Christoph Hardebusch Die Werwölfe

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Inhaltsangabe zu „Die Werwölfe“ von Christoph Hardebusch

Das Mystery-Ereignis des Jahres! Europa Anfang des 19. Jahrhunderts: Während sich die Alte Welt von zahllosen Kriegen erholt, kündigen sich tiefgreifende Veränderungen an – die Menschheit steht an der Grenze zur Moderne. Aber noch sind die Traditionen stark und die starren Strukturen brechen nur langsam auf. In dieser Zeit des Wandels schickt sich eine uralte Bedrohung an, die Menschen in den Abgrund zu reißen. Denn in den Schatten der Welt hat etwas überlebt: die Werwölfe … • Christoph Hardebusch legt einen einzigartigen Roman vor, der den Mythos Werwölfe auf ganz neue Weise erzählt • Die Werwölfe ist nach Die Vampire die kongeniale Weiterführung der Bestseller Die Elfen, Die Zwerge und Die Trolle

Ein schöner Lesespass ist, aber nicht mehr.

— Jari
Jari

Werwolf, Vampir, Vatikan, Genf, Byron, Shelly, Inquisition, Silbermine

— Amselfeder
Amselfeder

So, heute angefangen, kann also noch gar nichts dazu sagen.

— Blackfairy71
Blackfairy71

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  • Christoph Hardebusch - Die Werwölfe

    Die Werwölfe
    Jari

    Jari

    14. June 2017 um 22:13

    Dieses Buch lag geschlagene sieben Jahre auf dem SUB. Mit Unterbrechungen. Denn oft wollte ich es aussortieren, doch das schöne Cover hielt mich davon ab. Also behielt ich es, ohne das Verlagen, das Buch noch lesen zu wollen. Doch irgendwann ist Schluss und entweder man ein Buch oder man liest es nicht. Nun habe ich es gelesen und könnte mir selbst auf die Zunge beissen, dafür, dass ich es mal ungelesen weggeben wollte. Hardebusch beschäftigt sich auf eine neue Art und Weise mit dem Thema „Werwölfe“ und flicht das Thema zudem in die literarische und philosophische Elite des 19. Jahrhunderts ein. Da geben sich bekannte Namen wie Byron, Shelley und Humboldt die Ehre, es wird diskutiert und nicht nur Niccolo kann sich dieser Faszination nicht erwehren. Es herrscht eine durchgehend düstere und bedrohliche Stimmung, genau so wie ich es mag. Wir reisen mit Niccolo quer durch Europa, stets auf der Suche nach Antworten. Ob wir diese erhalten? Wer weiss. Auf jeden Fall muss Niccolo einen hohen Preis bezahlen. Der Autor entwirft kein romantisches Bild der Werwölfe, sondern eher ein innerlich zerrissenes. Zumindest Hauptcharakter Niccolo wird beständig zwischen den Fronten hin und her geworfen, ist auf der Suche nach sich selbst. Dies war ein spannender und sehr kreativer Part der Geschichte, da man dies in anderen Titeln selten bis gar nicht findet. Dennoch fehlte mir etwas zu einem richtig guten Buch. Ich kann -zumindest im Moment- nicht sagen, was genau es war. Der Schreibstil ist schön, der historischen Zeit angepasst und dennoch flüssig und modern. Hier sehe ich das Problem also nicht. Auch wenn ich nicht genau greifen kann, was es ist, ist das Loch doch gross genug, um zu sagen, dass "Die Werwölfe" zwar ein schöner Lesespass ist, aber nicht mehr. Kein Meisterwerk, kein Buch, das das Genre revolutioniert (trotz Hardebuschs guter Ideen). Der Autor ist talentiert genug, dafür zu sorgen, dass Byron für mich von nun an immer etwas Werwölfisches an sich haben wird, aber doch nicht gut genug, um für einen Wow-Effekt zu sorgen. Dennoch ist das Wichtigste: das Lesen hat Spass gemacht und ich konnte mit dem Buch eine schöne Zeit verbringen. Ausserdem ist es jetzt endlich vom Dasein als SUB-Leiche befreit!

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  • Werwölfe in Europa

    Die Werwölfe
    Kerry

    Kerry

    05. February 2016 um 22:45

    Niccolo Viviani ist ein wohlbehüteter Sohn einer wohlhabenden Familie aus der Toskana. Neben seinen Eltern macht seine jüngere Schwester die Familie komplett. Bisher hat er nur die Sonnenseite des Lebens kennengelernt und führte ein unbeschwertes Leben in seiner Heimat. Sein Vater drängt den jungen Mann aber nunmehr immer mehr, sich in das Familiengeschäft mit einzubringen, etwas, wonach Niccolos Sinn nicht wirklich steht. Ihm ist eher nach der Gesellschafterin seiner Schwester, in die er sich verliebt hat, doch er ist so schüchtern, dass er ihre sich einfach nicht offenbaren kann. Um den gesellschaftlichen Pflichten noch etwas zu entkommen, entschließt er sich zu einer Grand Tour durch Teile Europas, um seine Freiheit noch etwas zu genießen, bevor er sich schlussendlich seinem Schicksal fügen wird. Während dieser Tour begegnet er niemand anderem als Lord Byron und seiner illustren Dichtergesellschaft. Trotz aller Warnungen zieht es den jungen Mann in diese Kreise, erhofft er sich doch von den Herren Hilfe, um seine Liebste endlich zu erobern. Eines Nachts beobachtet er jedoch ein Ritual, welches von Lord Byron durchgeführt wird und das ihn fast zu Tode erschreckt. Tatsächlich handelt es sich um eine Erweckungszeremonie eines Werwolfes, denn genau das ist Lord Byron: ein Werwolf. Obwohl zu Tode erschrocken, ist Niccolo fasziniert und entschließt sich, eben jenes Ritual ebenfalls zu durchlaufen, doch es kann nicht vollendet werden, denn sie werden gestört. Schlussendlich gelingt ihm die Flucht, doch was ist er nun - Mensch oder doch Werwolf? In einer Nacht, in der er Opfer eines Angriffs wird, offenbart sich ihm sein wahres Wesen und er weiß: es wird nichts mehr so schein, wie es bisher war ... Werwölfe in Europa! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, wie hier historische Persönlichkeiten in Kombination mit mystischen Wesen eingearbeitet wurden, sodass es sich mit nichten um einen "normalen" historischen Roman handelt. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet, wobei ich mir nicht ganz sicher bin, was ich von der Figur des Niccolo halten soll. Sicherlich, er ist behütet aufgewachsen, aber dass er nicht mal in der Lage ist, wirklich mit Frauen zu kommunizieren empfinde ich doch als etwas verstörend, gehörte das doch zu den Tugenden einen Gentleman, die Damen der Gesellschaft zu bezirzen. Schlussendlich muss ich sagen, dass ich die Entwicklung, die er in der in dem Buch durchlaufen hat, ausgesprochen positiv fand, sodass der Leser regelrecht miterleben konnte, wie er zu einem Mann heranreift. Den Schreibstil empfand ich als sehr bildhaft erarbeitet, sodass ich mir die jeweiligen Szenen jederzeit bildlich vorstellen konnte, was gerade in den Passagen, in denen Werwölfe und Vampire vorkamen, schön schauderhaft war.

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  • Werwölfe und Vampire, gejagt von der vampirverseuchten Inquisition

    Die Werwölfe
    Amselfeder

    Amselfeder

    28. July 2014 um 20:04

    Die Grand Tour des jungen Adligen Niccolo Viviani beginnt verheißungsvoll. Er begleitet seine Angebetete - Valentine - zu ihren Eltern und ist Gast am Genfer See. Bald gerät er in den Bann des englischen Dichters Lord Byron und seiner Gesellschaft (Mary Shellys Geschichte von Frankenstein entsteht dort). Was als aufregendes Geheimnis einer Wolfsbruderschaft beginnt, endet für Niccolo in einer überhasteten Flucht. Er muss eine Liebe abschiedslos zurücklassen und sie sieht sich gezwungen, den Grafen von Karnstein zu heiraten. Er enthüllt ihr kurz nach der Hochzeit sein wahres Wesen - er ist ein Vampir. Der Werwolfgedanke lässt Niccolo nicht mehr zur Ruhe kommen und er begibt sich auf eine diesen Spuren auf eine verhängnisvolle Reise ins Osmanische Reich. Er ahnt nicht, welch mächtige Inquisition sich an seine Fersen geheftet hat und auch Valentine und ihren Vampir-Gemahl ins Verderben stürzen will. Manche Wendung ist mir nicht ganz nachvollziehbar gewesen. Einige Zusammenhänge könnten ausführlicher beschrieben sein. Das Wesen der Werwölfe bleibt schattenhaft. Aber der Autor hält die Spannung bis zum Schluss hoch. Wer sich genreübergreifend mit Werwölfen, Vampiren und deren Jägern beschäftigt, wird Freude an diesem Buch haben.

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  • Rezension zu "Die Werwölfe" von Christoph Hardebusch

    Die Werwölfe
    Desire

    Desire

    01. December 2011 um 16:35

    War nett zu lesen

  • Rezension zu "Die Werwölfe" von Christoph Hardebusch

    Die Werwölfe
    _Cyre_

    _Cyre_

    04. June 2011 um 20:29

    Niccolo Viviani ist ein ganz normaler italienischer Adeliger. Zumindest bis er in der Schweiz eine kleine Gruppe von Dichtern kennenlernt, die ein seltsames Geheimnis hüten. Und gerade als sie Niccolo zu einem von ihnen machen wollen, taucht die Inquisition auf der Bildfläche auf und der junge Italiener muss fliehen. Und dabei seine große Liebe zurück lassen. Auf seiner Reise durch Europa beginnt er schließlich Nachforschungen anzustellen und muss erkennen, dass er mehr ist, als er gedacht hat. Und schließlich macht er weit im Osten eine Entdeckung, die sein ganzes Leben verändern wird. Werwolfbüchern gegenüber bin ich inzwischen ziemlich kritisch eingestellt. Ich mag Werwölfe sehr gerne, hab allerdigs meine eigenen Vorstellungen von ihnen und im Grunde schafft es da kaum ein Autor es mir Recht zu machen. Leider auch nicht Hardebusch... Ich persönlich kann mit Niccolo nicht wirklich viel anfangen und schon alleine den Namen finde ich eher ungünstig gewählt. Jedes Mal musste ich an den Hl. Nikolaus denken (hallihallo wer sitzt am Klo, der Krampuss und der Nikolo...). Ich fand auch den Charakter ziemlich passiv. er lässt sich mMn zu sehr mittreiben ohne wirklich die Initiative zu ergreifen. Das geschieht erst sehr spät, wenn man mich fragt. Und auch die ganze Werwolfsache ist mir manchmal ein wenig zu nebensächlich. Ich weiß nicht, so Recht anfreunden konnte ich mich mit dem Buch nicht. Ich fand die Dichter als Charaktere ganz nett, der Vampir war auch ganz in Ordnung, aber ansonsten war die ganze Geschichte eher mittelmäßig. Vor allem zu Beginn bin ich mit gewissen Wechseln der Perspektive nicht ganz klar gekommen und die Szenen aus der Sicht von irgendwelchen Wölfen haben erst später Sinn ergeben, bzw. hab ich mal eine Zeit gebraucht dass 'zwei sind noch kein Rudel' die Szene für die Dichter-Wölfe ist und es dann ja noch die beiden anderen Wölfe im östlichen Reich gibt. Was es mit diesen Wölfen so auf sich hat erfährt man erst irgendwann und die Geschichte erscheint mit an vielen Stellen in die Länge gezogen... Naja. Gut gefallen hat mir dagegen Gionna. Sie ist als Charakter sehr interessant. Willensstark und bereit für ihre Ideale alles aufzugeben und bis zum Schluss zu kämpfen. Von allen Charakteren in diesem Buch habe ich sie am meisten gemocht. Und gleichzeitig gehasst. Wahrscheinlich hätte das Buch eine bessere Bewertung verdient, aber meine Erwartungen hat es nicht erfüllen können. Für einige nette Charakter und gelungene Beschreibungen gibt es dennoch drei Sterne. Aber mehr ist da mMn nicht drinnen...

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  • Rezension zu "Die Werwölfe" von Christoph Hardebusch

    Die Werwölfe
    Zhunami

    Zhunami

    11. August 2010 um 15:27

    Auch dieses Buch von Hardebusch ist wieder sehr gelungen. Ich habe es diesen März auf der Leipziger Buchmesse erstanden und auch gleich signieren lassen. Eigentlich habe ich es ja meinem Mann geschenkt, aber eigentlich war es auch klar, dass ich das Buch so oder so zuerst lesen würde. So war's dann am Ende auch. Sehr interessant finde ich an diesem Werk, dass es keine reine Fantasy ist, sondern sehr viele wirklichkeitsbezogene Elemente (Namen, Orten) eingebaut sind. Einer der Hauptcharaktere, Lord Byron, zum Beispiel existierte ja wirklich. Alles dreht sich um den jugnen Adligen Niccolo, der nun endlich sein heimatliches Nest verlässt und in der Welt auf Reisen geht. Mit seiner Jugendliebe Valentine an seiner Seite reist er in die Schweiz, wo er auf den windigen Lord Byron und seine Poeten-Freunde trifft. Und schon nimmt das Schicksal für ihn eine ganz andere Wendung. Grandios erzählt und unheimlich spannend. Einziges Manko für mich ist, dass Hardebusch ständig, aber auch wirklich ständig, die Redewendung "der junge Italiener" als Bezeichnung für Niccolo gebraucht, irgendwann wird das wirklich nervig. Aber gut, das tut dem Lesevergnügen keinen wirklichen Abbruch. Das Buch ist empfehlenswert, und ich freue mich auf die Fortsetzung.

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  • Rezension zu "Die Werwölfe" von Christoph Hardebusch

    Die Werwölfe
    Shade

    Shade

    06. July 2010 um 22:33

    Erzählt wird die Geschichte eines jungen Adligen mit Namen Niccolo Anfang des 19. Jahrhunderts und der Leser begleitet ihn im Grunde auf seinem Weg vom Jüngling zum Mann, auch wenn seine Entwicklung etwas ungewöhnlich verläuft. Das historische Personen der Zeit in die Handlung nicht nur einbezogen werden, sondern teilweise Schlüsselrollen einnehmen verleiht der Geschichte einen besonderen Reiz. Manche(s) entwickelt sich für mich allerdings zu einfach, nicht nur bei den historischen Figuren. Vor allem die Hauptperson bleibt für mich insgesamt zu blass, manchmal fast bis zum Langweiligen. Ganz im Gegensatz zu seinem Konkurrenten bei Eroberung seiner großen Liebe, der eine sehr mystische und interessante Figur ist. Spannend und sehr gut beschrieben sind die Kapitel mit den Wölfen! Das Animalische wird sehr gut beschrieben, düster und faszinierend. Die Entwicklung der „Inquisitionsgruppe“ fand ich in großen Teilen verwirrend und überzeichnet. Genauer erklären kann ich das hier nicht ohne zu spoilern. Insgesamt hat mich die Geschichte gut unterhalten. Der Text ist leicht zu lesen und man findet schnell in die Handlung. Der richtige Lesestoff für langweilige Bahnfahrten. Ich würde von dem Autor auf jeden Fall weitere Bücher lesen.

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  • Rezension zu "Die Werwölfe" von Christoph Hardebusch

    Die Werwölfe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. March 2010 um 21:40

    Der Zugang zu dieser Geschichte ist mir durch die liebenswerte Figur von Niccolo Viviani sehr leicht gefallen. Dem jungen Mann mit der großen Verbundenheit zur Literatur sowie zu seiner Schwester und Valentine erwarten jedoch Veränderungen, die ihn aus seiner gewohnten Welt herausreißen. Bei seiner Grand Tour, die ihm sein Vater vor der beschlossenen Soldatenlaufbahn zugesteht, begegnet er ungewöhnlichen Persönlichkeiten, die ihn von seinem Weg abweichen lassen. Ganz besonders gilt dies für Lord Byron, der auf mich äußerst charismatisch und geheimnisvoll wirkte. Eines der Dinge, die dieses Buch für mich zu etwas besonderem machen, sind die auftretenden historischen Figuren. Abwechslungsreiche und oft nicht ganz einfache Charaktere, die mein Interesse geweckt haben und gelungen in die historisch-phantastische Handlung eingearbeitet wurden. Die Zeit des beginnenden 19. Jahrhunderts war Neuland für mich, und so habe ich das eine oder andere mal das Internet zu bestimmten Personen befragt, was mir Spaß bereitet hat. Gut gefallen haben mir auch die Wolf-Kapitel, in denen sehr stimmungsvoll und intensiv diese deutlich andere von Freiheit geprägte Sichtweise spürbar war. Überhaupt hat mich die Atmosphäre in diesem Buch überzeugt, mystisch und düster - anfangs wirkt alles noch viel heller, aber mit der Zeit werden die Entwicklungen und Auseinandersetzungen einfach "dunkler". Durch die nicht zu detaillierte Schilderung der Kämpfe wurde es mir aber nie zu blutig oder brutal, auch wenn ich manche Sätze zum Verinnerlichen noch einmal lesen musste. Anfreunden musste ich mich dagegen erst einmal mit den für mich überraschend auftauchenden Vampiren, welch ein Schock! Aber da mich die Geschichte zu dem Zeitpunkt schon völlig gefesselt hatte, musste ich einfach weiterlesen. Den Schreibstil habe ich wieder sehr genossen, ganz besonders die poetischen Szenen und den immer wieder durchblitzenden besonderen Humor. Die Geschichte liest sich flüssig und nimmt einen schnell gefangen, bietet viele Eindrücke, unterschiedliche Landschaften und Schauplätze sowie eine ganz eigene Interpretation der Werwölfe. Allerdings muss ich auch eine Warnung aussprechen! Denn es könnte durchaus passieren, dass durch dieses Buch ein Interesse an gewissen historischen Figuren geweckt wird. Mir geht das vor allem bei Lord Byron so - ich überlege nun tatsächlich ernsthaft, ein Vampirbuch zu lesen. Ja, ich!

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  • Rezension zu "Die Werwölfe" von Christoph Hardebusch

    Die Werwölfe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. January 2010 um 11:16

    Europa, Anfang des 19. Jahrhunderts: Als der junge Adlige Niccolo Viviani in die Schweiz fährt, ahnt er nicht, dass diese Reise sein Leben für immer verändern wird. Am Genfer See lernt er den berühmten Dichter Lordy Byron kennen, der ein uraltes Geheimnis hütet: das Erbe der Werwölfe. Doch als er Niccolo ebenfalls zu einem Werwolf machen will, werden sie von der Inquisition überrascht. Eine wilde Hetzjagd beginnt, und Niccolo muss nicht nur aus Genf fliehen, sondern auch Valentine, die Frau die er liebt, zurücklassen. Fortan versucht er verzweifelt, auf seiner Flucht durch ganz Europa mehr über das Rätsel der Wolfsmenschen und deren Widersacher zu erfahren, einem mysteriösen Orden von Werwolfjägern unter dem Befehl eines gewissen Kardinal della Genga. Schließlich gerät Niccolo in die Hände seiner Feinde und wird vor eine folgenschwere Entscheidung gestellt: Um sich selbst und seine geliebte Valentine zu retten, muss er sich mit einer noch älteren, noch dunkleren Macht verbünden... Dass ich an diesem Buch so lange gelesen habe, lag nicht an selbigem. Ich war abends nach der Arbeit einfach zu müde und außerdem musste ich für Lara Adrian unterbrechen. Dieses Buch hätte mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt. Die Geschichte ist angenehm und interessant geschrieben und man begegnet faszinierenden Personen wie Lord Byron, Dr. Polidori, Percy Bysshe Shelley und seiner Frau Mary in der Villa Diodati am Genfer See. Und die tragische Liebesgeschichte zwischen Niccolo und Valentine hält einen auch in seinem Bann. Verrate nur soviel, es gibt kein Happy End... (Rezension vom 10.10.2009)

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  • Rezension zu "Die Werwölfe" von Christoph Hardebusch

    Die Werwölfe
    Ines_Mueller

    Ines_Mueller

    08. January 2010 um 11:26

    Also Niccolo Viviani eine Bildungsreise durch Europa macht und am Genfer See den beeindruckenden Lord Byron kennenlernt, ist er sofort fasziniert. Ab sofort ist er fast jeden Tag auf dessen Anwesen - zum Ärger seiner heimlich geliebten Viviana, denn es heißt, dass Lord Byron ein dunkles Geheimnis hütet. Dieses erfährt Niccolo dann auch: Lord Byron und seine Freunde sind Werwölfe! Lord Byron macht ihm ein Angebot, ein Angebot, das Niccolo nach anfänglichen Zögern annimmt: Er wird zu einem Werwolf. Doch während dem Ritual werden sie von der Inquisition gestört. Von nun an muss Niccolo quer durch Europa flüchten und auch noch seine geliebte Viviana zurücklassen...... Schon lange suche ich nach richtig guten Werwolf-Büchern und ich muss sagen, dass ich in die Werwölfe von Christoph Hardebusch auch eins gefunden habe. Gekonnt verbindet er historische Tatsachen mit Fantastischem. So kommen in dem Buch z. B. bekannte Personnen wie Lord Byron, Percy Shelley und Alexander von Humboldt vor. Es gibt nur an wenigen Stellen Spannung, dafür aber umso mehr. Die anderen Stellen sind keineswegs langweilig, sondern sehr intressant. Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass das Buch eine Art Biographie ist. Weiterhin gut gefallen haben mir die kurzen Kapitel, die einen dazu anregen weiter zu lesen. Auch gut gefallen hat mir, dass die Werwölfe meinen Erwartungen gerecht wurden; genauso wie im Buch habe ich sie mir vorgestellt. Außerdem kommen in den Buch auch Vampire vor, was mich anfangs etwas verwirrt hat, aber dann sehr gut zum Buch gepasst hat. Fazit: Ein wirklich guter Werwolf-Roman, der gekonnt historisches mit fantastischem verbindet!

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  • Rezension zu "Die Werwölfe" von Christoph Hardebusch

    Die Werwölfe
    Blackfairy71

    Blackfairy71

    25. December 2009 um 18:01

    Als "Mysterie-Ereignis des Jahres" würde ich das Buch nicht unbedingt bezeichnen. Und vom Titel her hatte ich mir auch mehr erwartet...mehr Werwolf. ;-) Nicht falsch vestehen, insgesamt hat mir das Buch gefallen, aber im zweiten Teil nimmt die Spannung doch ziemlich ab. Was mich fasziniert hat, waren die Rollen von Byron, Mary und Percy Shelley und John Polidori, herausragende Figuren in der Literatur der letzten Jahrhunderte. Und das Verweben von Fakten und Fiktion hat mir schon in Elisabeth Kostovas "Der Historiker" gefallen. Alles in allem ein Buch für Fans historischer Fantasy, aber nicht unbedingt für Freunde des Werwolf-Genres. Ach ja, Vampire sind auch dabei. ;-)

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  • Rezension zu "Die Werwölfe" von Christoph Hardebusch

    Die Werwölfe
    Darkwolf89

    Darkwolf89

    13. December 2009 um 14:15

    Der junge italienische Adlige Niccolo begibt sich auf Wunsch seines Vater auf eine Grand Tour durch Europa, bevor er den Militärdienst antritt. Auf den Weg in die Schweiz wird er von Valentine begleitet, in die Niccolo unsterblich verliebt ist. Doch auch Ludwig von Karnstein ist in Valentine verliebt. Am Genfer See lernt Niccolo Lord Byron kennen, welcher ihn in seine Villa einlädt. Doch welche Folgen wird das für Niccolo haben?? Denn Byron hütet das Geheimnis der Werwölfe. Der Autor hat sich liebevoll um seine Geschichte gekümmert, was man an den Charakteren, den Dialogen, der liebevoll eingewobenen Details merkt. Die Spannung was Niccolo noch alles passieren wird, lässt einen nicht los bis das Buch gelesen ist und selbst dann ist man voller Neugier. Wie ist es Niccolo bei Katya ergangen? Ein wünderschönes Buch für alle Werwölf-Fans. Man hofft auf eine Fortsetzung der Geschichte Niccolos. Ich kann nur noch eins sagen: UNBEDINGT LESEN!!

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