Christoph Heiden Teufelsloch

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Inhaltsangabe zu „Teufelsloch“ von Christoph Heiden

Ein Mann schlägt einen anderen halb tot und verschwindet - alle glauben an eine Flucht. Wenig später muss die Kriminalinspektion Jena feststellen, dass der Täter selbst zum Opfer wurde: Man findet ihn mit durchgeschnittener Kehle und einem in die Haut geritzten Zeichen. Henry Kilmer, Kommissar der KPI Jena, droht sich in dem Fall zu verlieren. Zu oft stehlen sich Opfer und Täter in seine Träume. Zu sehr bedrängen ihn die Geister seiner eigenen Vergangenheit ...

Am Anfang war es etwas langatmig, aber dann ging es richtig spannend zur Sache und eine Wendung am Ende, wie ich sie nicht erwartet hätte.

— FAMI_Anke

Die explosive Portion an Suspense lassen einen Heidens Debüt so schnell nicht aus der Hand legen & seine Bilder nicht so schnell vergessen.

— matthiaspick

Psychothriller vom Feinsten

— fredhel

Düster, spannend und sehr toller Krimi

— Simi159

Spannung pur mit einem ordentlichen Schuss Religon, ohne zu belehren oder - wie so viel andere - die Kirche zu verteufeln. Bitte lesen!

— Marisa

Dieser Krimi verspricht Hochspannung!!

— esposa1969

Teuflisch gute Ermittlungsarbeit mit garantierter Spannung!

— SzenarioLicht

Mysteriös - verwirrend- spannend

— Huschdegutzel

Jena..,C.Z.Jena ? Egal, seit diesem Roman , seit Henry und Linda, ist dieser Ort mystisch,düster, aufregend, aufwühlend, bewegend, spannend

— mondsichel

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  • Das Teufelsloch in Jena

    Teufelsloch

    FAMI_Anke

    10. July 2016 um 14:52

    Ich Glückliche! Hab ich doch ein Exemplar von "Teufelsloch" von Christoph Heiden geschenkt bekommen. Ich komme aus der Nähe von Jena, kenne mich aber nicht ganz so gut dort aus. Doch solche Orte wie der Jentower oder die Ernst-Abbe-Bücherrei sind mir vertraut. Und das genau in dieser Gegend ein Verbrechen bestialischer Art passiert sein sollte, hat mir ein eiskalten Schauer über den Rücken gejagt.Nachts in der Innenstadt in Jena. Zwei Männer prügeln sich wegen einer Frau. Einer geht wütend nach Hause, der andere landet im Krankenhaus. Die Polizei findet schnell den Namen des Schlägers heraus, doch der ist wie vom Erdboden verschwunden. Ein paar Tage später wird eine Wasserleiche entdeckt und es stellt sich heraus, dass der Tote der gesuchte Täter ist. Zunächst einmal tappen Henry und Linda im Dunkeln. Als auch noch eine Frau veschwindet, müssen sich die beiden Kommissare beeilen.Ich muss schon sagen, dass mich der Krimi von Chrisoph Heiden sehr gegruselt hat. Ein sehr guter Spannungsaufbau. Wenn leider auch erst ab der Mitte des Buches. Am Anfang fand ich etwas langatmig und irgendwie hat es mir auch alles so lange gedauert. Bis die Ermittlungen erstmal richtig im Gange waren, hätte ich das Buch schon fast wieder zur Seite gelegt. Aber dann ging es rasant zu. Neue Personen und neue Ermittlungsergebnisse, ein wenig verwirrend, aber ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter gehen würde. Wer war denn nur der Täter und vor allem warum?Auch die handelnden Personen waren gut. Mit Henry bin ich leider nicht gar so warm geworden, wie ich es gerne gehabt hätte. So ein oder zwei Geheimnisse aus seinem früheren Leben hätten noch aufgedeckt werden können. Er ist auf jeden Fall ein Workaholic und ein Sportfanatiker. Er scheint aber auch ein sehr schlaues Bürschen zu sein, intelligent und strebsam. So an sich eben sympathisch. Seine Partnerin Linda kam mir ein bisschen so vor wie eine Mutti für Henry. Sie war auf jeden Fall sehr bedacht und besorgt um Henry. Linda macht einen sehr guten Eindruck. Sie ist ebenfalls strebsam und fleißig, eine gute Polizistin. Die anderen Charaktere sind auch sehr gut gewesen. Gerade der von Robert Krone. Christoph Heiden hat Krone so gut beschrieben, dass ich seine Aggressionen richtig fühlen konnte, auch diese cholerische Eigenschaft. Ich wusste echt teilweise nicht, ob ich mit ihm leiden oder denken soll: Selber Schuld!Die Sprache ist etwas hart. Viele Wörter, die so eventuell nicht in jeder Polizeistelle verwendet werden. Aber auf der anderen Seite passt es ja auch wieder richtig gut in das Geschehen hinein. Aber dafür ist es ja auch kein Liebesroman, sondern ein Krimi.Das einzige Problem hab ich mit der Covergestaltung. Die Teufelslöcher in Jena sind Höhlen in Bergen. Deswegen weiß ich leider nicht, warum eine Backsteinmauer gezeigt wird. Ich hätte mir persönlich eine dunkle Höhle in den Bergen gewünscht, viel Moos, dunkle feuchte Stellen. Aber gut. Die Covergestalter werden sich schon was dabei gedacht haben :)Ich kann das Buch auf jeden Fall jedem empfehlen, der auf totale Spannung steht. Großartige Protagonisten und noch bessere Wendungen. Gerade der Schluss war der Hammer! Absolute Leseempfehlung!

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  • "Im Kopf bleibt im Kopf."

    Teufelsloch

    matthiaspick

    01. February 2016 um 19:13

    "Jeden Fall zu überprüfen wird eine Heidenarbeit." Und für Heiden sicherlich nicht nur Arbeit, sondern ein Stück Leben, in welchem er sich verwirklichen durfte. Teufelsloch ist der erste Debütroman den ich lesen durfte. Nicht der erste Kriminalroman aber auch nicht das hundertste Buch. Mein Auge und mein Verstand, alles andere als auf das Lesen geprobt, nährt sich fernab vom Lesen noch fast eher vom Schreiben aber auf jeden Fall am meisten vom Gucken. Daher sicherlich kein uninteressanter Blick auf, bzw. in das Teufelsloch. In einen langen, schmerzvollen und pechschwarzen Gang ohne Ende, ohne Gnade und das inmitten der grünen Ummantelungen einer Lichtstadt. Märtyrer, ein Thema, das aktueller nicht sein könnte. So selten, wie es selbst im Roman erwähnt wird, so vordergründig ist es. Menschen, die vom Schmerz und Leid über ihre Bewusstseinsgrenze geführt werden um ihrem nackten und kalten Antlitz gegenüber zu stehen. Ein Polizist, der selbst kein Ende finden kann und sich seiner selbst dabei nur im Weg steht, der sich selbst belügt und sich mit seiner eingeredeten Unzulänglichkeit betrübt, sich in die Arbeit stürzt um die Vergangenheit zu vergessen. Seine Kollegin, die sich fest an ihre Riten klammert, sich dabei ausbremst aber sich immer hinter dem Schutzmantel ihrer Einfachheit versteckt um nicht so zu (Ende zu) enden, wie viele ihrer Kollegen. Und eine Gestalt, fern von jeglicher Realität, die sich am Schmerz anderer ergötzt um so zum eigenen Martyrium zu gelangen. Friede zu finden in einer kalten, ausweglosen und lichtleeren Erinnerung. Und alles vernetzt sich in den nasskalten, nach Pisse stinkenden Höhlen der Teufelslöcher. In etwa so würde ich den Kriminalroman Teufelsloch beschreiben. Denn genau das ist es was am Ende stehen bleibt, nicht der lapidare Klappentext, der sich maximal nach einem schnöden Sonntag Abend Fernsehkrimi anhört. Denn der Roman von Heiden kann weitaus mehr. Der Roman geht in die Tiefe wo keine Kamera hinkommt, wo keine knappen Worte einen Ausdruck finden. Er fordert, er hilft, er verwirrt, er hinterfragt und vor allem mach er Angst. Heidens Schreibstil (der sich bisher nur am Debüt beschreiben lässt) spielt bei diesen Gedankengängen eine große Rolle. Nicht zu sehr in holen Beschreibungen verlierend aber auch nicht illustrierend oder verschwommen beschreibt er die finsteren Tage um die Verbrechen. Während sich die Stimmung in der Stadt nicht zu ändern scheint wird das Buch von Kapitel zu Kapitel, von Tag zu Tag immer dichter. Zieht an, lässt wieder los und spuckt einem mitten ins Gesicht. Der wechselnde Erzähler, mal scheinen es die Figuren zu sein, mal scheint es Heiden selbst, aber hier und da bin ich es auch, ist nicht nur der Träger der Geschichte, sondern Unterstützer und Assistent des Lesers. Er gibt Informationen bevor sie in der Geschichte bekannt werden, um nicht von den wichtigen Dingen abzulenken, quasi den Leser nicht künstlich und angestrengt lange auf der Wartebank sitzen zu lassen. Die Erzählerfigur ist eine Gedankenstütze, immer perspektivisch zum Geschehen und zur aktuell zentralen Figur. Schon fast schizophren fühlt es sich an, wenn labile Personen ihre Gedanken nicht mehr unter Kontrolle haben. So wird ein wunderbares Stimmungsbild erschaffen. Obwohl ich als Leser, die wichtigen Infos die Linda und Henry im Laufe der Geschichte sammeln, oft schon vorher weiß, bzw. die Zusammenhänge bereits längst zusammenstricken konnte, kann ich die Aufregung und die Stimmung ihrer Arbeit förmlich spüren. Trotz meines Wissen kann ich die Unwissenheit und Überraschung der ermittelnden Kommissare nachfühlen. Kompromissloses absortieren von Hauptfiguren, macht die Geschichte zu einer tickenden Zeitbombe. Das zeichnet einen ganz besonderen Rhythmus ab, welcher direkt auf dem augenscheinlichen musikalischen Background des Romans beruht. Dieser Rhythmus funktioniert dabei nicht durch die Kapitel, diese sehe ich allemal als Lesehilfe bzw. als Perspektivgeber. Der Rhythmus funktioniert viel mehr über die Gedankengänge, über die Wege die gegangen, gefahren, gewandert und geträumt werden. Über die Dialoge, über die kurvige Spannung, aber vor allem auch durch die Komposition malerischer Bilder um die es geht und um die, die Heiden mit seinen Worten zu zeichnen weiß... meistens zumindest. Diese gefundenen Bilder, immer treffend immer beeindruckend, stehen doch nicht sehr selten dem oben genannten Rhythmus im Weg und tragen einen leider, durch die enorm epische Zeichnung aus dem Lauf der Geschichte. Die hierfür gefundene Sprache ist sehr stimmig und abhängig von der jeweiligen Situation. Mal wirkt sie trist und gelangweilt, dann wieder ruppig und schnell springt sie von poetisch zu ultravulgär. Doch, so gegenteilig das auch klingen mag, sie funktioniert und lässt den Leser in der Stimmung, die Heidens gewählte Sprache ausdrücken soll. Doch natürlich, gibt es gerade für das Vulgäre noch Verdichtungsbedarf. Manchmal ist sie gekonnt in Szene gesetzt und spielt mit den verschiedenen gedanklichen Erzählperspektiven und dann wiederum, wirkt sie sehr erzwungen und willkürlich gestreut. Als habe Heiden vergessen sie zu setzen und holt die versäumten Seiten binnen weniger Sätze wieder nach. Als permanent auftauchende Perspektive wird der Leser stets mit kursiven Passagen konfrontiert, die es als Puzzleteile in die Handlung einzubetten gilt. Das kursiv gedruckte bräuchte gar keine Verdeutlichen, da sich irgendwann alles trifft und Heidens unterschiedliche Sprache Stilabhebung genug ist! Dies würde meiner Meinung nach die schwierigen und fordernd verschachtelten Passagen, mit der leichten Kost enger in Kontakt bringen, die Zeit die im Roman vergeht soll auch für den Leser greifbar sein und nicht abgehackt wie die Kapitel. Überhaupt spielt Zeit eine große Rolle. Alles fühlt sich an wie Monate dabei geht es um Tage und Stunden, wichtige Stunden für den Einblick in eine solche intensive Arbeit bei der es eben auf Sekunden ankommt die fortwährend verrinnen. Die Figuren im Roman wirken alle sehr echt und greifbar. Schnell hat man Bilder von dem inneren Auge, die allerdings keineswegs von Heiden vorgesetzt werden. Er arbeitet sich mit wenigen Details an die Personen ran und der Leser ist in der Lage sie zu verstehen und damit zu lesen. Trotzdem scheint Heiden größeres Gespür für die männlichen Protagonisten zu haben, diese wirken sehr klar während die weiblichen Titelfiguren doch in ihrer Blässe irgendwann verschwinden. Immerhin Linda ist sehr greifbar, was wohl an ihren androgynen Zügen liegen wird. Was leider sehr schade ist, während die Figuren die etwas zu sagen haben, bis ins Detail gezeichnet sind, bleiben Menschen die nicht zur Handlung Beiträgen nur Gaffer und Touristen. Diese Oberflächlichkeit hemmt Heidens malerische Sprache. Die Stadt wirkt dadurch sehr maskiert und verschwommen. Das nagt gerade beim pulsierenden Finale ein wenig an der Spannung. Teufelsloch bleibt aber trotz der überschaubaren Kritik ein absolut empfehlenswerter Roman. Kein aufgesetzter whodunit Tatort, sondern eine Krimigeschichte mit unaufgeregter Täterrateeinheit, die der Story aber nicht im Weg steht, sondern diese spannend untermalt. Die explosive Portion an Thrill und Suspense lassen einen Heidens Debüt so schnell nicht aus der Hand legen und vor allem seine Bilder nicht so schnell vergessen. 4 Sterne gibt es von mir, da ich sehr unbelesen bin und trotz der Tatsache, dass mich Teufelsloch total umgehauen hat, ich sehr davon überzeugt bin, dass es sicher bessere geben wird. Und eins hoffe ich für Heiden sehr, dass das Sequel eins dieser sein wird, die besser sind. Einfacher als Sterne zu vergeben ist es, eine einwandfreie Kaufempfehlung auszusprechen! Meine Lieblingskapitel: "2. Montag, 2" & "2. Dienstag, 23

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  • Guter Kriminalroman

    Teufelsloch

    bookaholic_

    08. January 2016 um 21:09

    Mit "Teufelsloch" hat Christoph Heiden seinen ersten Kriminalroman veröffentlicht, der für jeden Krimi-Fan ein tolle Neuentdeckung sein dürfte. Mit spannender Erzählweise können wir Henry Kilmers ersten Fall mitverfolgen, der den Leser durch einen ausgeklügelten Mordfall sehr neugierig verfolgen lässt. Ich selbst lese nur ganz selten Krimis, da ich (Psycho-)Thriller um einiges spannender finde. Hierbei habe ich jedoch einen guten Krimi lesen dürfen, der gar nicht so "sanft" daher kommt. Denn der Autor besticht durch einen sehr präzisen Schreibstil, der ohne viele Schnörkel auskommt. Die zum Teil derbere Wortwahl in den Dialogen oder im allgemeinen Verlauf, empfand ich als passend. Der Geschichte hat es die nötige Authentizität gegeben.  Des Weiteren gefiel mir die gewählte Ortschaft ganz besonders. Ich bin sehr vernarrt in das Bundesland Thüringen, dass zu meinen absoluten Lieblingsgegenden in Deutschland zählt. Leider bin ich bisher noch nicht in Jena gewesen, aber nach dieser Geschichte möchte ich auch unbedingt diese Stadt besuchen. Einen weiteren Pluspunkt erhält die bildliche Sprache. Der Autor setzt in seiner Erzählweise als stilistisches Mittel häufiger Metaphern ein, welche in einer Spannungslektüre eher selten anzutreffen sind. Jedenfalls so, wie es Christoph Heiden einzubringen wusste. Ich fand es außerdem gut, dass viele Perspektiven beleuchtet wurden, sodass man sich in mehrere Charaktere hineinversetzen konnte. Nach dem Lob kommen nun auch ein paar Kritikpunkte, die mein Lesevergnügen getrübt haben. Mir waren die Perspektivwechsel leider des öfteren zu abrupt und an den falschen Stellen. Da die Kapitel zudem auch nicht so lang waren, wurde ich zu schnell aus der aktuellen Handlung raus gerissen, sodass ich mich für 1-2 Seiten wieder neu orientieren musste, um kurz darauf wieder in eine andere oder zur vorherigen Perspektive zu springen. Manchen mag das gefallen, ich hatte damit keine richtige Freude. Weiterhin war es für mich leider auch nur mäßig spannend. Ich wollte schon immerzu wissen, wie es weitergeht und wie das ganze aufgelöst wird, aber so richtig mitreißen konnte es mich nicht. Irgendwie befürchtete ich das, da ich, wie schon erwähnt, eher das Genre "Thriller" bevorzuge. Fazit Ein Krimi, der insbesondere durch den besonderen Schreibstil hervor sticht. Rasant erzählt, mit bildlicher Sprache, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Der Kriminalfall ist interessant zu verfolgen, aber weitestgehend seicht mit nur wenigen Momenten, die große Spannung erzeugen. Dennoch kein Buch für sanfte Gemüter, denn es gibt einige dunkle Einblicke, welche nicht nur reine Ermittlungsarbeit beschreiben. Für die hartgesotteten Krimileser in jedem Falle einen Blick wert!

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  • Samurai Henry

    Teufelsloch

    fredhel

    13. May 2015 um 19:15

    "Teufelsloch" ist das beeindruckende und absolut empfehlenswerte Krimidebüt des Autors Christoph Heiden.  Für mich war es der erste Regionalkrimi, der in Jena spielt. Insofern war es interessant die örtlichen Gegebenheiten literarisch kennenzulernen und auch direkt einmal zu googeln. Hauptkommissar Henry Kilmer und seine Vorgesetzte Linda Liedke suchen einen brutalen Schläger. Was zuerst nach einer einfachen Ermittlung aussieht, zieht immer weitere Kreise als eine Leiche auftaucht, dann eine Frau spurlos verschwindet. Die Stärke dieses Krimis liegt in den psychologischen Profilen der Hauptpersonen, aber auch die ein oder andere Randfigur wird erbarmungslos ausgeleuchtet. Im Focus steht allerdings Henry Kilmer, dessen ungeliebter Spitzname Samurai alles andere als aufgesetzt wirkt. Er wird von dunklen Erinnerungen getrieben, findet kaum Schlaf, fordert seinem Körper Höchstleistungen ab und widmet sich rund um die Uhr seinem Beruf. Ein Fanatiker, der nicht abschalten kann. Einer, der um Aufmerksamkeit kämpfen muss, wenn er sie einmal haben möchte, denn normalerweise agiert er lieber unauffällig im Hintergrund. Und im grossen Finale wächst er über sich hinaus.... Dieser Krimi ist von der ersten bis zu letzten Seite wegen des ungewöhnlichen Tatmotivs durchgehend spannend und actionreich, auch wenn der Schwerpunkt im Bereich der Psyche liegt. Was mir fehlt, sind mehr Informationen über Henrys Vergangenheit. Immer wieder wird darauf angespielt, aber der Leser kriegt nur kleine Häppchen serviert und muss sich das meiste zusammenreimen. Ich glaube, hier wäre noch Stoff für ein ganzes Buch. Lieber Christoph Heiden, wie wär's?

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  • Buchverlosung zu "Teufelsloch" von Christoph Heiden

    Teufelsloch

    ChristophHeiden

    Liebe Krimifreunde,  Ostern naht und nicht jeder gibt sich mit babylonischem Süßkram zufrieden. Wer Freude daran hat, während der Feiertage nach bitteren Erkenntnissen zu stöbern, kann hier den richtigen Krimi gewinnen. Ich verlose drei signierte Exemplare des Krimis "Teufelsloch". Ihr müsst nur eine Frage beantworten, und schon geht es in den Lostopf.  "Wie heißt das Opfer der Prügelattacke im ersten Abschnitt?" (Bitte blendet eure Antworten/ Beiträge aus oder antwortet per Mail. Der Rest ist Vertrauen.) Die Verlosung endet am Sonntagabend. Die Gewinner bekommen dann ihre Exemplare am Anfang nächster Woche zugesandt. Ich wünsche allen viel Glück! Christoph Heiden

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  • Leserunde zu "Teufelsloch" von Christoph Heiden

    Teufelsloch

    ChristophHeiden

    Liebe Krimileser,  anlässlich meines Romans "Teufelsloch" möchte ich Euch zu einer Leserunde einladen. Wenn Ihr Lust auf mysteriöse Charaktere und dunkle Gefilde habt, dann seid Ihr bei diesem Erstlingswerk an der richtigen Adresse.  Zum Inhalt ist auf den einschlägigen Seiten schon genug gesagt worden. Ihr werdet auf der Verlagsseite von Emons oder direkt auf Amazon eine entsprechende Leseprobe finden.  Der Emons-Verlag stellt 10 Exemplare zur Verfügung, und Ihr könnt Euch bis zum 21. 11. bewerben. Dann werden am Wochenende die Gewinner ermittelt und benachrichtigt, so dass wir in der darauffolgenden Woche die Leserunde starten können. Ich kann Euch leider nicht versprechen, mich überall und zu jedem Thema einzubringen. Bekanntlich lässt sich die Größe eines Waldes nur schwer von seinem Innern aus ermessen. Darüber hinaus finde ich es viel spannender, wenn die Leser selbst in regem Austausch miteinander stehen. Und vielleicht auch miteinander diskutieren.  Ich freue mich ungemein auf Eure Bewerbungen. Christoph Heiden

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  • Einfach genial

    Teufelsloch

    Sabrinaslesetraeume

    13. January 2015 um 23:29

    Jena.  Eigentlich sollte der Fall von Körperverletzung für Henry und Linda eher ein Standardfall werden, welcher sie vor keine großen Herausforderungen stellt. Der Täter ist schnell ermittelt, nur das Finden ist noch so eine Sache. Zunächst denken die Beiden noch, dass er getürmt sei, doch als Tage später seine Leiche ziemlich übel zugerichtet gefunden wird, nimmt der Fall auf einmal Konturen an, die sie weder verstehen noch erahnen können. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Covergestaltung finde ich etwas nichtssagend, denn dieses Backsteingemäuer hat für mich nicht so wirklich eine relevante Bedeutung und ich konnte es erst nach einigem Grübeln einem Nebenschauplatz zuordnen.Der Titel klingt auf den ersten Blick geheimnisvoll und auf den zweiten Blick ordnet er alles dem wichtigsten Schauplatz zu. Also perfelt. Die Protagonisten waren leider nicht so ganz mein Fall. Irgendwie hat mich weder Henrys noch Lindas Art wirklich umgehauen. Was er zu fixiert und unorthodox in seinen Methoden war, war sie mir zu langweilig und distanziert. Allerdings hat mich das Ganze dennoch überhaupt nicht gestört, denn der Autor hat so eine tolle Art zu schreiben, dass es einfach total egal ist, ob man die Protagonisten leiden kann oder nicht. Man muss einfach weiterlesen. Ja, man muss wirklich. Ich wollte eigentlich vorm zu Bett gehen nur ein paar Seiten lesen... da war ich so auf Seite 130. Naja irgendwann war die Nacht fast rum und das Buch zu Ende... das ist mir auch schon lange nicht mehr passiert. Daraus lässt sich wohl unschwer schließen, dass die Geschichte super spannend und fesselnd geschrieben war. Außerdem war sie sehr dicht und es wurde dafür gesorgt, dass nie Langeweile aufkam. Die eigentlich Tragödien lagen in den Nebenrollen und gaben diesen Charaktern teils mehr Tiefe als den Protagonisten. Was mich sehr freut ist, dass der Autor weitere Fälle angekündigt hat und ich freue mich jetzt schon sehr darauf mehr von ihm zu lesen, denn sein Stil hat es mir sehr angetan, auch wenn ich das Genre eher in die Richtung Psychothriller ordnen würde als Krimi, denn das geht schon wirklich unter die Haut. Von mir gibts auf jeden Fall eine Leseempfehlung und natürlich auch 5 von 5 Punkten.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148

    kubine

    09. January 2015 um 21:13
  • Gut gelungener Erstling!

    Teufelsloch

    LiberteToujours

    05. January 2015 um 15:34

    Henry Kilmer kommt sowieso nur schwer von seiner Arbeit los - doch bei diesem Fall ist es noch schlimmer als sonst. Ein ehemaliger Schläger wurde tot, mit einem seltsamen Zeichen in seine Haut geritzt aufgefunden. Kilmer kommt nicht mehr zur Ruhe, er droht sich in diesem Fall selbst zu verlieren. Viel zu oft stehlen sich Täter und Opfer in seine Träume.. Uns begegnet hier ein klassisches Ermittlerduo, so wie man es kennt. Beide völlig unterschiedlich, ein etwas bissiger Umgangston, aber letztendlich springen sie immer wieder füreinander in die Bresche. Nichts neues, aber immer wieder gut! Beide sind Heiden enorm gut gelungen. Kilmer wirkt gebrochen, wirr, so, wie immer am Rande eines Abgrunds und lässt den Leser mehr als einmal daran zweifeln, dass er seinen Job wirklich noch ausführen kann. Linda dagegen ist das komplette Gegenteil, ein bisschen die klassische Mama, die ihre Schäfchen fest im Griff hat. Auch den deutlich jüngeren Kollegen Kilmer. Ich war mir bereits nach dem ersten Dritten relativ sicher den Täter zu kennen, aber da habe ich Christoph Heiden klar unterschätzt. Die Überraschung am Ende war groß, dieser Krimi ist bis ins letzte Detail perfekt konstruiert. Man fühlt sich auf seiner scheinbar richtigen Fährte bis zum Ende sehr sicher.. Das Einzige was mich ein wenig gestört hat war, dass das Rätsel um Henrys Vergangenheit nicht wirklich gelöst wurde. Ja, an dieser Stelle kann man anmerken, dass so der Raum für weitere Teile geschaffen wird, aber da das für mich eine der interessantesten Fragen beim Lesen war, war ich doch ein wenig enttäuscht, als ich am Ende ohne Antwort da stand. Dennoch ein absolut gelungener Erstling!

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  • Teufelsloch

    Teufelsloch

    Pixibuch

    26. December 2014 um 09:46

    Ein Krimi, der wirklich hält, was er verspricht. Ein breits vorbestrafter Schläger schlägt einen Studenten derart zusammen, dass er ins Krankenhaus muß, weil dieser angeblich seine Freundin angebaggert haben soll. Man kommt ihm schnell auf die Spur, aber er ist untergetaucht.Später findet man seine Leiche mit aufgeschlitzter Kehle. Der nächste Tote ist ein alter Mann, der eventuell als Zeuge in Frage gekommen wäre. Die beiden Kriminaler Kilmer und Liedke bearbeiten diese Fälle und finden zuerst keine Spur. Der Beamte Kilmer ist ein Sonderling, macht Alleingänge auf eigene Faust. Er hat immer wieder gegen ein Kindheitstrauma zu kämpfen, das ihn bis heute nicsht losläßt. Dann verschwindet noch eine untreue Ehefrau. Man hat zuerst den Ehemann in Verdacht, dann auch noch den Geliebten. Dann gibt es noch den Bibleothekar, der ganz in seiner Arbeit aufgeht. Als Leser verdächtigt man erst den einen, dann den anderen. Dann aber am Schluß kommt die Aufklärung wie ein Bumberang zurück. Wirklich ein Buch mit sehr hohem Spannungspotenzial. Christoph Heiden hat hier mit seinem Debütroman sehr große Begabung gezeigt. Er wird es bestimmt schwer haben, diesen wunderbaren Krimi zu übertrumpfen. Wer Spannung liebt, für denist dieses Buch erste Klasse.

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  • Spannender Krimi mit einem interessanten Ermittler(duo)

    Teufelsloch

    cyrana

    22. December 2014 um 13:59

    Ein junger Mann wird krankenhausreif geschlagen, weil er einer Frau schöne Augen gemacht hat. Der Name des Täters ist recht schnell gefunden, aber der Mann selber bleibt verschwunden bis er Tage später wieder auftaucht – allerdings als Leiche. Christoph Heiden gelingt es in diesem vielschichtigen Krimi sehr gut, die Spannung aufrecht zu erhalten und den Leser immer wieder auf falsche Fährten zu locken und neue Fragen zu eröffnen. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, ich bin sofort eingetaucht in die Geschichte. Man sollte jedoch aufmerksam lesen, um keine Kleinigkeit zu übersehen, die dann doch mehr Gewicht erhält als ursprünglich gedacht. Den einzelnen Teilen vorweg geschaltet sind kursiv gedruckte Abschnitte, deren Zusammenhang mit der Geschichte erst später klar wird. Jeder der 5 Teile beginnt mit einem Zitat aus der Bibel und einem Weiteren aus Songs von Chris Rea, dessen Songs die Kommissarin Linda immer wieder hört. Der religiöse Bezug ergibt sich erst recht spät, ist dann aber rückblickend sehr gut nachvollziehbar. Henry Kilmer, der ermittelnde Kommissar, ist ein Mann mit vielen Geheimnissen und einer Vergangenheit, die Fragen aufwirft. Frühmorgens absolviert er ein einstündiges Lauftraining mit anschließendem work-out, damit er seiner Vergangenheit gedanklich entkommt. Von seinen Kollegen wird er Samurai genannt. Seine Kollegin Linda ist älter als Henry, verheiratet, burschikos und passt auf ihren jüngeren Kollegen auf, der sich nicht immer an die Vorschriften hält. Neben der spannenden Geschichte mit vielen interessanten Persönlichkeiten sind mir besonders die diversen Passagen zu den Lesegewohnheiten von Henry oder auch der Bibliothekarin in Erinnerung geblieben. Verweise auf Poe riefen in mir Erinnerungen an die Geschichten dieses Meisters wach. Das Thema des Lesens in einem Kriminalroman ist mir so noch nicht untergekommen und ich habe an vielen Stellen des Buches vor mich hingelächelt und fühlte mich in meiner Lesesucht verstanden. Ich hoffe, dass der nächste Band recht bald erscheinen wird, denn ich bin gespannt, wie es mit Henry und Linda weitergehen. Außerdem gibt es – ohne zu spoilern – noch einige Aspekte aus der Vergangenheit von Henry, die aufgearbeitet und für den Leser aufgedeckt werden müssen. Ich erwarte das nächste Buch auf jeden Fall bereits jetzt ungeduldig.

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  • Teufelsloch

    Teufelsloch

    Simi159

    21. December 2014 um 22:14

    Zwei Männer prügeln sich, der eine schlägt den anderen halb tot, weil er seine Freundin anbaggert haben soll. Die Ermittler Henry Kilmer und Linda Liedke finden schnell den Namen des Schlägers heraus, doch von ihm fehlt jede Spur. Wenige Tage später wird er mit aufgeschlitzter Kehle als Wasserleiche geborgen. Warum musste er sterben? Und wo war er in der vergangenen Tagen bevor er gefunden wurde? Henry und Linda ermitteln, sind aber fast ratlos, bis ein zweiter Toter gefunden wird…. Fazit: Wow, das ist mal ein etwas anderer Krimi…und ein tolles Debüt von Christoph Heiden. Denn zum einen taucht man als Leserin eine beklemmende und düstere Welt ein, die des Täters, die der Opfer und auch die eines Kommissars. Diese Seelenwelten sind sehr beklemmend und machen dieses Buch so toll. Die Beschreibung der Orte, Begegnungen und auch der Charaktere ist teilweise so skurril, dass es schon wieder ganz normal ist, ohne ausgedacht zu wirken. Die Charaktere sind lebensnah, psychologisch stimmig und damit sehr authentisch. Als Leser ist man sehr lange Zeit so Plan- und Ratlos wie die Beiden Kommissare, die sehr real ermitteln und sich das Ergebnis = Mörder durch Fleiß und Hartnäckigkeit erarbeiten. Der Plot ist Klasse, wird durch ein paar falsche Fährten ergänzt und mit einem überraschenden Ende gekrönt. Für das Alles gebe ich 5 STERNE.

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  • Der Teufel steckt im Detail

    Teufelsloch

    Marisa

    18. December 2014 um 19:13

    Inhalt: Ein Mann schlägt einen anderen halb tot und verschwindet - alle glauben an eine Flucht. Wenig später muss die Kriminalinspektion Jena feststellen, dass der Täter selbst zum Opfer wurde: Man findet ihn mit durchgeschnittener Kehle und einem in die Haut geritzten Zeichen. Henry Kilmer, Kommissar der KPI Jena, droht sich in dem Fall zu verlieren. Zu oft stehlen sich Opfer und Täter in seine Träume. Zu sehr bedrängen ihn die Geister seiner eigenen Vergangenheit ... Eigene Meinung: Der Schreibstil ist gut und flüssig. Teilweise nimmt er geradezu poetische Formen an und überzeugt mit einer starken Wortgewandheit. Die inezelnen Personen sind aufwendig ausgearbeitet, ohne dabei zu viel Zeit zu verlieren und den Leser zu langweilen. Selbst nach dem Ende, haben wurden nicht alle Facetten erforscht und man giert nach mehr. Die Erzählstruktur ist spannend aufgebaut. Man erfährt immer wieder durch kleinere „Zwischenprologe“ etwas Neues, ohne diese direkt zuordnen zu können. Auch die „normale“ Geschichte ist voller Spannung. Wir begleiten Henry bei seinen Ermittlungen und tauchen in seine Gedankenwelt ein. Ab und zu bekommen wir zur Auflockerung die Gedanken anderer Charaktere zu sehen, wodurch unser Wissenstand enorm erweitert, die Intensität jedoch nicht abgebaut wird. Es kommt immer wieder zu überraschenden Wendungen, neuen Verknüpfungen und ungeahnten Zusammenhängen, bis das unvorhersehbare Ende dann schließlich alles toppt. Fazit: Ich möchte nicht zu viel verraten, da ich jeden der das liest dazu anhalten möchte sich das Buch zu besorgen. Wirklich! Es lohnt sich! Dies ist ein vielversprechender deutscher Autor, der meiner Meinung nach mit seinem Roman auch gut international mitmischen könnte. Ein tolles Buch über Sünde und auch das Zweifeln der Menschen.

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  • Spannender Erstlingsroman

    Teufelsloch

    Bella5

    18. December 2014 um 12:18

    Über den Autor: ...Christoph Heiden ist in Berlin geboren. Derzeit wohnt er in Berlin-Lichtenberg. Wenn er nicht am Schreibtisch in die Tasten hämmert, versteckt er sich im Holzland. »Teufelsloch« ist sein Debüt.... Zum Inhalt: 'Ein Mann schlägt einen anderen halb tot und verschwindet - alle glauben an eine Flucht. Wenig später muss die Kriminalinspektion Jena feststellen, dass der Täter selbst zum Opfer wurde: Man findet ihn mit durchgeschnittener Kehle und einem in die Haut geritzten Zeichen. Henry Kilmer, Kommissar der KPI Jena, droht sich in dem Fall zu verlieren. Zu oft stehlen sich Opfer und Täter in seine Träume. Zu sehr bedrängen ihn die Geister seiner eigenen Vergangenheit ...' Meine Meinung: Teufelsloch ist ein spannender Krimi. Es gibt ein paar bekannte "Zutaten", die sich im Regionalkrimigenre bereits bewährt haben - eine Ermittlerin und einen Ermittler etwa, die charakterlich recht unterschiedlich sind und sich auch in ihrem Arbeitssil unterscheiden. Heiden folgt jedoch nicht ausgetretenen Pfaden, sondern überrascht mit Spannung und unvorhergesehenen Wendungen. Darüber hinaus muss der Leser auch eine gewisse Lesearbeit leisten, denn am Ende bleibt die eine oder andere Frage offen ... Sprachlich und stilistisch hat mir das Buch gut gefallen, und auch die Liedzeilen von Chris Rea ( "Auberge" et al.) mochte ich. Während der Lektüre habe ich richtig mitgefiebert und wurde zudem bestens unterhalten - was will man als Leser mehr ?

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