Christoph Lode Das Vermächtnis der Seherin

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Inhaltsangabe zu „Das Vermächtnis der Seherin“ von Christoph Lode

Frankreich im 13. Jahrhundert: Die jüdische Gauklerin Rahel zieht mit einer Truppe von Spielleuten durch das Land. Das Leben ist hart, denn wandernde Prediger hetzen die Christen gegen ihre jüdischen Nachbarn und das fahrende Volk auf. Eines Tages schließt sich ihnen die geheimnisvolle Wahrsagerin Madora an. Von ihr erfährt Rahel, dass ihre Mutter, die vor vielen Jahren bei einem Judenpogrom ums Leben kam, eine mächtige Seherin war und dem Geheimbund von En Dor angehörte. Rahel hatte als Kind von ihrer Mutter eine alte Weise gelernt, aber erst durch Madora wird ihr die Bedeutung des Liedes klar: In den Gesang sind verschlüsselte Hinweise eingeflochten, die zum Heiligtum des Geheimbunds führen, dem Schrein von En Dor, der eine magische Wirkung haben soll.Madora möchte den Schrein mit allen Mitteln in ihren Besitz bringen, um drohendes Unheil von den Juden abzuwenden. Denn auch Guillaume de Rampillon, Erzdiakon von Paris und eingeschworener Feind des jüdischen Volkes, ist auf der Suche nach dem Heiligtum. Und so beginnt ein gefährlicher Wettlauf durch Frankreich und die winterlichen Alpen. Aber kann Rahel Madora wirklich trauen?

Netter Roman für zwischendurch mit liebevollen Details

— Waldi236
Waldi236

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  • Guter Roman mit kleinen Schwächen

    Das Vermächtnis der Seherin
    Waldi236

    Waldi236

    13. April 2017 um 13:27

    Rahel wurde mit sechs Jahren zur Vollwaisen und reist seit dem mit ihren Gefährten als Gauklerin durchs Land.Als zahlreiche Judenprogrome den Frieden stören, wird sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Madora, eine angebliche Bekannte ihrer Mutter, schließt sich ihr an und will zusammen mit ihr den Schrein des Bundes - das Vermächtnis ihrer Mutter - finden.Auf dieser Reise erlebt Rahel viele Abenteuer, kann einige Male dem Tod nur knapp entkommen und erfährt erstmals wahre Liebe.Der Roman basiert auf einer interessanten Grundidee, die sich teilweise auf wahre Ereignisse stützt. Diese sind von einer ausführlichen Recherche geprägt.Der Schreibstil ist sehr detailliert und angenehm zu lesen. Keine verschachtelten Sätze und eine übersichtliche Anzahl an handelnden Personen, so dass man niemals den Überblick verliert.Die Protagonisten sind gut gezeichnet und ihre Handlungen und Gedanken sind meistens für den Leser nachvollziehbar.Trotz allem fühlte ich mich während des gesamten Romans eher wie ein Beobachter. Ich konnte nicht vollends in die Geschichte eintauchen - vielleicht durch die wechselnden Erzählperspektiven. Ich weiß es nicht... Deshalb gibt es einen Punkt Abzug und 4 von 5 Sternen :-)

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  • Rezension zu "Das Vermächtnis der Seherin" von Christoph Lode

    Das Vermächtnis der Seherin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. December 2012 um 22:02

    was für ein Schmarrn. Da steht irgendwo, der Autor sei der neue Stern am Himmel der historischen Romane, oder so ähnlich.
    Na, wenn da mal nicht eine Schlecht-Wetter-Front auf mich Leser aufkommt... ,-)

    Kitschige Dialoge, absehbare Handlungen und flache Geschichte.
    Nix für mich.

  • Leserunde zu "Der Gesandte des Papstes" von Christoph Lode

    Der Gesandte des Papstes
    Ennilain

    Ennilain

    Kommt mit auf eine Reise in vergangene Zeiten und Kulturen: Oberlothringen, im Jahre 1303. Der junge Ritter Raoul von Bazerat führt ein sorgloses, ausschweifendes Leben, bis er erfährt, dass er todkrank ist. Er entschließt sich zu einer Pilgerfahrt nach Rom, wo er um Vergebung für seine Sünden bitten will. Dort angekommen, rettet er Kardinal Morra, einem Vertrauten des Papstes, das Leben. Morra verspricht Raoul daraufhin einen umfassenden Sündenablass, vorausgesetzt, er reist nach Palästina und überbringt dort einem Agenten des Heiligen Stuhls ein altes, vergessen geglaubtes Manuskript, die Lebensgeschichte des heiligen Antonius; das Schriftstück soll zu dessen Stab führen, dem magische Kräfte nachgesagt werden. Raoul willigt sofort ein und begibt sich auf die Reise. Schon bald findet er sich im Zentrum von Intrigen und Machtkämpfen wieder und wird von päpstlichen Handlangern und den Söldnern von Sultan an-Nasir verfolgt. Denn der Sultan fürchtet, der Papst wolle mithilfe des Antoniusstabes einen neuen Kreuzzug entfesseln. Auf seiner Flucht durch Vorderasien schließt sich Raoul der geheimnisvollen Ägypterin Jada an - und sie ist die Einzige, die ihm die Wahrheit über den wundersamen Stab offenbaren kann ... Nachdem die Leserunde zu Christoph Lodes "Die Bruderschaft des Schwertes" bereits ein voller Erfolg war, haben sich Teilnehmer und Autor entschlossen, eine weitere Leserunde ins Leben zu rufen. Auch dieses Mal erwartet euch ein spannendes und opulentes Buch, dass den Leser in vergangene Zeiten entführt. Nutzt die Chance und besorgt euch das Buch. Oder habt ihr es schon im Regal stehen? Wir freuen uns über eine rege Teilnahme und sind schon auf eure Impressionen und Fragen gespannt. Start der Leserunde ist am Montag, dem 16. April 2012.

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  • Rezension zu "Das Vermächtnis der Seherin" von Christoph Lode

    Das Vermächtnis der Seherin
    sabisteb

    sabisteb

    19. August 2010 um 12:10

    Rahel, die schon mit 6 zur Vollwaise wurde, wächst beim Fahrenden Volk auf, welches ihr zu einer neuen Familie wirde. Besonders ihr Ziehbruder Brendan ist für sie eine große Stütze und ihre Familie. 14 Jahre lebt sie ein relative geordnetes und sicheres Leben bei den Gauklern bis die Judenpogrome, welche ihre Mutter das Leben kosteten Rahel erneut ihre Familie kosten. Nach langen Jahren wird sie von ihrer und ihrer Mutter Vergangeheit eingeholt und muss sich dem Vermächtnis stellen, welches ihre Mutter ihr als Sechsjähriger mit in ihr neues Leben gab. Rahel ist zu großem auserkoren, auch wenn sie sich darüber noch nicht im klaren ist. Wie schon in "Der Gesandte des Papstes", zeichnet sich dieser Roman durch sehr gute historische Recherchen aus. Die Charaktäre sind liebevoll gezeichnet und wachsen einem ans Herz, teilweise auch die "Bösewichte". Zusätzlich erfährt man viel über jüdische Mystik und Mythologie und auch über jüdisches Brauchtum. Nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich.

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