Christoph Koch Ich bin dann mal offline

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Inhaltsangabe zu „Ich bin dann mal offline“ von Christoph Koch

Geht das überhaupt, so ganz ohne Handy und Internet Internet und Handy sind aus unserem modernen Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir treffen unsere Freunde auf Facebook, googeln unseren neuen Kollegen, scrollen nebenbei durch die Nachrichten und kaufen gleichzeitig unser Bahnticket. Wenn wir nicht im Internet sind, schreiben wir SMS oder telefonieren. Wie wäre es denn allein mit uns und unseren Gedanken, offline und abgekoppelt vom Rest der Welt? Wie verändert das unser Leben, unsere Freundschaften, unsere Arbeit und unser Selbstbild? Christoph Koch ist ausgezogen, es herauszufinden. Und ist dahin gegangen, wo es richtig weh tut: offline. Der SPIEGEL-Bestseller erstmals als Taschenbuch - mit Zusatzkapitel!

Lehrreicher selbstversuch, der zum Nachmachen anregt - wenn nur die Hemmschwelle nicht so groß wär!

— nelethiemann
nelethiemann

Ein super Buch! Genau die perfekte Mischung zwischen eigener Erfahrungen des Autors und informativen Experteninterviews.

— Cithiel
Cithiel

In der heutigen Zeit tat es mir richtig gut durch "Ich bin dann mal offline" die eigene Nutzung von Medien und Internet zu überdenken.

— claraverstand
claraverstand

Es ist also soviel mehr als nur das Tagebuch eines simples Experiments (das für viele von uns überhaupt nicht simpel wäre)...

— literaturELLE
literaturELLE

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    Ich bin dann mal offline
    Cithiel

    Cithiel

    Geht das überhaupt, so ganz ohne Handy und Internet? Internet und Handy sind aus unserem modernen Alltag nicht mehr wegzudenken. Aber wie wäre es denn allein mit uns und unseren Gedanken, offline und abgekoppelt vom Rest der Welt? Wie verändert das unser Leben, unsere Freundschaften und Beziehungen, die Arbeit und unser Selbstbild? Christoph Koch ist ausgezogen, es herauszufinden. Und dort hin gegangen, wo es richtig weh tut: offline.  (Klappentext) Kein Internet ist vielleicht auch keine Lösung - aber ein Anfang... Ein Umzug, ein Besuch im E-Plus-Shop und der Spott seiner Freundin bringen Christoph Koch auf die Idee dieses Selbstversuchs. Ein Leben ohne Internet und Handy? Heute nur noch schwer vorstellbar. Und gerade deshalb regt dieses Buch dazu an das eigene Internetverhalten noch einmal zu überdenken. Ist es wirklich nötig, dass der erste Griff morgens zum Handy geht um zu sehen was man verpasst hat? Wie viel Zeit verbringe ich täglich im Internet? Wie viel von dieser Zeit sollte ich eigentlich für andere Dinge nutzen? Amüsant und angenehm authentisch berichtet Christoph Koch von seinen eigenen Erfahrungen während seines Selbstversuchs - gespickt mit vielen Experteninterviews. Gerade hier ein Gleichgewicht zu finden, zwischen zu viel trockener Info und den eigenen Erfahrungen, ist nicht gerade einfach. Doch hier wirklich sehr gelungen!  Mich hat das Buch begeistert und ich empfehle es gern weiter: Lesen lohnt sich!

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  • Leserunde zu "Ausgerechnet Mallorca" von Selma Nentwig

    Ausgerechnet Mallorca
    SelmaNentwig

    SelmaNentwig

    Liebe Bücherwürmer, "Ausgerechnet Mallorca". Ja das klingt wohl eher nach Sommersprosse, Sandfloh und Sangria. Man hätte wunderbar 260 Seiten über Minirock, Strohhalm, Flip und Flop schreiben können. Ja das hätte man. Hab ich aber nicht. Wir gehen zurück auf Los. Zum Wunder-Herbst 1989. Zum Genscher-Balkon in Prag. Hier lauert Selma auf ihre große glitzernde Freiheit. Wie ein Husky der frischen Schnee riecht. Und dann? Die Kompassnadel wackelte tüchtig. Der Weg war frei, nur was macht man damit?  Was machen die anderen die, wie auf Ameisenstraßen, interkontinental über unseren Erdball tingeln, mit all den bunten Ideen und Geschichten im Kopf? Muss man darüber gleich ein ganzes Buch schreiben? Nicht unbedingt, aber es war mir ein Vergnügen. Lasst uns munter diskutieren über den Sinn oder Unsinn des Reisens. Übers Ankommen und sowas wie Heimat. Oder muss man tatsächlich erst gehen um zu wissen wo man herkommt? Und überhaupt. Wieso "Ausgerechnet Mallorca". Ihr werdet es raus finden! Viel Spaß beim Lesen! Auf jeden Fall bin ich neugierig was Euch antreibt und gespannt auf Eure Meinung.    

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  • Ich bin dann mal weg :)

    Ich bin dann mal offline
    zimtstern1391

    zimtstern1391

    ich habe dieses buch verschlungen ich fande die Idee zu diesem buch Super !!!  die Beschreibung einfach ohne handy zu sein auf eine sehr witzige art es sollte meiner Meinung noch viel mehr Bücher von solchen Ideen geben :) ein buch zum mal schnell weg schmökern und nebenbei noch lachen ;-)

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  • Ohne Internet, ohne Handy? Niemals. Und es kann so gut sein, wenn man den Schritt wagt.

    Ich bin dann mal offline
    claraverstand

    claraverstand

    29. June 2014 um 01:26

    Zum ersten Mal gelesen habe ich "Ich bin dann mal offline" im Jahre 2011 in mitten einer Phase, in der ich das Internet übermäßig viel genutzt habe. Facebook, Twitter, Google und Konsorten gehörten zu meinen täglichen Wegbegleitern. Vor allem bei Facebook spürte ich schon damals dieses Gefühl, dass es mich 'belastete', wenn ich mich einloggte. Mit Gedanken, wie "Wer will jetzt wieder irgendwas von mir?" loggte ich mich ein, hatte keine Lust, aber dennoch - das Internet hatte mich in seiner uneingeschränkten Gesamtheit. Ich war schrecklich viel bei Twitter  unterwegs, wusste jeden Tag darüber Bescheid, was meine Timeline so tat. Menschen, die ich größtenteils gar nicht kannte, die auf einmal ein fester Teil meines Alltags geworden waren. Wie gesagt, in dieser Zeit las ich das erste Mal "Ich bin dann mal offline" und für mich war schon nach den ersten Seiten klar, dass dieses Buch mein Leben verändern würde. Beginnen möchte ich meine Rezension mit einem Zitat, das mir sehr bewusst geworden sind:  "Heute funktioniert Internet im Grunde nur noch, wenn es immer und dauerhaft verfügbar ist." (Koch, C.; "Ich bin dann mal offline", S. 8) - denn schließlich ist es ja auch so. Gibt es mal technische Probleme, ärgert man sich. Da stellt man sich dann plötzlich die Frage: Komisch dieses Internet, wie funtkioniert das überhaupt? Wieso kommt hier gerade nichts bei mir an? Was ist dieses WLAN überhaupt? schließlich ist es so. Jeder hat Internet und irgendwie wird es auch von Jedem erwartet. Es wird alles immer schneller. Erwartungen. Konversationen. Kontakte. Christoph Koch setzt sich ganz persönlich mit sich selbst als "Internetsuchtie" auseinander, beschreibt seine Erfahrungen in den Wochen seines Offline-Projektes. Vom anfänglichen Entzug, über verschiedene Schwierigkeiten, die er ohne Internet zu meistern hat, finden sich in "Ich bin dann mal offline" auch sehr viele wissenschaftliche Fakten, die sehr interessant und durch den tollen Schreibstil vom Autor auch nicht langweilig sind (ich weiß wovon ich rede, denn andere Bücher der Thematik sind da weitaus laaaaangweilig geschrieben, wogegen ich die Fakten, Fakten, Fakten aus "Ich bin dann mal offline" regelrecht aufgesogen habe). Es hat sich viel verändert durch das Internet, das ist keine Frage. Das ist auch dem Autor bewusst. Aber ob diese Veränderungen immer positiv sind, ist fraglich. Ich habe mich erschreckenderweise in vielen Dingen, die der Autor schreibt wieder entdeckt und auch das war ein Grund dafür, dass ich etwas ändern wollte. Die Freundschaften haben sich geändert, so Koch. Wenn ich überlege, wie selten mich Freunde wirklich anrufen, statt mir eine Mail zu schreiben; wie oft man schnell eine Sms sendet etc. - dann merke ich wirklich, dass eine Facebooknachricht auf die Pinnwand mit "Ich denke an dich", leider heute viel öfter ist, als man denkt.  Neben wissenschaftlichen Fakten, schmunzelanregenden Geschichten und Erfahrungen, gibt Christoph Koch auch super Tipps für "die Zeit danach", wie zum Beispiel einen "Offline - Tag" in der Woche. Oder  Sachen wie, das "send by iPhone" auszuschalten, denn hat man dieses eingestellt, denkt der Empfänger ja auch "Oh, der ist immer erreichbar, da kriege ich super schnell eine Antwort"  - mag für den einen erwünscht, für mich aber nur eine Last sein. Ich möchte selbst bestimmen, wann ich auf eine Mail antworte oder sowas - ihr nicht auch?  Christoph Koch, der ja "neben" dem Schreiben von "ich bin dann mal offline" noch normal als Journalist arbeitet, ist natürlich noch viel mehr Schwierigkeiten ausgesetzt, Sachen per Post zu versenden, viele Telefonate führen statt Mails zu senden oder oder oder.. "Ich bin dann mal offline" hat mir so viele wertvolle Tipps und Anregungen gegeben, dass ich es immer wieder zur Hand nehme, mit farbigem Stift markiere, was mir besonders gefällt, Notizen mache und sinniere. Darüber, wie ich die Kontrolle über meinen Internetkonsum nehmen möchte, wie ich es nutzen möchte und alles verändere. Und das ist für mich sehr wertvoll. Ich hatte vor ein eigenes Projekt zu machen, so ganz ohne Internet. Ich will es auch immer noch tun. Allerdings habe ich es im Moment auch so sehr gut geschafft, das Internet nur noch zu nutzen, wenn ich möchte. Und nutzen und machen im Internet, was ich möchte. Ich habe Facebook abgeschafft, den Leuten, die mich erreichen möchten, können mir eine Mail schreiben. Ich möchte diesen Oberflächlichkeiten, die ich früher für "wichtig" angesehen habe aus dem Weg gehen, meine Kontakte intensivieren, die  mir wichtig sind und Menschen um mich haben, die meine Freunde sind. Twitter nutze ich nach wie vor gerne und auch viel, wenn mir danach ist. Aus "Ich bin dann mal offline" habe ich vor allem einen bewussteren Umgang mit dem Internet gelernt. Wenn ich Lust habe, kommt es auch heute noch vor, dass ich mal einen Tag am Internet hänge und sinnlose Sachen mache, aber der mir wichtigste Punkt, nämlich der "Zwang" Internet zu nutzen, ist weg. Und das tut mir unheimlich gut. Ich denke ich habe da meinen Weg gefunden. Nach 4 Wochen (+ zwei verlängerten Wochen) schreibt Christoph Koch folgendes:  "Zum einen fliehe ich immer mal wieder für einen halben Tag in die Bibliothek. Die Stille dort erinnert mich an die Tage, an denen ich diese Ruhe auch ständig Zuhause hatte - auch wenn ich es nicht immer schätzte, sondern besonders am Anfang verflucht habe. Mein Arbeitspensum in den Offlinewochen war phänomenal - vor allem insofern, als ich wesentlich mehr erledigt bekam als vorher, aber gleichzeitig nicht das Gefühl hatte, mehr zu arbeiten. [.,.] Zum anderen merke ich, wie sich manche Freundschaften in den Wochen meiner Netzlosigkeit qualitativ verbessert haben." (Koch, Christoph; "Ich bin dann  mal offline", S.234) Ich könnte ewig weiterschreiben, ich habe nämlich selten ein Buch gelesen, was mich so gefesselt und inspiriert, fasziniert und über mich selbst entsetzt hat. Ich habe mich in irgendeiner Weise verändert dadurch und das finde ich wahnsinnig spannend. Sehr unterhaltsam, einfach klasse! Ich kann nur JEDEM ans Herz legen das Buch zu lesen, der viel im Internet unterwegs ist, es werden für jeden Aspekte dabei sein, die ihn ansprechen, da bin ich mir sicher! Lesen, Lesen, Lesen! Pressestimmen „Das digitale Fasten liegt im Trend.“ (Welt Online / Welt am Sonntag) „Ein höchst unterhaltsames Buch, das Augen öffnet … “Ich bin dann mal offline” liest sich kurzweilig, bringt einen aber trotzdem zum Nachdenken über seine eigenen Internet-Gewohnheiten.“ (Kölner Express)

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  • Ist das Handy und Internet wirklich zur Gesellschaftssucht geworden

    Ich bin dann mal offline
    Sunshine_Books

    Sunshine_Books

    31. January 2014 um 21:08

    Internet und Handy sind aus unserem modernen Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir treffen unsere Freunde auf Facebook, googeln unseren neuen Kollegen, scrollen nebenbei durch die Nachrichten und kaufen gleichzeitig unser Bahnticket. Wenn wir nicht im Internet sind, schreiben wir SMS oder telefonieren. Wie wäre es denn allein mit uns und unseren Gedanken, offline und abgekoppelt vom Rest der Welt? Wie verändert das unser Leben, unsere Freundschaften, unsere Arbeit und unser Selbstbild? Christoph Koch ist ausgezogen, es herauszufinden. Und ist dahin gegangen, wo es richtig weh tut: offline. Mein Fazit: Ich muss es gestehen: Ich bin auch ein Dauer-Handy-Internet-Nutzer. Schnell die Mails gecheckt. Was neues auf Whatsapp? Neue Kommentare auf meinem Blog? Irgendeinen Anruf verpasst? Nicht? Ich dachte doch es hätte vibriert ... Und gleich vorab: ich bin mir sicher, keine 6 Wochen durchzuhalten. Nicht einmal eine und warum? Ich bin permanent unterwegs, ein Festnetzanschluss ist zwar da aber so gut wie unbenutzt. Und gerade das Bloggen geht ohne Internet leider nicht.Was aber auch noch dazukommt ist, dass es in meinem Job als Grafiker unmöglich ist. Stockfotos, Kundenkontakt, Ideen gibt es aufgrund des heutzutage herrschenden Zeitdrucks fast nur noch online. Das liegt nicht daran, dass man es nicht anderweitig beschaffen könnte, sondern vielmehr an der Tatsache, dass das Internet so selbstverständlich geworden ist, dass man uns die Zeit dafür nicht mehr zugesteht. Hier hatte der Autor den Vorteil, freiberuflicher Journalist zu sein und sich seine Aufträge selbst sucht/organisiert. Zumindest hatte ich beim Lesen den Eindruck.Vor dem Lesen des Buches hatte ich mir aber noch weitere Gedanken gemacht. Macht mir so ein Buch überhaupt Spaß oder ist das schon wieder zu sehr Sachbuch? Gleich vorab, der lockere Schreibstil sorgt für so gute Laune, dass ich diese Frage als völlig nebensächlich erachte. Zumindest was die Lesefreude betrifft. Ansonsten würde ich es als Erfahrungsbericht bezeichnen. Ein Bekannter fragte: "Warum liest du so etwas? 6 Wochen ist doch nix! Also meiner Meinung nach könnte man auf das Buch verzichten." Puuhh, da war ich so stolz drauf mal nicht mit der Nase in einem typischen Roman zu stecken und musste nun wirklich nachdenken, bevor ich antwortete. Was macht dieses Buch, abgesehen vom Unterhaltungswert denn lesenswert? Eigentlich zeigt dieser Selbstversuch doch nur, dass es zur Gewohnheit geworden ist überall erreichbar zu sein und man schon unter Entzugserscheinungen leidet wenn es für ein paar Stunden nicht mehr der Fall ist. Wenn es ein reiner Bericht über seine Tageserlebnisse gewesen wäre würde dies sicherlich zutreffen, aber der Autor hat die Zeit davor und während des Experiments dazu genutzt Leute zu interviewen die sich mit der Thematik auseinandersetzen oder sogar komplett ohne Technik leben wie zum Beispiel die Amish People. Gerade diese Erläuterungen und Interview-Fazite empfand ich als sehr aufschlussreich und wusste selbst vieles nicht. Und genau das war meine Antwort: "Es ist nichts weltbewegendes 6 Wochen sein Handy und das Internet wegzusperren aber es ist überaus interessant sich mit unserer reizüberfluteten Gesellschaft auseinanderzusetzen. Zu lesen, was Psychologen, Mitbürger und andere Kulturen dazu sagen."Ich kann das Buch jedem ans Herz legen, der sich darüber Gedanken machen möchte. Denn ich stelle mir jetzt am Ende die Frage: Ist das Handy und Internet wirklich zur Gesellschaftssucht geworden oder zu einer Normalität wie die Kleidung an unserem Leib und das Auto vor unserer Tür?

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  • Blick über den Tellerrand hinaus

    Ich bin dann mal offline
    literaturELLE

    literaturELLE

    28. October 2013 um 09:24

    "Geht das überhaupt, so ganz ohne Handy und Internet?... Ein bekennender Online-Junkie zieht den Stecker.!" Ok, ich gestehe. Ja, ich finde mich in den Schilderungen zur Ausgangssituation des Autors größtenteils wieder. Aber nicht nur ich erkenne mich, sondern ich beobachte seitdem auch so viele andere um mich herum – den eigenen Partner, die süssen Kinder, die netten Kollegen. Mag sein, dass auch ich nur eine Art Kolumne erwartet habe und daher überaus positiv von den vielen Recherchen zum Thema “online sein” überrascht wurde. Da gibt Ausführungen zu einem Gespräch mit einem Rabbi, über die Amish in Amerika oder zum Ort der Stille… Es ist also soviel mehr als nur das Tagebuch eines simples Experiments (das für viele von uns überhaupt nicht simpel wäre). Können wir noch offline leben? Wollen wir überhaupt darauf verzichten, ständig online zu sein? Diese Fragen kann nur der geneigte Leser für sich selbst beantworten und darf keine allgemeingültige Lösung erwarten. Es geht keinesfalls darum, die Technologie an sich in Frage zu stellen, sondern vor allem darum, wie sie uns verändert. Ich persönlich habe das Buch als Denkanstoß empfunden. Es hat mich sensibler gemacht. Die Tipps am Ende der geschmeidig zu lesenden 272 Seiten, werde ich wohl noch desöfteren heranziehen und auszugsweise an den Kühlschrank heften. Es ist für jeden Allways-online-Junkie etwas dabei… Vorschläge wie Offline-Mahlzeiten oder auch einfach nur das Löschen der Signatur “Sent from my iPhone“… Man/Frau muss sich nur trauen, ab und an nur bei sich selbst sein zu können. Ich werde dieses Buch einigen Menschen dringend ans Herz legen, einfach so…

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  • Leserunde zu "Sternhagelglücklich" von Christoph Koch

    Sternhagelglücklich
    christophkoch

    christophkoch

    Einladung zur Leserunde Für mein Buch "Sternhagelglücklich - Wie ich versuchte, der zufriedenste Mensch der Welt zu werden", habe ich mich ein Jahr lang auf die Suche nach dem Glück gemacht. Das Ergebnis meine Selbstversuchs kann man nachlesen - und wenn man möchte jetzt sogar gemeinsam in dieser Lovelybooks-Leserunde! Verlagsinformationen zum Buch: Glück kann man nicht kaufen, aber finden … Von 100 Befragten werden 99 auf die Frage, wie es geht, antworten: »Es könnte besser sein.« Und auf die Frage, was ihnen zum Glück fehle, sofort Antworten haben. Doch macht mehr Geld, ein Vollrausch oder die Familie wirklich glücklich?  Christoph Koch hat sich auf die Suche begeben: Bei Psychologen und Hirnforschern. In Indien und im Altersheim. Beim Sport und (zweimal!) vor dem Traualtar. Statt zum Supermarkt zu gehen, ist er gehüpft. Er hat Psychopharmaka geschluckt und für sein Experiment sogar im Lotto gewonnen. Am Ende kommt er zu einem erstaunlichen Ergebnis. Jeder sucht sein Glück. Christoph Koch sucht es an ganz besonderen Orten … Hier geht es zu einer kostenlosen Leseprobe! Wer bei der Leserunde mitmachen möchte und eines der 20 Freiexemplare haben möchte, die der Blanvalet-Verlag freundlicherweise bereitstellt, soll sich bitte bis zum 10. Oktober bewerben. Die Leserunde beginnt dann am 15. Oktober. Natürlich sind auch alle eingeladen, an der Leserunde teilzunehmen, die das Buch bereits besitzen oder - wenn sie bei den Freiexemplaren leer ausgegangen sind - kaufen wollen. Wer gerne mehr über das Buch erfahren und zum Beispiel über Lesungstermine auf dem Laufenden bleiben möchte, sollte Fan der Facebook-Seite von "Sternmhagelglücklich" werden. Mehr Informationen über mich gibt es auf meinem Blog. Ich freue mich schon auf die Leserunde und bin sehr gespannt auf die Anmerkungen, Fragen und Diskussionen! Herzliche Grüße, Christoph Koch

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    • 360
    christophkoch

    christophkoch

    21. October 2012 um 12:02
    Muffin02 schreibt Ich fand das Cover erst nicht so besonders, weil es irgendwie so weiß und schlicht ist und ehrlich gesagt hätte es mich jetzt auch nicht sofort angesprochen. Gelungen am ´Cover finde ich aber ...

    Ich wollte gerne ein relativ schlichtes Cover, weil der Vorgänger "Ich bin dann mal offline" auch eher schlicht war, mit dem Smartphone auf weißen Grund und der "sachlichen", serifenlosen ...

  • Rezension zu "Ich bin dann mal offline" von Christoph Koch

    Ich bin dann mal offline
    Saari

    Saari

    *_Normale Person + Anonymität + Publikum = Vollidiot_* Wer kann sich heute schon dem Community-Wahn entziehen? So gut wie alle Menschen meines Alters, die ich kenne, sind bei Facebook angemeldet; darüber hinaus gibt es Online-Communitys wie Lovelybooks, Stayfriends, Myspace u.v.m. Täglich verbringe ich Zeit vor dem Laptop; mehrmals täglich fällt mir auf, wie viel Zeit. Womit man diese Zeit auch sinnvoller verbringen könnte! Schon seit längerem war ich von mir selbst genervt, weil es mir häufig – viel zu häufig – schwerfällt, mich loszureißen. Meine Konzentration hat merklich nachgelassen, es gelingt mir nicht einmal auf Arbeit, eine halbe Stunde durchzuarbeiten, ohne zwischendurch einen Blick in meine Mail-Accounts, Facebook usw. zu werfen. Die Erkenntnis, dass ich etwas dagegen tun möchte, hat nur leider noch keine verwertbaren Resultate gebracht. Erst Christoph Koch hat mich geläutert. Nach nur 50 Seiten seines Buches _Ich bin dann mal offline: ein Selbstversuch ohne Internet und Handy_ fasste ich den Entschluss, ein ähnliches Experiment zu wagen. Ein Monat erscheint mir zu lang, ich will es im Mai aber mit wenigstens 10 Tagen versuchen. Und bin jetzt schon wahnsinnig gespannt! Denn der Wille ist da, es zu schaffen – und ist das nicht die beste Voraussetzung für einen Erfolg? Ich möchte jedem Internet- und Community-Nutzer dieses Buch ans Herz legen. Christoph Koch gelingt es, seine Erlebnisse und Gedanken während des Selbstversuchs äußerst unterhaltsam zu schildern. Das allein hätte noch kein gutes Buch ergeben, aber das Einstreuen von fundierten Studienergebnissen, Daten und Fakten sowie die Vorbereitungen in Form von Interviews mit Wissenschaftlern, einem Rabbi und der Besuch einer Amish-Gemeinde in den USA zeigen, dass Koch etwas von seinem Beruf des Journalisten versteht. Nicht nur erheitert die Lektüre den Leser, sondern er lernt auch noch daraus. Besonders gefallen haben mir seine Tipps am Ende, die ich mir schon im Vorfeld meines eigenen Selbstversuchs zu Herzen nehmen werde. Lesen lesen lesen! _*Konzentration ist ein Paradoxon: Die Ablenkung ist stets schon eingebaut. Jeder, der schon einmal versucht hat, die Augen zu schließen und wirklich nur an eine einzige Sache zu denken, hat gemerkt, wie sich die Gedanken verselbstständigen, wie sie wandern, sich in Sekundenbruchteilen verzweigen, im Idealfall wieder zum Thema zurückfinden – ein dissonanter Chor ständigen Geplappers.*_

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  • Rezension zu "Ich bin dann mal offline" von Christoph Koch

    Ich bin dann mal offline
    abuelita

    abuelita

    06. April 2012 um 12:00

    _Internet und Handy sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir sind immer öfter und länger online. Wir treffen unsere Freunde auf Facebook, googeln unseren neuen Kollegen, scrollen nebenbei durch die Nachrichten und kaufen gleichzeitig unser Bahnticket. Wenn wir nicht im Internet sind, schreiben wir SMS oder telefonieren. Aber wie wäre es denn allein mit uns und unseren Gedanken, offline und abgekoppelt vom Rest der Welt? Wie verändert das unsere Freundschaften, unsere Arbeit, unsere Beziehungen und unser Selbstbild? Christoph Koch ist dahin gegangen, wo es richtig weh tut: offline. Und hat getestet, was vom Leben übrig bleibt._ Also ich fand das Buch sehr amüsant und witzig geschrieben. Natürlich ist dieser „Selbstversuch“ nicht unbedingt repräsentativ und wissenschaftlich fundiert. Und es wird immer noch Menschen geben, die ein neues Handy brauchen und - so wie ich z.B. ! - zum Verkäufer sagen.: „aber ich will nur telefonieren und nicht all den anderen Schnick-Schnack“…(wobei es schon an Arbeit grenzt, so ein Handy überhaupt noch zu bekommen!) Dass wir uns nicht falsch verstehen: ich bin seit x-Jahren bekennender Internet-und E-Mail Freak; damals musste ich mir das alles noch mühsam selber beibringen und hab erstaunte Blicke geerntet, wenn ich was erzählte, das ich „aus dem Internet“ wusste. Ja, ja, so ändern sich die Zeiten…*g* - mittlerweile besitze ich allen technischen Schnick-Schnack dazu , selbst ein I-pad hat seinen Weg zu mir gefunden. Trotzdem werde ich nach wie vor mit Leidenschaft z.B. „echte“ Briefe schreiben (und auch bekommen) , mich mit Freunden real treffen und nicht nur bei Facebook, meine Bücher weiterhin in der Hand halten und lesen (und nur im Urlaub auf dem E-Book-Reader) – man kann und sollte das, so ist meine Meinung, miteinander verbinden und weder das eine noch das andere kategorisch ablehnen. Ich fand es einfach lustig mit zu erleben, wie „abgeschnitten“ sich der Autor erst mal vorkam, als er anfing, auf Internet & Co. zu verzichten und dass er erst mal nichts mit sich anzufangen wusste. Denn wenn wir ehrlich sind: würde es uns anders gehen? Wie viel Zeit verplempern wir denn im Internet, Zeit, die sicher auch sinnvoller anders zu verbringen wäre. Ich sehe das auch an mir selbst: hier mal geguckt, dort bisschen gespielt, aha und Mails sind auch schon wieder da…und ruck-zuck sind Stunden um ! Dabei wollte ich doch „nur schnell“….. und so ein Versuch, das ganze mal ein wenig einzuschränken hat mit Kommunikationsverweigerung rein gar nichts zu tun. Sinnvoll ist es, darüber nachzudenken, was denn WIRKLICH wichtig ist und jemand, der all seine freie Zeit nur im Internet verbringt, kann mir nicht erzählen, dass er es das macht, weil er „muss“ und weil er sonst alles Neue verpasst….ja, verpassen wird er was, nämlich sein eigenes reales Leben…… So auch – meiner Meinung nach - das Fazit von Christoph Koch : die Möglichkeiten, die uns heutzutage geboten werden, anzunehmen – aber uns nicht von ihnen stressen und verrückt machen zu lassen.

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  • Rezension zu "Ich bin dann mal offline" von Christoph Koch

    Ich bin dann mal offline
    bücherelfe

    bücherelfe

    16. July 2011 um 12:39

    Ganz und gar nicht offline habe ich mir dieses Buch als eBook auf meinen Reader gepackt. Irgendwie schräg.... Ein Umzug bringt es an den Tag. Christoph Koch hängt mehr am Internet als ihm lieb ist. Dass der DSL-Anschluss nicht gleich wie gewohnt läuft, bringt ihn in Rage. Und dass es ihn so sehr in Rage bringt, beunruhigt ihn. Eine Idee ist geboren. Er will eine festgelegte Zeitspanne gänzlich ohne Internet und Handy leben, sich gründlich über diese Materie informieren und am Ende ein Buch darüber schreiben. Er interviewt Fachpersonen aus Psychiatrie und Neurologie, aber auch Menschen, die sich der modernen Kommunikation ebenso verweigern. Schon die Anfänge seines Versuchs stellen ihn vor viele Fragen; Wen soll er vorab über den Versuch informieren? Wie werden die Freunde reagieren? Die Frage, ob Freundschaften seinen Versuch überhaupt überleben, macht ihm schon etwas Bauchweh.... Und wie soll er ohne Google & Co. überhaupt recherchieren? Mit dem vorliegenden Buch geht Christoph Koch der Frage nach, wer hier eigentlich wen beherrscht. Der Mensch die digitale Welt? Oder ist es nicht vielleicht umgekehrt? Wie viel Zeit gewinnen wir und wie viel Zeit lassen wir uns durch diese Technologie stehlen? Garniert mit viel Humor erfahren wir Wissenswertes rund um das Leben mit und ohne die eierlegende Wollmilchsau Internet und dürfen uns am Ende die Frage stellen, ob wir an unserem Umgang damit vielleicht da und dort etwas ändern könnten.... Fazit: Gleichermassen aufschlussreich und unterhaltsam; und ein klein wenig beängstigend.

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  • Rezension zu "Ich bin dann mal offline" von Christoph Koch

    Ich bin dann mal offline
    Sarlascht

    Sarlascht

    Christoph Koch ist offline - 40 Tage ohne Internet und Handy, was sich zunächst einfach anhört, entpuppt sich zu einer schwierigen Aufgabe. . Das Internet hat sich in unserer Welt zu etwas Selbstverständlichem entwickelt, wer kurz etwas wissen möchte, schaut bei Wikipedia nach, wer eine Adresse sucht, googelt, wer sich langweilt, spielt, wer in beruflichen Kontakt steht, tut dies meist per E-Mail, weil es schnell geht - und das muss es für uns, schnell gehen. Alles. Ebenso ist es bei vermeintlichen wichigen Gesprächen, sie mussen sofort geführt werden, auch wenn es meistens nur die Nachricht ist, dass man sich verspätet, was Christoph Koch nur allzu oft merkte. Ohne Handy kommt die Pünktlichkeit zurück ins Leben, allerdings auch die Langeweile, weil meist der Gesprächspartner mit Handy sich trotzdem verspätet. . Das Buch ist deswegen gut gelungen, weil es mir selbst gezeigt hat, wie abhängig wir alle von der modernen Technik sind. Der eine mehr, der andere weniger, aber eines müssen wir uns alle wohl eingestehen, ohne die moderne Technik, ginge es heute nicht mehr - zumindest nicht schnell.

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  • Rezension zu "Ich bin dann mal offline" von Christoph Koch

    Ich bin dann mal offline
    Erinnye

    Erinnye

    09. February 2011 um 10:59

    Das Ganze beginnt relativ harmlos mit einem Umzug. Christoph Koch ist einige Wochen vom Internet abgeschnitten. Als er es daraufhin irgendwann nicht mehr offline aushält und zu einem völlig überteuerten Preis einen Ersatz-Internet-Tarif kauft kommt die Herausforderung in Gestalt seiner Freundin Jessica und verspottet ihn, dass er es niemals einen Monat ohne Internet aushalten würde. Diese Wette nimmt der Autor an. Das Netzwerkkabel wird gezogen, das Handy ausgeschalten und weggesperrt. Von nun an ist Christoph Koch offline und nicht mobil erreichbar unterwegs. Dabei entdeckt er das Festnetztelefon neu und auch die gute alte Post bekommt wieder ihren Sinn. Um seine Eindrücke festzuhalten beschließt er ein Buch über seine Offline-Zeit zu schreiben und führt im Zuge dessen allerlei Interviews. Dies reicht vom Rabbi bis hin zu Professoren, Psychologen, Ärzten als auch zu einem Mann, der am stillsten Ort der Erde wohnt. Christoph Koch lernt Freundschaften und Familienbande neu kennen und schätzen und letztendlich fällt ihm der Online-Gang dann sogar schwer. Ein sehr interessantes Buch, welches mir aber stellenweise STARK überzogen scheint. So berichtet der Autor beispielsweise von "Phantomvibrieren" am Oberschenkel, wo einst sein Handy war und von starken Kopfschmerzen, die er dem Internetentzug zuschreibt. Davon, dass die gesamte jüngere Generation nur noch über Facebook, studivz, twitter oder andere soziale Netzwerke miteinander kommuniziert. Dies scheint mir extrem unwahrscheinlich, bin ich doch schon selber der Beweis, dass dies nicht so ist. Viele der Jüngeren können gut ohne Facebook leben und sehen es auch nicht für nötig, mit ihrem Handy verheiratet zu sein. Im Zuge dieser Dramatisierung soll das Ganze wohl interessanter gemacht werden, für mich wird es dadurch aber eher ein kleines bißchen lächerlicher. Natürlich können manche nicht einschätzen, wann und wie sie die neuen Medien benutzen, jedoch bedeutet dies nicht, dass man das auf alle münzen kann. Fazit: sehr unterhaltsam zu lesen und eine gute Unterhaltung für z.B. kurze Bus- oder Bahnfahrten, jedoch kann zumindest ich den Inhalt nicht ernst nehmen und fühle mich ein kleines bißchen an der Nase herumgeführt, wenn der Autor Tipps gibt, wie man mit Internet und Handy umzugehen hat, damit man ein angenehmes Leben führt. Manche brauchen sowas anscheinend, ich nicht.

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  • Rezension zu "Ich bin dann mal offline" von Christoph Koch

    Ich bin dann mal offline
    Elisabeth87

    Elisabeth87

    14. September 2010 um 10:46

    „Ich bin dann mal offline“ von Christoph Koch ist mir eher zufällig in die Hände gefallen, dank einer netten Buchhändlerin bei Thalia, die mir ein anderes Buch herausgesucht hat, als ich ursprünglich haben wollte. Ich bin aber dankbar dafür, da dieses Buch sehr aufschlussreich war und mich beim Lesen wirklich zum Nachdenken und zum Hinterfragen meines Umgangs mit den Medien und vor allem dem Internet und Handy gebracht hat. Christoph Koch, ein Journalist, der lange Jahre für ein Online-Magazin gearbeitet hat und in vielen Printmedien über das Onlineverhalten berichtet hat, einen interessanten Selbstversuch unternommen. Er hat beschlossen 40 Tage lang ohne Internet und Handy zu leben und zu arbeiten, die Idee kam ihm dadurch, als er nach einem Umzug für einige Tage keinen Internetzugang hatte und er spürte, dass ihn dass auf einen Entzug setzte, wie einen Alkoholiker von seinem Stoff, beschloss er sich mal ganz bewusst für einige Wochen von allem abzumelden und dann über seine Erfahrungen zu berichten. Ohne Internet, ohne Handy, ohne SMS und natürlich auch ohne E-Mail wollte er leben, offline sein. Die Idee kam ihm durch eine scherzhafte Bemerkung seiner Freundin, die meinte, er könne es länger ohne sie als ohne Internetzugang aushalten. Die Dokumentation seines Selbstversuches liest sich sehr spannend, vor allem die Reaktionen seines Umfeldes und seiner Kollegen fand ich äußerst interessant. Der Leser hält nicht nur ein sehr ehrliches Tagebuch über den Selbstversuch in der Hand, sondern auch ein Buch über die Welt im Netz allgemein, mit vielen interessanten Details und Aussagen mehrerer Soziologen sowie berühmten Menschen im Internet wie Mark Zuckerberg oder Sascha Lobo, der allgemein als Internetguru bezeichnet wird, da er niemals offline ist und sogar seinen Aufenthaltsort ständig online bekannt gibt. Am hilfreichsten ist für mich der Ratgeber für alle Netzjunkies, der ihnen helfen kann, zu erkennen, wie süchtig sie sind und Ratschläge und Tipps gibt, bewusst mit dem Internet umzugehen, welches ja ihr Leben erleichtern und bereichern soll und sich nicht total davon bestimmen zu lassen.

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