Christoph Gusel Salzverkrustet

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Inhaltsangabe zu „Salzverkrustet“ von Christoph Gusel

Warum nicht mal auf dem Mittelmeer segeln? Für Familie Gusel ist das Mittelmeer von Österreich aus doch sowieso viel näher als die Ost- oder Nordsee. Und wärmer ist es auch. Und man hat immer gutes Wetter. glaubten die Gusels – jedenfalls noch zu Beginn ihres Abenteuers, als sie planten, auf Ihrer Yacht Ilva monatelang durchs Mittelmeer zu segeln. Doch bei Familie Gusel geht auf ihrem 45-wöchigen Segeltörn fast alles schief, was nur schiefgehen kann. Wenn bei Sonnenuntergang, zunehmendem Wind, einer Legerwallsituation und einem festgefahrenen Anker die letzte von gefühlt 100 eigentlich an Bord befindlichen Taucherbrillen mal wieder verlorengegangen ist, der Schwell immer höher wird und die Übelkeitsrate an Bord steigt, dann bleibt den Gusels nur, die Situation mit Humor zu nehmen. Und das tun die Gusels: Als Kleinfamilie zu dritt, später dann zu viert und zwischendurch mit Freunden erkunden sie den gesamten Mittelmeerraum, erleben Sturm, Schlechtwetter, maulende Hafenmeister und umwerfende Gastfreundschaft. und erzählen von all dem so humorvoll, herrlich unbeschwert, ehrlich und heiter, dass man es ihnen einfach nur nachmachen möchte. Für Segler die allerbeste Medizin gegen schlechte Laune!

Ein Muss für Seglerfans!

— eleisou
eleisou

Salzverkrustet Abenteuer erleben

— hannelore_bayer
hannelore_bayer

Leider nicht sehr interessant!

— tardy
tardy

Für Segler, alle anderen werden sich langweilen.

— wandablue
wandablue

Netter Blogbericht, angenehm zu lesen

— Gudrun67
Gudrun67

Ein schönes Familienabenteuer

— Diana182
Diana182

Netter, aber leider nichtssagender Reisebericht

— seschat
seschat

Nicht nur für reiselustige Segelfans!

— RobinBook
RobinBook

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  • Auf zum Meer

    Salzverkrustet
    Babyv

    Babyv

    26. December 2016 um 11:56

    Nachdem mir schon der Leseeindruck so gefallen hat, habe ich mich wahnsinnig gefreut das Buch "Saklzverkrustet" probelesen zu dürfen. Lesen ist hier jedoch vielleicht nicht das richtige Wort, denn die Texte sind nicht der wichtigste Teil des Buches. Vielmehr lebt es von seinen grandiosen Fotoaufnahmen und Schnappschüssen. Aus diesem Grund war es für mich mehr "auf Reisen gehen" als lesen.  Die Beschreibungen sind passend und so geschrieben, dass auch ein Nichtsegler, wie ich, das Buch angenehm lesen kann. Ich hatte eher das Gefühl dem Autor auf seiner Reise zu begleiten. Über das Meer zu segeln, fremde Ländern fernab von Touristenmassen kennen zulernen und die Welt zu "erobern"."Salzverkrustet" hat mir definitiv neugierig auf eine Entdeckungsreise gemacht. Nur leider bezweifel ich, dass ich es solange auf einen Boot aushalten würde!Daher mein Respekt, meine Anerkennung und 5 Sterne!

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  • Salzverkrustet

    Salzverkrustet
    eleisou

    eleisou

    23. June 2016 um 22:49

    Bevor ich das Buch zu lesen anfingt habe ich die Blogseite besucht, die fand ich ganz nett, und habe mich erstmal etwas warm gemacht. Das Buch an sich ist ganz nett, mit schönen Bildern und einen detailierten Reisebericht, allerdings habe ich von Segeln wenig Ahnung und somit waren mir einige Begriffe nicht bekannt. Das wusste ich natürlich schon im Vornerein, nur dachte ich die jeweiligen Begriffe würden auch irgendwo erklärt werden, was nicht der Fall war. Die Tatsache, dass ein Familie beschliesst fast ein Jahhr lang auf See zu gehen und das ohne Erfahrung und mit einem kleinen Kind (!), fand ich sehr bemerkenswert, ich persönlich könnte so etwas nie, da hätte ich viel zu viel Angst vor. Aber die Berts (Papabert, Mamabert und Kindbert, eine etwas misserfolgte Wahl von Kosenamen, fand ich) haben es in sich und nehmen auch vieles mit Humor. Muss man ja wohl bei den Schwierigkeiten die ab und an auftauchen, sonst hätten sie ja längst aufgegeben. Alles in allem ein interessanter Bericht, den ich gerne gelesen habe und auch Segelfans weiterempfehlen würde. Was ich allerdings vom Nachteil fand war der hohe Preis für das Buch, den es ist ja kein Hardcover und die Seiten sind ja auch nicht so viele. Ich glaube nicht, dass es sich viele so aus Jux kaufen werden, man muss sich schon explisit fürs Segeln interessieren.

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  • Salzverkrustet Abenteuer erleben

    Salzverkrustet
    hannelore_bayer

    hannelore_bayer

    28. February 2016 um 19:53

    Schon von außen wird das Buch seinem Titel gerecht, gut ein paar Salzkörner fehlen vielleicht, die hätten dem strapazierfähigen Cover sicher nichts getan. Im Buch fachen die vielen wunderschönen Bilder meine Reiselust unwahrscheinlich an, dahin möcht ich auch mal, wenn auch nur im Kopf. Christoph Gusel und seine Familie, im weiteren Mamabert, Papabert und Kindbert haben beschlossen mit ihrer kleinen Ilva 45 Wochen lang das Mittelmeer zu erkunden, das Meer zu riechen, andere Orte kennenzulernen und Freiheit bis in die letzte Zelle zu spüren. Das Buch gliedert sich in Kapitel von Reisewegen...von Sizilien nach Sardinien oder konkreten Insel oder Ortstitel. Das Ganze wird sehr humorvoll beschrieben, auch die Ängste bei schweren Stürmen. Man kann eine Menge lernen, Schwell, Genua, Wednesday-Unterhose, die Windvane und noch einiges mehr. Interessant sind auch die Preise für die verschiedenen Anlegeplätze. Zum Schluß ändert sich die Schiffsbesatzung nochmal aus einem bestimmten Grund, ein Bild dazu sieht man im Buch.: Fazit Wer gerne verreist, vielleicht sogar mit dem Segelboot, ist das sicher eine lehrreiche Geschichte. Für mich war es einfach ein Buch, daß es Wert war gelesen zu werden und ich werde sicher ab und zu mal auf den Blog schauen.

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  • Salzverkrustet.

    Salzverkrustet
    tardy

    tardy

    14. February 2016 um 10:49

    Vater, Mutter und Sohn Gusel, aus Wien nehmen ein Jahr Auszeit und segeln im Mittelmeer. Ein Reisebericht über die Freuden und Leiden des Segelns, geschmückt mit vielen stimmungsvollen Bildern. Eigentlich hatte ich mich sehr auf dieses Buch gefreut.Wir waren im Sommer erst in Kroatien und auch einen Tag mit Freunden beim Segeln. Das erste Mal für mich überhaupt und es hat mir sehr gut gefallen. Aber leider hat mich das Buch ziemlich enttäuscht. Die Leseprobe las sich noch witzig und unterhaltsam, deshalb hatte ich mich auch dafür beworben. aber das Buch war nur noch zäh und doch eher langweilig. Es war eine endlose Aufzählung von Einfahrten in Häfen und den Ausfahrten aus diesen. Wenig spritzig und recht eintönig beschrieben. Wenig persönliches und bei weitem nicht so humorvoll, wie es die Leseprobe versprach. Da mir außerdem die ganzen Fachbegriffe des Segelns nicht geläufig sind, habe ich leider auch vieles nicht verstanden und hätte mir ein Glossar dazu gewünscht. Die Bilder waren noch das Beste am Buch und haben die Stimmung eines Segeltages noch am ehesten vermittelt. Schade eigentlich, denn man hätte sicher etwas mehr daraus machen können.

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  • "Familienurlaub" alternativ interpretiert

    Salzverkrustet
    La_Stellina

    La_Stellina

    07. January 2016 um 13:04

    Diesen Reisebericht hatte ich innerhalb von 3 Tagen verschlungen. Es war sehr spannend mitzuverfolgen was die dreiköpfige Familie Gusel aus Wien so auf ihrem 45-wöchigen Segeltörn im Mittelmeer erlebt hat. "Papabert" beschreibt in recht flüssigem Schreibstil das Leben an Board der ILVA und die jeweiligen Reiseetappen. Recht amüsant sind zum Beispiel die Passagen in denen sie versuchen einen passenden Ankerplatz für ihr Boot zu finden. Teils bleibt einem aber auch das Lachen im Hals stecken - so zum Beispiel als Papabert den jeweiligen Schiffskapitän anfunkt, ober er ihn auf dem Radar sehen könne, dieser meint ja alles bestens, bleibt auf Kurs und ein Zusammenstoß in letzter Minute durch das Eingreifen von Familie Gusel noch verhindert werden konnte. Gerade beim Lesen so einer Passage wird dem/der LeserIn wieder bewusst gemacht, dass auch ein Segeltörn im Mittelmeer kein Sapziergang ist und durchaus erhebliche Gefahren mit sich bringt. Auch diverse Stürme und dadurch sehr hoher Wellengang müssen von den Reisenden bewältigt werden - von manchen mit, von manchen ohne Seekrankheit. Sich darauf mit Kind und Kegel einzulassen finde ich wirklich bemerkenswert.

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  • Schöne Bilder - langweiliger Text

    Salzverkrustet
    wandablue

    wandablue

    Schöne Bilder - langweiliger Text Fast ein Jahr lang ist der Autor, der sich Papabert nennt, mit Mamabert und Kindbert im blauen Mittelmeer herumgeschippert. Diese alberne Namensnennung hat sofort einen Stern gekostet. Aber echt jetzt! Mit oft recht bemühtem Humor und viel Seglerfachtermini, geht wohl nicht anders, schildert Gusel diese Reise, die die Crew überall hinführte. Es fehlt eine Karte! Und ein Glossar! Schliesslich soll das Buch ja nicht nur von Seglern gelesen werden, oder doch? Der zweite Stern fällt. Hoffentlich bleibts dabei, sonst ist bald nichts mehr übrig. Die Bilder sind schön, passen meist zum Erzählten und machen das Buch beinahe zum Wohlfühlbuch. Zwei Pluspunkte. Schreibstil ist passabel; ein peinlicher Wortdreher, wenn aus Bürste Brüste wird, mit denen man die Pütz schrubbt.*grins. Doch ich bin nicht warm geworden, trotz aufrichtigen Bemühens. Man kriegt zu wenig von den Ecken mit, in denen „man“ gewesen ist. Alles liest sich irgendwie gleich, schwierige Manöver beim Ankern oder Festmachen in diversen Marinen, sicher ein wichtiger Punkt für die Segler, aber beim xten Mal Anlegen kommts mir zu den Ohren raus, der Schwell und das Kotzen ist auch nur bis zum vierten Mal Lesen interessant, höchstens, und von Atmosphäre merk' ich rein gar nichts, Persönliches ist nur minimal vorhanden, der Humor des Autors überdies nicht kompatibel mit meinem, zu angestrengt, zu bemüht. Dagegen bestätigt mir der Text, dass Segeln nur etwas für absolute Naturfreaks ist, die hart im Nehmen sind, man hat viel Arbeit, aber auch wunderschöne Tage draussen. Das letzte habe ich mir hinzudenken müssen. Dabei hätte ich vom Schönen gerne viel mehr gelesen. Eine Info, die ich für wichtig halte, gab es. Mir war nicht klar, wie sehr die privaten Schipper allein durch ihre Saubermachaktionen, Tenside ins Meer schmeissen und es vergiften. Ergo: Privates Meerschippern würde ich verbieten oder unter stengste Auflagen stellen. Fazit: Nichts Mitreißendes leider, aber für Segler sicher schöne Anregungen. Kategorie: Reisebericht Verlag: Delius Klasing, 2015 P.S. Im Vergleich dazu müsste ich „Vom Kiez zum Kap“ höher setzen, trotz der vielen Schreibfehler. Werde ich korrigieren. Yes. Und das Salzverkrustete meinen Freunden schenken, die sind Segler und wissen es sicherlich mehr zu schätzen.

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    • 3
  • Ein mutiger Traum wird real...

    Salzverkrustet
    mamamal3

    mamamal3

    28. October 2015 um 21:42

    Die kleine Familie Gusel aus Österreich macht sich nach langer Plan- und Bastelphase mit ihrem Segelschiff auf die Reise zum Mittelmeer. Der Traum war lange geplant, die Vorbereitungen anstrengend. Als es dann endlich in Kroatien gen Süden losgeht, wird es spannend- denn es gibt viele "Erste-Male": eine offene-Meer-Überquerung in Richtung Spanien, genauso wie das Unterrichten und stundenlange Bespaßen des schulpflichtigen Sohnes, in enge Häfen einlaufen, mit Motor- und Technikproblemen zurechtkommen, Ankerplätze im Dunkeln finden, aber auch da Hindernissen im letzten Moment ausweichen müssen und noch mehr. Gemeinsam kann so das Erlebte nachempfunden werden, unterstützt mit sehr stimmungsvollen Fotos von der Reise. Eine Karte der Reiseroute hätte dem Ganzen noch das Sahnehäubchen aufgesetzt- aber trotzdem weiß man ja beim Lesen, wo die Familie gerade unterwegs ist. Auch wenn da der ein oder andere Fachbegriff dabei war, so ist dieses Buch meiner Meinung nach auch für viele andere zu empfehlen. Der Traum vom aufregenden Abenteuer hat mich auf jeden Fall auch gepackt! :-)

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  • Netter, aber leider nichtssagender Reisebreicht

    Salzverkrustet
    seschat

    seschat

    INHALT Mit wenig Segelerfahrung, aber viel Fernweh und Abenteuerlust absolviert die dreiköpfige Familie Gusel einen einjährigen Segeltörn durchs Mittelmeer; Schiffskrankheit, technische Probleme und allerhand neue Eindrücke inklusive. MEINUNG Rein optisch hat mich dieses Buch sofort angesprochen. Das Motiv und die hellblaue Farbgebung vermitteln unwillkürlich Urlaubsfeeling, was im grauen Herbstalltag ganz nett sein kann. Inhaltlich hatte ich mich auf eine spannende, gut konzipierte Lektüre mit Routenkarte, Glossar für "Seglerlatein" und Einblicke ins Familienleben der drei Österreicher eingestellt. Doch leider konnten meine Erwartungen nicht erfüllt werden. Autor und Familienvater Christoph Gusel steigt mitten ins Geschehen ein und verzichtet auf große Vorreden zur Motivation und Vorbereitung auf die 45 Wochen auf See, was mich sehr überrascht hat. Im Folgenden berichtet er gleichförmig und wenig mitreißend von seinen Erlebnissen, vor allem von unspektakulären Schiffsmanövern (ankern, festmachen am Hafen bzw. ablegen). Hinzu kommt, dass er von sich und seiner Familie fortwährend in Verniedlichungsformen (Kindergartensprech) wie Papabert oder Kindbert spricht, was ich einfach nur unangemessen fand. Zudem erfährt man gänzlich wenig über seine Familie, Alter des Sohnes etc., was nicht zum eher persönlich angelegten Buch passen will. Im Vergleich dazu war das ebenfalls im Delius Klasing Verlag erschienene Buch "Vom Kiez zum Kap" ein wahrhaftes Reisetagebuch. "Salzverkrustet" ist hingegen nur ein netter und neutraler und damit wenig berührender Reisebericht, bei dem zu viel Gewicht auf das seglerische Handwerk gelegt wurde. Wenngleich ich die Haltestationen, u.a. Sardinien, Alicante, sehr interessant fand und die dazugehörigen Fotos mochte, konnte mich der wenig stringent aufgebaute Text einfach nicht hundertprozentig erreichen. Auch die Anlage des Fließtextes empfinde ich als suboptimal. Der Text ist einfach zu engzeilig und von der Schriftgröße zu klein gewählt worden. Insbesondere die Fotobeschriftung geht aufgrund der kleinen Schriftgröße unter. FAZIT Ein Buch mit Potenzial, das aufgrund seiner nachlässigen Umsetzung aber leider baden gegangen ist.

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    • 2
    wandablue

    wandablue

    28. October 2015 um 13:05
  • Netter Blogbericht, angenehm zu lesen

    Salzverkrustet
    Gudrun67

    Gudrun67

    14. October 2015 um 18:07

    Der Erzählstil ist, wie in einem Blog üblich, aufgebaut. Das heisst: kurze Erläuterungen zu den Erlebnissen, die die Familie (Mama"bert", Papa"bert" und Kind"bert") auf ihrer Segeltour im Mittelmeer erlebt haben. Die Erzählungen sind so gehalten, dass sich der Leser bildhaft vorstellen kann, wie denn die Reise so abgelaufen ist. Die Begegnungen mit anderen Seglern, Einheimischen vor Ort oder auch den Kurzbesuchern, die eine kurze Strecke mitgesegelt sind, wurden interessant und mit viiiiiiiel anschaulichem Bildmaterial dokumentiert. Das Buch ist wie ein Blog aufgebaut und handelt von der österreichischen Familie Gusel, die 45 Wochen durchs Mittelmeer gesegelt sind. Es schildert die Auszeit der drei Österreicher mit einigen Hindernissen und tollen Erlebnissen, die vorher nicht abzusehen waren. Dass so ein Segeltörn nicht immer nur "locker vom Hocker" abläuft, ist sicherlich klar und dass jeder dabei so sein Quentchen Glück braucht, ebenso. Auch diese "Vorfälle" und eben das Quentchen Glück werden immer wieder offen und ehrlich dargestellt. Mein Fazit: Netter Blogbericht, angenehm zu lesen

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  • Salzverkrustet

    Salzverkrustet
    Diana182

    Diana182

    14. October 2015 um 11:29

    Das Cover zeigt einen Mann, welcher von einem Segelschiff ins wunderschöne blaue Mittelmeer springt. Der Titel des Buches klingt nach Urlaub, Sommer, Sonne und Meer. In meinen Augen passt beides sehr gut zum Buch und es ist im Buchladen bzw. Buchportal sicherlich sehr ansprechend und Interessenerweckend. Ich dachte im ersten Moment, dass es sich um eine schöne, romantische Liebesgeschichte handeln könnte, aber weit gefehlt - Hier geht es um einen tollen, realistischen Segelbericht: Die aus Österreich stammende Familie Gusel, welche sich liebevolle, witzige Namen wie „Papabert“, „Mamabert“ und „Kindbert“ gegeben hat, erfüllt sich einen Lebenstraum: Sie segeln auf dem Schiff  ILVA 45 Wochen durch das Mittelmeer. Hier schildern die Segelneulinge  viele spannende und Interessante Erlebnisse, welche sie auf ihrer langen, abenteuerlichen Reise erleben durften. Von schönen, sonnigen Tagen; schwimmen mit exotischen Fischen und Delphinen bis hin zu schweren Stürmen und Seekrankheiten lässt Familie Gusel auf ihrer Reise nichts aus. Zusätzlich gibt es einige interessante Hinweise zu Reiseausflügen und Zielen, welche von der Familie besucht wurden. Wir fiebern mit, wie der Anker des Schiffes stecken bleibt und „Papabert“ alles abklappern muss  um eine, zur Befreiung benötigte, Taucherbrille zu ergattern. So gab es aber auch viele lustige Momente -Am meisten gelacht habe ich bei der aufgestellten Liste für mitreisende Gäste. Und am Ende wartet es sogar noch eine „kleine“ Überraschung. Man wird gleich am Anfang des Buches gefesselt von diesem tollen, realistischen Schreibstil und ist quasi direkt mit an Bord. Auch die Bilder sind wunderschön gewählt und machen Lust auf den nächsten Urlaub. Besonders fasziniert hat mich diese Lebensfreude, die ehrlichen Schreibweise und das in allen Dingen die passieren, nur das positive gesehen wird. Es wird nicht verbal geschimpft und gemeckert – man blickt optimistisch in die Zukunft, denn: Dieser Urlaub, auf den sich die Crew gute 4 Jahre vorbereitet hat, soll schließlich auch Spaß machen – an jedem Tag, in jeder Minute! Der Text ist locker und flüssig geschrieben, als wäre man direkt in einem Gespräch mit den Personen und würde den Schilderungen lauschen. Jedoch fand ich es manchmal schwer nachzuvollziehen, weil man nie wusste, wer hier nun gerade berichtet. Des Weiteren wurden auch oft Begriffe aus der Seglerspreche angewandt, die für mich als Nicht-Segler schwer verständlich waren. (Was ich aber für so einen Reisebericht als normal und auch angemessen halte, da man ja beim Lesen auch etwas dazu lernen möchte!) Von dieser Reise nimmt die Familie ein wunderschönes Souvenir und viele tolle Erinnerungen mit – Herzlichen Glückwunsch!! Mein Fazit: Ein toller, authentischer Reisebericht, der mich von Anfang an in seinen Bann gezogen hat. Diese Lebensfreude ist ansteckend und ich finde es toll, wie alles mit Humor genommen wird. Freunde des Segelhobbys werden hier sicherlich ganz auf ihre Kosten kommen. Wir saßen mit auf dem Boot, haben die Segel gehisst und uns den Wind um die Nase wehen lassen. Dieses Buch wirkt erfrischend wie ein Kurzurlaub, einer kleinen Flucht aus dem Alltag.- Liebe Familie Gusel, es hat uns Spaß gemacht ein indirekter Teil ihrer Crew zu sein und euch, wenn auch nur geistig, auf dieser Reise begleiten zu dürfen!

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  • Salzverkrustet

    Salzverkrustet
    Pixibuch

    Pixibuch

    11. October 2015 um 16:21

    Ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite genossen. Aber ich kann nicht einmal auf einen Ausflugsboot am Ammersee mitfahren, mein Magen verträgt keine Art von Boot. Umsomehr habe ich mich in das Abendteuer der dreiköpfigen Familie Gusel hineingehängt. Die Eltern und ihr Sohn wohnen in Wien, Sie nehmen sich ein 45wöchige Auszeit,um mist ihrem Segelboot Ilva über das Mittelmeer zu segeln. Sie wollen keinen Rekord brechen, sie segeln so, wie sie Lust haben und wie das Wetter ist. Auf engstem Raum Leben, Essen, Kochen und Waschen sie.Auch die Hygiene darf da natürlich nicht zu kurz kommen. Der Junge bekommt von seiner Mutter Unterricht, damit er nicht allzuviel Schulstoff versäumt. Ein Promlem, an das wirklich niemand gedacht hatte, war die Entleerung der Toilette. Aber auch das konnten die Gusels lösen. Sie kämpfen mit Wellen und Sturm, sahen wundervolle Sonnenauf und -untergänge. Sie erlebten Delfine, die schönsten Landschaften. Mit den Gusels konnte ich Brindisi, Messina,  Regio, Sizilien, Sardinien, Mallorca,Cabrera, Pytyusae,Alicante, Cartagena und andere historische Orte besuchen.Ich sah förmlich die Gebäude und die Natur vor mir. Mit dazu beigtragen haben es die vielen wunderschönen Fotos in dem Buch. Während dieser Reise (wie schön) wurde Mamabert schwanger. Ja, während dieser Segeltourn und 9 Monate später kam ein Mädchen zur Welt. Deswegen konnte sie nicht mehr weitersegeln, aber zwei gute Freunde von Papabert nahmen dann die Stelle von Mama und Sohn ein. Während der Reise bekamen die Gusels auch noch Besuch von Freunden und Verwandte, die dann ein Stück mitsegelten. Am Schluß wird dann doch noch berichtet, wie die Gusels Ilva kennenlernten, sie kauften und restaurierten. Der Umschlag ist aus abwaschbaren Material (vielleicht, dass er beim Segeln nicht naß wird) und hat ein wunderschönes Urlaubsbild. Papabert springt von seiner Ilva ins hellblaue Mittelmeer.Ein Buch, das den trüben Herbst verschönt.

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  • Weckt die eigene Abenteuerlust

    Salzverkrustet
    coala_books

    coala_books

    06. October 2015 um 14:28

    Wir begleiten Familie Gusel in „Salzverkrustet“ auf einen abenteuerlichen Trip kreuz- und quer durchs Mittelmeer. Die Familie hat sich damit einen Traum erfüllt, den wahrscheinlich viele Menschen hegen, aber sich nie erfüllen werden. 45-Wochen voller Abenteuer und Spaß, aber auch Hindernissen sind auf eindrucksvolle Weise in diesem Buch geschildert. Die Familie nimmt uns mit auf ihre Reise und berichtet packend und lustig von all ihren Erlebnissen, welche sie so auf der langen Fahrt erlebt haben. Man spürt zwischen den Zeilen die Liebe zum Segeln und die Abenteuerlust. Und wenn nicht schon das tolle Cover in einem selber das Fernweh und die Abenteuerlust geweckt hat, ist man spätestens nach der Lektüre infiziert. Der Bericht ihrer Reise ist dabei sehr realistisch und lässt sich sehr angenehm lesen. Die Lebensfreude der Familie ist ansteckend, nehmen sie doch alles sehr spielerisch und mit viel Humor, auch wenn einmal etwas nicht ganz so gut läuft. Die Erlebnisse sind dabei mehr als spannend geschildert und auch für nicht Segler mehr als nachvollziehbar. Es wurden tolle Orte besucht, welche so richtig Lust auf das Reisen machen. Als Leser ist man auf jeden Fall immer dabei, wenn auch nur als Beobachter. Aber die Kraft der Gedanken ist manchmal ja auch viel Wert, bis man selber wieder zum nächsten Trip aufbrechen kann. Danke für diese schöne Auszeit vom Alltag.

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  • Salzverkrustet

    Salzverkrustet
    RobinBook

    RobinBook

    01. October 2015 um 22:08

    Titel: Salzverkrustet Autor: Christoph Gusel Worum gehts? Warum nicht mal auf dem Mittelmeer segeln? Für Familie Gusel ist das Mittelmeer von Österreich aus doch sowieso viel näher als die Ost- oder Nordsee. Und wärmer ist es auch. Und man hat immer gutes Wetter ... glaubten die Gusels – jedenfalls noch zu Beginn ihres Abenteuers, als sie planten, auf Ihrer Yacht Ilva monatelang durchs Mittelmeer zu segeln. Doch bei Familie Gusel geht auf ihrem 45-wöchigen Segeltörn fast alles schief, was nur schiefgehen kann. Wenn bei Sonnenuntergang, zunehmendem Wind, einer Legerwallsituation und einem festgefahrenen Anker die letzte von gefühlt 100 eigentlich an Bord befindlichen Taucherbrillen mal wieder verlorengegangen ist, der Schwell immer höher wird und die Übelkeitsrate an Bord steigt, dann bleibt den Gusels nur, die Situation mit Humor zu nehmen. Und das tun die Gusels: Als Kleinfamilie zu dritt, später dann zu viert und zwischendurch mit Freunden erkunden sie den gesamten Mittelmeerraum, erleben Sturm, Schlechtwetter, maulende Hafenmeister und umwerfende Gastfreundschaft ... und erzählen von all dem so humorvoll, herrlich unbeschwert, ehrlich und heiter, dass man es ihnen einfach nur nachmachen möchte. Meine Meinung: Es hat mir viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, denn ich konnte mich ganz dem Geschehen hingeben und hatte ein großartiges und von vielen schönen Farbfotos noch unterstütztes Kopfkino sowie außerordentlich viel Freude an der angenehmen Erzählweise. Deren "Ton" war sehr sympathisch, so, dass man sagen könnte "Diese Menschen würde ich gern zu meinem Bekanntenkreis zählen und ihnen zuhören!" Der Humor sagte mir sehr zu, auch, wenn ich den lustigen an eine potentielle Reisebegleitung gestellten Anforderungen wohl leider kaum genügen könnte. Auch bei ernsteren Themen hatte ich stets den Eindruck, dass den Tatsachen entsprechend, aber nie absichtlich abwertend Stellung genommen wurde. Die weniger appetitlichen, aber halt auch zum Schiffsalltag gehörenden Themen wurden ebenfalls angeschnitten, aber in einem nicht die Freude verderbenden Stil und Umfang. Kleine negative Kritikpunkte: Seitenzahlen und Bilderklärungen waren extrem klein gedruckt. Vorteilhaft wäre eine Karte, auf der man die Reiseroute verfolgen kann. Wünschenswert wäre außerdem eine Art Vokabelverzeichnis, das die verwendeten Begriffe aus dem Bereich der Seefahrt erklärt hätte.

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