Christoph Hochberger DER KELTISCHE FLUCH

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Inhaltsangabe zu „DER KELTISCHE FLUCH“ von Christoph Hochberger

Die keltischen Stämme der britischen Inseln liegen seit Jahrhunderten miteinander im Krieg. Vor allem der Clan des Selgovaterhäuptlings, Toromic, der nahe der Grenze zu Caledonien siedelt, bildet eine Schutzmacht gegen das im Norden siedelnde Volk der Vacomager. Der Spätherbst legt bereits seinen eisigen Mantel über die Wildnis und die Clans bereiten sich auf den Winter vor. Doch dann endet eine Jagd unter mysteriösen Umständen. Toromic bittet seinen Bruder, den Seher des Clans, mit dem ihn ein düsteres Geheimnis verbindet, die Runen zu lesen. Als dieser während der Zeremonie zusammenbricht, glaubt Toromic sich und die Seinen verflucht. Um den Bann zu brechen, treibt er seinen Clan in einem aberwitzigen Kriegszug gegen die Caledonier und ahnt nicht, welches Unheil er damit heraufbeschwört. Denn in der froststarren Wildnis stellt sich ihm ein unbekannter, übermächtiger Feind entgegen. Die schlimmsten Mythen seiner Götterwelt scheinen wahr zu werden. Kann ihm das junge, mit magischen Fähigkeiten beseelte Mädchen, Boudina, helfen, das Rätsel zu lösen? Und wo sind die Druiden, deren Hilfe man so dringend bedarf? Eine phantastische Reise durch die mythische Welt der frühen Kelten, in einer Zeit, in der der Glaube an die Götter das Leben der Menschen regiert und düstere Legenden wahr werden

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  • Eine packende Zeitreise

    DER KELTISCHE FLUCH

    Triskell

    29. November 2014 um 13:09

    Handlung: Zwei Brüder an der Spitze des Clans, verbunden durch eine gemeinsame Schuld. Ein junges Mädchen, das bereit ist, aus Liebe zu einem dieser Männer althergebrachte Verhaltensmuster zu sprengen. Die zugrundeliegende Idee für diesen Roman ist das wohlbekannte und immer neu deklinierbare Thema der Suche: eine Art Initiationsreise, die die Protagonisten nicht nur zu der erlösenden Wahrheit oder zur Sühne führt, sondern auch an die Wurzeln ihres Selbstverständnisses. Tiefgründig und mit großer Liebe zum historischen Detail erzählt. An manchen Stellen wünscht man sich, die Handlung würde etwas schneller fortschreiten, da von Anfang an ein gelungener Spannungsbogen aufgebaut wird, der den Leser ungeduldig macht zu erfahren, wie es weitergeht. Das eigentliche Geheimnis und die Auflösung des Rätsels gehören dann zwar eindeutig ins Reich der Fantasy, aber der grundlegende Geist, dass sich die frühen Völker ganz dem Willen ihrer Gottheiten anheimgaben, bleibt gewahrt. Der Antagonismus zwischen dem tapferen Kampf der Protagonisten gegen die Bedrohung und dem letzlich sich durchsetzenden Fatalismus scheint mir eine der Triebfedern der Handlung zu sein. Figuren: Haupt- und Nebenfiguren werden gleichermaßen eindringlich eingeführt und durch Wiedergabe ihrer Worte, Taten und Gedanken unverwechselbar charakterisiert. Toromic, durchsetzungsfähiger Clanführer, liebevoller Vater und Ehemann, ruhelos umhergetrieben von der geheimen Schuld, die er auf sich geladen hat, und besorgt um das Wohlergehen seines Volkes. Tarcic, sein Bruder, in Fleisch und Seele verletzt und von seiner neuen Verantwortung als Seher leicht überfordert. Boudina, eine junge Frau, die weiß, was sie will. Diese Figur erscheint mir insofern am interessantesten, als sie gleich zu Beginn als andersartig dargestellt wird, von Ihresgleichen abgegrenzt durch ihre vaterlose Erziehung. Ihre Unkenntnis bestimmter Sachverhalte und ihr staunendes Vergleichen mit dem ihr bekannten "Normalen" holt den Leser gewissermaßen auf dem gleichen Kenntnisstand ab und begleitet ihn reflektierend auf der Reise in die fremd anmutende Zivilisation. Auch die Nebenfiguren wie Shana, Helwed und die einzelnen Krieger des Clans werden liebevoll und sehr individuell gezeichnet. Sprache/Duktus: Schon nach wenigen Sätzen fühlte ich mich in der besonderen Ausdrucksweise des Autors zu Hause. Die Beschreibungen nehmen zwar ein wenig das Tempo aus der Handlung, aber mir gefallen sie gut, weil sie in einen nachvollziehbaren Kontext eingebunden sind. Sie vermitteln einen bildhaften Eindruck von der beschriebenen Kultur. Die Verwendung gälischer und walisischer Bezeichnungen sorgt für ein angenehmes Lokal- und Zeitkolorit. Struktur: Der Erzählkorpus ist in Kapitel von übersichtlicher Länge und logisch in sich abgeschlossenem Inhalt aufgeteilt und mit passenden Titeln versehen. Ich hatte kein Problem, mich in den verschiedenen Erzählsträngen zurechtzufinden. Zu einer Überarbeitung in typografischer Hinsicht würde auch ich raten. Zusammenfassend: Als Fan alter Kulturen kommt man bei der Lektüre schon ins Schwärmen! So lebendig hat mir bisher noch keiner aus dem Nähkästchen der La-Tène-Periode geplaudert. In schaurig-schönen Schlachtengemälden taucht eine kriegerische, noch von Urinstinkten regierte Welt vor dem geistigen Auge auf, in der das Weibliche, Versöhnliche, Lebensbejahende dennoch nicht zu kurz kommt. Und man erfährt nebenbei eine ganze Menge über den Aufbau der Stammesgesellschaft, die Rolle der Druiden als spirituelle Führer und die Gedankenwelt der Kelten.

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  • Historischer-Fantasyroman über das keltische Leben

    DER KELTISCHE FLUCH

    samea

    11. September 2014 um 19:19

    Wer sich für die Kelten interessiert und in ihre Welt eintauchen möchte, sollte zu diesem Roman greifen. Ja, es ist ein Fantasyroman, aber es ist durchaus vorstellbar, dass sich das keltische Leben auf diese Weise abgespielt hat. Bekannte historische Fakten wurden in diesem Roman beachtet und die Welt der Mythen einbezogen. Der Roman liest sich flüssig und ich fand ihn sehr spannend. Die Protagonisten wurden gut herausgearbeitet und ihre Haudlungsweise ist nachvollziehbar. Ich würde dieses Buch jedoch nicht als Jugendbuch deklarieren. Hier handelt es sich um Literatur für Erwachsene, da einige Szenen doch recht heftig sind. Sie passen aber sehr gut zum Gesammtgeschehen. Der Autor verzichtet zum Glück auf blutrünstige Effekthascherei. Wer die Fernsehserie "Vikings" kennt und mag, wird seine helle Freude an dem Buch haben.

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