Christoph Koch Sternhagelglücklich

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Inhaltsangabe zu „Sternhagelglücklich“ von Christoph Koch

Glück kann man nicht kaufen, aber finden … Von 100 Befragten werden 99 auf die Frage, wie es geht, antworten: 'Es könnte besser sein.' Und auf die Frage, was ihnen zum Glück fehle, sofort Antworten haben. Doch macht mehr Geld, ein Vollrausch oder die Familie wirklich glücklich? Christoph Koch hat sich auf die Suche begeben: Bei Psychologen und Hirnforschern. In Indien und im Altersheim. Beim Sport und (zweimal!) vor dem Traualtar. Statt zum Supermarkt zu gehen, ist er gehüpft. Er hat Psychopharmaka geschluckt und für sein Experiment sogar im Lotto gewonnen. Am Ende kommt er zu einem erstaunlichen Ergebnis. Jeder sucht sein Glück. Christoph Koch sucht es an ganz besonderen Orten …
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  • Rezension zu "Sternhagelglücklich" von Christoph Koch

    Sternhagelglücklich
    Kirschbluetensommer

    Kirschbluetensommer

    10. July 2012 um 12:39

    Wir alle sind mit unserem Leben unzufrieden. In uns steckt einfach diese Sehnsucht nach Glück und tiefer Zufriedenheit drin. Und wir suchen überall danach. So auch Christoph Koch. Auf seiner Reise zum Glück begibt er sich auf eine Weltreise, die ihn in alle möglichen Teile der Welt bringt - von Amerika bis Indien ist alles dabei. Innerhalb eines Jahres trifft er dabei die unterschiedlichsten Menschen und untersucht ganz verschiedene Rezepte, um glücklich zu werden: Meditation, hüpfen, Sport, Ehrenamt im Seniorenheim, Glaube, Antidepressiva u. v. m. Das Buch ist unterhaltsam und abwechslungsreich geschrieben. Daten und Fakten wechseln sich mit kurzweiligen, amüsanten und nachdenklichen Anekdoten ab. Christoph Koch nähert sich dadurch dem Thema Glück von verschiedenen Seiten und mit unterschiedlichen Ansätzen. Die Kapitel sind nach den 12 Kalendermonaten unterteilt, so kann der Leser die persönliche Reise des Autors nachempfinden und miterleben. Die Entwicklung, die Christoph Koch mitgemacht hat, wird dadurch deutlich. Interessant sind auch die "10 kleinen Glücksmomente", die am Ende jedes Kapitels zu finden sind. Als ich die Beschreibung dieser kleinen Glücksmomente las, kam ich aus dem Lächeln gar nicht mehr heraus. Sie haben mir wieder vor Augen geführt, wie viele wunderbare und schöne Momente es doch im Leben gibt, an denen wir uns erfreuen können. Besonders gut hat mir die Vielfalt der Möglichkeiten gefallen, die ich bereits oben in der Inhaltsangabe aufgezählt habe. Ich habe für mich dabei einige Wege entdeckt, durch die ich glücklicher und zufriedener durchs Leben gehen kann. Der Autor entlarvt dabei aber auch einige falsche Tipps und Ratschläge mit denen man vielleicht aufgewachsen ist. Diese Hinweise empfand ich als interessant und zum Teil auch als hilfreich - oder wusstet ihr zum Beispiel, dass Schokolade essen oder Kinder kriegen gar nicht wirklich glücklich macht, sondern über kurz oder lang sogar zu Unzufriedenheit führen kann? Die Gründe dafür könnt ihr im Buch nachlesen! Wirklich positiv finde ich jedoch die zahlreichen guten und hilfreichen Tipps, die einem Freude und wohl echten Gewinn bringen werden, wenn man sie tatsächlich umsetzt - wie z. B. Anderen Gutes tun, Geld an Bettler und Obdachlose verschenken, Heiraten etc. Eine Sache daraus zumindest setze ich seitdem täglich um: Gott jeden Abend für drei gute und schöne Dinge zu danken, die ich am Tag erlebt habe. Fazit: Wer sich für das Thema Glück interessiert, aber nicht nach der ultimativen Idee dazu sucht, sollte unbedingt dieses Buch lesen. Die diversen Selbstversuche des Autors laden zum Schmunzeln ein und erhellen die Stimmung - schaffen sozusagen einen (kleinen) Glücksmoment. Die vielen verschiedenen Ideen laden zum Nachmachen und Ausprobieren ein. Manche Tipps verhelfen nicht nur der eigenen Person zur Zufriedenheit, sondern auch dem persönlichen Umfeld.

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