Christoph Koch Chromosom XY ungelöst: Von einem, der auszog, ein echter Kerl zu werden

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Inhaltsangabe zu „Chromosom XY ungelöst: Von einem, der auszog, ein echter Kerl zu werden“ von Christoph Koch

Macho oder Memme? Männergruppe oder Motoröl?

Darf ein Mann Feuchtigkeitscreme benutzen und 'Germany’s Next Topmodel' gucken? Ist es schlimm, wenn er mehr Schuhe hat als seine Frau – aber keinen Fußballverein? Muss er sein Essen selbst erlegen können, und verlangt die Menschheit nicht geradezu von ihm, dass er weiß, wo der Vergaser sitzt? Was macht in unserer Zeit einen Mann aus – sind es immer noch Motoren, Muskeln, Mackertum?

Christoph Koch hat sich seinem eigenen Rollenverständnis gestellt und sich gefragt, ob er als moderner Mann nicht eine Menge verpasst. Er ist in den Boxring gestiegen, hat als Cowboy Rinder über die Prärie getrieben, er ist bei Eiseskälte durch Schlamm gerobbt und zum Fußball gegangen. Er hat Hugh Hefner um Rat gefragt und sich von Fußballtrainer Winnie Schäfer zeigen lassen, wie man auf den Fingern pfeift. Ob er sich danach irgendwie … männlicher fühlte?

Kochs neuer Selbstversuch: Es geht an seine Männlichkeit!

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    Chromosom XY ungelöst: Von einem, der auszog, ein echter Kerl zu werden

    Malibu

    24. March 2014 um 18:49

    Sind die Männer heutzutage verweichlicht? Früher waren sie ja der Hauptversorger der Familie, er der Jäger und sie die Beute, die die Brut aufzieht und ernährt werden muss. Was hat sich heute also geändert? Heutzutage gehen die Frauen auch arbeiten und oft sind auch sie diejenigen, die die Familie ernähren. Der Autor Christoph Koch wollte selbst einmal etwas sehr männliches tun und hat sich einigen Dingen gestellt, die er uns Lesern natürlich nicht vorenthält. Darf ein Mann Feuchtigkeitscreme benutzen oder Germanys Topmodels schauen? Was, wenn er nicht weiß, wie man ein Auto oder einen Roller repariert, wenn er genauso gerne wie die Frau Maniküre betreibt und seinen Körper sehr pflegt? Christoph Koch geht den Fragen der Männlichkeit auf die Spur und fragt sich, ob er als moderner Mann nicht als Memme gilt? Er stellt sich der Ausbildung zum Ranger bis hin zum Boxen, versucht sich für den Fußball zu begeistern und robbt im Schlamm. Seine Erlebnisse teilt er uns Lesern mit – es geht an die Männlichkeit! Zuerst einmal gibt Koch eine Einführung in sein eigenes Leben – er selbst achtet sehr auf seine Körperpflege und steht auch gerne einmal an den Herd. Anfangs stellt er uns das Weltbild seines Vaters sowie Großvaters vor, schwelgt in Erinnerungen. Nach und nach und in überschaubaren Kapiteln erzählt er uns von seinen Abenteuern, wie er die Männlichkeit gesucht hat. Das Buch ist wunderbar flüssig geschrieben, man könnte fast meinen, man spricht selbst mit Christoph Koch. Er könnte auch direkt vor einem stehen und die Geschichte wortwörtlich erzählen. Es ist einfach sehr unterhaltend, ihm „zuzuhören“, wie er versucht, männlicher zu werden. Irgendwie ist man als Leser aber doch der Meinung, es würde ihm alles nicht so zusagen. Er als moderner Mann hat ja auch seine Tätigkeiten, denen er in der Routine nachgeht, sei es jetzt Topmodels schauen oder Maniküre etc. Nichts desto trotz ist es spannend, einen Mann zu begleiten, wie er ihm völlig fremde Wege beschreitet. Früher waren die Männer eben anders als heute – heute haben wir aber auch keine Steinzeit mehr. Es hat sich alles entwickelt und wurde moderner, so auch der Mann. Das Essen zu erlegen ist heute nicht mehr drin – man geht es im Supermarkt um die Ecke einkaufen. Ist man denn wirklich erst ein Mann, wenn man sehr männliche Sachen tut wie z.B. Boxen oder mal die Fäuste schwingen in einer Kneipenschlägerei? Die lustigen Anekdoten zwischendurch und wie Koch alles kommentiert, was er tut – herrlich! Man fragt sich, was als nächstes noch kommt, was er noch ausprobiert. Der Autor hat eine gute Erzählweise, man merkt, dass er mit dem Wort und Schrift arbeitet. Es macht überhaupt keine Mühe, mehrere Seiten und gar das ganze Buch am Stück zu lesen. Es ist ein Abenteuertrip mit dem Autor selbst, zeitenweise wäre man gerne selbst vor Ort, um dies in Augenschein zu nehmen. Ein gutes Buch um schmunzelnd den Tag zu beenden und in Träumereien zu schwelgen, wenn man wohl an der Stelle des Autors wäre (auch als Frau!) - eine Reise in die Welt der Männlichkeit, wie sie uns vor Augen geführt wird!

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  • Wann ist ein Mann ein Mann?

    Chromosom XY ungelöst: Von einem, der auszog, ein echter Kerl zu werden

    Gospelsinger

    26. February 2014 um 22:44

    „Wann ist ein Mann ein Mann?“ hat Herbert Grönemeyer mal gesungen, und diese Frage stellt sich auch Christoph Koch. Was eigentlich ist ein „echter“ Mann? Welche Eigenschaften hat er? Wie verbringt er seine Freizeit? Gibt es Dinge, die aus einem x-beliebigen Mann (Christoph Koch) einen „echten“ Mann machen? Um das herauszufinden, hat Christoph Koch sich auf den Weg gemacht. Denn er fand, dass er im Vergleich zu seinem Großvater schlecht abschneidet. Das muss sich doch ändern lassen?!? Die Männerrolle ist heutzutage viel unklarer als noch zu Zeiten seines Großvaters. Die Fragen, die der Autor daher für sich beantworten will, sind die ganz großen Fragen. „Wie will ich als Mann leben? Was macht meine männliche Identität aus? Wie sieht meine Rolle aus in einer Welt, die viele traditionell männliche Eigenheiten abgeschafft oder entwertet hat?“ Was ist Männlichkeit? Ist das Männliche veraltet? Jedenfalls gibt es eine Menge Dinge, die ein erwachsener Mann nicht tun sollte; entsprechende Listen finden sich nach jedem Kapitel. Eines stellt der Autor gleich zu Anfang klar: Er sieht Männlichkeit nicht in einer Gegnerschaft zur Frau, sondern als Abgrenzung zum Jungen. Erste Station auf der Suche nach der Männlichkeit: Fußball. Ein Spiel, dass der Autor nicht besonders mag, aber zum Männerbild gehört nun einmal, Fußball zu gucken und ständig darüber zu reden. Und es ist wichtig zum Netzwerken, denn „Fußballgespräche sind der perfekte Eisbrecher“. Die verschärfte Version des Fußballspiels hat der Autor in Ashbourne, einer kleinen Stadt in der Nähe von Manchester, erlebt. Beim Shrovetide Football spielt eine Hälfte der Stadt gegen die andere, und es geht bei dieser Vorstufe des modernen Fußballs nicht gerade zimperlich zu. Und es wird nur von Männern gespielt. Sportlich geht es weiter mit Boxen, eine Gelegenheit für Jungen, sich im Kampf zu messen. Wobei es auch kräftig nach Mann riecht, wie der Autor naserümpfend feststellt. In Südafrika schnuppert der Autor in das Rangertraining, das eine wirklich harte Sache ist. Und es sind eben nicht die Draufgänger, die hier gebraucht werden, sondern Männer (und wenige Frauen), die vernünftig reagieren und handeln. Eine Herausforderung ist auch die nächste Station, bei der es um Männerdüfte ging. Angenehm war das bestimmt nicht. Als nächstes verschlug es den Autor nach Schottland, zu den Highland Games. Dabei forscht er näher über die Entwicklung der Männlichkeitsideale nach und bringt dabei Überraschendes zutage. Dieses Kapitel fand ich am spannendsten. In Bornholm geht der Autor der Frage nach, ob noch ein Jäger in ihm steckt. Und lernt beim Angeln, wie wichtig der Rhythmus der Natur, den wir alle verloren haben, ist. Als typisch männlich werden auch Autos angesehen, und so geht es als nächstes nach Italien, um mit dem dienstältesten Testfahrer von Lamborghini mitzufahren. In der „männlichsten Stadt der USA“ lernt der Autor Line Dance und versucht sich als Cowboy. Wobei er merkt, dass Kühe wesentlich klüger sind, als er dachte. Weiter geht es zum härtesten Lauf der Welt, dem Barkley-Marathon im Frozen Head State Park in Tennessee. Dort geht es wirklich hart und dabei völlig skurril zu. Überrascht hat mich das Kapitel über Hugh Hefner. Sehr sogar. Daran zeigt sich sehr schön, dass man nicht nach dem ersten Eindruck und den eigenen Vorurteilen gehen sollte. Mein Bild von diesem Mann hat sich jedenfalls durch die Lektüre geändert. Der Autor bleibt beim Thema und sieht sich Aufreißer-Kurse an. Das nimmt er zum Anlass, sich nähere Gedanken um das Verhältnis zwischen Männern und Frauen zu machen. Das Thema Fußball hatte beim ersten Versuch noch nicht so richtig gezündet, deshalb versucht Christoph Koch es nun mit einem Stadionbesuch. Zum Abschluss stellt er sich noch einer Herausforderung und nimmt an einem Schlammlauf, dem „Tough Mudder“, teil. All diese Erfahrungen und Gedanken fließen in ein, wie ich finde, sehr vernünftiges Fazit ein. Das ich hier nicht verrate – lest das Buch selbst. Denn die Lektüre macht richtig Spaß. Was nicht zuletzt am lockeren und selbstironischen Schreibstil des Autors liegt.

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  • Lach-und Sachgeschichten für Erwachsene

    Chromosom XY ungelöst: Von einem, der auszog, ein echter Kerl zu werden

    Ichbinswieder

    10. February 2014 um 15:48

    „Wann ist ein Mann ein Mann“… Noch bevor diese Textzeile des Grönemeyer-Liedes aus meinem Kopf verschwand, tauchte sie auch schon im Buch auf. Nichts könnte passender ausdrücken was der Autor in seinem Buch vermitteln will, denn er hat sich auf den Weg gemacht, um im Selbstversuch das Geheimnis der wahren Männlichkeit ergründen. In vielen Kapiteln, die alle eine angenehme, überschaubare Länge hatten, lernte ich, was es scheinbar heißt männlich zu sein. Was muss ein Mann wissen und was sollte er getan haben? Sollte er sich für Fußball, Formel 1 und Boxen interessieren? Was kann und vor allem sollte sich ein richtiger Mann körperlich zumuten? Herr Koch hat viel ausprobiert, dass muss man ihm lassen, und er ist dafür um den halben Erdball geflogen. Er berichtet über seine Erlebnisse in äußerst amüsanter Weise, leicht, locker und unterhaltsam. Man hat aber auch bei den lustigen Stellen den Eindruck, dass er nicht krampfhaft versuchte dazu etwas zu Papier zu bringen. Alles wirkte sehr authentisch und vor allem ehrlich, denn oft genug stößt er auch an seine Grenzen oder geht auch darüber hinaus. Was mich sehr gefreut hat war, dass ich durch dieses Buch auch sehr viel gelernt habe. Das betraf weniger die wahre Männlichkeit, denn dazu hatte ich schon vorher eine gesetzte Meinung, sondern hatte mit Übergangsritualen, ungewöhnlichen Sportarten, Muschelbläsen und dergleichen zu tun. Neben dem Unterhaltungseffekt war es somit auch der Informationsgehalt, der mich zum stetigen weiterlesen bewog. Wer jetzt wissen möchte, was ein echter Mann niemals tun sollte (denn auch dazu gibt es reichlich Informationen), und ob Christoph Koch sich nun als wahrer Kerl fühlt, und , der muss dieses Buch lesen. Lach-und Sachgeschichten für Erwachsene – nicht nur für Männer. Kaufempfehlung!

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  • Auf der Suche nach der Möglichkeit ein echter Kerl zu werden

    Chromosom XY ungelöst: Von einem, der auszog, ein echter Kerl zu werden

    Girdie

    14. January 2014 um 10:43

    In seinem Buch „Chromosom XY ungelöst“ versucht der Autor Christoph Koch zu ergründen, welches Können ein Mann besitzen sollte, damit er ein echter „Kerl“ wird. Ausgehend davon, dass er sich selbst als zu verweichlicht empfindet, geht er auf Entdeckung, welche Möglichkeiten er hat, männlicher zu werden. Er tut dies mit einem Augenzwinkern und kommentiert so, wie er sich tatsächlich bei der Ausübung der sich selbst auferlegten Herausforderungen fühlt, ohne zu beschönigen. Er ist sich dessen auch bewusst, dass er einige klischeebehaftete Aktionen ausgesucht hat, die als typisch für das Mann-Sein gelten und einiges fällt ihm nicht unbedingt leicht. Er taucht in die für ihn eher fremde Welt des Fußballs ein, steigt in den Boxring, geht jagen und fischen, versucht sich als Cowboy und nimmt schließlich als Krönung an einem Schlammlauf teil. Dabei geht er an seine Grenzen, ohne sich jedoch an für ihn Unmöglichem zu versuchen, manchmal bleibt er auch stiller Beobachter. Wer auf der Suche nach ultimativen Kicks ist, der findet im Anhang des Buchs einen Überblick über Möglichkeiten der Selbstbehauptung. Doch er berichtet nicht nur über seine persönlichen Erfahrungen, sondern gibt zu jedem Thema auch interessante Informationen. Ich habe beispielsweise von Veranstaltungen wie dem Shrovetide Football oder dem Barkley-Marathon erfahren, von denen ich noch nie vorher gehört hatte. Das Buch wird nicht zur blanken Wissensvermittlung, sondern der Leser macht es sich beque, lässt den Autor agieren, während er darüber nachdenken kann, ob er ähnliches bereit wäre für seine Männlichkeit zu tun. Aber auch Frauen finden, auch aufgrund der besonderen Darstellungsweise, Gefallen an diesem Buch, das versucht ein wenig die männliche Denkweise zu vermitteln. Einige zusätzliche Anmerkungen zu Stichworten oder Sätzen im Text findet der Leser in Fußnoten. Zwischen jedem Kapitel listet Christoph Koch je 10 oder mehr Dinge kurz auf, von denen er den Männern rät, diese nicht zu tun. Diese sollten aber nicht zu ernst genommen werden.  Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es daher gerne weiter.

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  • Wann ist ein Mann ein Mann

    Chromosom XY ungelöst: Von einem, der auszog, ein echter Kerl zu werden

    Natalie77

    20. December 2013 um 20:44

    Inhalt: Was macht einen Mann aus? Schon Herbert Grönemeyer fragte das in den 80ern und nun Christoph Koch und um zu zeigen das er ein richtiger Mann ist. Schrieb er seine Erlebnisse auf. Egal ob es darum ging einen Fußballverein zu finden, Formel Eins zu schauen oder zu boxen. Meine Meinung: Ich bin nicht der Typ Frau die einen altbekannten richtigen Mann möchte. Ich finde ein mann soll weinen dürfen, Gefühle zeigen und wird nicht zu dem was er es weil er Fußball oder Boxen mag. So hätte ich dieses Buch auch nicht gekauft. Durch das große Bloggertreffen durfte ich es aber nun dennoch lesen und ich schaffte es auch bis zum Ende durchzuhalten. Christoph Koch durfte ich auf der Messe als sehr sympathischen Autoren kennen lernen, der mir auch sagte das dieses Buch nicht nur für Männer ist, aber für mich ist es auch nicht wirklich etwas. Er erklärt zu Beginn wie der Stein ins Rollen kam und was für Gedanken er sich gemacht hat. Dann kommen einzelne Kapitel an deren Namen man schon erkennen kann worum es geht. Fußball, Angeln, Boxen um nur mal ein paar Beispiele zu nennen. Dabei nimmt sich der Autor auch gerne selbst auf die Schüppe. man sollte dieses Buch eben nicht so Bierernst nehmen. Das ich es bis zum Ende las lag auch an dem flüssigen Schreibstil. Den Momentan in denen ich schmunzeln musste und natürlich auch daran das ich wissen wollte ob es ihm etwas gebracht hat. Fühlt er sich jetzt als Mann? Findet es selber heraus. Das Buch schließt dann mit Mutproben für echte Kerle. Warum ich es nicht mochte? Eigentlich liegt es glaube ich an meine Einstellung und das diese Erfahrungsberichte auch sehr ermüdend sein können.

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