Christoph Hein In seiner frühen Kindheit ein Garten

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Inhaltsangabe zu „In seiner frühen Kindheit ein Garten“ von Christoph Hein

In seinem vieldiskutierten Roman erzählt Christoph Hein von einem Vater, dessen Kind die Familie verriet, um sich in den Dienst der RAF zu stellen. Und er erzählt von einem wichtigen, oft verdrängten Stück bundesdeutscher Geschichte. Als der bundesweit gesuchte Terrorist Oliver Zurek bei einem Schußwechsel mit Beamten des Grenzschutzes von einer Kugel tödlich verletzt wird, kommt es zu einem politischen Skandal. Denn die offiziellen Mitteilungen über

seinen Tod – es ist von Selbstmord die Rede – stimmen nicht mit den Zeugenaussagen überein. Olivers Vater, ein ehemaliger Gymnasialdirektor, mißtraut den Behörden und versucht, die Wahrheit über den Tod seines Sohnes zu erfahren.

Gute Charaktere, jedoch etwas langatmig...

— skyprincess

Als Schullektüre war es gar nicht mal so schlecht.

— elohweih

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  • Blick in die deutsche Vergangenheit

    In seiner frühen Kindheit ein Garten

    skyprincess

    30. November 2017 um 20:10

    Interessante Schullektüre über den Tod eines Sohnes und den verzweifelten Versuch der Eltern die Wahrheit heraus zu finden. Christoph Hein berichtet in seinem Roman "In seiner frühen Kindheit ein Garten" von 2005 über das Leben im geteilten Deutschland, im westlichen Teil, in der BRD.Nach dem Tod ihres Sohnes Oliver Zureck steht das Ehepaar Zureck unter Schock. Erst stirbt ihr Sohn, dann wird er dem Mord beschuldigt und als Terrorist bezichtigt. Und der Staat versucht seltsamerweise alles zu vertuschen, immer mehr Lügen verschleiern die Wahrheit. Gemeinsam versuchen die Zurecks etwas Licht ins Dunkle zu bringen.Der Stil des Autors ist sehr flüssig, der kurze und knappe Satzbau beschreibt die nötigen Details. Jedoch war mir dabei unklar, welches Kapitel in welcher Zeit spielt, weil es sogut wie nie erwähnt wurde. Die Thematik fand ich persönlich sehr interessant, jedoch hat der Autor sie meiner Ansicht nach nicht gut umgesetzt. Es fehlten einige genaue Schilderungen der Umgebung und Verhältnisse der damaligen Zeit. Ebenso konzentrierte sich die gesamte Handlung nur auf das Alltagsleben der Familie Zureck, was auf Dauer sehr anstrengend und langweilig wurde. Zudem hatte ich das Gefühl, dass dem Autor langsam die Ideen ausgegangen sind, man hat einfach nur noch auf die Auflösung gewartet, die unnötig hingezogen wurde.Jedoch muss ich anmerken, dass mir die Charaktere sehr gut gefallen haben. Da der Roman aus der Sicht von Herrn Zureck geschrieben war, konnte ich mich nur in ihn hineinversetzen. Die anderen Figuren wirkten da eher nebensächlich. Herr Zureck scheint eine sehr imposante Persöhnlichkeit zu sein und ich habe sehr seine Ruhe bewundert, welche er in undurchsichtigen Situationen und inneren Monologen gewahrt hatte. Zudem sein unvergleichliches Durchhaltevermögen und die Treue seiner Selbst.FAZIT: Ein guter Roman für Leute die sich gerne mit der frühsten Vergangenheit auseinandersetzen. Ich denke gesellschaftlich brisant, aber auf jeden Fall ausbaufähig.

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  • In seiner frühen Kindheit ein Garten

    In seiner frühen Kindheit ein Garten

    elohweih

    16. January 2017 um 18:29

    2005 erschien Christoph Heins Roman "In seiner frühen Kindheit ein Garten". Darin erzählt er aus Sicht der Eltern, wie sie den Tod ihres Sohnes und die darauffolgenden jahrelangen Ermittlungen und Prozesse erlebt und verarbeitet haben. Nach dem Lesen der ersten Kapitel überkam mich als Leser eine gewisse Erleichterung: der Schreibstil ist flüssig und verständlich und man bekommt schnell einen Überblick über das Geschehene. Oliver Zurek, Sohn des ehemaligen Schuldirektors Richard Zurek, politisiert sich nach einer fälschlichen Festnahme und schließt sich einer im Buch namenlosen Terrorgruppe an. Er verbringt mehrere Jahre ohne jeglichen Kontakt zu seiner Familie im Untergrund bis er und ein Polizist bei einem Schusswechsel ums Leben kommen. Die Umstände können nicht eindeutig geklärt werden, denn es gibt gegensätzliche Gutachten und sich widersprechende Zeugenaussagen. Nachdem all dies beschrieben wurde und dem Autor scheinbar der interessante Stoff ausging, verliert sich der Roman in der Schilderung des mehr oder weniger langweiligen Alltags des Ehepaars Zurek. Man liest jedoch weiter und kämpft sich durch die Abschnitte, in denen es um Kirchenversammlungen und eine ehemalige Affäre geht. in der Hoffnung, eine Antwort auf die Frage nach der Wahrheit zu bekommen, um am Ende enttäuscht zu werden und eben diese nicht zu erfahren. Im Nachhinein macht dies jedoch Sinn, wenn man feststellt, dass die gesamte Handlung auf einer wahren Begebenheit beruht, die denselben Ausgang hatte, wie der im Buch beschriebene Fall, auch wenn Hein schreibt, alle handelnden Personen frei erfunden zu haben. Obwohl man nach dem Lesen des Romans nicht allzu viel Euphorie empfindet, stellt man sich zumindest die Frage nach der Unabhängigkeit der Regierung und der Rechtsstaatlichkeit unserer Bundesrepublik - ein Zeichen dafür, dass der Roman trotzdem etwas in uns bewegt hat.

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  • Rezension zu "In seiner frühen Kindheit ein Garten" von Christoph Hein

    In seiner frühen Kindheit ein Garten

    maronkusakabe

    04. February 2012 um 23:07

    Das Buch verdeutlich für mich indirekt, dass man nicht alles, was in den Medien steht für Wahr halten sollten, viel eher sollten wir vieles in Frage stellen und für sich selbst eine eigene Wahrheit feststellen. Außerdem verdeutlicht das Buch, dass Außenstehende dazu neigen die Menschen sogleich abzuwerten, wenn sie aus der Reihe tanzen und wenn sie plötzlich feststellen, dass diese Personen einen Terroristen als Sohn aufweisen. Anstatt nicht zu vergessen, dass kein Elternteil sich wünschen würde einen Terroristen zu erziehen und zu haben. Somit kann ich das Buch so gut wie jedem empfehlen, da es sehr viele Bereiche behandelt, die heute von großer Bedeutung sind. Welche Rolle die Medien in unserer Gesellschaft spielen und wie der Staat agiert und ob dieser pflicht- und wahrheitsgemäß handelt. Würden wir das Buch im Deutschunttericht näher behandeln, würde es sicherlich mehr Sterne bekommen, da man sich intensiver mit dem Stoff ausseinandersetzt. Jedoch war das Buch eine Pflichtlektüre, die wir selbstständig lesen mussten, erhält das Buch die Sterne, die ich für angemessen halte.

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  • Rezension zu "In seiner frühen Kindheit ein Garten" von Christoph Hein

    In seiner frühen Kindheit ein Garten

    sky_and_sand

    03. February 2011 um 18:05

    Oliver Zurek, ein junger Terrorist wird bei einem Schusswechsel mit einem Grenzschutzbeamten tödlich verletzt. Der Staat versucht diesen Fall zu verschleiern. Olivers Vater will Gerechtigkeit für seinen Sohn. Ein Kampf gegen die eigenen Ideale. Christoph Hein schreibt in seinem Buch "In seiner frühen Kindheit ein Garten" über einen Vater, der Gerechtigkeit für seinen Sohn will. Mich hat dieses Buch leider ziemlich kalt gelesen. Man entwickelt keine Sympathie für die Familie und das Geschehene. Ich war froh als ich fertig war.

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  • Rezension zu "In seiner frühen Kindheit ein Garten" von Christoph Hein

    In seiner frühen Kindheit ein Garten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. April 2010 um 13:25

    Der Tod des gesuchten Terroristen Oliver Zurek während eines Schußwechsel mit der Polizei, Widersprüche zwischen Zeugenaussagen und den offiziellen Presseberichten, der Rücktritt des Innenministers und die Pensionierung des Generalstaatsanwalts - das Verfahren wird eingestellt. Der Vater des ums Leben gekommenen Terroristen, Richard Zurek, will nur eins: Gerechtigkeit. Für ihn hat sich der Staat gegen seinen Sohn verschworen, er sucht nach der Wahrheit über die Umstände des Todes und ist überzeugt, dass sein Sohn unschuldig ist. Fragen werden im Laufe der Handlung deutlich: Was hat sein Sohn dazu bewegt, sich von seiner Familie zu entfremden und in den Untergrund zu gehen? Hat die Erziehung durch die Eltern versagt? Welche Rolle spielt der Staat? Kann man der Justiz und der Exekutive noch Vertrauen schenken? Auf der Suche nach den Antworten und der Auseinandersetzung mit der Geschichte seines Sohnes erkennt Richard Zurek viel mehr, als man anfangs erwartet. Die Suche zieht eine Veränderung mit sich und regt ihn dazu an, seine Einstellungen, die ihm sonst so wichtig waren, zu überdenken. Es ist kein typischer Roman und vermutlich hätte ich dieses Buch auch in naher Zukunft nicht gelesen, wenn es nicht auf der Liste der Pflichtlektüren für mein bevorstehendes Deutschabitur stehen würde. Die Spannungskurve wird entweder nicht deutlich oder fehlt gänzlich, aber das ganze habe ich nicht als störend empfunden. Die Informationen, die geliefert wurden, waren ausreichend, um das Buch in kurzer Zeit durchzulesen. Das, was dahinter steckt - die Vorfälle um den RAF-Terroristen Wolfgang Grahms von Juni 1993 in Bad Kleinen - wird deutlich, aber nicht aus der Sicht eines typischen Romans, der genau diese Thematik hat, sondern aus der Sichtweise eines Angehörigen, der das Ganze hinterfragt, gleichzeitig aber auch von den eigenen Vorstellungen und Werten so sehr eingenommen ist, dass er manche Erklärungsversuche einfach abblockt und die Tatsache, das sein Sohn eine Gewalttat begangen haben soll und tot ist, nicht wahr haben will. Christoph Hein schafft mit "In seiner frühen Kindheit ein Garten" einen Roman, der jeden dazu anregt, sich mit den dort aufgeworfenen Fragen nochmal auseinanderzusetzen, obwohl jeder bereits im Vorraus eine Antwort für sich selbst gefunden hatte. Der Roman zeigt, wie schnell sich das Leben von heute auf morgen schlagartig ändern kann, vielleicht aber auch, dass wir als Bürger die staatliche Rolle oftmals einfach hinnehmen und aufgehört haben zu hinterfragen. Was nach der Lektüre bleibt ist ein weiterer Eindruck aus Zeiten der RAF und eine Auseinandersetzung mit den aufgeworfenen Fragen. Eine schnell zu lesende Lektüre, deren Themen danach noch verdaut werden müssen.

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  • Rezension zu "In seiner frühen Kindheit ein Garten" von Christoph Hein

    In seiner frühen Kindheit ein Garten

    Reamonn

    07. September 2008 um 16:29

    Großartiges Buch!!

    Sehr nah an den Ereignissen von 1993 in Bad Kleinen und auch danach.

    Das Buch animiert dazu, zu hinterfragen. Die Umstände des Todes von Wolfang Grams wurden schließlich nie wirklich aufgeklärt.

  • Rezension zu "In seiner frühen Kindheit ein Garten" von Christoph Hein

    In seiner frühen Kindheit ein Garten

    Schnitzelmann

    24. June 2008 um 19:00

    Bemühter geht es kaum.

  • Rezension zu "In seiner frühen Kindheit ein Garten" von Christoph Hein

    In seiner frühen Kindheit ein Garten

    Marco

    17. January 2008 um 21:04

    Ein Terrorist kommt bei einem Schusswechsel mit der Polizei ums Leben. Vieles deutet auf eine Exekution des jungen Mannes hin, doch die staatliche Ordnung spielt die Selbstmörderkarte. Christoph Hein spinnt einen Roman um die realen Ereignisse von Bad Kleinen, die niemals wirklich aufgeklärt wurden. Der Autor erzählt allerdings keine Agenten- oder Terroristengeschichte, er stellt den Vater des „Opfers“ in den Mittelpunkt seines Romans. Heins Erzählstil ist schlank, oft sehr nüchtern und teilweise gnadenlos real. Der Leser kann miterleben und nachempfinden, wie es um das Seeelenleben des Hauptcharakters bestellt ist, wie er sich verändert. Bei allem Realismus ist der Roman nicht kalt, auch wenn die Vorgänge ein frösteln hervorrufen. Im Gegenteil, zwischen den Zeilen und in einigen sehr nahe gehenden Passagen, pulsieren Emotionen. Auch wenn es abgeschmackt ist einen Autor in die Nähe einer der ganz großen Schriftsteller zu rücken. Dieser Roman erinnert einen schon an die Kunstfertigkeiten eines Bölls. Der schnörkellose Satz, der so viel Tiefgang besitzen kann, wird wohl nur von wenigen Autoren beherrscht. Ein großer knapper Roman, den man allerdings nicht unbedingt an trostlosen Novembertagen lesen sollte. „Er las abgegriffene Broschüren von ihm unbekannten Autoren und Verlagen, die zumeist mit kämpferischen Signets verziert waren, er las Che Guevara und Gramsci, die Schriften amerikanischer Ökonomen (...) Es ist Lyrik, Rike, sagte er zu seiner Frau, als sie in das Zimmer kam, da sie seine Stimme gehört hatte, reine Lyrik. Oliver hat im Grunde Gedichtbände gelesen, die sich als wissenschaftliche Literatur getarnt haben. Es liest sich wunderbar. Erbaulich und schön wie Korintherbriefe. Wundervolle Worte über eine prächtige zukünftige Welt. Und eigentlich ersetzen sie das, was sie einfordern, sie nehmen es vorweg. Wer sich diesen Worten hingibt, ist bereits im Stande der Glückseligkeit. Das sind keine Terroristen, es sind Träumer, nichts weiter. Natürlich. Diese Autoren stürzen die Welt um, stellen alles vom Kopf auf die Füße, Expropriateure, die geschundene Kreatur wird gekrönt werden, die Tränen der Welt getrocknet. Das ist die Bergpredigt, nichts anderes, Rike, samt Wollmaske mit Augenschlitzen. Freilich, einige von ihnen haben nach einer Kalaschnikow gegriffen, das sind die, die nichts davon verstanden haben, denn in diesen Büchern geht es in Wirklichkeit um Liebe“.

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  • Rezension zu "In seiner frühen Kindheit ein Garten" von Christoph Hein

    In seiner frühen Kindheit ein Garten

    kfir

    03. November 2007 um 13:40

    Ein Buch, dass nachdenklich und traurig macht Hein schreibt ein Buch in Anlehnung an die Geschehnisse von Bad Kleinen. Doch das interessante ist weniger der eigentliche Tathergang, obwohl der Vater des Getöteten das ganze Buch hindurch über Jahre hinweg nach der Wahrheit sucht. Vielmehr ändert sich ab hier sein gesamtes Leben und alles, was bislang richtig erschien, ist auf einmal falsch. Dabei tauchen zahllose Fragen auf. Was haben die Eltern in der Erziehung falsch gemacht, was hätte man besser machen können oder müssen? Ist man für das Verhalten seiner Kinder verantwortlich? Wie sehr kann man sich seinen eigenen Verwandten entfremden und abwenden? Wie weit geht Opportunismus und wann muss man seinen eigenen Weg gehen? Kann man der Justiz, der Exekutive und der Politik an sich noch vertrauen? Gibt es eine Wahrheit und eine Gerechtigkeit? Jeder hat noch vor der Lektüre bereits seine Antworten, doch die Fragen stellten sich mir während der Lektüre immer wieder neu. Auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass das Verhältnis des Elternpaares zueinander ebensolchen Platz einnimmt wie das des Vaters zu den Kindern, so kann ich dieses Buch jedem nur an Herz legen. Es ist zwar leicht zu Lesen, doch der Inhalt ist schwer zu Verdauen. Ein solches Buch hätte ich mir zu meiner Abiturzeit mit dem richtigen Lehrer als Lektüre gewünscht.

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  • Rezension zu "In seiner frühen Kindheit ein Garten" von Christoph Hein

    In seiner frühen Kindheit ein Garten

    kfir

    03. November 2007 um 13:36

    Ein Buch, dass nachdenklich und traurig macht Hein schreibt ein Buch in Anlehnung an die Geschehnisse von Bad Kleinen. Doch das interessante ist weniger der eigentliche Tathergang, obwohl der Vater des Getöteten das ganze Buch hindurch über Jahre hinweg nach der Wahrheit sucht. Vielmehr ändert sich ab hier sein gesamtes Leben und alles, was bislang richtig erschien, ist auf einmal falsch. Dabei tauchen zahllose Fragen auf. Was haben die Eltern in der Erziehung falsch gemacht, was hätte man besser machen können oder müssen? Ist man für das Verhalten seiner Kinder verantwortlich? Wie sehr kann man sich seinen eigenen Verwandten entfremden und abwenden? Wie weit geht Opportunismus und wann muss man seinen eigenen Weg gehen? Kann man der Justiz, der Exekutive und der Politik an sich noch vertrauen? Gibt es eine Wahrheit und eine Gerechtigkeit? Jeder hat noch vor der Lektüre bereits seine Antworten, doch die Fragen stellten sich mir während der Lektüre immer wieder neu. Auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass das Verhältnis des Elternpaares zueinander ebensolchen Platz einnimmt wie das des Vaters zu den Kindern, so kann ich dieses Buch jedem nur an Herz legen. Es ist zwar leicht zu Lesen, doch der Inhalt ist schwer zu Verdauen. Ein solches Buch hätte ich mir zu meiner Abiturzeit mit dem richtigen Lehrer als Lektüre gewünscht.

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