichte um Niki - dem Protagonisten, der sich nach dem Sturz im Jahr 1193 wiederfindet und dort überleben muss. Insgesamt kann ich jedem das Buch nur wärmstens empfehlen und muss sagen, dass es für mich zu den Top 10 der Bücher gehört, die ich dieses Jahr gelesen habe.

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  • Besonderer historischer Roman

    Troubadour

    Alex1309

    04. November 2017 um 10:24

    Dies ist kein historischer Roman wie man ihn kennt. Von der Handlung her schon, aber die Zwischeneinblendungen und wie es zu der Geschichte kam sind anders. Ich fand das Buch sehr unterhaltsam und lesenswert. Der Schreibstil ist flüssig und locker und es hat Spaß gemacht, Niki auf seinen Abenteuern zu begleiten. Die handelnden Personen sind gut beschrieben und ich konnte mir alle sehr gut vorstellen. Auch die Handlungsorte und die damalige Zeit hatte ich beim Lesen bildlich vor Augen. Für mich ein sehr gelungener historischer Roman und eine klare Leseempfehlung von mir.

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