Christoph Hein Nachtfahrt und früher Morgen

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Inhaltsangabe zu „Nachtfahrt und früher Morgen“ von Christoph Hein

Die Details könnten genau so stimmen, und doch ist alles frei erfunden in diesen Erzählungen, die von den Großen der Geschichte ebenso wie den Namenlosen handeln: vom ewig von Leibschmerzen geplagten Racine auf dem Weg zum König; von der großen Sibirien-Expedition des Alexander von Humboldt; von Max, der einem Lehrerehepaar bei der Flucht in den Westen helfen soll und sich dabei in die Frau des Lehrers verliebt; von einem modernen Michael Kohlhaas, dem im Streit mit seinem Arbeitgeber, der örtlichen volkseigenen Stuhlfabrik, die Ehefrau mitsamt dem vierjährigen Sohn abhanden kommt. Ein phantasievolles Spiel mit Wirklichkeiten, mit historischen Daten und Fakten treibt der Erzähler in diesen Prosastücken, die durch Witz und Scharfsinn bestechen.

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  • Rezension zu "Nachtfahrt und früher Morgen" von Christoph Hein

    Nachtfahrt und früher Morgen
    Thaila

    Thaila

    23. March 2010 um 11:17

    Christoph Hein, geboren 1944 gehörte zu den bedeutenden Intellektuellen der DDR. Er arbeitet als Schriftsteller und Übersetzer. "Nachtfahrt und früher Morgen" ist eine Sammlung verschiedener historischer Erzählungen, die in ganz unterschiedlichen Epochen wie dem zaritischen Russland , dem absolutistischen Frankreich und dem Nationalsozialismus spielen. Teils handeln sie von berühmten Persönlichkeiten wie Racine und Alexander von Humbold, teils porträtieren sie das Leben "kleiner Leute". Verbunden sind sie fast alle durch das Thema, wie sich der einzelne gegenüber der Staatsgewalt behaupten kann und die Auswirkungen von Unterdrückung und Kontrolle auf die menschlichen Psyche. Offensichtlich setzt sich Hein in verklausulierter Form auch mit der DDR auseinander, wenn er zum Beispiel die Reiseschwierigkeiten Humbolds in Russland beschreibt. Bei manchen der Geschichte ist es erstaunlich, dass die in der DDR überhaupt veröffentlicht wurden. Die Erzählungen beweisen gründliche historische Kentnisse des Autors, mit wenigen Sätzen vermag er dem Leser ein Gefühl für die historische Epoche zu vermitteln. Nicht alle der Erzählungen sind leichte Lektüre, vor allem auch, da Hein immer wieder auf sehr gelungene Weise den Sprachstil und die Orthographie der entsprechenden Zeit nachahmt, aber es lohnt sich allemal sich mit diesen Geschichten ein bißchen länger zu beschäftigen!

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