Christoph Höhtker

 2.8 Sterne bei 28 Bewertungen
Autor von Das Jahr der Frauen, Das Jahr der Frauen und weiteren Büchern.
Christoph Höhtker

Lebenslauf von Christoph Höhtker

Christoph Höhtker wurde 1967 in Bielefeld geboren. Er studierte Soziologie und arbeitete als Taxifahrer, freier Journalist, Sprachlehrer und Werbetexter. Im Jahr 2013 erschien sein Debütroman "Die schreckliche Wirklichkeit des Lebens an meiner Seite" als erster Teil der Stremmer-Trilogie. Der zweite Teil "Alles sehen" wurde für den Schweizer Buchpreis 2016 nominiert. Der dritte Teil "Das Jahr der Frauen" wurde für den Deutschen Buchpreis 2017 nominiert.

Alle Bücher von Christoph Höhtker

Christoph HöhtkerDas Jahr der Frauen
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Das Jahr der Frauen
Das Jahr der Frauen
 (14)
Erschienen am 07.08.2017
Christoph HöhtkerDie schreckliche Wirklichkeit des Lebens an meiner Seite
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Die schreckliche Wirklichkeit des Lebens an meiner Seite
Christoph HöhtkerAlles sehen
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Alles sehen
Alles sehen
 (1)
Erschienen am 30.10.2015
Christoph HöhtkerDas Jahr der Frauen
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Das Jahr der Frauen
Das Jahr der Frauen
 (12)
Erschienen am 01.10.2017

Neue Rezensionen zu Christoph Höhtker

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tardys avatar

Rezension zu "Das Jahr der Frauen" von Christoph Höhtker

Das Jahr der Frauen
tardyvor 10 Monaten

Frank Stemmer, ein Mittvierziger, im höchsten Maße Suizidgefährdet, schließt mit seinem Therapeuten eine skurrile Wette ab. Falls es ihm gelingt, innerhalb eines Jahres, jeden Monat eine Frau ins Bett zu bekommen, steht ihm der Weg zum Selbstmord frei. Geht die Wette schief, muss er weiterleben.

Auf Christoph Höhtkers Buch war ich sehr gespannt. Leider hat mich das Buch nicht so gepackt, wie erhofft. Christoph Höktker kann schreiben, natürlich, sonst wäre er nicht auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis gelandet. Aber das alleine hat mir nicht gereicht. Stemmer entwickelt sich als derart unsympathisch, er widert mich dermaßen an, dass ich für sein Verhalten keinerlei Verständnis aufbringen kann. Seinen wirren Gedanken kann ich nur mit Mühe folgen, seine Frauenverachtung stösst mich regelrecht ab. Er benutzt die Frauen für seine abscheuliche Wette, sie sind Wegwerfware, mehr nicht. Vielleicht verstehe ich einfach nur nicht, was uns der Autor sagen möchte, vielleicht habe ich nicht die Begabung mich ganz auf dieses Buch einzulassen, vielleicht fehlt mir die Muße, die Worte nachzuspüren, sie in mir wirken zu lassen. Normalerweise gelingt mir das, aber hier musste ich mich durch das Buch quälen. Ich musste mich regelrecht zwingen weiterzulesen. Die langen Schachtelsätze, der Verzicht auf Absätze, das ständige Abschweifen, die endlose Aneinanderreihung von Nichtigkeiten. Im Grunde genau die richtigen Stilmittel, um die Krankheit des Protagonisten zu vermitteln. Aber leider auch genau die Faktoren, die dazu führen uns Leser zu langweilen, uns abzuschrecken. Franz Stemmer bleibt blass und nichtssagend. Auch über die Missachtung, uns Frauen gegenüber, kann ich einfach nicht hinwegsehen. Irgendjemand hat geschrieben, dass dies ein Buch für Männer ist. Wenn ja, dann hoffe ich, dass mir diese Sorte Männer, die hier angesprochen werden, nie begegnen wird.

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92liberos avatar

Rezension zu "Das Jahr der Frauen" von Christoph Höhtker

Das Jahr der Frauen
92liberovor 10 Monaten

Die Covergestaltung finde ich gut umgesetzt und passend zum Inhalt. Es sieht künstlerisch und außergewöhnlich aus. Dennoch denke ich, das ich nicht direkt zur Zielgruppe gehöre.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Frank erzählt - aufgeteilt in 12 Abschnitte.
Frank ist Anfang 40 und es beginnt ein neues Jahr. Sein Psychotherapeut möchte ein paar Vorsätze für das neue Jahr hören und so entsteht die Wette mit den zwölf Frauen in zwölf Monaten.
So beginnt eine skurrile Handlung und Ablauf von verschiedene Treffen, verschiedensten Frauen und eigenartigen Sichtweisen.

Auch wenn mir der Inhalt nicht sonderlich gut gefallen hat, konnte der Autor bildhaft beschreiben. Nebenher wurden auch Fremdsprachen eingearbeitet, was ich ganz abwechslungsreich fand.
Der Sprecher konnte den ganzen Inhalt gut und angenehm wiedergeben und seine Stimme finde ich passend dazu.

Leider konnte mich das Hörbuch insgesamt nicht überzeugen. Anfangs fand ich es abwechslungsreich aber dann waren es meiner Meinung nach nur noch Wiederholungen. Ich denke auch, das mich Franks Sichtweisen irritieren und ich auch nicht teile. Die Idee mit dem „Jahr der Frauen“ und der Wette finde ich mal was anderes, allerdings gefällt mir die Umsetzung dazu nicht.
Geschmäcker sind verschieden, daher vergebe ich drei Sterne. Es ist einfach ein spezielles Buch.

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kruemelmonster798s avatar

Rezension zu "Das Jahr der Frauen" von Christoph Höhtker

Interessante Buchidee....ABER...
kruemelmonster798vor 10 Monaten

Dieses Buch ist keine einfache Lektüre, es liest sich nicht so einfach nebenbei, schon das kleine Schriftbild und der enge Zeilenabstand fordern beim Lesen.


Der Aufbau an sich hat mir gut gefallen - durch den Abdruck der E-Mail Kommunikation des Hauptdarstellers Frank Stremmer (auch viel englisch und französisch) bekommt man einen gefühlten realen Einblick in das Privat- und Arbeitsleben.

Zwischen dem monatlichen Frauen "abarbeiten" und der sehr befremdlichen Arbeitswelt bei einer NGO gibt es leider über die Kapitel viele Wiederholungen, so dass mich das Buch ab etwa der Hälfte streckenweise sehr gelangweilt hat.
So wirklich eintauchen in die Gefühlswelt Stremmers konnte ich auch nicht, mir war bis zum Schluss nicht klar, warum er nun des Lebens so überdrüssig war.

Mein Fazit: Die Grundidee das Buches,  Sprachstil und die Mail-Kommunikation fand ich gut, zwischendrin gab es auch immer wieder mal  Passagen,  die mir gefallen haben, z.B. den Freizeitmann.
Und der Schluss war gelungen!
Überwiegend fand ich das Buch jedoch wenig abwechslungsreich, voller Wiederholungen und schlichtweg langweilig.

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Gespräche aus der Community

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Steinbach_SprechendeBuechers avatar

"Ziemlich crazy. Atmosphärisch irritierend. Verrückt, lustig, aber auch deprimierend, fast düster. Genau so wollte ich es haben."
- Christoph Höhtker


Seid gegrüßt, liebe Büchermenschen!
Wir möchten eine weitere Lese/Hörrunde mit euch abhalten!
Dieses Mal geht es um einen Titel, der auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2017 stand!
„Das Jahr der Frauen“ von Christoph Höhtker wartet darauf, von euch gelesen und gehört zu werden und wir würden uns freuen, wenn wir eine interessierte Gruppe an Teilnehmern finden, die sich für dieses besondere Buch begeistern können.

15x gibt es das Hörbuch zu gewinnen und 15x das gedruckte Werk vom Verlag weissbooks.w.

Um in den Lostopf zu wandern, schreibt uns bis zum 31. Oktober, ob ihr schon andere Werke der Long/Shortlist 2017 gelesen/gehört habt und ob ihr euch generell für den Deutschen Buchpreis interessiert.

Bei eurer Bewerbung gebt auch bitte an, ob ihr das Werk als Hörbuch oder als gedrucktes Exemplar haben möchtet.

Wir freuen uns schon sehr, gemeinsam mit euch, dem Autor Christoph Höhtker und dem Weissbooks-Verlag dieses anspruchsvolle Werk besprechen zu dürfen. 

(Anmerkung: In dem Buch gibt es ein paar wenige englischsprachige Abschnitte, die, um des Stils des Buches gerecht zu werden, nicht übersetzt wurden.)

"Höhtkers Roman erinnert in seiner zivilisationskritischen Durchgeknalltheit ein bisschen an Romane eines Michel Houllebecq. Frank Stremmer ist der verbrauchte Held eines Romans, der sich angenehm quer stellt zu dem, was die deutschsprachige Gegenwartsliteratur sonst so produziert."
- Gerrit Bartels, Deutschlandfunk



Zum Inhalt: Was ist zu tun, wenn man von allem endgültig genug hat, der Therapeut aber dennoch Vorsätze für das neue Jahr hören möchte? Frank Stremmer, Anfang vierzig, ausgebrannter deutscher Expat, rafft sich zu einem letzten Kraftakt auf: Zwölf Frauen in zwölf Monaten! Ohne Geld, ohne Versprechungen, ohne Perspektiven. Was als Witz, als müde Provokation gegenüber seinem Psychologen beginnt, entwickelt sich schon bald zur fixen Idee. Immer verbissener verfolgt der PR-Mann sein »Projekt«, denn am Ende, so hat Stremmer es sich vorgenommen, soll nichts Geringeres stehen als: Die Erlösung. Zwölf Frauen in zwölf Monaten bedeuten für ihn die »Legitimation« zum Freitod.


Christoph Höhtker wurde 1967 in Bielefeld geboren, hat Soziologie studiert und als Taxifahrer, freier Journalist, Sprachlehrer und Werbetexter gearbeitet. Zurzeit lebt er in Genf. Sein neuestes Werk „Das Jahr der Frauen“ wird als der verrückteste Männer-Roman dieser Saison beschrieben.



"Lustvoll schreibt Christoph Höhtker in seinem neuen Roman gegen jedes Tabu an und mokiert sich über jede wohlfeile Moral: ein seltenes Lesevergnügen mit Schockeffekten."
- Rainer Moritz, Neue Zürcher Zeitung


Leseprobe | Hörprobe

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Christoph Höhtker wurde am 01. Januar 1967 in Bielefeld (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

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