Christoph Höhtker Das Jahr der Frauen

(12)

Lovelybooks Bewertung

  • 16 Bibliotheken
  • 4 Follower
  • 3 Leser
  • 11 Rezensionen
(2)
(1)
(2)
(6)
(1)

Inhaltsangabe zu „Das Jahr der Frauen“ von Christoph Höhtker

Was ist zu tun, wenn man von allem endgültig genug hat, der Therapeut aber dennoch Vorsätze für das neue Jahr hören möchte? Frank Stremmer, Anfang vierzig, ausgebrannter deutscher Expat in Diensten einer illustren internationalen Genfer Organisation, rafft sich zu einem letzten Kraftakt auf: Zwölf Frauen in zwölf Monaten! Ohne Geld, ohne Versprechungen, ohne Perspektiven. Was als Witz, als müde Provokation gegenüber seinem Psychologen beginnt, entwickelt sich schon bald zur fixen Idee. Immer verbissener verfolgt der PR-Mann sein »Projekt«, immer grotesker werden seine Annäherungsversuche. Denn am Ende, so hat Stremmer es sich vorgenommen, soll nichts Geringeres stehen als:
Die Erlösung. Zwölf Frauen in zwölf Monaten bedeuten für ihn die »Legitimation« zum Freitod.

Das Jahr der Frauen, das sind die amüsant-absurden Notate eines Besessenen. Sex als Sterbehilfe, Flirts im Endzeitmodus mit Judith Butler als Stichwortgeberin. Stremmers irrwitzige Jagd durch Online-Portale, Bars und Schlafzimmer endet jedoch nicht im Frieden leerer Schlaftablettenröhrchen, sondern im Chaos, im blutigen Staub eines afrikanischen Bürgerkriegsstaates. – Der finale, frauenlose Akt? Oder gar ein Neubeginn?

verworren und ohne roten Faden für meinen Geschmack

— Kaffeetasse

Eine intelligente, humorvolle und hervorragend geschriebene Kritik an der modernen Gesellschaft

— FelixChinaski

Eine wenig sympathische Hauptfigur, zu lange Passagen, kaum Mitreißendes. Leider enttäuschend.

— Lunamonique

Sprachlich exzellent, leider schwache Umsetzung des Plots mit zu vielen langatmigen Wiederholungen.

— Aischa

"I don’t know," diese Antwort könnte ich praktisch auf jede Frage geben - und mir geht es so mit diesem Buch - I don't know!

— BLINDI

Dreimal L. Langweilig, langwierig, lahm.

— wandablue

Eine absurde Grundkonstruktion, die jedoch nie flach wird, sondern literarisch überzeugt.

— miss_mesmerized

Stöbern in Romane

Das Papiermädchen

Für mich leider bisher der schlechteste Musso. Es war einfach nur okay. Das Einzige was mir so richtig gefiel, war das Ende. 2,5 - 3 Sterne!

TraumTante

Das Wunder

Hat mich im Laufe der Geschichte immer mehr berührt und bewegt. Sehr beklemmende Atmosphäre

Federzauber

Highway to heaven

Wenn frau achtundreißig und die Tochter aus dem Nest geflogen ist, was tut frau , um zu überleben? Frau lernt Motorradfahren.

lapidar

Die Farbe von Milch

...gerade beendet und ziemlich mitgenommen,ein Jahreshighlight 2017...

Ayda

Mudbound – Die Tränen von Mississippi

Eine Tragödie, die sich immer weiter zuspitzt. Eine Geschichte, die sich vermutlich genau so oder ähnlich schon abgespielt hat.

wunderliteratur

Die Schatten von Ashdown House

Ein tolles Buch! Absolut mystisch, spannend und liebevoll...

SandysBunteBuecherwelt

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Für mich leider enttäuschend

    Das Jahr der Frauen

    Maddinliest

    08. December 2017 um 00:43

    Frank Stemmer befindet sich in psychologischer Behandlung und er hat seinen Lebensmut gänzlich verloren. In einer Therapie geht er mit seinem behandelnden Arzt einen Deal ein. Er möchte jeden Monat eine neue Frau erobern. Sollte er dies schaffen, wäre sein Preis der Freitod. Seine anfängliche Fiktion wird zu seinem Lebens-Inhalt und Frank versucht nun auf diesem Wege seine Legitimation zum Ableben zu erhalten. Doch wird er es schaffen, sein Vorhaben auch in die Tat umzusetzen?Der Inhalt hatte mich neugierig gemacht und es ist für mich immer eine Herausforderung, ein Buch von der Longlist des Deutschen Buchpreises zu lesen. In der Erwartung einer nicht ganz einfachen, aber interessanten Lektüre bin ich in das Buch gestartet. Der an-spruchsvolle Schreibstil wird vom Autor Christoph Höhtker unzweifelhaft geliefert. Stellenweise fiel es mir wirklich schwer, den Text zu lesen und vor allem zu verstehen. Die Message seines Buches ist mir ehrlicherweise bis zum Ende verschlossen geblieben. Sollte es einen Kritik an unserer oberflächlichen und schnelllebigen Zeit sein? Sollte das Frauenbild in unserer heutigen Welt hinterfragt und auf den Prüfstand gestellt werden? Wie auch immer, für mich war es eine Aneinanderreihung flüchtiger erotischer Kontakte, die auf Dauer ein wenig ermüdend wirkten. Dem Hauptprotagonisten Frank Stemmer lagen die Frauen auf jeden fall zu Füßen, egal welche er sich für den jeweiligen Monat ausgeschaut hatte, er landete mit ihr im Bett. Das Finale lies mich dann endgültig ratlos zurück und ich musste mir eingestehen, dass es entweder nicht mein Buch war oder ich es lediglich nicht verstanden habe,"Das Jahr der Frauen" ist aus meiner Sicht ein sehr schwieriger und sperriger Roman, der mir einiges an Durchhaltevermögen abverlangt hat. Der Sinn hat sich mir nicht erschlossen, wobei der Schreibstil sehr anspruchsvoll auf mich wirkte. Insgesamt überzeugte mich das Buch nicht, so dass ich auch leider nur zwei von fünf Sternen ver-geben kann.

    Mehr
  • verworren und ohne roten Faden für meinen Geschmack

    Das Jahr der Frauen

    Kaffeetasse

    03. December 2017 um 21:26

    Der Titel und der Klappentext machten Lust auf das Buch, doch leider wurde ich hier vollkommen enttäuscht. Frank Stremmer ist durch mit dem Leben, doch sein Therapeut möchte ihn logischerweise nicht aufgeben. So schlägt Stremmer eine Wette vor: 12 Frauen in einem Jahr und danach die Erlösung- der Tod. Klingt nach einer guten Idee, die eine spannende Geschichte verspricht, doch leider war es mir nicht möglich diesem Buch zu folgen. Stremmer ist von der ersten Seite an ein Unsympath, der im Verlauf der Handlung immer frauenverachtender und abstoßender wird. Grundsätzlich hab ich kein Problem mit Antihelden, Unsympathen oder Figuren, mit denen ich mich nicht direkt identifizieren kann, aber in diesem Buch geht es nur um Stremmer, er selbst erzählt auch die Geschichte. So fehlte jegliche Abwechslung und jeglicher menschlicher Ausgleich. Die Frauen werden zur nebensächlichen Verbrauchsware, Geschichten sind zum Teil erfunden und die Arbeitssituation rückt in den Fokus. Stremmer ist ein Mensch, dessen Gedanken schnell abschweifen und so gibt es im Buch immer wieder absurde Nebenwege und Abschweifungen, welche so abrupt beginnen (und auch enden), dass es mir schwer fiel der Handlung zu folgen. Ein roter Faden war für mich schon bald nicht mehr erkennbar und ich fragte mich immer wieder: Was will mir der Autor damit sagen?Ja, sprachlich hat der Autor sicherlich etwas drauf, aber die Umsetzung war schwach und verwirrend. Gesellschaftskritik gab es auch, wirkte auf mich aber gewollt-hineingeworfen.  Ebenso die englischen und französischen Abschnitte, welche nicht übersetzt wurden. Dient der Authentizität der Situationen, hätte es aber eigentlich nicht gebraucht. Es tut mir wirklich leid, aber mit diesem Buch wurde ich nicht im geringsten warm.

    Mehr
  • Mutig, witzig, nihilistisch

    Das Jahr der Frauen

    Neil Jung

    02. December 2017 um 18:02

    Nach dem grossartigen "Alles sehen" gibt's hier wieder mehr Stremmer, Genf, Nihilismus. Frank Stremmer wettet mit seinem bemitleidenswerten Psychotherapeuten Niederegger, dass er sich Ende Jahr umbringen darf, wenn er jeden Monat des Jahrs eine andere Frau hat. Wieder recht mutig von Stremmer, könnte das doch leicht als machoide Männerphantasie missverstanden werden. Aber eigentlich bedeutet es Stremmer gar nichts, wie ihm auch sonst kaum etwas wichtig zu sein scheint. Ich mag Höhtkers Stil, seinen Witz, seine Kompromisslosigkeit; auch wenn die völlige Abwesenheit von Sinn und Verbundenheit zwischendurch auch mal etwas ermüdend sein kann.

    Mehr
  • Das Jahr der Frauen

    Das Jahr der Frauen

    CanYouSeeMe

    27. November 2017 um 16:46

    Was ist zu tun, wenn man von allem endgültig genug hat, der Therapeut aber dennoch Vorsätze für das neue Jahr hören möchte? Frank Stremmer, Anfang vierzig, ausgebrannter deutscher Expat in Diensten einer illustren internationalen Genfer Organisation, rafft sich zu einem letzten Kraftakt auf: Zwölf Frauen in zwölf Monaten! Ohne Geld, ohne Versprechungen, ohne Perspektiven. Was als Witz, als müde Provokation gegenüber seinem Psychologen beginnt, entwickelt sich schon bald zur fixen Idee. Immer verbissener verfolgt der PR-Mann sein »Projekt«, immer grotesker werden seine Annäherungsversuche. Denn am Ende, so hat Stremmer es sich vorgenommen, soll nichts Geringeres stehen als: Die Erlösung. Zwölf Frauen in zwölf Monaten bedeuten für ihn die »Legitimation« zum Freitod.Das Konzept des Buches hat mich sehr neugierig gemacht, der Klappentext verspricht einen erfrischenden und interessanten Roman mit ungewöhnlichem Protagonisten. Diesen Erwartungen meinerseits konnte das Buch nicht gerecht werden.Frank Stremmer als Protagonist ist eine Wucht, mit der ich zu Beginn des Romans (und auch in der Mitte oder zum Ende hin) nicht gut umgehen konnte. Er ist miesepetrig, scheinbar allem gegenüber negativ eingestellt und hat einen abwertenden Umgang gegenüber seinen Mitmenschen. Zeitweise konnte ich einige Sympathien für ihn aufbringen, die auf der nächsten Seite jedoch wieder zunichte gemacht wurden. Er ist sicher kein Protagonist, mit dem ich mich in irgendeiner Art und Weise identifizieren kann. Hinzu kommt, dass ich oft Probleme hatte seinen Ausführungen zu folgen, seine Gedanken gingen vom Hundertsten ins Tausendste und oftmals musste ich lange Passagen wiederholt lesen um dem Verlauf einigermaßen folgen zu können.Diese Abschweifungen sind für mich sehr repräsentativ für das Buch. Es gibt sie oft und ausgiebig und mir scheint, als wäre die eigentliche Story eher eine Abschweifung von den Abschweifungen… Der Schreibstil an sich liest sich gut, man kann einen gewissen Witz erkennen. Der Authentizität halber sind viele Passagen in Englisch gehalten, was das Lesen für mich persönlich nicht erschwert hat. Diese stilistische Nutzung konnte die verquere Handlung jedoch auch nicht mehr ins rechte Licht rücken.Die Handlung, sofern ich sie verfolgen konnte, ist eher verworren. Nicht nur durch die Abschweifungen, auch weil der Fokus auf die geplanten 12 Frauen in 1 Monaten von Monat zu Monat mehr verschwindet und auf das Arbeitsleben Stremmers richtet. Ein Arbeitsleben, das unglaublich undurchsichtig und verworren und für mich einfach nur nicht zu überblicken war. Auch das Ende des Buches machte meine Verwirrung komplett.Insgesamt lässt mich der Roman sehr ratlos zurück. Ich bin mir nicht sicher, ob ich ein Schlüsselelement verpasst und die Message einfach nicht verstanden habe. Ich werde aus dem Buch nicht schlau und hatte somit schon nach dem ersten Drittel keinen Spaß mehr bei der Lektüre.

    Mehr
  • Das Jahr der Frauen

    Das Jahr der Frauen

    -sabine-

    24. November 2017 um 07:40

    Was war ich neugierig auf dieses Buch, weil ich die Idee der Geschichte wirklcih gut fand – ein verzagter Mittvierziger macht mit seinem Therapeuten einen Deal: 12 Frauen in 12 Monaten, dann darf er sich umbringen. Doch leider hat es an der Umsetzung dieses tollen Plots gehapert – ich fand sie langweilig und überhaupt nicht fesselnd, dazu frauenverachtend und plump. Man wird direkt rein geschmissen ins Geschehen, nämlich in den Dialog zwischen Frank und seinem Therapeuten, in dem es um die Wette geht. Und dann beginnt auch schon direkt die Suche nach den Frauen. In 12 Kapiteln begleitet man Frank Stremmer über das Jahr hinweg – ein wahrlich unsympathischer Protagonist, der es einem nicht leicht macht, ihm zu folgen. Wie er über Frauen denkt, mit ihnen schließlich umgeht, aber auch, wie er das Leben und die Menschen im Allgemeinen betrachtet, ist sehr anstrengend. Auch wenn die Geschichte in Ich-Form aus seiner Sicht erzählt wird, konnte ich mich in ihn nicht hineinversetzen. Dazu waren mir seine Gedanken einfach viel zu weitschweifig und seine Gedankensprünge zu groß – da musste ich schon aufpassen, beim Lesen nicht mit meinen eigenen Gedanken abzuschweifen, sondern beim Buch zu bleiben. Immerhin hat der Autor dieses weitschweifige und zerfließende der Gedanken gut einfangen können: Bestehen die (leider nur wenigen) Dialoge eher aus kurzen und belanglosen Sätzen, ist der Schreibstil bei den Gedankengängen genauso wie sie selbst: weitschweifig. Lange, verschachtelte Sätze, die gut und gerne mal eine halbe Seite einnehmen und fehlende Absätze, so dass der durchgehende Text in kleinster Schrift einen zu erschlagen scheint, machen das Lesen sehr anstrengend und für mich auch zur Qual. Anfangs habe ich diesen Stil noch als Mittel gesehen, doch er bleibt das ganze Buch über und nutzt sich dann auch ab. Dazu kommt, dass die Geschichte selbst nicht fesselt, die Frauen nur einen untergeordnete Rolle einnehmen und man nicht viel über sie erfährt – dafür umso mehr von Franks beruflichen Aktionen, die ich aber langweilig fand und mich so auch nicht zu fesseln vermochten. Wissen sollte man zudem, dass es viele englisch- und auch französischsprachige Abschnitte gibt, die nicht übersetzt sind – sollte man also in diesen Sprachen nicht wenigstens Grundkenntnisse haben, wird die Lektüre nochmal mehr anstrengend.Ich hatte mir sehr viel versprochen von diesem Buch und wurde leider sehr enttäuscht. Auch das überraschende Ende hat das dann nicht besser gemacht, zumal ich mir nicht sicher bin, ob ich es überhaupt richtig verstanden habe – denn bei mir sind leider sehr viele Fragen offen geblieben. Ich kann diesem Buch leider nur 2 von 5 Sternen geben.Mein FazitGanz anders als erwartet, konnte mich der Autor mit seiner Umsetzung des tollen Plots leider nicht überzeugen – vor allem der weitschweifige Schreibstil mit seinen langen verschachtelten Sätzen hat mir das Lesen sehr schwer gemacht; dazu eine Geschichte mit einem unsympathischen Protagonisten, die mich in keinster Weise fesseln konnte. Schade – ich kann diesem Buch leider nur 2 von 5 Sternen geben.

    Mehr
  • Eine Frau an jedem Finger

    Das Jahr der Frauen

    TochterAlice

    18. November 2017 um 11:50

    und zwei noch dazu - dieses "Konzept" schlägt Frank Stremmer seinem Therapeuten Niederegger am 4. Januar 2013 für eine Wette vor: Wenn er es schafft, in jedem Monat des Jahres eine Frau rumzukriegen, dann "darf" er sich an dessen Ende umbringen.Ein eigenartiger Vorschlag, auf den Niederegger nicht eingeht, den Stremmer jedoch als Projekt sieht, auf das er sich gleich stürzt. Mit mehr oder weniger Erfolg: eine Frau gibt es durchaus in jedem Monat, aber wie nahe ihr Frank tatsächlich kommt, das unterscheidet sich von Mal zu Mal. Wir begleiten im Laufe der Lektüre also Frank Stremmer durch das gesamte Jahr 2013 und lernen ihn und seine Umgebung dabei kennen. Er outet sich als vielschichtige Persönlichkeit mit Depression, hat seinen Hang zum schwarzen Humor nicht verloren und macht sich auch in dieser seinen persönlich problematischen Situation gern Gedanken um seine Mitmenschen, die er gelegentlich mit fiktiven Biographien versieht.Stremmer arbeitet in einer global tätigen NGO, einer nichtstaatlichen Organisation also mit karitativem Charakter, die sein Autor Christoph Höhtker immer wieder aufs Korn nimmt. Da ich diesen Roman jedoch unmittelbar nach "Die Hauptstadt" von Robert Menasse gelesen habe, wo Ähnliches mit der EU geschieht, waren meine Erwartungen wohl ein bisschen zu hoch, ich finde die Darstellung in dieser Hinsicht ein bisschen wirr.Wenig stringent sind allerdings auch die anderen Erzählstränge, in denen immer wieder Einschübe vorkommen - E-mails, die Stremmer erhält, Reflexionen vergangener Zeiten, die ihm durch den Kopf gehen.Übrigens sind viele der Mails in Englisch, wenige sogar auf Französisch verfaßt und werden nicht im Anhang oder so übersetzt. Ich konnte sie zwar verstehen, aber ich fand das trotzdem störend und empfand sie als Hemmschwelle für Leser, die nicht so global unterwegs sind wie der Autor und sein (Anti)Held. Ein eloquent geschriebener, sprachlich spannender Roman, der mich leider auf anderer Ebene nicht packen konnte.

    Mehr
  • Eine intelligente, humorvolle und hervorragend geschriebene Kritik an der modernen Gesellschaft

    Das Jahr der Frauen

    FelixChinaski

    17. November 2017 um 12:10

    Christoph Höhtker hat mit seinem "Jahr der Frauen" einen unterhaltsamen, äußerst lustigen und nicht zuletzt vor allem sprachlich überzeugenden Roman geschrieben. Schon im Prolog wird deutlich, dass der Protagonist Frank Stremmer als Antiheld konzipiert wurde. Er ist ein moderner Antiheld im Zeitalter des Kapitalismus und der Sexualisierung. Diese beiden, die westliche Welt maßgeblich prägenden Begriffe werden im Roman immer wieder auf überspitzte Weise kritisch beäugt, sodass der Text auch als Gesellschaftssatire verstanden werden kann. Dass manch ein Rezensent (sei es auf Presse- oder Kundenebene) dem Roman attestiert, sexistisch zu sein, halte ich für absolut unverständlich. Ein anspruchsvoller und differenzierter Leser käme sicherlich zu einem anderen Urteil.Für mich gibt es beim Lesen drei Kriterien, die einen guten Roman ausmachen: der sprachliche Stil sollte mir zusagen, ohne dass das unterhaltende Element auf der Strecke bleibt und hat man Glück, schafft es die Erzählung auch, die aktuelle Gesellschaft widerzuspiegeln bzw. ihre negativen Seiten zu entlarven. All diese Kriterien erfüllt Höhtkers Roman für mich, wobei er mit seinem stetig voranschreitenden Plot und den nur etwa 250 Seiten auch sehr kurzweilig ist.Fazit: Ein in meinen Augen absolut zu Recht für den Deutschen Buchpreis nominierter Roman, dem ich gerne fünf Sterne gebe und jedem Freund gesellschaftskritischer Texte weiterempfehle.

    Mehr
    • 3
  • Brillante Idee, leider im Mittelteil sehr langweilig umgesetzt

    Das Jahr der Frauen

    Aischa

    16. November 2017 um 18:28

    Es hätte ein außergewöhnlich guter Roman werden können: Als Idee gleich zu Beginn eine extrem skurrile Wette, die Geschichte verpackt in Höhtkers gleichermaßen moderne wie originelle Sprache - ich freute mich auf ein ungewöhnliches Leseerlebnis.Und ich wurde anfangs auch nicht enttäuscht: Protagonist Frank Stremmer, in der PR-Abteilung einer ominösen NGO in Genf tätig, schlägt seinem Therapeuten - gedrängt, aufgrund des bevorstehenden Jahreswechsels sich doch Vorsätze für das kommende neue Jahr zu nehmen - eine unkonventionelle Wette vor: Frank will in den kommenden zwölf Monaten je eine Frau "verbrauchen", sprich: mit ihr Sex haben. Einzige Bedingung: Er darf nicht dafür bezahlen. Schafft er das, darf er sich anschließend umbringen.Die ersten Kapitel nehmen rasant an Fahrt auf, die hoffnungslose, düstere Welt, in der sich der depressive Frank eingerichtet hat, wird mit einer gehörigen Portion schwarzen Humors beschrieben. Ein interessanter Kunstgriff ist auch die Fähigkeit, sich zu allen möglichen Menschen um ihn herum Biografien auszudenken.Doch leider schafft es Höhtker nicht, mich bis zum Schluss zu fesseln. Zwar fordert die anspruchsvolle Schreibweise die ganze Aufmerksamkeit des Lesers, sonst kann man vor lauter Einschüben, Gedankensprüngen und eingefügten E-Mails schon mal den Faden verlieren. Dennoch habe ich mich ab dem vierten Kapitel (es sind derer zwölf, gemäß der Monate) zunehmend gelangweilt und war nach der Hälfte des Romans froh, dass das Jahr "nur" zwölf Monate hat.Die Idee mit der Wette nutzt sich schnell ab, sie trägt keinen ganzen Roman. Über die Nebenfiguren erfahren wir wenig, dieses Wenige wird dafür oft wiederholt, so etwa dass Kollege Wilson fett und abhängig von Psychopharmaka ist. Auch über Frank bleiben viele Fragen offen, für meinen Geschmack zu viel Interpretationsspielraum: Wieso ist er so depressiv, was hat ihn - außer gemeinsamen Drogenkonsums - mit seiner Ex-Freundin verbunden, wieso arbeitet er, der Kommunikation völlig ablehnt, als PRler für eine Organisation, deren Motto lautet "Communicating for a better tomorrow"?Als Pluspunkte des Romans verbuche ich die unverhohlene Kritik an manchen undurchsichtigen, selbsternannten Hilfsorganisationen, an der PR-Maschinerie an sich und vor allem das überraschende, offene Ende, das auch durch das gewählte Stilmittel des Gesprächsprotokolls sehr eindringlich nachwirkt.Leider tröstet dies nur bedingt über die vielen, langatmigen Wiederholungen hinweg. Es bleibt: Ein außergewöhnlicher, jedoch außergewöhnlich langweiliger Roman, mit dem Höhtker weit hinter seinen Möglichkeiten zurück bleibt. Schade.

    Mehr
  • Das Jahr der Frauen

    Das Jahr der Frauen

    Lunamonique

    14. November 2017 um 15:02

    Von Autor Christoph Höhtker stammen „Die schreckliche Wirklichkeit des Lebens an meiner Seite“ und „Alles sehen“. In „Das Jahr der Frauen“ hat Frank Stremmer ein neues Ziel vor Augen. Frank schlägt seinem Psychotherapeuten Dr. Niederegger eine skurrile Wette vor. Wird er es schaffen, ein Jahr lang jeden Monat eine Frau ins Bett zu kriegen? An gewisse Regeln will er sich halten. Das Unterfangen erweist sich nicht immer als leicht. Wenn Frank gewinnt, ist der Preis hoch. Die Geschichte beginnt mit einem Therapeutengespräch und der Wette. Frank hat mit einer  Trennung zu kämpfen. Ist Mari der Grund für die Wette und alles was folgt? Das Lesevergnügen wird durch eine kleine Schrift und lange Passagen eingeschränkt. Es fehlt eine Leerzeile zwischen den Absätzen, die alles übersichtlicher gestaltet hätte. So entsteht der Eindruck, im Endlostext gefangen zu sein. Gut, dass die Kapitel relativ kurz sind. Ermüdungserscheinungen machen sich nicht nur wegen der Gestaltung breit. Die Frauengeschichten wiederholen sich in abgewandelter Form. Wo ist der Kern der Geschichte? Wo bleibt der Sinn? Geht es nur darum, Frank in seinen Phasen zu erleben, wie er Frauen aufreißt, sich den Job so angenehm wie möglich gestaltet? Die Hauptfigur ist alles andere als sympathisch. Der Umgang mit Frauen, die Sehnsucht nach dem Tod. Es kommt wenig Verständnis für ihn auf. Ausgedachte Lebensläufe für Menschen, denen er begegnet und das nie enden wollende Zwiebelkurzgeschichten-Problem lassen ihn nicht interessanter erscheinen. Die Unterhaltungsmittel nutzen sich schnell ab. Was bleibt ist ein verstörender Mensch, der sein Glück nicht findet, Frauen wie Wegwerfware benutzt und sich ständig selbst im Wege steht. Eine große Portion Humor hätte der Geschichte gut getan. Ein paar Pannen und schräge Momente. Einziges Highlight ist Freizeitmann, der immer wieder am selben Ort auftaucht. Die Nebenfigur hätte mehr Gewicht verdient gehabt. Schade, so können nicht einmal Handlungsorte wie Genf und Mallorca helfen, den Unterhaltungswert zu steigern. Steuert Frank auf den Abgrund zu oder kriegt er die Kurve? Die Frage, wie die ganze Sache ausgeht, beschäftigt. Er hat auch gute Momente. Warum spielt seine Arbeit eine so große Rolle? Wird Frank Mari wiedersehen? Das Ende ist völlig anders als erwartet. Zum Schluss kommt Spannung auf. So richtig anpassen an den Rest der Geschichte will sich das Ganze nicht. Die Überraschung ist aber gelungen. Ein gutes Stilmittel ist der Anhang. Der Titel lässt Anderes erwarten als den Inhalt. Es ist nicht das Jahr der Frauen, sondern Franks Jahr. Das Cover ist wenig auffällig. Eine größere zersprengte Wassermelone, eine andere Hintergrundfarbe und ein kreativ platzierter Titel, schon wäre das Buch ins Auge gefallen. „Das Jahr der Frauen“ enttäuscht. Es fällt schwer, bis zum Ende durchzuhalten. Zu langatmig und blass, Frank reißt einfach nicht mit. Auch die Frauen sind austauschbar.   

    Mehr
  • Westliche Dekadenz mit unendlich blasiertem Helden.

    Das Jahr der Frauen

    wandablue

    29. September 2017 um 21:13

    Westliche Dekadenz mit unendlich blasiertem Helden. Der Held, der ein Antiheld ist, wie er im Buche steht, heißt Frank Stremmer. Er lebt in Genf und hat einen phantastisch bezahlten Job mit vielen Vergünstigungen in einer weltweit vernetzten PR-Agentur, Global Enhancement Foundation (GEF) und schreibt zusammen mit seinem Kollegen Erik Lynberg an einer „Lügenfibel“, wie er es selbst nennt, an einer gefakten Biographie des obersten Chefs, des Executive Chairmans (EC) Raphael Gonzales-Blanco. Sinngebend ist seine Arbeit nicht. Blasiert wie er ist, der Antiheld, mit Lust an nichts und auf nichts und insofern auf höchstem Level der Dekadenz lebensmüde und depressiv, sucht er sich Beistand bei einem Psychiater, Herrn Niederegger, und bietet ihm die Wette an, er dürfe sich umbringen, wenn es ihm nicht gelänge, in jedem Monat mit einer anderen Frau zusammenzusein. Der Antiheld nimmt die monatlichen Sitzungen mit dem Arzt jedoch nicht richtig ernst. Seine Lieblingssätze klingen so: „I don’t know, diese Antwort könnte ich praktisch auf jede Frage geben“ oder „Meistens meine ich nichts mit dem, was ich sage“. Mit diesen zwei Sätzen hätte man die Thematik des Romans schon hinreichend dargestellt. Wozu die vielen anderen Seiten?Die Darstellung der Blasiertheit und der westlichen Dekadenz, die in nichts Sinn findet und sich selber nicht spürt, ist sicherlich ein wesentliches Plus des Romans. Zusammen mit dem Schluss das einzige. Der Autor zieht durch das Verhalten des Frank Stremmer das Leben der High Society oder denen, die fast dazugehören, gehörig ad absurdum, mitsamt den Ärzten, die sich von ihnen benutzen und ausnutzen lassen, selbstredend mit hohem Honorar ruhiggestellt. Auch das Existieren von einer gewissen Art von Firmen wird konterkariert, Firmen, die Geld scheffeln ohne Ende, aber keiner weiß, wozu sie da sind. Damit erinnern sie auch an die völlig absurden, in ihrer Höhe überzogenen Boni der Finanzwelt. So ist es kein Zufall, dass der Roman in Genf spielt. Konterkariert wird also jene Lebensart, die so blasiert und wohlhabend ist, dass sie sich für nichts mehr interessiert, im Letzten nicht einmal für sich selbst und zutiefst unglücklich vor sich hin deprimiert, obwohl sie allen Grund hätte, sich ihres privilegierten Lebens zu freuen. Diese Thematik könnte durchaus ansprechen. Doch die Begegnung mit den zwölf Frauen, zwölf Monate, das Jahr abbildend, ist niederschmetternd. Es sind rein sexuelle Abenteuer, Onenightstands, ein sich gegenseitiges Benutzen, das mit menschlicher Begegnung rein gar nichts zu tun hat. Ja, gut, das Abgleiten in einen romantischen Chicklitroman kann man Höhtken wahrlich nicht vorwerfen! Dagegen gähnende Langeweile auf allen Ebenen. Einmal wirf der Psychiater ein, Stremmer sei misogyn und hätte Rachegefühle. Stremmer hält dagegen, er möge Frauen, könne ihnen nur nicht nahekommen. Seine Kontakte zu Frauen sind rein sexueller Natur, gerne besucht er Thai-Salons und andere Massagepraxen. Der Roman enthält durchaus Passagen, die ihn in den Rang eines sexistischen Romans platzieren könnten.Das Unvermögen des Antihelden, normale soziale und menschliche Beziehungen einzugehen, vornehmlich nicht zu Frauen, hätte das Interesse des Lesers wecken können. Wieso? Was passierte? Aber Stremmer hat keine Vergangenheit. Oder eine, die Herr Höhtken dem Leser vorenthält. Kausalitätsfragen werden höchstens gestreift, nie vertieft, nicht beantwortet. Es gab mal eine Frau namens Mari. Es gab mal Drogen. Es gab Liebeskummer. Ei ja, und was weiter, wir hören. Sind neugierig. Aber mehr wird nicht gesagt. Die Dialoge sind alltäglich, gewollt reduziert, minimalisiert und deshalb mies. Beschreibungen der Örtlichkeiten: sicher, der jeweilige Aufenthaltsort des Geschäftsreisenden ist nachvollziehbar abgebildet, aber wiederum nichts Besonderes. Die Kurzbiographien der Menschen, denen Frank nicht begegnet, sondern, die er sich im Vorübergehen ausdenkt, gerade, um Begegnung zu vermeiden, nicht um sie zu ermöglichen, sind durchaus authentisch, ein Leben könnte so gewesen sein, sie sind aber auch durchaus langweilig. Durch die Bank banal. Es fällt schwer, eine andere Thematik auszumachen im gesamten Roman als blasierte westliche Dekadenz. Der Schluss ist gut. Aber ein Schluss ist eben nur ein Schluss. Fazit. Langeweile auf allen Ebenen. Falls es gewollt war, gähnende Langweile darzustellen, ist es gelungen. Kategorie: Anspruchsvolle LiteraturLonglist des Deutschen Buchpreises 2017Verlag: Weissbooks, 2017

    Mehr
    • 7
  • Christoph Höhtker - Das Jahr der Frauen

    Das Jahr der Frauen

    miss_mesmerized

    4. Januar 2013. Ein neues Jahr, erster Termin bei seinem Psychotherapeuten Yves Niederegger. Die unvermeidliche Frage danach, welche Pläne er für das neue Jahr habe, mündet für Frank Stremmer in einer Wette: wenn es ihm gelingt, in jedem Monat des neuen Jahres eine Frau zu „verbrauchen“ ohne dafür Geld auszugeben, darf er sich am Ende des Jahres umbringen. Ein durchaus ambitionierter Plan, aber er wird in Angriff genommen, so hat Frank wenigstens etwas zu tun, denn sein Job in der Kommunikationsabteilung von GEF in Genf ist wenig spannend und sicher nicht arbeitszeitfüllend. Im Projekt „Valparaiso“ arbeitet er an der fiktiven Biographie von Raphael Gonzales-Blanco, dem Executive Chairman (EC) der Firma mit politischen Ambitionen. Dies ist nicht nur eine sehr kreative Arbeit, da die Faktenlage eher dünn ist und so vieles aus dem Leben des EC aus der Feder von Frank und seinen Kollegen stammt, sondern auch noch mit regelmäßigen Reisen verbunden, was wenigstens die Chance auf Frauenkontakte erhöht.Der Grundansatz des Buches birgt zweifellos die Gefahr des Abdriftens in sehr flache Gefilde bei der Suche nach Frauen, um die Wette mit dem Therapeuten zu gewinnen. Christoph Höhtker gelingt es jedoch problemlos diese Gefahr zu umschiffen und völlig zurecht wurde er dafür auf der Longlist des Deutschen Buchpreis 2017 nominiert.Wer sind sie nun, die Bekanntschaften, die Frank durch das Jahr 2013 begleiten? Die schwedische Künstlerin Malin Nordström; die Brasilianerin Adela, die in Europa ein besseres Leben sucht; eine Flughafenbekanntschaft; eine Bedienung einer mallorkinischen Bar; eine Internetbekanntschaft – der Autor lässt sich einiges einfallen für seinen Protagonisten, wobei keine der Begegnungen unmotiviert und nicht nachvollziehbar wäre und Frank Stremmer ebenfalls nicht plötzlich zum begehrten Frauenhelden mutiert. Die Partnerinnen für das jeweils recht kurze Intermezzo ergeben sich ihm nicht einfach, bisweilen muss er sogar sehr kämpfen, um seinen Plan zu realisieren und sie behalten nicht selten auch die Oberhand in ihrer Zweisamkeit. Auch wenn die titelgebenden Frauen sicher das Leitmotiv des Romans sind, der wie das Jahr in zwölf Kapitel untergliedert ist, so bleibt doch noch genug Raum für das zwei Thema: Franks Arbeitsplatz. Mit viel Ironie, die bisweilen in Sarkasmus driftet, wird das äußert wichtige Dasein in einer Genfer Agentur geschildert. Eigentlich scheint niemand so genau zu wissen, was sie eigentlich tun, wenn sie nichts tun, hat dies auch keine weiteren Folgen. Zwischen Kaffeetrinken und Schwätzchen auf dem Flur gibt es nur kurze Momente der Tätigkeit, die sich in Frank Stremmers Fall auf das Erfinden der Biographie des Firmenchefs beschränkt. Allein dieser Umstand ist schon grotesk genug und wird hier und da detailreich völlig ad absurdum geführt – beispielsweise in Form das erfundenen BBC Interviews oder den globalen Wohltaten des Herren. Zwischen der Suche nach Frauen und dem kreativen Schaffen liegen immer wieder Besuche beim Psychologen, der an seinem Patienten bisweilen zu verzweifeln droht, wobei die Besuche oftmals weniger dem therapeutischen Bedürfnis geschuldet zu sein schein als der Tatsache, dass einen Therapeuten zu haben zum Lebensstil der Genfer Expat-Community gehört. Der Roman lebt jedoch nicht nur von seinen zwei bizarren Leitgedanken, sondern vor allem von der Sprachgewandtheit Christoph Höhtkers. Er schont seinen Protagonisten nicht und findet einen Erzählton, der Absurditäten in der Agentur und die Unzulänglichkeiten Stremmers noch unterstreicht. Lebendige Dialoge wechseln sich mit herrlichen Kurzbiographien der Nebenfiguren ab, so dass das Lesen ein herrlicher Spaß ist, der in ein unerwartetes, aber vollends passendes Finale mündet.Im Vergleich zu anderen Nominierten des Deutschen Buchpreises ein Buch, das heiter und beschwingt daherkommt ohne die darunterliegenden ernsten Aspekte zu verleugnen. Dadurch wirklich eine rundum überzeugende Lektüre.

    Mehr
    • 4
  • LovelyBooks Romane-Challenge 2017: Die Challenge mit Niveau

    aba

    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2017 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2017 bis 31.12.2017 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2017 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Nimmst du die Herausforderung an? Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2017 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema. Ich freue mich auf viele Anmeldungen! Teilnehmer: AgnesM aljufa Ancareenanneschuessler anushka Arietta ArizonaAspasia ban-aislingeachbanditsandra Barbara62 blaues-herzblatt BookfantasyXY bookgirl Buchina Buchraettinc_awards_ya_sin CaroasCaro_LesemausCornelia_Ruoff Corsicana Curin cyrana czytelniczka73 dia78 DieBerta Dionemma_vandertheque erinrosewell Federfee Flocke86 Fornika Frau_J_von_T Gela_HK Ginevra Gruenentegst Gwendolina hannelore259 imitas Insider2199 Isaopera jenvo82 JoBerlin kalestraKatharina99 katrin297Katze21 krimielse lesebiene27 leselea LibriHolly maria1 Maritzel marpije Mercado Miamou Mira20 miro76  miss_mesmerized moni_lovesMotte_muqqel Nane_M naninka Nilonce-upon-a-time parden Petris Pocci Sandra_Halbesar89 schokoloko29 serendipity3012 SikalSimi159 sofie solveig SorR StefanieFreigericht Sumsi1990 suppenfee Susibelle TanyBee Tinchen07 TochterAliceulrikerabe vielleser18 Weltensucher Xirxe xlxn Yolande

    Mehr
    • 1923
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks