Christoph Lode Der letzte Traumwanderer

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Inhaltsangabe zu „Der letzte Traumwanderer“ von Christoph Lode

Eine Zeit der Dunkelheit, der Magie und der verlorenen Träume Das Gelbe Buch von Yaro D’ar zu finden ist Liam Satanders einziges Ziel. Es war die letzte Bitte seines Vaters, bevor dieser von den gefürchteten Spiegelmännern ermordet wurde. Auf seiner Suche schleicht sich Liam in den Palast der mächtigen Herrscherin von Bradost ein - ein Ort voller Gefahren und dunkler Geheimnisse. Doch Liam kennt keine Furcht. Um herauszufinden, warum sein Vater sterben musste, würde er es mit jedem Feind aufnehmen. Selbst mit jemandem, der Macht über die Träume der Menschen besitzt ...

Das Buch verwebt viele Genres zu einem bunten Flickenteppich voller origineller Ideen, mit dem Schwerpunkt auf High Fantasy und Steampunk.

— MikkaG

Ein Muss für jeden Leser, der sich zwischen nicht-menschlichen Wesen besonders wohl fühlt. Schnelles Tempo, dadurch aber auch keine ausführlichen Charaktere-Studien der Personen. Klar strukturiert. Ein wenig mehr Rätselhaftigkeit und ich wäre noch begeisterter.

— Lichtscheue

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    Der letzte Traumwanderer

    ban-aislingeach

    02. July 2015 um 19:03

    Das Buch „der letzte Traumwanderer“ wurde von dem deutschen Schriftsteller Christoph Lode geschrieben und ist 2010 im Goldmann Verlag erschienen. Es ist das erste Buch der Reihe „Pandaemonia“.  Das Buch erzählt drei verschiedene Geschichten, welche erst am Ende des Buches zu einer Geschichte werden. Der Schlammtaucher Jackon wurde aus der Gemeinschaft der Schlammtaucher verstoßen, weil diese ihm vorwarfen sich in deren Träumen herumzutreiben. Er glaubt daran nicht, umso überraschter ist er als ausgerechnet die Herrscherin von Bradost Interesse an ihm zeigt. Was sie wohl mit ihm vorhat? Seit dem Tod von Liams Mutter interessiert sich sein Vater kaum noch für seinen Beruf und so muss Liam die Blitze einfangen und verkaufen um Geld zu verdienen. In einer schlimmen Nacht, welche gut für diesen Beruf ist, ärgert er sich besonders über seinen Vater. Doch als dieser panisch nach Hause kommt und kurz darauf von den Spiegelmännern der Lady Sarka ermordet wird, will er wissen wieso dies passiert ist. Kurz vor seinem Tod hat sein Vater von einem gelben Buch gesprochen, welches die Herrscherin besitzen soll, und dieses soll beschafft werden damit die Bewohner von Bradost eine Chance haben die Lady loszuwerden. Wird es ihm gelingen das Buch zu beschaffen und wird es ihm im Kampf gegen die Lady tatsächlich helfen? Dann gibt es noch den Alb Lucien, welcher mitansehen muss wie sein Volk die Welt der Menschen verlässt und ihn mit dem alten König der Alben zurück lässt. Doch wie sollen die Menschen, auf deren Träume sie aufpassen, nur ohne sie überleben?  Das Buch ist in der dritten Person Singular geschrieben und in Kapitel unterteilt, welche ungefähr 20 Seiten lang sind. In diesen Kapiteln spielt immer entweder Jackon, Liam oder Lucien die Hauptrolle. Dennoch verliert man nicht den Überblick, auch wenn man sich anfangs fragt wie dies alles zusammen gehört. Am Ende wird aus den einzelnen Puzzlestücken ein Puzzle. Das Buch ist sehr interessant geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Die fantasievollen Ideen vom Autor Lode habe ich bisher noch in keinem anderen Buch gelesen und dennoch beschreibt es diese so gut, dass man sich diese deutlich vorstellen kann. Die Handlungen der einzelnen Charaktere kann man gut verstehen, auch wenn noch einige Fragen offen geblieben sind. Ich hoffe diese werden in den nächsten Büchern beantwortet.  Ich kann das Buch sehr gerne weiterempfehlen, weil es der Beginn einer wunderbaren neuen Fantasy Reihe ist. Ich freue mich schon sehr auf die weiteren Bücher dieser Reihe. Das Buch kann man vor allem jenen Lesern empfehlen die gerne Fantasy Bücher lesen, welche in fremden Welten spielen und in denen nicht nur Menschen die Hauptrollen spielen. Ich kann den Kauf des Buches empfehlen.

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  • Ein bisschen von allem und doch was ganz Neues!

    Der letzte Traumwanderer

    MikkaG

    05. May 2014 um 17:31

    Pro: Schon lange hat mich kein Buch mehr so begeistert wie dieses! Hinter dem malerischen Cover verbergen sich eine unglaublich faszinierende Welt, eine spannende Geschichte und glaubhafte, lebensechte Charaktere, die einem lange im Gedächtnis bleiben. "Der letzte Traumwanderer" ist eine dichte, atmosphärische Mischung aus Steampunk, Fantasy, Mystery, Abenteuer... Und der Autor stückelt nicht einfach nur bekannte Dinge aus diesen Genres zusammen, sondern gibt jedem Bruchstück ein ganz eigenes Flair mit originellen Ideen. Das Ergebnis ist kreativ, komplex und vielschichtig, und es wird detailliert und überzeugend geschildert! Immer, wenn man denkt: ok, jetzt weiß ich alles über diese Welt, schüttelt der Autor noch etwas Neues aus dem Ärmel. Schlammtaucher, Blitzjäger, Ghule, Alben, Traumwanderer, Dämonen, ätherbetriebene Luftschiffe... Man erfährt vieles über die Gesellschaftsstrukturen und die Politik dieser Welt, die Technik, die Magie, die Geschichte, die Völker - dieser Detaillreichtum hätte ermüdend wirken können, aber der Autor präsentiert ihn mit einer Leichtigkeit und Lebendigkeit, dass man mitten in diese Geschichte gesogen wird und die Geschehnisse fast schon eher lebt als liest. Ich habe öfter gedacht: wow, das ist so GUT! Warum habe ich vorher noch nichts davon gehört? Ich hatte das Buch schneller durch, als mir lieb war - ich hätte auch die doppelte und dreifache Anzahl der Seiten verschlungen! Ich fand die Geschichte durchweg spannend, und auch die Charaktere haben mich immer bei der Stange gehalten. Es gibt relativ viele Charaktere, aber die Geschichte konzentriert sich vor allem auf eine Handvoll davon, so dass es für mich nie zu verwirrend wurde. Am wichtigsten sind sicher Jackon und Liam, die beiden jugendlichen Protagonisten, die beide auf ihre Art sympathisch und interessant sind. Jackon ist ein etwas zwiespältiger Charakter. Er meint es eigentlich immer gut, und er hatte ein schweres Leben - aber es deutet sich sich in diesem Buch schon leise an, dass er nicht taub ist für den Lockruf der Macht. Sein ganzes Leben lang hat er Geschichten darüber gehört, wie böse und verdorben Lady Sarka ist, aber es fällt ihm immer schwerer, das zu glauben... Was man ihm noch nicht einmal übel nehmen kann! Nach einem entbehrungsreichen Leben voller Gefahr und Hunger würden wohl die meisten von uns dem Menschen vertrauen, der uns zum ersten Mal Nahrung, Komfort und Zuwendung schenkt. Es kam mir vor, als balanziere Jackon auf einem Drahtseil - jederzeit in Gefahr, zu stürzen und sich selbst zu verlieren, aber sich dessen nicht einmal bewusst. Liam ist dagegen ein weniger zerissener Held - er ist mutig und entschlossen, den letzten Wunsch seines Vaters zu erfüllen. Aber auch er hat seine Ecken und Kanten und kam mir vor wie direkt aus dem Leben gegriffen. Zu den beiden Jungen gesellt sich noch Vivana, die junge Halb-Manusch, die zwischen zwei Kulturen steht. Ihr Vater versucht, das kulturelle Erbe ihrer Mutter in ihr auszumerzen, aber sie hat ihren eigenen Kopf und ist eine starke junge Frau. Sie war eine Heldin nach meinem Geschmack: kein Burgfräulein in Not! Sehr interessant fand ich auch Lady Sarka... Es wird so oft erwähnt, dass sie eine grausame, skrupellose und machtgierige Herrscherin ist, aber ich konnte das Gefühl einfach nicht abschütteln, dass sie mehr ist als das. Für mich war sie nicht hundertprozentig böse - manchmal war sie mir fast ein bisschen sympathisch! Ich bin sehr gespannt, wie es in den nächsten Bänden mit ihr weitergehen wird. Als letztes möchte ich noch den Alben Lucien erwähnen, der eine starke Verbundenheit mit den Menschen in sich spürt und deswegen auch in der Welt der Menschen leben möchte - was allerdings zu Konflikten mit seinem eigenen Volk führt. Sehr gut fand ich, dass die meisten Charaktere weder vollkommen böse noch vollkommen gut sind! Das macht sie interessanter und glaubhafter, und das macht sie auch weniger vorhersehbar - was wiederum die Geschichte spannender macht. Den Schreibstil fand ich wunderbar: er löst das reinste Kopfkino aus, und er kann sowohl fantasievoll und federleicht als auch düster und bedeutungsschwer sein. Kontra: Die Liebesgeschichte zwischen Vivana und Liam hat mich nicht vollständig überzeugt. Sie ging mir ein bisschen schnell - nicht im Sinne, dass die beiden direkt im Bett landen (tun sie nicht), sondern im Sinne, dass sie sehr schnell sehr tiefe Gefühle füreinander entwickeln! Vivana ist gegen Ende des Buches schon bereit, ihr Leben für Liam zu riskieren. Andererseits mochte ich diese beiden Charaktere sehr gerne, und sie passen eigentlich auch gut zusammen.... Außerdem rechne ich dem Autor hoch an, dass es in diesem Buch keine Dreiecksgeschichte gibt! Also ist es eigentlich kein RICHTIGES Kontra. Zusammenfassung: Das Buch verwebt viele Genres zu einem bunten Flickenteppich voller origineller Ideen, mit dem Schwerpunkt auf High Fantasy und Steampunk. Ich habe das Buch ohne große Erwartungen angefangen - ich hatte noch nichts davon gehört und High Fantasy ist nicht mein Lieblingsgenre - war dann aber rundum begeistert! Was für eine komplexe, faszinierende Welt... Und was für glaubhafte, interessante Charaktere! Ich freue mich schon sehr auf den zweiten und dritten Band.

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  • Fragefreitag am 10. Januar 2014 - stellt Daniel Wolf Fragen + Buchverlosung zu "Das Salz der Erde"

    Daniliesing

    Beim Leserpreis 2013 hat er in der Kategorie "Historische Romane" den 2. Platz erreicht und nun ist er heute für euch da und beantwortet eure Fragen: Daniel Wolf! Mit seinem Roman "Das Salz der Erde" hat der Autor seit dem Erscheinen des Buches unglaublich viele Leser begeistert - vielleicht ja auch euch? Oder möchtet ihr Daniel Wolf und seine Bücher noch kennen lernen? Heute beim Fragefreitag habt ihr die Möglichkeit dazu! Mehr zum Autor: Daniel Wolf wurde 1977 geboren. Bevor er als Autor tätig wurde, hat er als Musiklehrer, in einer Chemiefabrik und im Öffentlichen Dienst gearbeitet. Er hatte schon immer eine Leidenschaft für Geschichte und das Mittelalter. Alte Ruinen, Sagen und Ritterrüstungen begeisterten ihn dabei besonders, so dass es nicht verwunderlich war, dass ihn das Schreiben von historischen Romanen am meisten interessierte. Mit seiner Frau und seinen zwei Katzen lebt Daniel Wolf derzeit als freier Autor in einer der ältesten Städte Deutschlands. Mehr zum Buch: Herzogtum Oberlothringen, 1187. Nach dem Tod seines Vaters übernimmt der junge Salzhändler Michel de Fleury das Geschäft der Familie. Doch seine Heimatstadt Varennes leidet unter einem korrupten Bischof und einem grausamen Ritter, der die Handelswege kontrolliert – es regieren Armut und Willkür. Als Michel beschließt, Varennes nach dem Vorbild Mailands in die Freiheit zu führen, steht ihm ein schwerer Kampf bevor. Seine Feinde lassen nichts unversucht, ihn zu vernichten. Nicht einmal vor Mord schrecken sie zurück. Und schließlich gerät sogar seine Liebe zur schönen Isabelle in Gefahr ... --> Leseprobe Für alle, die "Das Salz der Erde" schon kennen und sehnlich auf einen neuen historischen Roman des Autors warten, habe ich gute Nachrichten. Im Juli 2014 erscheint Daniel Wolfs neues Buch "Das Licht der Welt". Hier verlosen wir zusammen mit dem Goldmann Verlag aber erstmal 5 Exemplare von "Das Salz der Erde" unter allen Fragestellern! Los geht's ... und ich wünsche euch viel Spaß!

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  • Rezension zu "Der letzte Traumwanderer" von Christoph Lode

    Der letzte Traumwanderer

    kleinerBuecherwurm

    23. January 2013 um 19:32

    Jackon ist ein 15-jähriger Schlammtaucher und lebt in den Kanälen unter der Stadt Bradost. Bradost wird von der grausamen Lady Sarka und ihren unheimlichen Spiegelmännern beherrscht. Eines Tages wird Jackon plötzlich vom furchtbaren Corvas gefangen genommen und zu Lady Sarka in den Palast gebracht. Dort soll er seine Ausbildung als Traumwanderer beginnen. Die zweite Geschichte worum es in dem Buch geht, ist die von Liam. Er hasst Lady Sarka. Nachdem Corvas und die Spiegelmänner seine Vater getötet haben. Einen letzten Auftrag hat er von ihm erhalten: Finde das gelbe Buch von Yaro D'ar. Mit Hilfe des Erfinders Quindal schleicht er sich in den Palast der Lady ein... Das Buch "Der letzte Traumwanderer" ist ein spannendes und lebhaftes Buch. Am Anfang war es für mich etwas verwirrend, da sozusagen zwei Geschichten erzählt werden. Aber man findet sich schnell ein und die Mischung ist meiner Meinung nach perfekt. Mich hat es nicht mehr losgelassen. Es ist einerseits düster, aber andererseits findet man eine schöne Liebesgeschichte darin. Christoph Lode hat es geschafft, die Spannung kontinuierlich aufrecht zu erhalten und eine wunderbare Welt erschaffen. Von Anfang bis Ende spannend und wirklich zu empfehlen!

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  • Rezension zu "Der letzte Traumwanderer" von Christoph Lode

    Der letzte Traumwanderer

    Asaviel

    18. February 2012 um 06:13

    Meine Meinung: Man weiß, dass Träume für jeden Menschen wichtig sind, dass Träume oft das bestimmen, was wir sind. Und damit sind nicht nur die Träume gemeint, die man auch mit offenen Augen hat – also eher Wünsche sind -, sondern eben die Träume, die nachts kommen. Das, was das Unterbewusstsein veranstaltet, während wir schlafen. „Träume haben Macht. Träume prägen unsere Gedanken und Wünsche, sie bestimmen ob wir glücklich sind, oder nicht. Wer die Träume beherrscht, beherrscht auch die Menschen.“ (Seite 52) Und genau das will die Despotin Lady Sarka. Die Menschen beherrschen. Darum nimmt sie die Ausbildung Jackons auch selbst in die Hand, denn er ist der letzte Traumwanderer. Die Handlung wird dem Leser nicht nur aus der Sicht des ehemaligen Straßenjungen erzählt. Liam, dessen Vater getötet wurde und der das Buch sucht, ist der zweite Protagonist und schlussendlich Lucien. Lucien ist kein Mensch, er ist einer der wenigen letzten auf der Welt verbliebenen Alben. Und die Alben haben eine ganz besondere Bedeutung für die Träume der Menschen. Außergewöhnlich ist, dass bei drei Hauptpersonen alle männliche sind. Gleichzeitig zeichnet sich nur eine Liebesgeschichte ab, was ich persönlich beim Lesen erfrischend empfinde. Nicht jede spannende Fantasygeschichte braucht an jeder Ecke ein Liebespaar. Die gesamte Handlung wird äußerst spannend dargestellt. Nachdem alle drei Hauptcharaktere eingeführt wurden und man sich damit in der Geschichte zu Recht findet, entstehen keinerlei Längen. Atmosphärisch bleibt die Geschichte ab Seite eins auf einem sehr hohen Niveau und entwickelt sich damit zu einem Pageturner. Dadurch, dass sie eher für Jugendliche geschrieben wurde, ist die Sprache eher einfach, was aber nicht negativ angekreidet werden kann. Es ermöglicht ein schnelleres Abtauchen in die neu erschaffene Fantasywelt. Intrigen, Macht, Einfluss und Manipulation sind wichtige Faktoren dieser Geschichte. Lady Sarka ist eine unrechtmäßige Herrscherin. Es gibt Verschwörungen gegen sie. Gleichzeitig versucht sie Jackon zu manipulieren, ihn auf ihrer Seite fest zu etablieren. Fabelwesen spielen eine wichtige Rolle, aber weil ihr Macht im Schwinden inbegriffen ist, geben sie sich nicht ununterbrochen die Klinke in die Hand. So geben sie der Geschichte einen Großteil der Würze, ohne dass sie versalzen wird. „Sie dich doch um: überall Eisen, Städte und Lärm. Die Welt gehört jetzt den Menschen und ihren Maschinen. Darin ist kein Platz mehr für Magie und Geheimnisse.“ (Seite 76) Die Geschichte spielt nicht in der uns bekannten Welt, hat aber über weite Teile Steampunk-Elemente. Gerade die Luftschiffe und die alchemistischen Tätigkeiten erinnern an das Genre, das gerade einen Aufschwung erlebte, ohne dass hier deutlich auf die Funktionsweise eingegangen wird. Es scheint aber Äther zu sein, der die Maschinen in Bradost laufen lässt. Fazit: Alles in Allem findet der Leser hier eine faszinierende und rasante Geschichte, die ihn in eine fremde Welt entführt. Obwohl Menschen hier die Hauptrolle spielen, sind Fabelwesen keineswegs unbekannt. Trotz eines vielschichten Aufbaus entstehen keine Längen und dem Autor gelingt es die Welt in klaren Worten zu darzustellen. Christoph Lode hat alles richtig gemacht!

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  • Rezension zu "Der letzte Traumwanderer" von Christoph Lode

    Der letzte Traumwanderer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. February 2012 um 09:37

    Das Buch handelt in einer fiktiven Welt auf welche leider im Rahmen der Handlung nicht viel eingegangen wird. Die Welt wird bewohnt von Alben, Dämonen, Halb-Dämonen und sonstigen magisch begabten Wesen. Die Haupthandlung kreist um zwei Jungen namens Liam und Jackon, welche aus den unterschiedlichsten Gründen gemeinsam in ein Abenteuer verstrickt werden und gegen eine Übermacht zu kämpfen haben. Das Buch plätschert vor sich hin und leider mangelt es diesem an Tiefgang. Die Handlung hüpft von einem Geschehen zum nächsten ohne auch nur zuviel Worte über einen Charakter, eine Örtlichkeit oder gar irgendwelche Gefühle zu verlieren. Dadruch mangelt es dem Leser an dem Fühlbaren, an dem Fesselnden und dem Identifizierbarenden und somit wird er es mit dem Zuklappen auch schon wieder vergessen haben.

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  • Rezension zu "Der letzte Traumwanderer" von Christoph Lode

    Der letzte Traumwanderer

    Damaris

    11. July 2011 um 20:38

    Der erste Satz: Überall Krähen. * Anders, als man es laut Klappentext vermuten würde, beginnt das Buch nicht mit Liam. Die Geschichte um Liam ist nur einer der drei Handlungsstränge, die am Schluss aufeinander zulaufen und perfekt das Hindergrundwissen zum Schauplatz der Geschichte, der Stadt Bradost, vermitteln. Gleich in den ersten drei Kapiteln lernt der Leser die drei Hauptpersonen kennen. Den Straßenjungen Jackon, Lucien einen Alb und Liam Santander, welcher von seinem Vater den Aufrag erhält, das Gelbe Buch von Yaro' Dar zu finden, bevor dieser ermordet wird. Alle diese Personen haben Anfangs nichts miteinander zu tun, die Geschichte führt sie aber am Schluss zusammen. Mit der Zeit kommen noch ein paar andere Personen zur Handlung hinzu. Diese fügen sich so gut ein, dass es zu keiner Zeit Verwirrung oder Verständnisprobleme gibt. * Chrisoph Lode ist ein Meister des bildlichen Erzählens. Seine Beschreibungen der Stadt Bradost, egal ob Orte, Gerüche oder Umgebungen, sind so bildlich, dass der Leser sich alles perfekt vorstellen kann. Während des Lesens wird man so in die Geschichte hineingezogen, ja erlebt diese regelrecht mit, so dass es einem schwer fällt, das Buch zur Seite zu legen. Die Geschichte ist im personalen Erzählstil (Vergangenheitsform) geschrieben. Dieser, von vielen Lesern bevorzugte Stil, liest sich gewohnt flüssig und leicht verständlich. Pro Kapitel wechselt die Perspektive zu einer der Hauptpersonen, so dass man sich gut in die jeweilige Situation hineinversetzten kann. * Die einzelnen Charaktere sind glaubhaft und authentisch dargestellt. Als Leser findet man zu allen sofort einen Zugang, keiner der Protagonisten verkommt so zur Nebensächlichkeit. Besonders gut gefällt das Wesen des Alben Lucien. Sind die Alben in der Literatur sonst eher egoistische und rachsüchtige Wesen, so hängst Lucien an den Menschen. Sie sind ihm sogar so wichtig, dass es seine eigenen Bedürfnisse zurückstellt, um ihnen zu helfen. Dieses Verhalten macht ihn sehr sympathisch. * Auch bei den vorkommenden Personen ist die Geschichte sehr ausgewogen. Zwar gibt es, wie in der Fantasyliteratur üblich, verschiedenste Wesen (hier Menschen und Schattenwesen), doch die einzelnen "Darsteller" wirken nie zu viel oder überladen. Man erfährt genau das, was man für den Handlungsverlauf wissen muss. Langatmige Nebensächlichkeiten gibt es in "Der letzte Traumwanderer" keine. * Der Plot funktioniert hier sehr gut. Zwar merkt man schnell, dass das Buch auf eine Trilogie ausgelegt ist und die Handlung mit dem Schluss nicht auf ein Ende zusteuert, doch ist die Geschichte jederzeit interessant. Leselängen entstehen keine, was durch die relativ kurzen Kapiteln noch begünstigt wird. So bleibt man ständig an der Geschichte dran und möchte wissen wie es weitergeht. Richtige Spannung kommt dann im letzten Drittel der Geschichte auf. Nach dem letzten Kapitel blättert man freudig um, um weiterzulesen, doch hier endet "Der letzte Traumwanderer" relativ abrupt. Umso mehr darf man sich nun auf die zwei Folgebände freuen, welche die Trilogie dann komplett machen. * Persönliches Fazit Endlich einmal wieder ein klassisches Fantasy-Buch, das mich sehr gut unterhalten konnte. Besonders gut gefallen hat mir der bildliche Schreibstil und die stets interessante Handlung. Schreckt es mich sonst eher ab, wenn man am Buchanfang mit vielen Personen konfrontiert wird, werden hier die drei Hauptcharaktere in den ersten drei Kapiteln vorgestellt. So war es für mich sehr einfach in die Geschichte reinzufinden und "am Ball" zu bleiben. "Der letzte Traumwanderer" ist kein reines Jugendbuch und kann auch sehr gut von erwachsenen, anspruchsvolleren Fantasylesern gelesen werden. Die Bezeichnung All-Age-Trilogie passt hier hervorragend. Das Buch hat mich überzeugt, ein wirklich sehr empfehlenswerter Trilogie Einstieg. Ich bin gespannt auf die Fortsetzungen. 4 Sterne!

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  • Rezension zu "Der letzte Traumwanderer" von Christoph Lode

    Der letzte Traumwanderer

    Lichtscheue

    12. June 2011 um 20:57

    Jackon wird aus seinem unterirdischen Elendsdasein befreit, weil er eine besondere Gabe besitzt. Liam verfolgt nach dem Tod seines Vaters nur ein Ziel: das Buch von Yaro D`ar zu finden. Das sind die Geschichten der menschlichen Hauptfiguren, in die uns Christian Lode ohne große Umschweife hineinwirft. Daneben erzählt er die Geschichten verschiedenster Schattenwesen wie die des Albs Lucian und des Krähenmanns Corvas, um nur einige zu nennen. Christoph Lode kommt zügig zur Sache, keine Langatmigkeiten, keine Gefühlsduselei, immer gerade heraus.Die Sprache ist schlicht und erzeugt klare Bilder im Kopf. Für meinen persönlichen Geschmack ist sie fast schon zu sachlich. Gerade deshalb finde ich es erstaunlich, dass es dem Autor trotz des schnellen und sachlichen Stils gelingt, dass der Leser mitfühlt. Das ist vermutlich große Kunst. Etwas mehr Mystik und ein paar wohl plazierte Metaphern wünsche ich mir aber weiterhin. Zwingend notwendig ist eine Stiländerung wohl allein deshalb nicht, weil die Geschichte an sich genügend Mystik zu bieten hat. Dem Fantasy-Fan wird jeder Wunsch erfüllt. Langeweile gibt es hier nicht! Die Charaktere bleiben grob umrissen, sind nichts als Figuren im Strudel der Ereignisse. Es ist jedoch gut möglich das gerade der von mir kritisierte sachliche Stil das bestmögliche Mittel ist, den rasanten Ereignisfluss nicht abreissen zu lassen. Ereignisse, die der Hauptgeschichte vorausgehen, erfährt der Leser so ganz nebenbei. Das Verschwinden des Phoenix, der über die Stadt wachte, wird zum Beispiel recht beiläufig eingeflochten. Andere Autoren hätten bei der Fülle der Ereignisse eventuell ein 600Seiten-Werk benötigt. Bei aller Kritik zum Telegramm-Stil war ich doch begeistert. Grobe Fehler sind dem Autor dabei nicht unterlaufen und ich fühlte mich mehr als einfach nur gut unterhalten.

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  • Rezension zu "Der letzte Traumwanderer" von Christoph Lode

    Der letzte Traumwanderer

    BlueNa

    11. June 2011 um 11:56

    Was verbirgt sich hinter dem gelben Buch? . Jackon ist ein 15-jähriger Schlammtaucher und lebt in den Kanälen unter der Stadt Bradost. Bradost wird von der grausamen Lady Sarka und ihren unheimlichen Spiegelmännern beherrscht. Eines Tages wird Jackon plötzlich vom furchtbaren Corvas gefangen genommen und zu Lady Sarka in den Palast gebracht. Dort soll er seine Ausbildung als Traumwanderer beginnen. Liam hasst Lady Sarka. Nachdem Corvas und die Spiegelmänner seine Vater getötet haben. Einen letzten Auftrag hat er von ihm erhalten: Finde das gelbe Buch von Yaro D’ar. Mit Hilfe des Erfinders Quindal schleicht er sich in den Palast der Lady ein… . Gleich vorneweg: Ich bin schwer begeistert vom Auftaktbuch zu Christoph Lodes Pandaemonia-Trilogie! Der Autor hat hier eine Welt geschaffen, die einfach nur sehr faszinierend ist. Die Stadt Bradost mit den Schlammtauchern, die in den Tunneln leben oder dass es Menschen gibt, die dem Beruf der „Blitzfänger“ nachgehen. Große Luftschiffe ziehen ihre Bahnen über den Himmel und es gibt aetherbetriebene Maschinen. Auch spielt die Alchemy eine große Rolle. Eigentlich sind dies alles Elemente, die das Buch eindeutig dem Genre Steampunk zuordnen, dennoch hatte ich eher das Gefühl einen Fantasy-Roman mit Steampunk-Elementen zu lesen, als einen reinen Steampunk-Roman. . Der Schreibstil von Christoph Lode ist sehr flüssig und gut zu lesen. Er benutzt eine sehr bildhafte Sprache und kreiert so eine unheimliche und düstere Stimmung, wenn man von zombieähnlichen Ghulen gejagt wird oder die mysteriösen Spiegelmänner auf den Plan treten. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen, selbst komische Maschinen und merkwürdige Wesen, wie den Tatzelwurm, den ich übrigens sofort in mein Herz geschlossen habe! Sehr schnell baut sich Spannung auf, die einem kaum zu Atem kommen lässt und es gibt auch eine kleine Liebesgeschichte. . Die Protagonisten Liam und Jackon, bei denen man nicht wirklich sagen kann, dass einer von beiden die absolute Hauptfigur ist, sind sehr, sehr gut gelungen. Jackon, der eher unsichere, magische begabte Schlammtaucher, der sich in einer neuen Welt zurecht finden muss, ist sehr schnell zu meiner Lieblingsfigur im Buch geworden. Aber auch der blonde Liam ist mir sehr sympathisch und ich bestehe sehr gerne seine Abenteuer mit ihm. Er ist selbstbewusst und vom Plan, seinen Vater zu rächen getrieben. Auch der Alb Lucien spielt eine entscheidende Rolle im Laufe der Geschichte. Außerdem gibt es da noch Umbra, die Leibwächterin von Lady Sarka, die mir auch sofort sympathisch war, trotz ihrer schroffen Art. . Die Covergestaltung stellt die Düsternis, die viele Szenen umweht, sehr gut dar. Eine düstere Gestalt versucht sich vor den Luftschiffen zu verbergen und der Titel ist in wunderbar blau-glänzender Schrift erhaben in den Buchdeckel eingeprägt. . Mein Fazit lautet: Eine toller effektvoller Auftakt zu einer spannenden Trilogie, der unbedingt zum Weiterlesen einlädt, zumal der Schluss schon ein bissel fies ist! Ich empfehle dieses Buch allen, die sich noch nicht an Steampunk herangetraut haben, aber eine gute Fantasy-Geschichte lieben, denn das ist dieses Buch: Eine wundervolle Fantasy-Geschichte mit tollen Charakteren und einer guten Prise Steampunk.

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  • Rezension zu "Der letzte Traumwanderer" von Christoph Lode

    Der letzte Traumwanderer

    Belladonna

    06. June 2011 um 10:54

    Beschreibung: Es herrschen dunkle Zeiten voller Magie und Träume als Liam Satanders Vater ermordet wird. Um den letzten Wunsch seines Vaters zu erfüllen muss sich Liam in den Palast der gefürchteten Herrscherin von Bradost einschleichen, denn nur so kann er das Gelbe Buch von Yaro D'ar finden und in Erfahrung bringen weshalb sein Vater sterben musste. Bradost ist ein dunkler Ort voller Gefahren und Geheimnisse, so kommt es gelegen das Liam keine Furcht kennt und einiges an Mut beweist als er in die Gemächer der Herrscherin vordringt. Bei seinem waghalsigen Unternehmen findet er Freunde die ihm tapfer zur Seite stehen. Meine Meinung: >>Der letzte Traumwanderer>Pandæmonia<<. Bei diesem ganz besonderen Subgenre handelt es sich um eine Vermischung aus Phantastik, Science Fiction wobei Materialien des viktorianischen Zeitalters mit futuristischer Technik gepaart werden. In >>Der letzte Traumwanderer<< lernt der Leser zunächst den Schlammtaucher Jackon und die verwahrlosten Zustände in den Vierteln der Unterschicht durch seine Augen kennen. Ein weiterer Handlungsstrang entsteht durch die Erzählungen aus Liam Satanders Blickwinkel, der in einer gehoberen Bevölkerungsschicht lebt und den Tod seines Vaters miterlebt. Durch diese immer wechselnde Erzählweise bekommt man nach und nach einen guten Überblick über die verschiedenen Ansichten im Bereich der Politik und den Kampf um das nackte Überleben. Außerdem gilt es viele verschiedene Wesen kennen zu lernen wie z. B. die gefürchteten Spiegelmänner, mächtige Alchemysten, Albe und Traumwanderer. Jackon gerät in die Fänge der Herrscherin als sie erkennt welch mächtige Gabe er in sich trägt - und wird fortan von ihr als Traumwanderer ausgebildet. Liam hingegen begleitet man auf seinem Weg in den Palast auf der Suche nach dem Gelben Buch von Yaro D'ar. Dieser verzweigte Aufbau der Geschichte gefällt mir richtig gut und es hat sehr viel Spaß gemacht die einzelnen Teile zu lesen und zu sehen wie die einzelnen Erzählstränge zu einer runden Geschichte zusammenwachsen. Besonder toll fand ich die faszinierenden Wesen die Christoph Lodes Welt bewohnen, allen voran die Spiegelmänner die eine düstere Atmostphäre versprühen. Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen da er leicht verständlich und schön flüssig ist und trotzdem super in die Welt des Romans passt. Außerdem hat mir wie ich vorhin schon erwähnte der Aufbau mit den einzelnen Handlungssträngen, was meiner Meinung nach eine tolle Spannung erzielt hat, sehr gut gefallen. In >>Der letzte Traumwanderer<< stehen vor allem zwei Figuren im Vordergrund, die Erzählfiguren Jackon und Liam, welche mit vielen Facetten ausgestattet wurden und einem so richtig lebendig erscheinen. Die weiteren Charaktere sind zwar auch schön gezeichnet allerdings mit weniger Tiefgang. Das hat mir nicht sonderlich viel ausgemacht da man mit den Hauptfiguren eh schon eine Menge erlebt. Allerdings gibt es da auch noch Lucien und Aziel, diese beiden übernatürlichen Wesen hätte ich sehr gerne noch etwas näher kennen gelernt. Im ganzen betrachtet ist >>Der letzte Traumwanderer<< ein wundervolles Buch voll Magie und anderen wundersamen Dingen, mit denen einen der Autor in den Bann zieht. Während des gesamten Handlungsverlauf baute sich eine knisternde Spannung auf die zum Ende ihren Höhepunkt erreichte und in einen Cliffhanger endete, der einen mit viel Neugier auf den Folgeband das Buch schließen lässt. Mein Fazit: Ein phantastisches Leseerlebnis das auch dich gefangen nehmen wird. Information zur Reihe: 2010 Der letzte Traumwanderer 2011 Die Stadt der Seelen 2011 Phoenixfeuer

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  • Rezension zu "Der letzte Traumwanderer" von Christoph Lode

    Der letzte Traumwanderer

    _Cyre_

    04. June 2011 um 19:14

    Der Auftakt zu einem unheimlichen Fantasy-Abenteuer: Jackon ist ein junger Schlammtaucher, der von den anderen Kanalbewohnern gemieden wird. Sie sagen ihm seltsame Kräfte nach. Er selbst glaubt nicht daran, bis eines Tages ein seltsamer Mann bei ihm auftaucht. Ein Mann, der sich in eine Krähe verwandeln kann. Und plötzlich findet sich Jackon im Palast der skrupellosen Herrscherin der Stadt wieder - nur um von ihr zu erfahen was er ist und um ausgebildet zu werden. Liam verdient sich seinen Lebensunterhalt als Blitzsammler. Als sein Vater von den Männern der Herrscherin getötet wird, macht er sich auf die Suche nach dem Gelben Buch von Yaro D'ar. Voller Hoffnung und Hass. Und während Lady Sarka ihre Pläne schmiedet und die Alben aus der Welt verschwinden, finden sich Jackon und Liam in einem grausamen Kampf um Macht wieder... Mit 'Der letzte Traumwanderer' ist Christoph Lode ein guter Start für ein Fantasyabenteuer gelungen, das einen breiten Blick auf die Welt, in der sich die Charaktere befinden, erlaubt. Als Leser erhält man Einblick in die verschiedensten Gesellschaftsschichten. Und auf die verschiedensten politischen Ansichten. Hier wird deutlich: man braucht nur den Blickwinkel auf ein Problem zu ändern, um es in einem ganz anderen Licht zu sehen. Um aus den Bösen Gute zu machen oder anders herum. In der Welt, die der Autor erschafft, herrschen sowohl Magie, als auch Technik, wenn auch die Magie immer geringer wird und vile magische Wesen die Welt verlassen. Und manche Menschen noch nicht einmal von ihnen wissen. Doch die übrig gebliebenen Schattenwesen und Dämonen sorgen für jede Menge Spannung und warten nur darauf den Leser in ihren Bann zu ziehen. Obwohl mir das Buch zu einem großen Teil recht gut gefallen hat, sind mir viele Charaktere zu oberflächlich geblieben. Besonders auf die Alben trifft das zu. Man erfährt zwar ein wenig über Lucien, aber sehr sehr wenig und seine Vergangenheit bleibt zu einem großen Teil unbeleuchtet. Es werden einige Andeutungen gemacht, ohne dass man daraus wirklich etwas zusammensetzen kann. Da kommt zwar in den Folgebänden wahrscheinlich mehr, dennoch finde ich, dass es in diesem Band zu wenig war, da er doch einer der wichtigeren Charaktere ist. Auch über den scheinbar schon lange andauernden Streit zwischen dem Harlekin und Aziel erfährt man mMn viel zu wenig... Für meinen Geschmack werden allgemein einfach zu viele Fragen aufgeworfen und zu wenige beantwortet und das bringt das Ganze ein wenig aus dem Gleichgewicht. Denn auch mit ein paar Antworten mehr, macht das Ende des Buches doch Lust auf den nächsten Teil. Alles in allem: Gut, aber könnte besser sein. Vor allem bei der Charakterausarbeitung. Sehr gut haben mir dagegen die Beschreibungen der politischen Gegebenheiten und der Stadt gefallen!

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  • Rezension zu "Der letzte Traumwanderer" von Christoph Lode

    Der letzte Traumwanderer

    Fantasie_und_Träumerei

    03. May 2011 um 17:59

    KLAPPENTEXT: Das gelbe Buch von Yaro Dár zu finden ist Liam Satanders einziges Ziel. Es war die letzte Bitte seines Vaters, bevor dieser von den gefürchteten Spiegelmännern ermordet wurde. Auf seiner Suche schleicht sich Liam in den Palast der mächtigen Herrscherin von Bradost ein – ein Ort voller Gefahren und dunkler Geheimnisse. Doch Liam kennt keine Furcht. Um herauszufinden, warum sein Vater sterben musste, würde er es mit jedem Feind aufnehmen. Selbst mit jemandem, der Macht über die Träume der Menschen besitzt... ZUM AUTOR: Christoph Lode, geboren 1977, lebt mit seiner Frau in Mannheim. Er arbeitete in einer psychiatrischen Klinik, widmet sich heute aber ganz dem Schreiben. „Der letzte Traumwanderer“ ist sein erster Fantasy Roman. Vorher hat er historische Romane gechrieben. SERIENINFO: Band 1: Der letzte Traumwanderer (Goldmann, Nov. 2010) Band 2: Die Stadt der Seelen (Goldmann, Febr. 2011) Band 3: Phönixfeuer (Goldmann, Sept. 2011) EIGENE MEINUNG: Zwischen all den Büchern über Vampire, Engel und Werwölfe ist es wunderbar, eine Geschichte zu entdecken, in der der Autor mal wieder etwas kreativer ist und seine Fantasie spielen lässt. Heraus kommt ein Roman vollgepackt mit besonderen und sonderbaren Kreaturen und Gestalten in einer fantastischen Welt. Leser, die genau so eine Geschichte - in etwa vergleichbar mit „Der goldene Kompass“ oder „Das Zeitalter der Fünf“ - suchen, sind bei Christoph Lode genau richtig: ein Roman wie eine Fantasiereise oder ein spannender Traum, der uns auch nach dem Aufwachen noch gefangen hält. Die ersten 130 Seiten habe ich an einem Stück weg gelesen. Obwohl man gleich zu Anfang jede Menge Charaktere kennenlernt und mitten in Jackons Kampf ums Überleben landet, gelingt es dem Autor den Leser nicht zu verwirren, sondern sofort in die Geschichte hinein zu ziehen. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, um die Protagonisten und deren Absichten genauer kennen zu lernen. Am Ende des Buchs hat man dann das Gefühl eine wunderbare Reise mit treuen und mutigen Gefährten bestritten zu haben, die man nur ungern verlässt. Jackon, der von seinen Mitmenschen verstoßen wird, weil sie glauben, dass er irgendwelche dunkle Fähigkeiten besitzt. Liam, der den Tod seines Vaters mit ansehen muss und schwört diesen zu rächen. Koste es was es wolle. Lucien, der einer der letzten Alben ist und ein Faible für Menschen hat, seit er sich vor über 150 Jahren in die schöne Caitlin verliebte. Hinzu kommt dann die junge Vivana, deren Mutter dem fahrenden Volk entstammt, weshalb sie einen Hang zum Mysteriösen hat. Sie alle sind irgendwie in die Herrschaft und Machenschaften von Lady Sarka verstrickt, die über seltsame Leibwächter und eine noch seltsamere und düstere Armee verfügt. Der Autor fädelt die Handlungen seiner Figuren so geschickt ein, dass der Leser nie genau sagen kann, wer gut und wer böse ist. Dies zieht den Spannungsbogen immer wieder so in die Höhe, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Dank des fiesen Cliffhangers am Ende des Buches, empfiehlt es sich außerdem den nächsten Teil „Die Stadt der Seelen“ schon bereit liegen zu haben. Mit viel Liebe zum Detail kreiert Christoph Lode eine düstere, magische und geheimnisvolle Atmosphäre, die einen regelrechten Bann um den Leser schlägt. Besonders interessant fand ich die Fantasyfiguren, die in seinem Buch die Nebenrollen belegen. Altbekannte magische und dämonische Wesen wie Ghule und Alben treffen auf neue Kreationen wie Tatzelwürmer (Oder kennt die schon jemand?), die sich dank der bildlichen Schreibe des Autors wie lebendig vor meinem inneren Auge bewegen. FAZIT: „Der letzte Traumwanderer“ ist eine Geschichte, in der ich mich sofort wohl gefühlt habe. Ein Traum, aus dem ich nur ungern aufwache, obwohl er sehr gefährlich und düster ist. Der grandiose Auftakt einer All Age Trilogie, die Fantasyfans begeistern wird.

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  • Rezension zu "Der letzte Traumwanderer" von Christoph Lode

    Der letzte Traumwanderer

    Natalie77

    14. April 2011 um 22:05

    Am Anfang dieser Trilogie lernen wir hier in band 1 erstmal alle Figuren kennen, die für den Verlauf des Buches wichtig sind. Da sind Liam, der Junge der das Buch finden möchte weswegen sein Vater wohl gestorben ist, egal wie schwer es wird. Da ist Jackon ein Schlammtaucher, der eine für Menschen ungewöhnliche Gabe hat und somit das Interesse von der Herrscherin Lady Sarka weckt. Dann gibt es noch die Wesen Umbra, Corvus und Amander auch mit außergewöhnlichen Gaben. Und Lucien, der geächtete Alb der Aziel helfen soll, Seth der Incubus und ganz viele Schattenwesen die ich zum teil aus Märchen wie das letzte Einhorn kannte. Es geht um Träume und um Macht. Die Geschichte baut sich sehr langsam auf aber trotzdem wollte ich immer weiter lesen. Es ist so leicht geschrieben das ich ruck zuck die ersten 50 Seiten durch hatte und wenn ich leicht sage meine ich sehr leicht. Denn ich habe dieses Buch zwar gestern bereits angefangen aber meine reine Lesezeit war nur etwa 5 Stunden bis ich es heute Abend durch hatte. Die ganze Welt rund um Bradost wird anschaulich beschrieben, genauso wie die Protagonisten. Man kann sich alles bildlich vorstellen und gerade gegen Ende des ersten Bandes fiebert man regelrecht mit. Ich denke das ist von vielen Trilogien das Prinzip, langsam in Band 1 aufbauen damit es spannend in Band 2 weiter geht. So hoffe ich es und werde es ab morgen erfahren ;-) Mein Fazit zu diesem Buch: Ein wundervoller mit viel liebe zum Detail geschriebener Fantasyroman.

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  • Rezension zu "Der letzte Traumwanderer" von Christoph Lode

    Der letzte Traumwanderer

    Gluecksklee

    10. April 2011 um 20:29

    Was deutsche Fantasy angeht, bin ich, zugegeben, immer etwas skeptisch. Amerikanische Autoren und Autorinnen liegen da normalerweise eher in meinem Beuteschema. Nachdem mich aber das Cover dieses Buches und der Klappentext extrem neugierig gemacht hatten, konnte ich diesem Buch nicht widerstehen. Zum Glück, muss ich jetzt sagen. In "Der letzte Traumwanderer" hat Christoph Lode eine wunderschöne, wenn auch durch ihre stellenweise auftretende Grausamkeit, Fantasywelt erschaffen. Es gibt Blitzfänger, Magie und tatsächlich Traumwanderer, die in die Träume anderer eindringen können. C. Lode schreibt in einem sehr schönen Stil, die Bilder tauchen beim Lesen einfach nur vor dem geistigen Auge auf und man kann so richtig schön in die Geschichte eintauchen. Dabei sind die Beschreibungen der Welt keineswegs überladen oder nehmen zu viel Raum ein, es wird für meinen Geschmack genau das richtige Maß gefunden. Nicht zuletzt führt Lode mit Liam und Jackon und Vivana sehr sympathische Charaktere ein, mit denen man mitleidet und mitfiebert. Wer Fantasy aus dem Bereich Magie und Welten, die mich ein wenig an die "modernen" Fantasywelten aus Final Fantasy erinnern, mag, der wird hier ein Buch ganz nach seinem Geschmack finden. Ich jedenfalls konnte es nicht aus der Hand legen und freue mich schon riesig darauf, den zweiten Teil zu lesen!

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  • Rezension zu "Der letzte Traumwanderer" von Christoph Lode

    Der letzte Traumwanderer

    Nazurka

    14. March 2011 um 22:03

    Pandaemonia 01. Der letzte Traumwanderer - Christoph Lode Willkommen im Land der Träume! Der letzte Traumwanderer Klappentext: "Das Gelbe Buch von Yaro D’ar zu finden ist Liam Satanders einziges Ziel. Es war die letzte Bitte seines Vaters, bevor dieser von den gefürchteten Spiegelmännern ermordet wurde. Auf seiner Suche schleicht sich Liam in den Palast der mächtigen Herrscherin von Bradost ein – ein Ort voller Gefahren und dunkler Geheimnisse. Doch Liam kennt keine Furcht. Um herauszufinden, warum sein Vater sterben musste, würde er es mit jedem Feind aufnehmen. Selbst mit jemandem, der Macht über die Träume der Menschen besitzt ..." Zum Autor: Christoph Lode, geboren 1977, ist in Hochspeyer bei Kaiserslautern aufgewachsen und lebt heute mit seiner Frau in Mannheim. Er studierte in Ludwigshafen am Rhein und arbeitete in einer psychiatrischen Klinik bei Heidelberg. Heute widmet er sich ganz dem Schreiben. Bisher ist er als Autor erfolgreicher historischer Romane bei Page & Turner in Erscheinung getreten. Nun hat er seine "phantastische" Seite entdeckt und legt mit Pandämonia seine erste Fantasy-Trilogie bei Goldmann vor. (Aus: Amazon.de, 14.03.2011, 21.26 Uhr) Zum Roman: Als Liams Vater von Spiegelmännern ermordet wird, ist Liams einziges Ziel, herauszufinden, was sein Vater herausgefunden hat, dass Corvas, ein gefürchteter Leibwächter und Informant der Königin, dazu brachte, seinen Vater umzubringen. Auf der Suche nach dem gelben Buch von Yaro D’ar begibt er sich in den Palast Lady Sarkas, die mit Gewalt über die Stadt Bradost herrscht. Dort lernt er Jackon kennen, den letzten Traumwanderer, doch davon ahnt Liam noch nichts. Bald überstürzen sich die Ereignisse und Liam sich zu Taten gezwungen, denn die Zeit drängt ... Fazit: "Der letzte Traumwanderer" von Christoph Lode ist ein Traumbeispiel dafür, dass es auch gute deutsche Fantasyautoren gibt. Mit diesem ersten Teil der Pandaemonia-Trilogie überzeugt er durch einen wunderschönen Sprachstil und originelle Ideen. Obwohl der Beginn der Geschichte etwas verwirrend ist, findet sich der Leser schnell in die Ereignisse von Bradost, der Stadt, in der das Geschehen spielt, ein. In dieser herrscht die mächtige Lady Sarka über die Stadt, die wenigsten wagen es, sich gegen sie aufzulehnen. Liams Vater war einer von ihnen, und musste für eine Entdeckung, die er machte, sterben. Die Thematik dieses Romans dreht sich hauptsächlich um die politische Unterdrückung, und wie der Autor selbst in seinem Interview, dass im Buch zu finden ist, sagt, geht es auch "um die Frage, wie sich der einzelne dagegen zur Wehr setzen kann. Ferner erzählt die Geschichte davon, wie Macht Menschen verändert und korrumpiert", so der Autor. Hochaktuelle Themen, in die sich der Leser hineinversetzen und dabei auch Gefühle wie Angst, Mitleid und Schmerz selbst mitempfindet. Die Charakterzeichnung und der Plot der Geschichte sind durchaus gut gestaltet, allerdings fehlt es in diesem Bereich etwas an Tiefe, sodass der Leser das Geschehen zwar vollkommen mitverfolgen kann, sich allerdings an manch einer Stelle nicht richtig in die Geschichte hineinversetzen kann und sich fühlt, als würde er alles nur von außen betrachten. Allerdings gibt sich dieses Gefühl zusehends im geschichtlichen Verlauf, und auch die Charaktere wirken nicht mehr blass, sondern gewinnen an tiefe und Individualität. Während des geschichtlichen Verlaufs und der Ereignisse, die sich abspielen, merkt man jedoch, dass der Autor zusehends in seine eigene Geschichte findet, die er dann auch mit einem hochspannenden Finale im ersten Teil abrundet. Vor allem die letzten Kapitel zeigen deutlich, welches Potenzial die Geschichte birgt und natürlich auch Hoffnung, dass der Autor dieses in den Folgebänden nutzen wird. Denn die Idee, Träume und Traumwanderer, sowieso ein Pandaemonium zu schaffen, und diese mit der reallen Welt zu verknüpfen, ist in der Tat etwas seltenes in diesem Genrè, in dem alles erlaubt ist. Vor allem wegen der Idee ist dieser Roman absolut lesenswert, und erhält 4/5 Sterne, mit der Erwartung, dass auch der nächste Teil dieses Niveau halten kann. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an den Goldmann-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! Gesamte Trilogie in einem Überblick: 01. Der letzte Traumwanderer 02. Die Stadt der Seelen 03. Phoenixfeuer Autor: Christoph Lode Trilogie Verlag: Goldmann; Taschenbuch Genrè: Fantasy, Roman Preis: 12,00 €

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