Christoph Heiden Tod in Jena

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Inhaltsangabe zu „Tod in Jena“ von Christoph Heiden

Die Tochter des Jenaer Bürgermeisters wird das Opfer von K.o.-Tropfen. Ein dummer Zufall oder das Kalkül eines skrupellosen Verbrechers? Die Kommissare Henry Kilmer und Linda Liedke ermitteln im Theatermilieu, doch die Welt des Spiels und der Masken will ihre Geheimnisse nicht offenbaren. Was soll der Vorhang verhüllen: die Obsessionen eines Regisseurs? Eine perfide Intrige? Oder doch etwas ganz anderes?

Mord, Eifersucht und finstere Gestalten auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Großartig !

— FAMI_Anke
FAMI_Anke

Henry Kilmer ermittelt im Theatermilieu. Dabei schleppt er ein dunkles Geheimnis aus Kindertagen mit sich.

— Matzbach
Matzbach

In Jena geben sich Albträume die Hand. Linda Liedke und Henry Kilmer ermitteln wieder ...

— mondsichel
mondsichel

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  • Folter, Albträume und ein altes Theater

    Tod in Jena
    mondsichel

    mondsichel

    19. October 2016 um 18:26

    Der Krimi „Tod in Jena“ spielt zwar in der Gegenwart, trotzdem hatte ich oft das Gefühl, von einer anderen Epoche zu lesen. Vielleicht lag das am mystischen Handlungsort oder an den vielen Anspielungen auf Edgar Allan Poe. Mir hat das gefallen, denn so liest man einen modernen Krimi, in dem immer ein Hauch Historie mitschwingt. Kommissar Henry Kilmer und seine Partnerin Linda Liedke ermitteln in Jena. Es ist ihr zweiter gemeinsamer Fall überhaupt, denn Henry kommt ursprünglich aus Berlin, was in dem Buch näher beleuchtet wird und für einige gruslige Rückblicke und Träume sorgt. Zum Ensemble gehören noch ein Regisseur, eine Intendantin, eine seltsame Familie, die Tochter des Bürgermeisters und ein schrulliger Hausmeister. Über ein kleines Theater, nämlich das Schloss Thalstein, sind sie alle auf eine tragische Art und Weise verbunden. Ich wusste manchmal nicht, wer mir mehr Leid tun sollte. Doch zur Freude für den Leser ist das alles mit großer Spannung verschnürt worden. Dazu bekommt man auch ein paar „kranke“ Einblicke in die Gedankenwelt des Täters, der natürlich bis zum Showdown unbekannt bleibt. Ich vergeben fünf Sterne, weil ich Krimis mag, worin Träume eine wichtige Rolle spielen.

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  • Unkonventionell, anders, empfehlenswert

    Tod in Jena
    Sabrinaslesetraeume

    Sabrinaslesetraeume

    11. September 2016 um 02:57

    Die Tochter des Jenaer Bürgermeisters wird von einem Auto angefahren und fällt ins Koma. Die Untersuchungen ergeben, dass sie zum Zeitpunkt des Unfalls unter dem Einfluß von K.O.-Tropfen stand. Die Ermittlungen für Henry Killmer und seine Kollegen ans örtliche Theater. Schon bald offenbaren stoßen sie auf wesentlich größere Abgründe und finden sich auf einmal in einem brisanten Fall wieder, der viel mehr von ihnen abverlangt, als nur die täglichen Routinen. Nachdem ich Christoph Heidens Erstling »Teufelsloch« letztes Jahr geliebt habe, hatte ich schon im Vorfeld große Erwartungen an das Buch. Hier erfahrt ihr, ob diese auch erfüllt worden sind. Das Cover ist nicht sonderlich aufregend und auf den ersten Blick sagt es nicht sehr viel aus. Der obere Teil zeigt wohl ein schwarz-weiß Bild von einem Teil Jenas und der Pfeil unten steht vermutlich symbolisch für die vielen Entscheidungen zwischen gut und böse, die in diesem Buch getroffen werden müssen. Auf den ersten Blick sicherlich kein Cover, das man unbedingt aus dem Regal in der Buchhandlung zieht, aber insgesamt für dieses Buch passend und rund. Neben den ermittelnden Beamten Linda Liedke und Henry Killmer, fand sich auch die 14-jährige Alina Wagner in einer Hauptrolle wieder. Während die Polizisten auf die meiste Zeit eher blass blieben, war Alina eine Figur, welche nachvollziehbar und detailreich dargestellt wurde. Dennoch ist dieses Buch keines bei dem man die Geschichte aus der Sicht einer Figur miterleben und fühlen kann, sondern man bleibt ein außenstehender Betrachter, der sich mal in einem, mal in einem anderen Handlungsstrang wiederfindet. Heiden zeigt uns die Geschichte nicht nur durch die Augen der Protagonisten, sondern lässt auch einige andere Figuren zu Wort kommen. So gibt es insgesamt um die zehn Perspektiven, welche teils klar erkennbaren Figuren zugeordnet waren, aber auch teils aus mysteriösen Sichtweisen von Tätern oder Opfern geschrieben waren, welche eine zusätzliche Spannung aufgebaut haben. Wer allerdings nichts mit vielen Perspektivwechseln anfangen kann, sollte von diesem Buch die Finger lassen. Mir persönlich hat das gut gefallen, denn es hat für Vielschichtigkeit und Tiefe gesorgt, die sonst verloren ginge. Durch die vielen Perspektivwechsel haben auch die Nebenfiguren deutlich an Charakter gewonnen und man hat seine Lieblinge fernab der Protagonisten finden können. Mein persönlicher Held des Buches – wenn gleich ein tragischer – war die »fette Mietzekatze«. Wer das allerdings ist, müsst ihr selbst rauskriegen. Der Schreibstil des Autors ist sehr eigen. Man kann ihn flüssig lesen und die Spannung wird bis zum Schluss sehr hoch gehalten, allerdings sind so manche Metaphern und Beschreibungen nichts für schwache Nerven oder Leute mit zu bildhafter Fantasie, da sie einen gewissen »Ekelfaktor« haben. Der Qualität der Geschichte tut das jedoch keinen Abbruch, im Gegenteil es ist erfrischend unkonventionell und anders. Dass der Autor selbst auch viel mit dem Theater zu tun hat, wird schnell klar, denn hier spürt man das Herzblut und die Leidenschaft dafür in jeder Beschreibung. Diese Leidenschaft überträgt er auch auf den restlichen Text, der auch vor Tabuthemen keinen Halt macht. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass meine Erwartungen an den Krimi vom Autor nahezu komplett erfüllt wurden, lediglich die Polizeibeamten hätte ich mir etwas nahbarer ausgearbeitet gewünscht. Dennoch kann ich das Buch jedem empfehlen, der gerne auch mal unkonventionellere Krimis liest und auch vor Tabuthemen nicht die Augen verschließt. Der Fairness halber möchte ich aber dazusagen, dass ich nicht verstehe, warum auf die Bücher immer »Kriminalroman« gedruckt wird, da sie viel näher am Thriller liegen als am Krimi. Von mir gibt es verdiente 4 von 5 Punkten.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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  • Mord und Intrige im Theatermilieu

    Tod in Jena
    Matzbach

    Matzbach

    04. August 2016 um 15:42

    Bereits zum zweiten Mal ermittelt Henry "Samurai" Kilmer in Jena. Ausgangspunkt der Ermittlungen ist ein Verkehrsunfall. Das Opfer, eine angefahrene Fahrradfahrerin, hatte allerdings K.O.-Tropfen im Blut, so dass davon auszugehen ist, dass sie gar nicht mehr fahrtüchtig war. Verabreicht wurden ihr diese Tropfen bei einer Party eines Theaterensemble, für das sie tätig war. Da es sich bei ihr um die Tochter des Jenaer Bürgermeisters handelt, müssen die Ermittler um Henry unter Hochdruck arbeiten. Im Umfeld des Theaterensembles decken sie einige bittere Geschichten auf, bis es ihnen gelingt, die Ursachen des Verbrechens aufzuklären. Wie schon im ersten Roman zeigt Christoph Heiden eine bitterböse Welt, in der beinahe nichts in Ordnung ist. Dazu passt auch, dass Kilmer selbst ein dunkles Geheimnis aus seiner Kindheit mit sich herumschleppt, was ja bereits im ersten Teil der Reihe spürbar war. Diese Mal wird das Geheimnis ein wenig gelüftet, aber der Kommissar wird dadurch nicht unbedingt sympathischer. Sein fast obzessives Interesse für Massenmörder, sein Beziehungsunfähigkeit und sein Stürzen in die Arbeit ist vielleicht des Guten ein bisschen zuviel.

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