Christoph Hardebusch , Christoph Marzi Geisterhafte Grotesken

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Inhaltsangabe zu „Geisterhafte Grotesken“ von Christoph Hardebusch

Sie sind aus Stein. Schmücken und zieren die Fassaden unserer Kirchen und Häuser. Leiten das Regenwasser von ihnen ab. Vertreiben den Teufel und sein Gefolge.<br><br> Wasserspeier.<br><br> Doch sind sie wirklich nur in Stein geschlagene Figuren, starr und leblos?<br> 23 Autoren beweisen in ihren unheilvollen, düsteren, traurig-romantischen und bösen Geschichten, dass Stein oftmals lebendiger ist, als es den Anschein hat…<br><br> Mit Beiträgen von Johannes Harstick, Tabea Petersen, Wiebke Beyer, Christoph Marzi, Torsten Scheib, Chris Lind, Miriam Weeke, Tanya Carpenter, Julia Müller, Christoph Hardebusch, Lisa Wagner, Susanne Wolff, Madlen Walther, derhank (Hank), Katharina Seck, Ruth M. Fuchs, Daniela Perndl, Chris Schlicht, Melanie Brosowski, Vincent Voss, Diana Kinne, Oliver Plaschka und Fabienne Siegmund.<br>

eine wunderbare Sammlung von Geschichten über Gargoyles. Vielfältig und vielschichtig und voller Überraschungen.

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  • Rezension zu "Geisterhafte Grotesken" von Fabienne Siegmund

    Geisterhafte Grotesken
    Wolfspeaker

    Wolfspeaker

    30. October 2010 um 22:15

    Das Cover des Buches gefällt mir nicht wirklich. Eine schwarzhaarige ganz in schwarz gekleidete Person – wahrscheinlich Schneewittchen – vor einem lilafarbenen Hintergrund. Auf mich wirkt das ganze eher langweilig. Da schaffen es auch die farbigen Titelzeilen nicht wirklich das Cover aufzupeppen. Das Buch erzählt die Geschichte von Sarah Sandmann – Schneewittchen. Nach dem Tod ihrer Mutter hat ihr Vater Bella Schönhuber geheiratet. Diese mochte Sarah von Beginn an nicht, war sie doch einfach viel zu hübsch. Mit nun siebzehn Jahren ist Bella ihr um einiges zu schön. Umso schlimmer, dass Bella ohne den geringsten Aufwand ihrerseits ein Modelvertrag angeboten wird, während sie darum kämpfen muss von der Modebranche wahrgenommen zu werden. Die Lösung ihres Problems ist schnell gefunden: Sarah muss sterben. Nachdem der erste Mordversuch fehl geschlagen ist flüchtet Bella zu den „Zwergen“, eine Gruppe junger Männer, die seit dem Kindergarten als Zwerge bekannt sind und den Namen auch mit dem Eintritt ins Erwachsenenleben nicht geändert haben. Die sympathischen Kerle beschließen Sarah vor ihrer Stiefmutter zu beschützen. Dies gelingt jedoch immer nur sehr knapp, meist durch den Einsatz des achten Zwerges – Felix von Hohensee – der Sarah um einiges mehr fasziniert als der Rest der Bande… Auch wenn die meisten Leser Schneewittchen wahrscheinlich gelesen haben (oder zumindest mal davon gehört haben) und damit die Handlung im Großen und Ganzen schon kennen lohnt es sich einen Blick in das Buch zu werfen. Die Stereotypen aus dem ursprünglichen Märchen sind nicht mehr ganz so schwarz weiß und haben neben dem Versuch Schneewittchen vor den Mordanschlägen durch ihre Stiefmutter zu schützen auch ihre eigenen Probleme. So ist zum Beispiel Zwerg Nummer vier – JamieTim – hoffnungslos in eine Kellnerin verknallt und verliert aufgrund seines Vegetarier-Dasein immer wieder seine Anstellung als Koch. Die Figuren, selbst Bella, sind einfach mehr als oberflächig und lassen daher das Märchen viel lebendiger bzw. realer erscheinen als das Original. Und auch das Ende der Geschichte – selbstverständlich ein Happy End für Schneewittchen – endet anders als erwartet, zumindest was die böse Stiefmutter angeht. Insgesamt eine spannende und abwechslungsreiche Geschichte, die sich zwar der Märchenvorlage bedient, es aber trotzdem schafft eigenständig zu bleiben.

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