Quelle: Verlag / vlb
In seinem Bordbuch hielt Christoph Kolumbus während seiner Reise nach Amerika seine Eindrücke fest. Die Einträge sind unterschiedlich lang und natürlich sind sehr viele nautische Angaben enthalten. Dennoch liest sich das Bordbuch sehr flüssig und man kann die Gefahren und Probleme der Reise spannend mitverfolgen.
Trotz der sehr begrenzten sprachlichen Mittel und der sich ständig wiederholenden nautischen Angaben, ist es spannend zu lesen, wie das erste Aufeinandertreffen der Alten- mit der Neuen Welt verlief. Erstaunlicherweise zunächst sehr friedlich, da die Ureinwohner nicht kriegerisch, sondern scheu und freundlich waren und kolumbus zudem auf seine Männer mäßigend eingewirkt hat. Dies mit dem Hintergedanken, die Indios zum Christentum zu bekehren, zu Untertanen der spanischen Kronezu machen und die Kolonien ökonomisch ausbeuten zu können. Das informative Nachwort beschreibt die politische und wirtschaftliche Situation des 15. Jhd. in Portugal und dem Mittelmeerraum, den Stand der Wissenschaft, den Fortschritt bei der Entdeckung der Welt, die familiäre Situation, Herkunft und Motive von Kolumbus.
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