Christoph Lode

 4 Sterne bei 171 Bewertungen
Autor von Der letzte Traumwanderer, Die Stadt der Seelen und weiteren Büchern.
Autorenbild von Christoph Lode (© Peter von Felbert)

Lebenslauf von Christoph Lode

Christoph Lode, geboren 1977, ist in Hochspeyer bei Kaiserslautern aufgewachsen und studierte in Ludwigshafen am Rhein. Danach arbeitete er in einer psychiatrischen Klinik bei Heidelberg. Heute ist Lode freiberuflicher Schriftsteller und Autor erfolgreicher historischer und Fantasy-Romane Er ist verheiratet und lebt in Mannheim.

Alle Bücher von Christoph Lode

Cover des Buches Der letzte Traumwanderer (ISBN: 9783442471737)

Der letzte Traumwanderer

 (62)
Erschienen am 10.11.2010
Cover des Buches Die Stadt der Seelen (ISBN: 9783442471744)

Die Stadt der Seelen

 (28)
Erschienen am 08.02.2011
Cover des Buches Der Gesandte des Papstes (ISBN: 9783442467990)

Der Gesandte des Papstes

 (28)
Erschienen am 11.03.2009
Cover des Buches Phoenixfeuer (ISBN: 9783442471751)

Phoenixfeuer

 (19)
Erschienen am 15.09.2011
Cover des Buches Das Vermächtnis der Seherin (ISBN: 9783442467983)

Das Vermächtnis der Seherin

 (18)
Erschienen am 14.04.2010
Cover des Buches Die Bruderschaft des Schwertes (ISBN: 9783442473762)

Die Bruderschaft des Schwertes

 (10)
Erschienen am 13.04.2011
Cover des Buches Das Vermächtnis der Seherin (ISBN: 9783426526255)

Das Vermächtnis der Seherin

 (3)
Erschienen am 12.01.2021

Neue Rezensionen zu Christoph Lode

Cover des Buches Das Vermächtnis der Seherin (ISBN: 9783426526255)BettinaR87s avatar

Rezension zu "Das Vermächtnis der Seherin" von Christoph Lode

Eine Geschichte, die einen ruhigen Blick braucht
BettinaR87vor 3 Monaten

Rahel wächst in einer Gruppe fahrender Spielleute heran, nachdem ihre Mutter sie im Alter von sechs Jahren vor einem Pogrom rettete und rechtzeitig fortschickte – mit nichts als einer Anweisung, wohin sie zu gehen hätte und einem Vers, den sie unbedingt auswendig kennen sollte. Sie lässt ihre Existenz hinter sich und beginnt inmitten der Fahrenden ein neues Leben – bis eine Frau und ihr schweigsamer, loyaler Leibwächter auftauchen.

Die Frau gehört angeblich einem alten Bund an namens En Dor, der mystische Mächte verleihen kann und entsprechend gut versteckt ist. Rahel erfährt erst jetzt, dass ihre Mutter die Anführerin dieses Bundes war und der Vers ihrer Kindheit die Schatzkarte ... Inmitten von Pogromen, die ganz Frankreich erschüttern, machen Rahel, ihr bester Freund Brendan und die Fremde sich auf den Weg, das Rätsel zu entschlüsseln. Sie sind immer nur einen falschen Schritt davon entfernt, den Falschen zu vertrauen und den Schrein an ihre Feinde zu verlieren.

Das Verhältnis von Fantasy und History

"Das Vermächtnis der Seherin" ist keine epische Fantasy im Sinne von wild herum gefuchtelten Zauberstäben, es gibt keine Orks – wohl aber übernatürliche Wesen, die eher subtil oder eher wie Schatten in Erscheinung treten. Genauso wie die magischen Fähigkeiten. da mag es durchaus so scheinen, als würde der historische Anteil des Genres überwiegen – man sollte aber bedenken, dass die Geschichte in der Vergangenheit stattfindet. Jeder Atemzug, jedes Alltagserlebnis ist aus moderner Leser:innensicht "historisch". Nicht auszumalen, was aus der Geschichte geworden wäre, hätte der Autor ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Magie und Geschichtlichem angestrebt. "Glitzernde Sternchen flogen aus dem Magischen Feuer empor, mit dem ganze Pogrome befeuert wurden"? Nein Freunde, das hat Christoph Lode schon richtig zueinander ins Verhältnis gesetzt.

Offenbarung für Alltagsrassismus

Die Selbstverständlichkeit, mit der die damaligen Stadteinwohner und Dörfler negativ auf Juden und wie empfänglich sie für hetzerisches Gerede dargestellt sind, offenbaren, wie tief Alltagsrassismus sitzt und wie schnell sich Menschen manipulieren lassen. Mag diese Geschichte eine fiktive sein, liefert sie doch ein prägendes Bild ab, das nicht unwahrscheinlich erscheint. Wer glaubt, dass es nur "damals" so war, täuscht sich leider, denn Alltagsrassismus ist in fast jedem/r von uns verankert und es lohnt sich immer wieder, sich selbst mal den Spiegel vorzuhalten und ehrlich zu fragen, ob man nicht noch etwas an Verhaltens- und Denkweisen ändern muss. Nicht sollte, muss. Wer an dem Buch kritisieren möchte, dass man sich nicht in Rahel versetzen kann – in aller Ehrlichkeit wird nur ein Bruchteil der Leser:innen auch nur den Hauch einer Ahnung haben, wie die Gesellschaft auf Juden reagiert, damals wie heute. Damit ist die Position als Beobachter für den Großteil vorprogrammiert und daran ist nichts verkehrt. 

Unterhaltsam und lehrreich

Das Buch ist keine absolute Neuerscheinung, bereits 2010 kam es bei einem anderen Verlag auf den Markt und hat nun ein deutlich schöneres und frischeres Cover erhalten. Doch es wirkt auch düster und damit wird die richtige Stimmung gesetzt: Der porträtierte Hass und die beständige Drohung liegt immer in der Luft, auch wenn Rahel und ihr bester Freund sich mit und ohne Weggefährten auf den Weg in eine bessere Zukunft machen. Wer wen verrät, Sachen verheimlicht und was es wirklich mit dem Schrein auf sich hat, sorgt auf Leserseite für ordentlich Spannung. 

Das Fazit

Absolute Leseempfehlung für historische Mystery-Fans. 

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Cover des Buches Das Vermächtnis der Seherin (ISBN: 9783426526255)Booktippss avatar

Rezension zu "Das Vermächtnis der Seherin" von Christoph Lode

Historisch und Aufschlussreich
Booktippsvor 3 Monaten

Die Geschichte spielt in Frankreich, wo wir das jüdische Mädchen Rahel auf ihrer Reise in einer oft antisemitischen Gesellschaft begleiten. Nachdem sie als Kind Zeuge eines Pogroms wird bei dem ihre Mutter ums Leben kommt, wird sie von einer Gruppe Fahrender aufgenommen und zur Spielfrau ausgebildet. Nach einem tragischen Zwischenfall erfährt sie von einem Geheimnis ihrer Mutter und einem schweren Erbe. Kurz darauf beginnt eine spannende und gefährliche Suche, nach einem machtvollen Schrein, bei der Rahel unterstützt wird von Freunden und einer zwielichtigen Seherin...

Alles in allem ein schöner Historienroman, der sich manchmal ins Fantasygenre schleicht. Ich hätte mir gewünscht mehr über Rahels Zeit mit den Gauklern zu lesen um auch fröhliche Erinnerungen zu haben -  ja sie hat eine schwierige Vergangenheit - aber sicher war nicht alles nur schlecht. Zudem bleiben die Nebencharaktere wie Isaak, Brendan oder Jaroslaw sehr oberflächlich - auch hier wäre das ein oder andere Kapitel um deren Person hilfreich gewesen damit man sich mehr in die Geschichte einfühlen kann.

Dennoch ist Rahel eine sympathische starke junge Frau bei der man gerne mitfiebert

3/5 🐍🐍🐍❌❌

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Cover des Buches Das Vermächtnis der Seherin (ISBN: 9783426526255)Booknerdsbykerstins avatar

Rezension zu "Das Vermächtnis der Seherin" von Christoph Lode

Interessant, aber trocken
Booknerdsbykerstinvor 5 Monaten

Mein Fazit:


Historische Fantasy lese ich unheimlich gerne, aber „Das Vermächtnis der Seherin“ von Christoph Lode war mir zu historisch und zu wenig Fantasy. Das Hauptthema der Geschichte ist die Judenverfolgung in Frankreich im 13. Jahrhundert mit all den Problemen, Intrigen und Gefahren. Dazwischen agieren die Charaktere, die mir leider viel zu blass blieben und auch recht wenig Spielraum hatten. Für meinen Geschmack war es einfach zu viel Geschichte und zu wenig Fantasy und dazu so informativ und nüchtern erzählt, dass ich keinen Zugang fand. Deswegen von mir nur 3 Sterne, weil die Geschichte an sich zwar interessant und faktisch anspruchsvoll ist, aber nicht meinem Geschmack entsprach.

Meine gesamte Meinung lest ihr hier: https://booknerdsbykerstin.com/2021/03/15/das-vermaechtnis-der-seherin-von-christoph-lode/


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Gespräche aus der Community

Kommt mit auf eine Reise in vergangene Zeiten und Kulturen: Oberlothringen, im Jahre 1303. Der junge Ritter Raoul von Bazerat führt ein sorgloses, ausschweifendes Leben, bis er erfährt, dass er todkrank ist. Er entschließt sich zu einer Pilgerfahrt nach Rom, wo er um Vergebung für seine Sünden bitten will. Dort angekommen, rettet er Kardinal Morra, einem Vertrauten des Papstes, das Leben. Morra verspricht Raoul daraufhin einen umfassenden Sündenablass, vorausgesetzt, er reist nach Palästina und überbringt dort einem Agenten des Heiligen Stuhls ein altes, vergessen geglaubtes Manuskript, die Lebensgeschichte des heiligen Antonius; das Schriftstück soll zu dessen Stab führen, dem magische Kräfte nachgesagt werden. Raoul willigt sofort ein und begibt sich auf die Reise. Schon bald findet er sich im Zentrum von Intrigen und Machtkämpfen wieder und wird von päpstlichen Handlangern und den Söldnern von Sultan an-Nasir verfolgt. Denn der Sultan fürchtet, der Papst wolle mithilfe des Antoniusstabes einen neuen Kreuzzug entfesseln. Auf seiner Flucht durch Vorderasien schließt sich Raoul der geheimnisvollen Ägypterin Jada an - und sie ist die Einzige, die ihm die Wahrheit über den wundersamen Stab offenbaren kann ... Nachdem die Leserunde zu Christoph Lodes "Die Bruderschaft des Schwertes" bereits ein voller Erfolg war, haben sich Teilnehmer und Autor entschlossen, eine weitere Leserunde ins Leben zu rufen. Auch dieses Mal erwartet euch ein spannendes und opulentes Buch, dass den Leser in vergangene Zeiten entführt. Nutzt die Chance und besorgt euch das Buch. Oder habt ihr es schon im Regal stehen? Wir freuen uns über eine rege Teilnahme und sind schon auf eure Impressionen und Fragen gespannt. Start der Leserunde ist am Montag, dem 16. April 2012.
69 Beiträge
In dieser Leserunde begeben wir uns in das Konstantinopel des 14. Jahrhunderts. Das byzantinische Reich wird von Unruhen erschüttert. Während Raoul von Bazerat, kaiserlicher Hauptmann und einstiger Gesandter von Papst Bonifatius VIII., in Kleinasien gegen die Osmanen kämpft, wird seine Tochter Naje von beunruhigenden Visionen heimgesucht. Raoul ahnt, dass in den labyrinthischen Gärten und Palästen der Kaiserstadt eine unvorstellbare Gefahr heraufdämmert. Als Barzin Ardeshir, ein geheimnisvoller persischer Kaufmann, Naje mithilfe des fanatischen Schwertbrüderordens entführt, beginnt eine Jagd, die Raoul bis an die Grenzen der bekannten Welt führt ... „Die Bruderschaft des Schwertes“ ist bereits der dritte historische Roman von Christoph Lode. Wenn ihr Gefallen an dem Buch gefunden habt und eines der 5 Testleseexemplare erwerben möchtet, dann bewerbt euch bis einschließlich dem 15. Februar 2012. Wir würden gerne von euch wissen, wieso ihr an der Leserunde teilnehmen möchtet. Falls ihr „Die Bruderschaft des Schwertes“ schon besitzt, seid ihr natürlich auch recht herzlich zur Leserunde eingeladen. Außerdem könnt ihr Christoph Fragen zu seinen Werken, dem Literaturbetrieb und seinen nächsten Projekten stellen. Wir freuen uns über einen regen Austausch und wünschen euch viel Spaß!
228 Beiträge

Zusätzliche Informationen

Christoph Lode wurde am 10. Januar 1977 in Kaiserslautern (Deutschland) geboren.

Christoph Lode im Netz:

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