Christoph Lode Die Bruderschaft des Schwertes

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Inhaltsangabe zu „Die Bruderschaft des Schwertes“ von Christoph Lode

Eine große abenteuerliche Geschichte aus dem Mittelalter Konstantinopel 1309. Das byzantinische Reich wird von Unruhen erschüttert. Während Raoul von Bazerat, kaiserlicher Hauptmann und einstiger Gesandter von Papst Bonifatius VIII., in Kleinasien gegen die Osmanen kämpft, wird seine Tochter Naje von beunruhigenden Visionen heimgesucht. Raoul ahnt, dass in den labyrinthischen Gärten und Palästen der Kaiserstadt eine unvorstellbare Gefahr heraufdämmert. Als Barzin Ardeshir, ein geheimnisvoller persischer Kaufmann, Naje mithilfe des fanatischen Schwertbrüderordens entführt, beginnt eine Jagd, die Raoul bis an die Grenzen der bekannten Welt führt …

lesenswert, aber keine Besonderheit

— Marysol14
Marysol14

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    Die Bruderschaft des Schwertes
    Marysol14

    Marysol14

    11. September 2014 um 18:37

    Auf dieses Buch bin ich eher zufällig gestoßen, aber die Klappentext hat mich gleich angezogen... Zur vollständigen Rezension: http://marys-buecherwelten.blogspot.de/2014/06/die-bruderschaft-des-schwertes.htmlDie Geschichte war spannend aufgebaut und das Ende war, ohne hier spoilern zu wollen, irgendwie erwartet oder doch überraschend.Manchmal fand ich jedoch Landschaftsbeschreibungen etwas zu detailliert und für das Verständnis der Handlung nicht so relevant. Gelungen ist der Wechsel zwischen den Perspektiven der Charaktere und auch die Spannung um das wahre Wesen des Barzin Ardeshir. Fazit: Das Buch ist lesenswert, jedoch keine Besonderheit.

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  • Fragefreitag am 10. Januar 2014 - stellt Daniel Wolf Fragen + Buchverlosung zu "Das Salz der Erde"

    Daniliesing

    Daniliesing

    Beim Leserpreis 2013 hat er in der Kategorie "Historische Romane" den 2. Platz erreicht und nun ist er heute für euch da und beantwortet eure Fragen: Daniel Wolf! Mit seinem Roman "Das Salz der Erde" hat der Autor seit dem Erscheinen des Buches unglaublich viele Leser begeistert - vielleicht ja auch euch? Oder möchtet ihr Daniel Wolf und seine Bücher noch kennen lernen? Heute beim Fragefreitag habt ihr die Möglichkeit dazu! Mehr zum Autor: Daniel Wolf wurde 1977 geboren. Bevor er als Autor tätig wurde, hat er als Musiklehrer, in einer Chemiefabrik und im Öffentlichen Dienst gearbeitet. Er hatte schon immer eine Leidenschaft für Geschichte und das Mittelalter. Alte Ruinen, Sagen und Ritterrüstungen begeisterten ihn dabei besonders, so dass es nicht verwunderlich war, dass ihn das Schreiben von historischen Romanen am meisten interessierte. Mit seiner Frau und seinen zwei Katzen lebt Daniel Wolf derzeit als freier Autor in einer der ältesten Städte Deutschlands. Mehr zum Buch: Herzogtum Oberlothringen, 1187. Nach dem Tod seines Vaters übernimmt der junge Salzhändler Michel de Fleury das Geschäft der Familie. Doch seine Heimatstadt Varennes leidet unter einem korrupten Bischof und einem grausamen Ritter, der die Handelswege kontrolliert – es regieren Armut und Willkür. Als Michel beschließt, Varennes nach dem Vorbild Mailands in die Freiheit zu führen, steht ihm ein schwerer Kampf bevor. Seine Feinde lassen nichts unversucht, ihn zu vernichten. Nicht einmal vor Mord schrecken sie zurück. Und schließlich gerät sogar seine Liebe zur schönen Isabelle in Gefahr ... --> Leseprobe Für alle, die "Das Salz der Erde" schon kennen und sehnlich auf einen neuen historischen Roman des Autors warten, habe ich gute Nachrichten. Im Juli 2014 erscheint Daniel Wolfs neues Buch "Das Licht der Welt". Hier verlosen wir zusammen mit dem Goldmann Verlag aber erstmal 5 Exemplare von "Das Salz der Erde" unter allen Fragestellern! Los geht's ... und ich wünsche euch viel Spaß!

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    • 184
  • Leserunde zu "Der Gesandte des Papstes" von Christoph Lode

    Der Gesandte des Papstes
    Ennilain

    Ennilain

    Kommt mit auf eine Reise in vergangene Zeiten und Kulturen: Oberlothringen, im Jahre 1303. Der junge Ritter Raoul von Bazerat führt ein sorgloses, ausschweifendes Leben, bis er erfährt, dass er todkrank ist. Er entschließt sich zu einer Pilgerfahrt nach Rom, wo er um Vergebung für seine Sünden bitten will. Dort angekommen, rettet er Kardinal Morra, einem Vertrauten des Papstes, das Leben. Morra verspricht Raoul daraufhin einen umfassenden Sündenablass, vorausgesetzt, er reist nach Palästina und überbringt dort einem Agenten des Heiligen Stuhls ein altes, vergessen geglaubtes Manuskript, die Lebensgeschichte des heiligen Antonius; das Schriftstück soll zu dessen Stab führen, dem magische Kräfte nachgesagt werden. Raoul willigt sofort ein und begibt sich auf die Reise. Schon bald findet er sich im Zentrum von Intrigen und Machtkämpfen wieder und wird von päpstlichen Handlangern und den Söldnern von Sultan an-Nasir verfolgt. Denn der Sultan fürchtet, der Papst wolle mithilfe des Antoniusstabes einen neuen Kreuzzug entfesseln. Auf seiner Flucht durch Vorderasien schließt sich Raoul der geheimnisvollen Ägypterin Jada an - und sie ist die Einzige, die ihm die Wahrheit über den wundersamen Stab offenbaren kann ... Nachdem die Leserunde zu Christoph Lodes "Die Bruderschaft des Schwertes" bereits ein voller Erfolg war, haben sich Teilnehmer und Autor entschlossen, eine weitere Leserunde ins Leben zu rufen. Auch dieses Mal erwartet euch ein spannendes und opulentes Buch, dass den Leser in vergangene Zeiten entführt. Nutzt die Chance und besorgt euch das Buch. Oder habt ihr es schon im Regal stehen? Wir freuen uns über eine rege Teilnahme und sind schon auf eure Impressionen und Fragen gespannt. Start der Leserunde ist am Montag, dem 16. April 2012.

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    • 70
  • Rezension zu "Die Bruderschaft des Schwertes" von Christoph Lode

    Die Bruderschaft des Schwertes
    Alchemilla

    Alchemilla

    09. April 2012 um 17:20

    ===Die Einleitung:=== Vor einigen Wochen war ich in der örtlichen Bücherei um ein paar Bücher abzugeben. Eigentlich wartete daheim ein Stapel ungelesener Bücher auf mich, doch das Regal mit den Neuzugängen zog mich geradezu magisch an. Mein Blick blieb an dem schönen Cover des Buches "Die Bruderschaft des Schwertes“ hängen und nachdem ich die kurze Inhaltsangabe gelesen hatte, lieh ich mir das Buch aus. ===Der Autor:=== Christoph Lode, geboren 1977, ist in Hochspeyer bei Kaiserslautern aufgewachsen und lebt heute mit seiner Frau in Mannheim. Er studierte in Ludwigshafen am Rhein Sozialpädagogik und arbeitete in einer psychiatrischen Klinik bei Heidelberg. Heute widmet er sich ganz dem Schreiben. Bereits mit seinen ersten beiden historischen Romanen, Der Gesandte des Papstes und Das Vermächtnis der Seherin, sorgte er ebenso für Furore wie mit der großen Fantasy-Trilogie Pandaemonia. Wer mehr über den Autor wissen möchte, wird auf www.christoph-lode.de fündig. ===Fakten zum Buch:=== Das Taschenbuch erschien im April 2011 beim Goldmann -Verlag. Es umfasst 512 Seiten und ist im Buchhandel für 9,99 Euro zu haben. Das Buch gibt es außerdem noch als E-Book in der Kindle-Edition zu kaufen. Vom Genre her ist das Buch in den Bereichen Spätmittelalter und Fantasy angesiedelt und lässt sich am Besten mit Steampunk beschreiben. Bei "Die Bruderschaft des Schwertes“handelt es sich um einen eigenständigen Roman, der Bezug auf „Das Vermächtnis der Seherin“, den zweiten Roman des Autors nimmt. Den ersten Roman des Autors namens "Der Gesandte des Papstes“_ kann man somit als eigenständigen innoffiziellen ersten Band betrachten. ===Die Gestaltung des Buches:=== Das Cover des Buches ist in einem schönen Blauton gehalten, der an manchen Stellen ins Schwarze wechselt. Ganz oben steht in geschwungenen goldenen Großbuchstaben der Name des Autors. Im Zentrum des Covers sieht man ein Zepter, dessen Knauf mit kunstvollen Ornamenten verziert ist. Von dem Knauf geht ein geheimnisvolles Leuchten aus, welches mich beim Betrachten neugierig darauf macht, was sich wohl dahinter verbirgt. Darunter steht in goldenen Großbuchstaben der Titel des Buches. Auf der Rückseite des Buches findet man eine kurze Inhaltsangabe, welche ich weiter unten wiedergeben werde. Meiner Meinung passt das Cover sehr gut zur Geschichte des Buches. Es greift Elemente und die Stimmung des Buches auf und vereint sie zu einem schönen und aussagekräftigen Gesamtbild. Das Cover wurde von Timo Kümmel gestaltet, welcher für seine Werke mit dem rennomierten Kurd – Lasswitz – Preis ausgezeichnet wurde. Wer weitere Werke des Künstlers sehen möchte, wird hier fündig: http://timokuemmel.wordpress.com ===Der Verlag über das Buch:=== Eine große abenteuerliche Geschichte aus dem Mittelalter. Konstantinopel 1309. Das byzantinische Reich wird von Unruhen erschüttert. Während Raoul von Bazerat, kaiserlicher Hauptmann und einstiger Gesandter von Papst Bonifatius VIII, in Kleinasien gegen die Osmanen kämpft, wird seine Tochter Naje von beunruhigenden Visionen heimgesucht. Raoul ahnt, dass in den labyrinthischen Gärten und Palästen der Kaiserstadt eine unvorstellbare Gefahr heraufdämmert. Als Barzin Ardeshir, ein geheimnisvoller persischer Kaufmann, Naje mithilfe des fanatischen Schwertbrüderordens entführt, beginnt eine Jagd, die Raoul bis an die Grenzen der bekannten Welt führt. ===Die Geschichte und meine Meinung dazu:=== Das Buch beginnt mit einem Prolog. Wir befinden uns in Venedig, Anno Domino 1309 im Februar. Ein einsames Boot gleitet durch eine Lagune. An Bord ist Volkwin von Segewold, welcher in der Nähe von Riga aufwuchs und seines Zeichens Hochmeister der Bruderschaft des Schwertes ist. Bei sich trägt er eine geheimnisvolle Schatulle, die er für den skrupellosen und reichen Kaufmann Barzin Ardeshir sicher verwahren soll. Barzin Ardeshir lebt in Konstantinopel. Sein Handelsimperium erstreckt sich vom Abendland über Byzanz, bis ins Heilige Land und die Mongolei. Er ist ein schöner, wohlhabender Mann, mit blauglühenden Augen und einem gefährlichen Ruf. Was es wohl mit der Schatulle auf sich hat, die auf keinen Fall mit Wasser in Berührung kommen darf? Und wer ist der mächtige Kaufmann wirklich? Nun beginnt die eigentliche Geschichte. Drei Monate sind seit dem Prolog vergangen und wir befinden uns im Byzantinischen Kleinasien. Raoul von Bazerat ist 34 Jahre alt und liebt die Gefahr. Er führt Befehl über einen Reitertrupp und eine Festung. Ihn beschäftigt der schleichende Verfall Konstantinopels und ein um das andere Mal denke ich, dass er sich gut als Kaiser oder hoher militärischer Stratege eignen würde. Er denkt mit, durchschaut die tieferen Zusammenhänge, entwickelt meisterhafte Strategien und hat das Talent, Menschen zu führen und zu retten. An diesem Tag wartet er mit seinem Bandum, einer militärischen Einheit auf das Erscheinen der Osmanen. Planen diese einen Angriff auf Konstantinopel? Sehr bildhaft und lebensnah beschreibt der Autor das Lagerleben der überwiegend aus Serben und Walachen bestehenden militärischen Einheit. Ich fühle mich, als wäre ich hautnah dabei und würde an ihrer Seite mit wachsender Unruhe nach Zeichen für das Erscheinen des Feindes Ausschau halten. In Raouls Einheit ist auch sein Freund und Weggefährte Narses Ben Jehuda, ein byzantinischer Jude, der gerade mal 25 Jahre alt ist. Er ist einer von Raouls Hauptleuten und befehligt die Griechen. Seine sympathische Art und seine lustigen und abenteuerlichen Geschichten über seinen alten Onkel Ismael sind für Raoul eine willkommene Abwechslung und lassen ihn zeitweise seine eigenen Sorgen vergessen. Auch mir wächst der schelmische Weiberheld mit seiner jüdischen Großfamilie und seiner lockeren Art schnell ans Herz. Er bietet ein gutes Pendant zum ernsten und familiären Raoul, der anders als Narses weder trinkt, noch ins Hurenhaus geht. Bei so verschiedenen Freunden sind Diskussionen vorprogrammiert und diese sorgten für viel Unterhaltung. Während Raoul für die Sicherheit des Landes sorgt, wird seine fünfjährige Tochter von schrecklichen Visionen geplagt. Sie und ihre Mutter Jada gehören einem geheimnisvollen Volk an, was die kleine Familie bisher mit Erfolg verborgen hat. Nach einer sehr schönen Beschreibung von Raouls Haus mit Garten und Pavillon und seinen Dienern, gerät die Idylle mehr und mehr ins Wanken. Während Jada voller Sorge um ihre Tochter Naje ist, bekommt sie Besuch von Barzin Ardeshir. Jada kommt er seltsam vertraut vor, er macht ihr Angst. Als sie seine wahre Identität und seine finsteren Absichten erkennt, ist es schon zu spät. Mit Hilfe des fanatischen Schwertbrüderordens entführt er die Beiden. Ihre beschwerliche Reise führt sie durch Hermannstadt in Siebenbürgen, durch Bulgarien, die Walachei und Polen und stellt die kluge und tierliebe Naje vor viele Herausforderungen. Sie und Jada erdulden unsagbares Leiden und werden mit grausamen Wahrheiten konfrontiert. Ihnen dicht auf den Fersen ist Raoul mit seinem treuen Freund Narses. Während Narses auch in Krisensituationen der Gunst der Frauen verfällt, behält Raoul einen kühlen Kopf und beweist mehr und mehr, dass viel in ihm steckt. Sein Erfindungsreichtum und seine Anpassungsfähigkeit sind immens und zusammen mit ihrer beiden Sprachkenntnisse schlagen sie sich tapfer. Gemeinsam trotzen die Freunde allerlei Gefahren und halten trotz Betrug und Todesnähe immer zusammen. Immer wieder werden kleine Geschichten in die Gesamthandlung eingeflochten. Sie handeln vom Orden der Schwertbrüder; von einer mutigen Litauerin namens Svajone, die zu Litauens Göttern betet und die Missionierung durch das Schwert der Christen fürchtet und von Rahel, der Hohen Hüterin des Bundes von En Dor mit ihrem mächtigen Schrein. Sie alle bringen jeder auf seine Art Geheimnisse und Magie ins Spiel und runden die abenteuerliche Geschichte um Ardeshir und die Herkunft Jadas ab. Über allem schwebte die Frage: Werden Raoul und Narses Jada und Naje retten können? Ich habe die Geschichte von Anfang bis Ende voller Wissbegier und Faszination verfolgt. Die Handlung wurde immer rasanter und die Spannung war geradezu unerträglich. Gegen Ende musste ich sogar einige Tränen vergießen, was für die ausgefeilten Charaktere spricht. Sie sind mir derart ans Herz gewachsen, dass ich “Der Gesandte des Papstes“ und “Das Vermächtnis der Seherin“ unbedingt auch noch lesen möchte. Am Ende des Buches gibt es noch einen Epilog, ein Nachwort. Hier wird der geschichtliche Hintergrund des Buches beleuchtet. Sehr schön finde ich die Dramatis Personae, welche einen Überblick über alle handelnden Personen gibt. Sie sind sehr übersichtlich geordnet. Man findet hier alle Personen aus Byzanz, dem Schwertbrüderorden, aus Siebenbürgen, dem Königreich Ungarn, dem Königreich Polen und dem Großfürstentum Litauen. In einem Glossar werden wichtige Begriffe wie Baba, Bandum, Comes und Klibanion erklärt. Zum Schluss gibt es noch eine Danksagung. ===Mein Fazit:=== Das Buch lässt sich flüssig lesen und ist sehr spannend. Mir gefällt der Genremix zwischen Mittelalterabenteuerroman und Fantasy. Man merkt, dass der Autor sich selbst für Geschichte und Mittelalter interessiert. Bei einer von ihm begeleiteten Leserunde, welche ich parallel zur Lektüre des Buches verfolgte, erfuhr ich viel Hintergrundwissen über die Entstehung des Buches und die Gedanken, die der Autors sich zu den einzelnen Inhalten gemacht hat. Seine Recherche umfasste Bücher, Reiseführer, Landkarten, Fotos und historische Reiseberichte und diese Mühe merkt man seinem Buch an. Die Kriegshandlungen und die gewählten Schauplätze inklusive Land und Leute wirken authentisch und sehr atmosphärisch. Vor meinem inneren Auge entstanden Bilder vom Lagerleben, von Häusern, von Palästen und selbst eine Fata Morgana nahm greifbare Gestalt an. Die Spannung im Buch ist durchgehend spürbar und man findet schnell eine Identifikationsfigur. Jada faszinierte mich von Anfang an und mir wurde schnell klar, dass sie viele Geheimnisse barg. Sie und ihre Fähigkeiten übten eine große Faszination auf mich aus, welche je weiter die Geschichte voranschritt nur noch gesteigert wurde. Sie kämpft wie eine Löwin um ihre Tochter und ist mehr, als sie vorgibt zu sein. Ein ums andere Mal fragte ich, was sie dazu bewog bestimmte Dinge zu tun. Gegen Ende wurde dies aber aufgelöst. Naje begeisterte mich durch ihre ruhige, tierliebe Art, ihr tiefgründiges Wissen und ihre verborgenen Fähigkeiten. Sie überraschte mich mehr und mehr und wuchs mir schnell ans Herz. Raoul ist ein herzensguter, treuer Mann, dem seine Familie über alles geht. Er ist der geborene Stratege und kann selbst in der Fremde Menschen im Krieg gegen ihre Feinde führen. Seine Unruhe, seine Zweifel, seine Ängste, sein Schicksal verfolgte ich das ganze Buch über voll wachsender Spannung. Narses ist ein sympathischer, lockerer Zeitgenosse, dem ich von Herzen die große Liebe gönnte. Er sorgte für Abwechslung und viel Erheiterung und war mir schnell ans Herz gewachsen. Seine Familie, ganz besonders Onkel Ismael wurden sehr unterhaltsam und nachvollziehbar dargestellt. Barzin Ardeshir ist ein Paradebeispiel für einen geheimnisvollen Bösewicht. Ihm wollte ich nicht im Dunkeln begegnen, es sei denn, um seine größte Schwäche gegen ihn zu verwenden. Besonders fasziniert haben mit Rahel und der Bund von En Dor mit ihr geheimnisvollen Magie und ihrem immensen Wissen. Svajone ging mir mit ihrer Geschichte und ihre Fähigkeiten sehr nahe. Über den Kaiser ohne Geld und seine dekadenten Untertanen konnte ich mich nur ärgern, ebenso wie über den Schwertbrüderorden. Einer meiner Lieblingscharaktere war Giedrius, weil er sich eine Ringelnatter als Haustier hielt, von welcher er dachte, sie könne ihm die Zukunft voraussagen. Sehr schön finde ich, dass der Autor zu jedem Charakter einen passenden Namen gefunden hat. Das machte die Geschichte umso authentischer und einprägsamer. Er hat Listen für Namen aus den verschiedenen Regionen, Sprachen und Epochen und wählt danach das passende aus. Ich finde das Buch sehr gelungen und werde mit Sicherheit noch weitere Werke des Autors lesen. Viel Spaß beim Lesen wünscht Alchemilla

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  • Leserunde zu "Die Bruderschaft des Schwertes" von Christoph Lode

    Die Bruderschaft des Schwertes
    Ennilain

    Ennilain

    In dieser Leserunde begeben wir uns in das Konstantinopel des 14. Jahrhunderts. Das byzantinische Reich wird von Unruhen erschüttert. Während Raoul von Bazerat, kaiserlicher Hauptmann und einstiger Gesandter von Papst Bonifatius VIII., in Kleinasien gegen die Osmanen kämpft, wird seine Tochter Naje von beunruhigenden Visionen heimgesucht. Raoul ahnt, dass in den labyrinthischen Gärten und Palästen der Kaiserstadt eine unvorstellbare Gefahr heraufdämmert. Als Barzin Ardeshir, ein geheimnisvoller persischer Kaufmann, Naje mithilfe des fanatischen Schwertbrüderordens entführt, beginnt eine Jagd, die Raoul bis an die Grenzen der bekannten Welt führt ... „Die Bruderschaft des Schwertes“ ist bereits der dritte historische Roman von Christoph Lode. Wenn ihr Gefallen an dem Buch gefunden habt und eines der 5 Testleseexemplare erwerben möchtet, dann bewerbt euch bis einschließlich dem 15. Februar 2012. Wir würden gerne von euch wissen, wieso ihr an der Leserunde teilnehmen möchtet. Falls ihr „Die Bruderschaft des Schwertes“ schon besitzt, seid ihr natürlich auch recht herzlich zur Leserunde eingeladen. Außerdem könnt ihr Christoph Fragen zu seinen Werken, dem Literaturbetrieb und seinen nächsten Projekten stellen. Wir freuen uns über einen regen Austausch und wünschen euch viel Spaß!

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  • Rezension zu "Die Bruderschaft des Schwertes" von Christoph Lode

    Die Bruderschaft des Schwertes
    Arwen10

    Arwen10

    23. March 2012 um 07:33

    Konstantinopel 1309. Raoul von Bazerat verlässt im Auftrag des Hohen Rates zusammen mit seinen zu befehligen Soldaten seine Heimatstadt um eine Operation per Schiff durchzuführen . In dieser Zeit wird seine Frau Jada und die Tochter Naje von dem Kaufmann Barzin Ardeshir entführt. Raoul und Narses machen sich direkt auf den Weg, um Jada und Naje zu befreien. Dabei erleben sie so manches Abenteuer und geraten in Gefangenschaft. Wird es ihnen gelingen, Naje und Jada aus den Fängen Barzin Ardeshirs zu erlösen oder kann dieser seine fiesen Pläne verwirklichen ? Das Buch ist eine historische Abenteuergeschichte mit mystischen Elementen . Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm, ich wurde von Anfang bis Ende gut unterhalten. Teilweise wird es sehr spannend, aber auch etwas brutal durch die Kämpfe, die immer wieder zu bestreiten sind. Zwischendurch ein paar Überraschungen im Handlungsverlauf wären nicht schlecht gewesen, so war das Buch für mich etwas vorhersehbar. Kompensiert wurde das etwas durch die Spannung, die der Autor bis zum Ende durchhalten konnte.Mein Gedächtnis hat sich über das Personenverzeichnis am Ende des Buches sehr gefreut. Insgesammt hat mir das Buch sehr gefallen und ich werde gerne weitere Bücher des Autors lesen.

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  • Rezension zu "Die Bruderschaft des Schwertes" von Christoph Lode

    Die Bruderschaft des Schwertes
    mecedora

    mecedora

    19. March 2012 um 19:57

    Das Konstantinopel im 14. Jahrhundert wird von Unruhen erschüttert. Der korrupte Staatsapparat scheint in einer Art Schockstarre gefangen und der Frieden im Reich droht zu brechen. Hauptmann Raoul von Bazerat kämpft an der Seite seines treuen Freundes Narses mit Blut und Schwert gegen diese Gefahr - während seine kleine Tochter Naje gegen beängstigende Visionen kämpft. Was kaum jemand weiß: Raouls Frau Jada entstammt dem uralten Geschlecht der Djinn und Naje scheint die geheimnisvollen Fähigkeiten dieses alten Volks geerbt zu haben. Während Raoul den schwerfälligen Staat an der Front gegen die Osmanen verteidigt, wird Naje von Barzin Ardeshir, einem geheimnisvollen Kaufmann aus Persien, entführt und bis an die Grenzen der bekannten Welt, nach Litauen, gebracht. Raoul macht sich auf den Weg, seine Tochter zu retten und begibt sich mit seinem Freund Narses auf eine gefährliche, geheimnisvolle und mühevolle Reise durch aller Herren Länder. Immer wieder muss er Gefahren trotzen und sich der Angriffe seiner Widersacher entwinden, bis es in den litauischen Wäldern zum Showdown und zur Auflösung der Geheimnisse um Ardeshir kommt. Christoph Lose schreibt mit "Die Bruderschaft des Schwertes" ein wirklich spannendes Buch, eine ausgesprochen gelungene Mischung aus historischem Roman, Odyssee und Fantasy-Geschichte, in der von all diesen Genres das Beste versammelt ist. Die Fantasy-Elemente sind gekonnt in das Geschehen integriert und das Buch besticht vor allem durch die authentische Darstellung der durchreisten Länder und ihrer Völker sowie durch die durchdachte Konstruktion der Ereignisse. Man lebt beim Lesen wirklich mit und kann sich ganz auf die erschaffene Welt einlassen. An dieser Stelle möchte ich außerdem besonders die Darstellung der Kampfszenen hervorheben - man sieht sie beinah wie einen Film vor seinem inneren Auge. Mir hat das Buch sehr gefallen, ein toller Schmöker für lange Lesestunden - und vor allem ein wenig anders als das Einerlei im Fantasy- und historischen Bereich. Alle Sterne von mir für "Die Bruderschaft des Schwertes".

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  • Rezension zu "Die Bruderschaft des Schwertes" von Christoph Lode

    Die Bruderschaft des Schwertes
    BlueNa

    BlueNa

    10. March 2012 um 14:28

    Von Byzanz nach Litauen . Im Jahr 1309 ist Raoul Bazerat Comes im Byzantinischen Reich und nahe der Stadt Konstantinopel stationiert, in der er mit seiner Frau Jada und der gemeinsamen Tochter Naje lebt. Naje wird in letzter Zeit von merkwürdigen Visionen heimgesucht und ihre Eltern machen sich großen Sorgen um das Mädchen. Mit dem Kaufmann Ardeshir, der Jada eines Abends aufsucht, taucht eine große Gefahr für Naje auf, denn er will, dass Jada und Naje ihn auf eine lange Reise begleiten, denn nur er könne der Fünfjährigen helfen. Als Jada ablehnt, entführt er sie und ihre Tochter kurzerhand aus ihrem Stadthaus während Raoul auf einer Mission für den Kaiser unterwegs ist. Bis Raoul zurück ist und die Abwesenheit seiner Familie bemerkt, hat Ardeshir schon einen Tagesritt Vorsprung, doch Raoul nimmt sofort die Verfolgung auf, begleitet von seinem treuen Freund Narses, und die gefahrvolle Reise führt sie fast bis ans andere Ende der bekannten Welt… . Der Klappentext und die Aufmachung des Buches „Die Bruderschaft des Schwertes“ haben mich sofort begeistert und ich musste es einfach über kurz oder lang lesen. „Die Bruderschaft des Schwertes“ ist eigentlich der dritte Teil einer lose in Verbindung stehenden Reihe, doch man kann es auch sehr gut ohne die Vorkenntnisse der ersten Teile „Der Gesandte des Papstes“ und „Das Vermächtnis der Seherin“ lesen und verstehen. Besonders gut hat mir die zeitliche Ansiedlung der Geschichte gefallen und auch die Orte, wie die Walachei, Siebenbürgen, Krakau und Litauen, die hier vorkommen, werden nicht unbedingt oft in Historischen Romanen als Schauplatz verwendet. . Der Schreibstil des Autors hat mich erneut begeistert, denn ich kam sehr gut und schnell in die Geschichte hinein, wurde schnell mit den Protagonisten warm und auch Spannung wurde von Anfang an gekonnt geschürt. Im Verlauf der Geschichte gab es kaum einen Punkt, an dem die Handlung ins Stocken geriet, sondern sie wurde immer gut und schnell voran getrieben, so dass einem als Leser kaum eine Verschnaufpause vergönnt war. So kam ich aber sehr gut und zügig durch das Buch hindurch. Besonders gerne gelesen habe ich auch die landschaftlichen Beschreibungen von Gegenden, die ich unglaublich interessant fand. . Die Protagonisten waren alle sehr lebendig und jeder hatte seine eigenen Macken und Besonderheiten. Raoul ist der starke Held, der seine Schlachten schlägt, wie sie kommen, doch er hat ein großes Herz und liebt seine Familie abgöttisch. Narses war aber für mich der eigentliche Sympathieträger während der gesamten Suche nach Jada und Naje. Mit seinem Witz und seiner Unbeschwertheit, seinen Frauengeschichten oder den amüsanten Erzählungen über Onkel Ismael hat er mich super unterhalten und das ein oder andere Mal zum Schmunzeln gebracht. Raoul ist er der beste Freund und Kampfgefährte, den ein Mann sich nur wünschen kann. Jada ist eine sympathische und schöne Frau, aber zu ihr habe ich während der Ereignisse den Bezug verloren, konnte nicht mehr in sie hineinsehen. Ardeshir ist ein Bösewicht, wie er im Buche steht. Nach außen hin zuvorkommend, aber eigentlich ein wahrer Widerling mit kranken Plänen. . Das Cover der hochwertigen Klappenbroschur ist sehr schön. Vor allem die Blautöne gefallen mir sehr gut und dieser Gegenstand, der darauf abgebildet ist, spielt auch im Buch eine große Rolle. Es passt also hervorragend zum Inhalt. . Mein Fazit zu diesem Buch lautet also, dass ich schon lange keinen so spannenden und interessanten Historischen Roman mehr gelesen habe. Gerade die mystischen Elemente, die der Autor Christoph Lode hier einfließen ließ, macht den Reiz der Geschichte aus und „Die Bruderschaft des Schwertes“ zu etwas Besonderem!

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  • Rezension zu "Die Bruderschaft des Schwertes" von Christoph Lode

    Die Bruderschaft des Schwertes
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    06. March 2012 um 19:17

    KLAPPENTEXT: Konstantinopel 1309. Das byzantinische Reich wird von Unruhen erschüttert. Während Raoul von Bazerat, kaiserlicher Hauptmann und einstiger Gesandter von Papst Bonifatius VIII., in Kleinasien gegen die Osmanen kämpft, wird seine Tochter Naje von beunruhigenden Visionen heimgesucht. Raoul ahnt, dass in den labyrinthischen Gärten und Palästen der Kaiserstadt eine unvorstellbare Gefahr heraufdämmert. Als Barzin Ardeshir, ein geheimnisvoller persischer Kaufmann, Naje mithilfe des fanatischen Schwertbrüderordens entführt, beginnt eine Jagd, die Raoul bis an die Grenzen der bekannten Welt führt … ZUR AUTORIN: (Quelle: Goldmann) Christoph Lode, geboren 1977, ist in Hochspeyer bei Kaiserslautern aufgewachsen und lebt heute mit seiner Frau in Mannheim. Er studierte in Ludwigshafen am Rhein und arbeitete in einer psychiatrischen Klinik bei Heidelberg. Heute widmet er sich ganz dem Schreiben. Bereits mit seinen ersten beiden historischen Romanen, »Der Gesandte des Papstes« und »Das Vermächtnis der Seherin«, sorgte er ebenso für Furore wie mit der großen Fantasy-Trilogie »Pandämonia«. EIGENE MEINUNG: Das Angebot an historischen Romanen ist recht groß und dennoch fällt es mir oft schwer, das Passende für mich heraus zu filtern. Diesmal musste ich mir gar nicht so große Mühe machen, denn eine Freundin hat bei Lovelybooks eine Leserunde zu „Die Bruderschaft des Schwertes“ entdeckt. Da mir Christoph Lodes „Der letzte Traumwanderer“, der Auftakt seiner Pandaemonia-Trilogie, schon so gut gefallen hat, war für mich klar, dass ich daran teilnehmen musste. Fortuna war mit mir und so gewann ich eins der Freiexemplare. Und es hat sich gelohnt: Ich habe jede einzelne Seite genossen. Raoul, kaiserlicher Hauptmann, ist mit einer Djinn verheiratet. Sie haben ein gemeinsames Kind. Naje, ein sehr außergewöhnliches Mädchen, das trotz seiner jungen Jahre schon über sehr viele mächtige Fähigkeiten der Djinn verfügt. Sie kann Verletzungen heilen und sie hat Visionen. Diese zeigen ihr den Untergang Konstantinopels. Beängstigend. Nicht nur für Naje, sondern auch für ihre Mutter Jada, die weiß, dass Macht immer Neider und Nutznießer hervorruft. So auch in diesem Fall. Während Raoul durch Piratenüberfälle aus dem Haus gelockt wird, entführt der Händler Ardeshir Naje und Jada. Gemeinsam mit seinem besten Kämpfer und engstem Vertrauten Narses, begibt sich Raoul auf die Suche nach seiner Familie. Er ahnt nicht, in welche Gefahr er sich begibt, denn Ardeshir ist mehr als er zu sein scheint und seine Pläne böse und bedrohlich. Normalerweise fällt es mir oft schwer in das Geschehen historischer Romane einzusteigen. Meistens gibt es schon gleich zu Anfang dutzende Namen, die man nicht aussprechen, geschweige sich merken kann. In „Die Bruderschaft des Schwertes“ hilft uns der Autor nicht nur mit einem Personenverzeichnis, es geht auch gleich so rasant los, dass man als Leser einfach direkt in die Geschichte hinein gezogen wird. Es geschehen so viele spannende und geheimnisvolle Dinge, dass die Neugier des Lesers vom ersten Moment an geweckt wird. Sympathische Protagonisten wecken Vertrautheit beim Leser, so dass er einfach gerne erfahren möchte, wie es mit den Charakteren, die ihm ans Herz wachsen weiter geht. Mein persönlicher Liebling ist Raoul, der durch Mut und Fairness gegenüber seinen Männern beeindruckt und seine Familie über alle Maße liebt. Ihm zur Seite steht Narses. Ebenfalls mutig, aber auch witzig, ein kleiner Schelm und Frauenheld. Aber auch die weiblichen Figuren haben mir sehr gut gefallen. Allen voran Naje, die wirklich ein sehr besonderes Kind ist. Die historischen Hintergründe des Buches sind sehr gut recherchiert, was, außer der tollen Schreibe des Autors dazu beiträgt, dass sich die Geschichte flüssig lesen lässt. Trotz der Fantasyelemente, die in gutem Maß eingesetzt werden, so dass der Roman nicht davon überladen wird, wirkt das Buch sehr authentisch. Handlung und Gespräche wirken sehr echt und überzeugend. Christoph Lodes Schreibe ist bildlich und fesselnd. Nicht nur der Aufbau der Geschichte, sondern auch seine Sprache haben dazu beigetragen mich zu fesseln. Das Buch lässt sich recht schnell lesen und hat mir jede Menge Vergnügen bereitet. Ich mag es ja immer sehr, wenn Bücher mich auch emotional bewegen. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass ich traurig oder berührt sein muss, ich will den Bösewicht der Geschichte auch mit all der mir zur Verfügung stehenden Leidenschaft hassen können. Das ist Christoph Lode mehr als gelungen. Ich hege eine Abneigung gegen Ardeshir, die ich mit Worten kaum beschreiben kann. Dennoch hat es der Autor geschafft Mitgefühl, Freude und Trauer bei mir zu wecken. Meine emotionalen Gelüste sind also vollauf bedient worden und ich kann „Die Bruderschaft des Schwertes“ uneingeschränkt auch jenen empfehlen, die nicht so sehr auf Genre Mix stehen und auch denjenigen, die in einem historischen Roman mehr erleben möchten als eine Handlung, die sich nur um zwei Liebende und ihren Weg zueinander dreht. Um Protagonisten Raoul und Jada dreht sich noch eine andere Geschichte, die Christoph Lode in „Der Gesandte des Papstes“ nieder geschrieben hat. Obwohl es sich dabei um die Erlebnisse der beiden vor ihrer Ehe handelt, kann man „Die Bruderschaft des Schwertes“ ohne Probleme lesen, ohne „Der Gesandte des Papstes“ oder den anderen Vorgänger „Das Vermächtnis der Seherin“ gelesen zu haben. FAZIT: „Die Bruderschaft des Schwertes“ ist ein spannender historischer Roman mit Fantasy Elementen, der seine Leser mit Spannung, Abenteuern und tollen Charakteren zu fesseln weiß. Ein Buch voller Geheimnisse, das Leser nicht nur begeistert, sondern auch zum Mitdenken anregt. WEITERE BÜCHER DES AUTORS: >> Der Gesandte des Papstes >> Das Vermächtnis der Seherin >> Pandaemonia 01: Der letzte Traumwanderer >> Pandaemonia 02: Die Stadt der Seelen >> Pandaemonia 03: Phönixfeuer

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  • Großes Sommergewinnspiel: Online-Schatzsuche!

    Die Alchemie der Unsterblichkeit
    kerstin_pflieger

    kerstin_pflieger

    02. August 2011 um 10:17

    Zehn deutsche Fantasy-Autorinnen und -autoren verschiedener Verlage, rufen auf zur Online-Schatzsuche! Wenn ihr einem magischen Pfad aus Links folgt, gelangt ihr nacheinander auf Blogs und Websites von deutschen Fantasyautoren. Auf jeder dieser Seiten ist ein Buchstabe versteckt. Zusammengesetzt ergeben diese Buchstaben das Lösungswort. Unter den richtigen Einsendungen** verlosen wir zehn signierte fantastische Romane, von jedem von uns Autoren, die an dieser Schatzsuche beteiligt sind, einen. Der Hauptpreis, der zusätzlich verlost wird, ist ein Paket, in dem sich zehn* signierte Romane befinden! Die Hinweise findet ihr ab 1. August 2011, die Suche startet auf der Website von Jeanine Krock (www.jeaninekrock.de). An der Verlosung teilnehmen kann jeder, der eine E-Mail mit dem richtigen Lösungswort und seiner vollständigen Anschrift an schatzsuche@kerstin-pflieger.net schickt. Zeit habt ihr bis zum 08.08.2011 um 8.08 Uhr. Das ist der Einsendeschluß. Ihr dürft drei der zur Wahl stehenden Bücher nennen – wir versuchen eure Wünsche zu berücksichtigen. Viel Glück! *Die Bücher zur Auswahl sind: (Nach Autoren alphabetisch geordnet) “Portal des Vergessens” von Stephan R. Bellem “Dein Blut für ewig” von Michaela F. Hammesfahr “Nachtglanz” oder “Schattenschwingen” von Tanja Heitmann “Flügelschlag” von Jeanine Krock “Staub zu Staub” oder “Hexenseelen” von Olga Krouk “Die Bruderschaft des Schwertes” von Christoph Lode “Schattenblüte – die Verborgenen” von Nora Melling “Die Alchemie der Unsterblichkeit” von Kerstin Pflieger “Grim- das Siegel des Feuers” oder “Grim – das Erbe des Lichts” von Gesa Schwartz “Hexendreimaldrei” oder “Jagdzeit” von Claudia Toman ** Eingesandte Post- und E-Mailadressen werden nur für dieses Gewinnspiel gespeichert und weder weitergegeben noch für andere Zwecke verwendet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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  • Rezension zu "Die Bruderschaft des Schwertes" von Christoph Lode

    Die Bruderschaft des Schwertes
    jucele

    jucele

    05. June 2011 um 18:56

    Die Bruderschaft des Schwertes von Christoph Lode . Konstantinopel 1309. Der kaiserliche Hauptmann Raoul von Bazerat lebt mit seiner Frau Jade und der gemeinsamen Tochter Naje im byzantinische Reich das seid Jahren von Unruhen erschüttert wird. Während Raoul gegen die Osmanen kämpft die seine Heimat bedrohen wird seine fünfjährige Tochter von beunruhigenden Visionen geplagt. . Als Raoul nach einer Seeschlacht gegen Piraten wieder zu seiner Frau Jade und seiner kleinen Tochter Naje zurückkehrt muss der Hauptmann feststellen dass beide entführt wurden. Schnell ist der Täter ausgemacht, der mysteriöse persische Kaufmann Barzin Ardeshir hat mithilfe des geheimnisvollen und fanatischen Schwertbrüderordens Raouls Familie verschleppt. . Die Spuren führen Raoul und seinen treuen Freund Narses hoch in den weit entfernten Norden, fern der ihnen bekannten Welt. Raoul will seine Frau und seine geliebte Tochter so schnell wie möglich aus den Fängen Ardeshirs befreien den nicht nur den persischen Kaufmann umgibt ein großes Geheimnis, auch Jade und Naje umgibt ein Geheimnis das so alt wie die Welt selber ist ... . Kritik . Mit seinem Roman „Die Bruderschaft des Schwertes“ hat der Autor Christoph Lode einen spannenden, historischen Roman geschrieben, der geschickt mit mysteriösen Fantasyelementen verwoben ist. Seine Figuren schickt der Autor auf eine spannende Reise die in Konstantinopel ihren Anfang findet und an der Ostseeküste Litauens endet. . Dem detaillierten, Zeitgemäßen und flüssigen Sprachstil des Autors kann der Leser mit Leichtigkeit folgen und sich so in die spannende und mystische Handlung fallen lassen. Der Satzbau ist klar gegliedertund auch die Länge der einzelnen Kapitel sind angenehm zu lesen. . Die Umgebung, sei es das prächtige Konstantinopel, oder das wilde Litauen, hat der Autor bildgewaltig und eindrucksvoll beschrieben. So ist es ein Leichtes sich beim Lesen diese Orte lebhaft vor Augen zu führen. Auch die geheimnisvolle Atmosphäre die der Autor erschafft schlägt den Leser schnell in den Bann. So fiebert man mit den verschiedenen Protagonisten mit und erlebt die Gefühle fast hautnah. . Verschiedene dramatische so wie rätselhafte Nebengeschichten bieten zusammen mit dem unterhaltsamen Plot eine fesselnde Geschichte an deren Ende alle Fäden zusammenlaufen. . Erzählt wird er Roman aus der Perspektive eines Beobachters der zwischen den Charakteren wechselt. Folgen kann der Leser dem Wechsel spielend da dieser nie überraschend kommt sondern immer ein neues Kapitel dem voran geht. Schnell lernt der Leser, so die verschiedenen Figuren kennen und auch das zu verstehen was diese zu ihrem Handeln bewegt. . Viel Zeit für ausschweifende Erklärungen bleiben dem Leser nicht, vielmehr katapultiert Christoph Lode seine Leser direkt in das geschehen und die Hintergründe der Geschichte, klären sich so im Verlauf auf. Der Spannungsbogen ist so direkt am Anfang des Buches deutlich präsent und entwickelt sich stetig weiter. Langatmige Passagen kommen so kaum vor. . Seinen Protagonisten haucht der Autor eine Menge Leben ein. Die einzelnen Figuren überzeugen durch eine vielzahlt Eigenschaften. Auch das Äußere wurde ansprechend beschrieben so dass der Leser auch hier keine Probleme haben dürfte sich diese bildlich vorzustellen. . Der Dreh und Angelpunkt dieses Romans bietet der kaiserliche Hauptmann Raoul von Bazerat. Schnell wird klar, dass seine Feinde zurecht schnell das Weite suchen sollten. Einen Untergebenen gegenüber tritt er hart aber dennoch fair auf. Dieses sichert ihm den vollen Gehorsam seiner Leute und so kann Raoul sich immer auf seine Krieger verlassen. Lediglich für seine Frau Jade und die gemeinsame Tochter Naje bleibt während der Unruhen rund um Konstantinopel wenig Zeit. . Raouls Frau Jade umgibt eine altes Geheimnis, stammt sie doch einem verloren geglaubten Volk ab. Sicher ist nur das ihre Abstammung nicht bekannt werden darf, schließlich regieren mittlerweile die Christen das Reich. Während der Entführung durch den geheimnisumwitterten Ardeshir erfährt Jade viel Leid und so stehen auch bald ihre Ehe und ihre Gefühle für Raoul auf der Kippe. . Die kleine Naje ist ein entzückendes kleines Mädchen von fünf Jahren. Das sie von verwirrenden Visionen geplagt wird nimmt sich recht leicht und auch ihre Fähigkeiten die sich sehr schnell entwickeln nimmt sie kindgerecht auf. Trotz der Gefahr in der sie sich begibt, schleicht sie sich mit ihrer spielerisch kindlichen Art schnell in die Herzen der Leser. . Selbstverständlich kommt ein spannender Roman nicht ohne eine gewisse Anzahl an Bösewichten aus, diese bekommen hier durch Barzin Ardeshir ein gefürchtetes Gesicht. Um seine zerstörerischen Ziele zu erreichen schreckt Ardeshier vor nichts zurück. Unterstützung erfährt der mysteriöse Bösewicht durch den fanatisch christlichen Schwertbrüderorden. . Das Cover fällt in seiner Gestaltung auf jeden Fall ins Auge. In dunklen Blautönen gehalten fallen die goldene Schrift und auch das abgebildete Schwert angenehm ins Auge. . Fazit . Christoph Lode hat mit seinem Roman „Die Bruderschaft des Schwertes“ einen sehr unterhaltsamen Roman geschrieben der durch historische sowie geschickt eingewobene Fantasy Elemente besticht. Auch die interessant konzipierten Charaktere tragen hier zum Lesespaß deutlich bei. . „Die Bruderschaft des Schwertes“ kann ich aufgeschlossenen Lesern historischer Bücher sehr empfehlen. Ich selber habe dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite genossen. . Autor . Christoph Lode, geboren 1977, ist in Hochspeyer bei Kaiserslautern aufgewachsen und lebt heute mit seiner Frau in Mannheim. Er studierte in Ludwigshafen am Rhein und arbeitete in einer psychiatrischen Klinik bei Heidelberg. Heute widmet er sich ganz dem Schreiben. Bereits mit seinen ersten beiden historischen Romanen, »Der Gesandte des Papstes« und »Das Vermächtnis der Seherin«, sorgte er ebenso für Furore wie mit der großen Fantasy-Trilogie »Pandämonia«. (Verlangsinfo) . Taschenbuch: 512 Seiten Verlag: Goldmann Verlag (18. April 2011) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3442473764 ISBN-13: 978-3442473762 . Leseprobe http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?mid=4 . Nadine Warnke

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