Mehrere Handlungsstränge von Menschen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Schnell wird jedoch klar, dass es Verbindungen gibt, die ganz unterschiedlich gestaltet sind. Es beginnt dramatisch mit einem schweren Unfall, einem anaphylaktischen Todesfall und viel Liebeskummer zwischen Bochum, Rom und Boston.
Wir begleiten die Protagonisten durchaus nicht in chronologischer Zeitlinie und wagen sogar einen Blick in die Zukunft bis in die 2040er Jahr. Glück und Leid, Liebe und Trennung, Krankheit und Tod. Es sind nicht so sehr die alltäglichen Szenen, die im Text aufgegriffen werden, sondern die Übergänge, Brüche und Neuanfänge.
Ich habe nicht lange gebraucht, bis ich in den Handlungsverlauf hineingefunden habe. Dem Autor gelingt es, die Personen voneinander abzugrenzen und den Leser nicht zu sehr herauszufordern. Natürlich wirken manche Verbindungen konstruiert. Für mich stellten eher die Zeitsprünge und ihre richtige Einordnung eine Herausforderung dar.
Ja, und das Mammut spielt eine ganz besondere Rolle.
Christoph Maria Herbst liest mit vollen Einsatz, manchmal war mir das ein wenig zu „overloaded“. Trotzdem gibt er dem Stoff den richtigen Pep, so dass es die vollen 4 Sterne von meiner Seite gibt.
Es handelt sich um eine ungekürzte Lesung mit 7 Stunden 44 Minuten Laufzeit.
Fazit: Wie das Leben so spielt.























