Die Expansion

von Christoph Martin 
3,2 Sterne bei5 Bewertungen
Die Expansion
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Positiv (2):
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Kurzweiliger Krimi für Zwischendurch. Man sollte nicht zu viel erwarten, schlecht war er aber nicht.

Kritisch (1):
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Weder Protagonist, noch Story konnten mich überzeugen.

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Inhaltsangabe zu "Die Expansion"

In der Politik und in der Wirtschaft ist die Wahrheit eine Ermessensfrage.
Für Max Burns ist ein Traum wahr geworden: Als Chefingenieur ist er für das Konzept und die Überwachung eines der größten Bauprojekte des 21. Jahrhunderts zuständig, die Erweiterung des Panamakanals.
Ihre Tarnidentität am Smithsonian Tropical Research Institute erlaubt es Agentin Karis Deen das Bauprojekt rund um den Panamakanal im Blick zu behalten. Denn in der Welt des internationalen Handels und der Diplomatie sind die Einsätze hoch und es wird nicht immer fair gespielt.
Bald gerät Max in ein Netz aus Intrigen und Verrat, das weit über die idyllischen Ufer Mittelamerikas hinausreicht. Seine einzige Verbündete scheint Karis zu sein, aber kann er ihr trauen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783752832815
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:06.07.2018

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    Alondrias avatar
    Alondriavor einem Monat
    Kurzmeinung: Kurzweiliger Krimi für Zwischendurch. Man sollte nicht zu viel erwarten, schlecht war er aber nicht.
    [Rezension] Christoph Martin: Die Expansion

    Das Buch

    In der Politik und in der Wirtschaft ist die Wahrheit eine Ermessensfrage.

    Für Max Burns ist ein Traum wahr geworden: Als Chefingenieur ist er für das Konzept und die Überwachung eines der größten Bauprojekte des 21. Jahrhunderts zuständig, die Erweiterung des Panamakanals.

    Ihre Tarnidentität am Smithsonian Tropical Research Institute erlaubt es Agentin Karis Deen das Bauprojekt rund um den Panamakanal im Blick zu behalten. Denn in der Welt des internationalen Handels und der Diplomatie sind die Einsätze hoch und es wird nicht immer fair gespielt.

    Bald gerät Max in ein Netz aus Intrigen und Verrat, das weit über die idyllischen Ufer Mittelamerikas hinausreicht. Seine einzige Verbündete scheint Karis zu sein, aber kann er ihr trauen?

    Meine Meinung + Fazit

    Mit "Die Expansion" hat Christoph Martin einen Wirtschaftsthriller geschrieben, den man so schnell nicht aus der Hand legen kann. Mit einem anschaulichen Schreibstil entführt der Autor den Leser ins tropische Panama, wo offenbar so einiges vor sich geht. Er lässt den Leser das Bauprojekt und alles drumherum von Anfang an durch detailreiche Schilderungen miterleben und baut die Spannung von Kapitel zu Kapitel immer mehr auf.

    Gut durchdachte Charaktere mit persönlicher Tiefe tragen maßgeblich zum Lesevergnügen bei. Jeder einzelne von ihnen entwickelt sich im Laufe der Geschichte weiter - es macht einfach Spaß ihnen dabei zuzusehen und sie durch das Netz aus Intrigen und Verrat zu begleiten. Besonders gefallen hat mir Karis, die hier als starke Frau auftritt, sich nichts gefallen lässt und doch in ihrer Weiblichkeit bleibt. Oft genug gibt es klischeehaft-weibliche Protagonistinnen oder der solchen starke, die dann schon fast männlich wirken - hier ist dies glücklicherweise nicht der Fall!

    Obwohl Wirtschaftsthriller für mich immer so eine Sache sind, da solche auch oft nach hinten losgehen können, was Spannung und Story angeht, hat Christoph Martin mich mit "Die Expansion" vollkommen überzeugen können. Neben seinem super Schreibstil, den tollen Charakteren und der sich steigernden Spannung, hat sicherlich auch das Setting in Panama dazu beigetragen, dass ich dieses Buch nicht mehr weglegen wollte, denn: gefühlt spielen 9 von 10 Büchern in England, den USA oder Deutschland - das hier war einfach mal etwas anderes für mich. Einzig das Cover könnte etwas besser gestaltet sein, denn die schwarze Schrift auf der schwarzen Palme ist nicht gut zu erkennen.

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    Buecherspiegels avatar
    Buecherspiegelvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Roman, dem man anmerkt, dass eine Kurzgeschichtenautorin mitgewirkt hat. Wirkt wie in den 1990er- Jahren oder früher verfasst
    Die Erweiterung des Panamakanals: Skandale, Intrigen, moralische Verwerfungen

    ACHTUNG: SPOILER

    Manchmal finde ich bei einem Buch, das „Book on Demand“ gedruckt ist, wahre Perlen. Bei denen man nicht versteht, warum kein Verlag oder Agent sich dessen angenommen hat, um es zu schleifen und dann herauszubringen. Bei dem Buch von Christoph Martin „Die Expansion“ bin ich mir da nicht so sicher. Die Geschichte um Max Burns, einem Ingenieur für Großprojekte, ist zwar voller Ideen, sie ist am Ende auch rund, zum Teil spannend, aber trotzdem für mich nicht wirklich fesselnd. Zwei Männer, die sich seit ihrer Kindheit kennen und gegenseitig unterstützen, finden sich nach Jahren der Trennung über eine Ausschreibung zur Erweiterung des Panamakanals wieder. Die Familiengeschichte von Max wird kurz umrissen, genauso wie die seines Freundes Godfredo. Hier bereits habe ich das Gefühl, einem Schreibstil und Geschichtenerzählens der 80er- und 90er-Jahre des letzten Jahrhunderts zu begegnen.

    Natürlich geht es nicht mit rechten Dingen zu, wer die Ausschreibung gewinnt. Natürlich werden Firmen, Unternehmen, Regierungen geschmiert, verraten Personen in hohen und höchsten Kreisen Geheimnisse. Die Beschreibung der Figuren und ihrer Charaktere scheinen einem der Spionageromane entsprungen zu sein, gepaart mit einem Hauch von Simmel und Konsalik. Der einzige Unterschied ist, dass hier zumindest mehrere Frauen nicht dem üblichen Muster folgen sondern tatsächlich ebenfalls einen Karrieresprung geschafft haben. Sei es, um im Team von Max zu arbeiten, oder aber, um als Agentin ihrem Land zu dienen. Und auch da sind mir die Protagonistinnen wie aus einem billigen C-Film entsprungen. Die Figuren sind allesamt zu durchschaubar und ihre Handlungen vorhersagbar. Karis Deen, die Agentin mit Herz in diesem Roman, soll für ihr Land das beste herausholen, und das kann sie dann auch. Wie sie das macht, ist allerdings unglaubwürdig. So, wie eine der wenigen Frauen im Ingenieursteam von Max sich Monate mit ihm und den anderen aus dieser Arbeitsgruppe auf einer Insel, abgeschottet von der Außenwelt sich nur dem Auftrag verschreibt … als junge Mutter, die ihr Kind so lange alleine lässt?

    Der Autor hat das Buch nicht alleine geschrieben, sondern mit Unterstützung von Libby O'Loghlin. Sie schreibt eher Kurzgeschichten und ist laut eigener Aussage in der erzählerischen Medienproduktion tätig. Schade, dass sie nicht als Co-Autorin mit auf dem Umschlag vermerkt ist. Die einzelnen Kapitel und Abschnitte im Buch wirken in der Tat wie Kurzgeschichten, wirken wie ein gut gefülltes Sandwich mit allen Zutaten. Bei vielen Romanen ist ein Zeitsprung ein gutes Stilelement, hier sind mal ein Monat, mal ein Jahr vergangen,und man fragt sich, ist in der Zwischenzeit wirklich nichts passiert? Dabei wirkt jedes einzelne Kapitel sehr gut für sich stehend mit viel Action und dennoch will es einfach nicht zünden, die Lesefreude. Es fehlt die Einfühlsamkeit und ist zu oberflächlich. Als Buch und Film gab und gibt es unzählige ähnliche Geschichten, etwas wirklich Neues wird einem nicht geboten. Vielleicht sollte man das Buch in der Originalversion lesen.


    Das Buch erschien zunächst in englischer Sprache, ehe es nun auch auf Deutsch erhältlich ist. Mehr Informationen auch unter: https://www.theexpansionbook.com/

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    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Weder Protagonist, noch Story konnten mich überzeugen.
    Ich war wohl nicht die richtige Zielgruppe für dieses Buch

    Der Autor wagt sich hier an ein sehr interessantes und weitreichendes Thema: Intrigen und Korruption in Politik und Wirtschaft. Voller Spannung habe ich zu dem Buch gegriffen und ... hm...was soll ich sagen? Irgendwie wurde ich hinsichtlich der Spannung doch etwas enttäuscht. Eine wirklich interessante Story, aus der man bestimmt hätte einiges mehr rausholen können.

    Viele Handlungen waren zu eindeutig, so dass jegliches Gefühl beim Lesen unterdrückt wurde. Jeder kennt doch in einem Film, wenn es spannend wird, diese Musik die die Nerven dann fast zum Zerreißen bringt. Hm...welche Musik könnte hier passen? Eher ein Trauermarsch!

     

    Aber nicht nur die fehlende Spannung muss ich dem Thriller ankreiden, sondern auch der Protagonist, der mich leider gar nicht angesprochen hat. Ich konnte keinen Bezug zu ihm aufbauen. Seine Handlungen waren okay, aber haben mich nicht wirklich vom Hocker gehauen.

     

    Zu guter Letzt war es dann auch noch der Schreibstil, der mich nicht so gut gefallen hat. Irgendwie war da was, was mich gestört hat. Es war für meine Ansprüche nicht flüssig genug.

     

    Lesespaß oder Lesefrust?

    Na ja, es hat mir nun nicht wirklich Spaß gemacht diesen Thriller zu lesen, aber gefrustet war ich dennoch nicht. Es hat mich einfach nicht angesprochen. Oder anders gesagt, ich war gefühllos von der ersten bis zur letzten Seite.

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    Jashrins avatar
    Jashrinvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Interessant, aber nur mäßig spannend
    Interessant, aber nur mäßig spannend

    Die geplante Erweiterung des Panamakanals ruft viele verschiedene Akteure aus Wirtschaft und Politik auf den Plan. Unterschiedliche Interessengemeinschaften bilden Expertenteams, erstellen Konzepte und Kalkulationen - immer in der Hoffnung letztlich den überzeugenden Entwurf einzureichen und den Zuschlag für dieses immense Bauprojekt zu erhalten.

    Auch der britische Ingenieur Max Burns und sein Team arbeiten hart an einem Konzept. Max' Traum scheint wahr geworden zu sein, als sie tatsächlich die Ausschreibung gewinnen. Vor Ort ist er nun als Chefingenieur für die Überwachung des Projekts verantwortlich. Doch schnell ist klar, dass hinter seinem Rücken Intrigen gesponnen werden und nicht alles mit rechten Dingen zugeht.
    Diesen Verdacht hegt auch Agentin Karis Deen, die unter falschem Vorwand nach Panama geschickt wird, um die Dinge im Auge zu behalten. Doch kann Max ihr trauen? Oder sie ihm?

    Die Beschreibung von Christoph Martins Buch "Die Expansion" klang nach einem spannenden Wirtschaftsthriller - als solcher wurde er auch beworben. Leider muss ich sagen, dass das Buch sich zwar gut lesen ließ, den Thrill habe ich allerdings bis zum Ende nicht finden können. Auch wenn schnell klar wird, dass sich hinter den Kulissen etwas zusammenbraut, wurde es für mich erst im letzten Viertel ein wenig spannend. Die wenigen Andeutungen reichten für mich nicht aus, um ein Gefühl von Spannung oder Gefahr zu erzeugen. Es verhielt sich eher so, wie im realen Leben. Auch hier weiß man, dass in der Politik einiges geplant wird, aber nur allzu oft bekommt die breite Öffentlichkeit erst dann etwas mit, wenn die Sachen beschlossen oder so gut wie beschlossen sind.

    Max Burns als Protagonist war mir zwar nicht unsympathisch, doch außer seiner Vorgeschichte als Jugendlicher erfährt man kaum etwas über ihn, wodurch sein Charakter für mich eher blass blieb.

    Irritierend war für mich auch, wie lange es im Buch dauert, bis die Ausschreibung durch ist; vom Klappentext her weiß man als Leser schon längst, wer gewinnt. Direkt nach der Feier zur Vertragsunterzeichnung gab es einen für mich überraschenden Zeitsprung von etwa zwei Jahren, so dass man vom eigentlichen Projekt so gut wie nichts erfährt, dann geschieht eine Weile recht wenig bis es zum Showdown kommt.

    Insgesamt kann ich sagen, dass ich die Idee noch immer genauso gut und spannend finde, wie vor der Lektüre, leider konnte mich die Umsetzung als Thriller nicht überzeugen.

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    angeltearzs avatar
    angeltearzvor 4 Monaten
    Die Expansion

    Das Thema finde extrem interessant. Ein Thriller aus der Wirtschaft. Diese Art von Bücher sehe ich wirklich sehr selten und deswegen bin ich ganz gespannt gewesen, wie es denn so sein wird.
    Es ist ein schwieriges Thema, wie ich finde. Der Grad zwischen Realität und Übertreibung ist sehr gering. Es kann schnell nach hinten losgehen und unglaubwürdig werden. Aber das hat der Autor wirklich sehr gut gemacht. Er hat etwas genommen, was es wirklich gibt. Also den Panamakanal. Und auch das Thema, also dessen Erweiterung ist nicht weit hergeholt, da das schon passiert ist. Ich habe mich da mal ein wenig schlau gemacht. Ich finde es sehr gut, dass der Autor etwas aufgreift, was der Realtität entspricht und sich dazu eine Geschichte ausdenkt, die wirklich passiert sein könnte. Wer weiß!? Vielleicht ist es so, wie im Buch geschrieben passiert.

    Die Geschichte an sich finde ich richtig spannend, wenn es auch vorhersehbar war. Also wirklich durchweg. Allerdings hat es mich trotzdem sehr unterhalten, so dass ich das Buch innerhalb von 48 Stunden durchgelesen habe.

    Ich mag den ruhigen Schreibstil des Autors richtig gerne. An den richtigen Stellen bringt er Emotionen ans Licht und verleiht dem Buch seine Spannung.
    Außerdem ist er richtig gut darin, den Charakteren ihre Eigenarten zu geben. Sei es beim Protagonisten Max oder deinem Freund oder den anderen Charakteren. Auch wenn man nur wenig von denen erfährt, haben sie eine besondere Tiefe, die mir sehr gut gefällt.

    Das Setting muss ich jetzt noch mal separat erwähnen, denn der Autor packt einem ein richtig geniales Urlaubsfeeling in den Kopf, obwohl es ja ich wirklich um Arbeit geht. Aber im Büro von Max würde ich auch gerne arbeiten wollen.

    Der Thriller kommt super zurecht ohne das übliche Mordszenario. Ich mag gut gemachte Thriller wirklich gerne und dieser hier ist wirklich gut gemacht.
    Klare Leseempfehlung von mir!

    Das Cover: Leider sieht man die dunkelgraue Palme auf dem schwarzen Untergrund nicht so gut. Auch der Titel lässt sich schwer lesen. Die Idee, den Panamakanal anzudeuten und die Schrift rein zu setzen, finde ich super. Leider hat die Umsetzung nicht ganz geklappt.

    Fazit: Der Wirtschaftsthriller hat mir sehr gut gefallen, auch wenn er vollkommen vorhersehbar für mich war. Der Schreibstil des Autors hat mir ebenfalls sehr gut gefallen.

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