Christoph Helferich Geschichte der Philosophie

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Inhaltsangabe zu „Geschichte der Philosophie“ von Christoph Helferich

Von der Antike bis zur Neuzeit. Verständlich und anschaulich geschrieben, führt der Klassiker durch die wichtigsten Stationen in der Entwicklung des philosophischen Denkens. Die 4. Auflage wurde um philosophische Diskussionen seit den 1980er Jahren bis in die unmittelbare Gegenwart ergänzt. Dazu gehören u. a. Analytische Philosophie, Ethik und Philosophie des guten Lebens. Ein weiteres neues Kapitel verfolgt die Begegnung von östlichem und westlichem Denken im Kontext der heutigen interkulturellen Philosophie.

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  • Rezension zu "Geschichte der Philosophie" von Christoph Helferich

    Geschichte der Philosophie

    michael_lehmann-pape

    10. September 2012 um 12:26

    Umfassende und nun wiederum erweiterte Darstellung Nun bereits in vierter, erweiteter Auflage, erscheint die umfassende Betrachtung der Philosophiegeschichte durch Christoph Helferich. Ein Buch, dass allein schon in seiner umfänglichen äußeren Form aus den durchaus zahlreichen Betrachtungen der Philosophiegeschichte herausragt. Ein Buch auch, in dem, im Gegensatz zu vielen anderen Büchern zum Thema, auch der östliche Strang der Philosophie (als „Wegweiser in die Philosophie des Ostens“ (China, Indien, Japan) treffend genannt) auf knapp 70 Seiten in verständlicher und übersichtlicher Form vorliegt. Wie überhaupt in Sprache, Stil und Form Helferich durchaus gelungen seinen Anspruch umsetzt, ein Buch für die breite Leserschaft vorzulegen (ohne es an wissenschaftlicher und sachlicher Fundierung fehlen zu lassen). Hierzu gehört auch, in die vielfachen „Haupt- und Nebenstraßen“ der Geschichte der Philosophie eine übersichtliche Ordnung vorzulegen. Soweit dies überhaupt möglich ist, darf man auch dieses Ansinnen als gelungen betrachten. Durch die durchgehenden Stichworte am Rande des Textes ist eine Orientierung deutlich erleichtert und können sachähnliche Gedankengebäude leichter erfasst werden, wie auch im chronologischen Ablauf der Darstellung aufeinander aufbauende Entwicklungen und Gegensätzlichkeiten einander zugeordnet werden können. Antike, Mittelalter, Humanismus und Reformation, die Philosophie der „neuen, bürgerlichen Zeit“ (Pascal, Vito, Idealismus), die Reaktion der Philosophie auf die umwälzende soziologische Veränderung im Zuge der Industrialisierung (Feuerbach, Marx, Engels, Dialektik), die philosophischen „Grundfesten“ „unserer Zeit“ (Einstein, Freud, Existentialismus, Faschismus und das „Denken in einer geteilten Welt“), die sehr intensiven Kontroversen der 70er und 80er Jahre, das sind die Kernteile, in denen Helferich seine Darstellung ordnet und durchaus anregend, in Teilen gar spannend zu lesen darlegt. In der nun erschienenen 4. Auflage ergänzt Helferich seine umfassende historische Betrachtung zudem um neueste Wendungen und Denkrichtungen. „Auf dem Weg in ein neues Jahrhundert“ nimmt sowohl die analytische und postanalytische Philosophie auf, wendet sich vor allem aber der Ethik (im Spannungsfeld zwischen Begründung und Anwendung) komprimiert zu. Und ebenso von aktueller Bedeutung ist die Auseinandersetzung mit der virtuellen Realität, mit der aktuell neu diskutierten „Freiheit des Willen“ und einer zu beobachtenden „Renaissance der Gefühle“, in Folge derer mittlerweile erkennbar Anfragen gestellt werden an eine zu einseitige Fixierung auf wirtschaftliche „Funktionalität“. Konzentration aber braucht es, bei aller gelungenen Hilfestellung in Sprache, Stil und Form (hier noch hervorzuheben die grafischen Übersichten zu „Gedankengebäuden“, die Helferich mit an die Hand gibt). Umfassend und komplex ist das Sachgebiet, welches Helferich darstellt. Zudem geht Helferich deutlich über eine einfache Einleitung in die einzelnen Themen hinaus und bietet vielfache Impulse für eine vertiefende Weiterarbeit. Auch in der neuen, erweiterten vierten Auflage ist und bleibt Helferichs „Geschichte der Philosophie“ ein sehr empfehlenswertes Standardwerk zum Thema, eine fast unerschöpfliche Fundgrube zur gesamten Philosophie und bringt zudem den Leser auf den neuesten Stand des Fachgebietes.

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