Christoph Grissemann

 3.6 Sterne bei 22 Bewertungen
Autor von Speichelfäden in der Buttermilch, Debilenmilch und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Christoph Grissemann

Speichelfäden in der Buttermilch

Speichelfäden in der Buttermilch

 (8)
Erschienen am 04.02.2018
Debilenmilch

Debilenmilch

 (8)
Erschienen am 01.10.2009
Immer nie am Meer

Immer nie am Meer

 (5)
Erschienen am 01.10.1999
Willkommen in der Ohrfeigenanstalt

Willkommen in der Ohrfeigenanstalt

 (2)
Erschienen am 01.09.2002

Neue Rezensionen zu Christoph Grissemann

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Rezension zu "Ich will nicht schuld sein an deinem Niedergang" von Christoph Grissemann

Briefwechsel 3.0
AngiFvor 2 Jahren

Moderner kann man sich einen Briefwechsel in Buchform zwischen zwei guten Freunden wohl nicht vorstellen. Denn die beiden Autoren Christoph Grissemann und Rocko Schamoni haben ihren regen SMS-Wechsel nun als Buch veröffentlicht, geordnet wurden die zahlreichen SMS von ihrem Herausgeber Thomas Edlinger. Die beiden schenken sich in ihren Dialogen nichts und diskutieren dabei über Gott und die Welt, Politik und Kultur. Der Ton ist rau, wie er nur bei wirklich guten Freunden erlaubt ist, wird nur hin und wieder durch den charmanten österreichischen Dialekt abgeschwächt. Humorvoll, sarkastisch oder ironisch sind die Texte jedoch immer zu verstehen. Eine völlig neue Art ein Buch zu schreiben und ebenso eine neue Art des Bücherlesens.


Christoph Grissemann und Rocko Schamoni können mich einfangen, festhalten und mitnehmen auf ihrer wilden Fahrt durch alle Bereiche des Lebens, am Ende bleibt ihnen wie mir festzustellen – es ist alles gesagt, es wurde über alles geredet. Aufgefrischt wird die Unterhaltung der beiden durch eingefügte lustige MMS, wir bleiben also treu im neuen Zeitalter. Die Dialoge entstanden in einem knapp 3 ½ jährigen Zeitraum.


Christoph Grissemann ist ein 1966 in Innsbruck geborener österreichischer Kabarettist und Radio-Moderator. Rocko Schamoni ist ebenfalls in 1966 jedoch in Lütjenburg geboren, er ist ein deutscher Entertainer, Musiker, Autor, Schauspieler, Clubbetreiber, festes Mitglied des Komik-Ensembles Studio Braun. Beide Männer verbindet ein gewisser Kultstatus, den sie beide in ihrem jeweiligen Heimatland innehaben.


Dieses Buch hat mir unbeschwerte Unterhaltung bei der Lektüre geboten, hat mir viele Denkanstöße gebracht und mich oft zum Schmunzeln bringen können, von daher verdient es eine Bewertung meinerseits mit fünf von fünf möglichen Sternen und ich empfehle es absolut weiter. Leser werden sich sicher wie ich fühlen, nämlich als ob man einen geheimen Briefwechsel ausspioniert und dabei noch sehr viel Spaß hat. Die beiden Autoren haben auf jeden Fall eine neue Erzählart erschaffen, die ich mir gut als eine Alternative vorstellen kann und die sich gerne auch andere zum Vorbild nehmen könnten.

http://angisbuecherkiste.blogspot.se/2016/10/ich-will-nicht-schuld-sein-deinem.html


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Rezension zu "Debilenmilch" von Christoph Grissemann

Rezension zu "Debilenmilch" von Christoph Grissemann
awogflivor 7 Jahren

Der erste Teil des Buches ist total langweilig - die Reisetagebücher von Stermann und Grissemann haben etwas, reissen mich aber auch nicht vom Hocker

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Rezension zu "Speichelfäden in der Buttermilch" von Christoph Grissemann

Rezension zu "Speichelfäden in der Buttermilch" von Christoph Grissemann
awogflivor 7 Jahren

Eines muss ich gleich vorweg gestehen: Ich bin ein Fan!

Dies ist das umfassendste und gnadenloseste Kompendium des Schwachsinns, das ich jemals gelesen habe, auf 700 Seiten findet man sowohl die FM4 Tagebücher, ältere Werke wie "Als wir noch nicht von Funk und Fernsehen kaputtgemacht worden sind" als auch neuere Kreationen.

Im Buch nennt André Heller Christoph Grissemann den größten Dekonstruierer des Banalen. Diese Aussage trifft den Nagel auf den Kopf. Wie in der Kunst ist für manche Leute die Dekonstruktion des Banalen einfach banal, für andere wie für mich entstehen völlig neue, innovative, tiefe, schräge, abgründige, humorvolle "Weisheiten".

Den einen Stern Abzug gebe ich, da mich auf 700 Seiten natürlich auch ein paar Teilbereiche nerven (Die Tagebücher von Dieter Bohlen und Verona Feldbusch - die braucht wirklich niemand) und man bei manchen Geschichtln nicht weiss, wohin sie führen und dann führen sie auch tatsächlich ins Nichts.

Fazit: Ein Muss für Leute, die tiefschwarzen abgründigen und meist deftigen Humor lieben.

Ach ja eines wundert mich schon noch. Der Verlag hat auf der Rückseite eine Buchkritik von Marcel Reich-Ranicki zitiert, in der er das Buch als "heißesten Scheiß aus Wien" bezeichnet. Irgendwie fällt es mir schwer zu glauben, dass Reich-Ranicki auf die Art von Humor steht. Naheliegender wäre, dass Stermann und Grissemann den armen Marcel entführt, gefoltert und ihm die gute Kritik abgepresst haben - zuzutrauen wäre es ihnen ;-). Ranicki habe ich auch auf der Frankfurter Buchmesse nicht gesehen - ich mache mir ernsthaft Sorgen.......

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