Christoph Martin Wieland Agathodamon

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Inhaltsangabe zu „Agathodamon“ von Christoph Martin Wieland

Gibt es etwas Höheres als den Menschen? Gibt es andere Dämonen als den Menschen? Wie mächtig sind wir in unseren Leidenschaften? Wie mächtig unsere Vernunft? Sind wir nur geistlose Tiere, oder können wir uns erheben aus dem Sumpf der Unvernunft? Was ist der Maßstab unserer Erwartungen? Was wurde aus den lieblichen Träumen der Dichter und Philosophen von einem goldenen Zeitalter? Was aus den Götter- und Heldenzeiten? Wo ist die Unschuld? Wo die alten Völker, wie die Atlanter, und wo die platonischen Republiken? Wohin gehen die Menschen? Und wie viel Unheil verbreiten sie noch unter dem Deckmantel von"Religion"und"Liebe".Dämonen sind im Grunde nichts als Menschen, die der Volksglaube, zu höheren Wesen geadelt hat. Die menschliche Vorstellung von ihnen hat mit der Kultur immer gleichen Schritt gehalten. Die Homerischen Götter sind noch ebenso roh wie seine Menschen, und daher auch eben denselben Bedürfnissen und Leidenschaften unterworfen. Der Wunsch des großen Redners der Römer: "Dass Homer die Menschen lieber zu den Göttern emporgehoben, als die Götter zu den Menschen herabgewürdigt haben möchte", war ein frommer Wunsch - einer unmöglichen Sache; denn Homer, wie gewaltig auch seine Dichtungskraft war, konnte so wenig über die Schranken der Menschheit als über seine eigenen hinausgehen. Die Götter Homers beschimpfen einander, wenn sie aufgebracht sind, ebenso ungezogen wie seine Helden, und seine Helden sprechen mit den Unsterblichen in einem Ton, als ob sie recht gut wüssten, dass sie mit Ihresgleichen sprächen.Der Agathodämon hinterfragt die Lebensweise der Menschen, indem er uns auffordert in unser eigenes"Selbst" zu sehen und dort die eigenen"Dämonen"zu suchen. Dieses Buch hat nichts von seiner Aktualität und Blasphemie verloren. (Quelle:'Buch/12.11.2007')

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