Der letzte Film des Abraham Tenenbaum

von Christoph Marzi 
3,8 Sterne bei12 Bewertungen
Der letzte Film des Abraham Tenenbaum
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Sehr gut - "fünf Tage im April" war trotzdem besser...

K

Hat immerhin eine kleine Leseflaute beendet...

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Inhaltsangabe zu "Der letzte Film des Abraham Tenenbaum"

Tom weiß nicht, was das für ein Mädchen ist, das an einer Kreuzung mitten in Brooklyn plötzlich hinter ihm auf seinen Roller springt und ihn bittet, einen Fremden zu verfolgen: Zoe Tenenbaum wird seit einigen Tagen von einem Unbekannten bedroht. Er verlangt eine Filmrolle aus dem Nachlass ihres Großvaters, der vor kurzem gestorben ist und ein kleines Programmkino besaß. Welche Bilder muss dieser Film enthalten, dass er für den Fremden eine solche Bedeutung hat?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783401602912
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:328 Seiten
Verlag:Arena
Erscheinungsdatum:15.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Sandra1978s avatar
    Sandra1978vor einem Jahr
    Schöne Geschichte mit Atmosphäre und guten Protas

    Inhalt 

    Unter überraschenden Umständen lernt der junge Tom ein zauberhaftes Mädchen kennen: Zoe. Unvermittelt wird er von ihr in eine Geschichte hineingezogen, die er eigentlich nur aus dem Kino kennt: Jemand will unbedingt etwas von ihrem kürzlich verstorbenen Großvater und bedroht nun die junge Zoe: Einen Film soll der alte Kinobesitzer haben, der sehr wertvoll zu sein scheint.

    Was zuerst wie ein Abenteuer klingt, wird zum bitteren Ernst, als der Fremde Zoe mitteilt, dass er ihrem Großvater bereits Geld bezahlt und sie lieber schauen sollte, dass sie nun auch liefert.

    Doch die Suche nach dem Film bringt auch Details aus der Vergangenheit von Zoes Großvater hervor, die sie nicht mit ihm in Einklang bringen kann und die ihr Weltbild ins wanken bringen. 

    Und auch Tom scheint seiner Vergangenheit nicht entkommen zu können.


    Beurteilung 

    Ich will gleich zu Anfang ganz ehrlich sein: Ich habe das Buch ausschließlich deswegen gelesen, weil es aus der Feder von Christoph Marzi stammt und ich absoluter Fan dieses Autors bin.

    Da er bislang hauptsächlich Fantasy geschrieben hat, war ich sehr neugierig, wie er ein gänzlich anderes, in der Realität spielendes Szenario angeht. 

    In "der letzte Film des Abraham Tenenbaum" gelingt es Christoph Marzi, uns trotz fehlender Fantasyelemente in eine zauberhafte Welt zu entführen: Damals, als ein Kino noch kein Multikomplex, vollgestopft mit High Tech war, sondern ein ganz besonderes Flair und Gemütlichkeit ausstrahlte und Fremde noch dazu gebracht hat, miteinander zu sprechen.

    Als Filme machen noch kein Eigentum von Hollywood war, sondern ein Abenteuer, und Filmemacher Rebellen waren, die das wahre Leben zeigen wollten.

    Trotzdem die Handlung klingt wie ein mittelmäßiger Krimi, hat mich die Geschichte von Zoe und Tom in ihren Bann gezogen. Beide sind total liebenswerte Charaktere, vor allem Zoe, die an der Welt ihres Großvaters hängt und die modernen Sachen eher ablehnt. Sie ist ein ganz eigener Mensch, der sich in der grauen Realität eine eigene, bunte Welt geschaffen hat. 

    Sie verzaubert auch Tom, der noch nicht so recht weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll. 

    Ich weiß gar nicht recht was ich zum Buch sagen soll, es ist - ich  muss sagen, natürlich - toll geschrieben, das kann Christoph Marzi einfach. Kopfkino und eine ganz eigene Atmosphäre ist bei seinen Romanen garantiert, auch wenn der Schauplatz New York für ihn jetzt eher ungewöhnlich ist. 

    Es bleibt mir eigentlich nur zu sagen, dieses Buch bezaubert nicht durch seine Handlung, sondern durch seine ganz eigene Atmosphäre und die "Ausstrahung" der Protagonisten Tom und Zoe. Vielleicht ist es auch die Tatsache, dass die beiden einfach anders miteinander  umgehen, als wir es heute gewohnt sind. Im 21. Jahrhundert den Charme nachzuempfinden, den das Leben vor 50 Jahren noch hatte, in dem Dinge noch ein Abenteuer waren, die heute hochtechnisiert und am Fließband ablaufen. 

    Schwer zu beschreiben! Also mein persönliches Fazit: Obwohl die Story an sich eigentlich nicht meinem Geschmack entspricht, reißen es die tollen Protagonisten, das Kopfkino und die ganz besondere Atmosphäre des alten Kinos wieder raus. 

    Deswegen gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen.

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    _Buecherkiste_s avatar
    _Buecherkiste_vor einem Jahr
    Der letzte Film des Abraham Tenenbaum


    Klapptext
    Tom weiß nicht, was das für ein Mädchen ist, das an einer Kreuzung mitten in Brooklyn plötzlich hinter ihm auf seinen Roller springt und ihn bittet, einen Fremden zu verfolgen: Zoe Tenenbaum wird seit einigen Tagen von einem Unbekannten bedroht. Er verlangt eine Filmrolle aus dem Nachlass ihres Großvaters, der vor kurzem gestorben ist und ein kleines Programmkino besaß. Welche Bilder muss dieser Film enthalten, dass er für den Fremden eine solche Bedeutung hat?

    Meine Meinung
    Es ist ein tolles Buch, was mir richtig gut gefallen hat. Sie handelt von Tom Balfour und Zoe Tenenbaum, die an einer Kreuzung einfach auf den Roller von Tom springt und ihn auffordert einen Wagen zu folgen. Doch sie haben einen kleinen Unfall und verlieren ihn. Schließlich lernen sie sich kennen und Zoe lädt Tom zu sich in das alte Kino Rosebud ein, das ihrem verstorbenen Großvater gehört hatte. Zusammen versuchen sie herauszufinden wer der Mann war, den sie verfolgt hatten und stoßen auf immer mehr Geheimnisse von Abraham Tenenbaum. Sie finden heraus, das es sich um einen nie veröffentlichen Film geht, bei dem Abraham der Kameramann war. Während sie versuchen herauszufinden, was es mit dem Film auf sich hat, kommen sich Tom und Zoe näher aber auch Tom hat ein dunkles Geheimnis, das auf einmal wieder hoch kommt. Werden die beiden herausfinden was es mit dem Film auf sich hat? Und wird Zoe mit Toms Vergangenheit klarkommen?

    Das ganze Buch wird aus der sicht von Tom erzählt und man wird direkt am Anfang in sein Leben geschmissen. Ich habe mich direkt mit dem Schreibstil und der Geschichte wohl gefühlt und es war sehr angenehm und spannend geschrieben. Man wusste nie genau was als nächstes kam und ich habe richtig mit den beiden mit gefiebert. Das Buch ist eine Mischung aus Thriller und Romance, dass einen mit in ein Abenteuer nimmt.
    Auf jeden fall werde ich noch weiter Bücher von Christoph Marzi lesen und ich kann jeden von euch deses Buch nur ans Herz legen.


    http://tinesxbuecherkistexxx.blogspot.de/

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    Paulina95s avatar
    Paulina95vor 2 Jahren
    Zauberhaft, mysteriös und spannend bis zum Schluss!

    Schon im Voraus habe ich mich riesig auf den neuen Roman von Christoph Marzi gefreut. Und nach einem etwas überstürzten Anfang wurden meine Erwartungen alles andere als enttäuscht! Ich liebe dieses wie immer bei diesem Autor sehr besondere Buch, das uns auf leise, poetisch-verträumte Weise ins herbstliche Brooklyn entführt und uns mitten hinein in eine filmreife Geschichte wirft. Denn darum geht es: Jede Menge alte Filme, ein kleines altes Programmkino mit dem klangvollen Namen „Rosebud“, Geheimnisse und eine Vergangenheit, die nicht ruhen will, sowie eine zarte Liebe zwischen Tom und Zoe. Ein Roman fürs Herz, spannend bis zum Schluss und mit einer genialen Auflösung. Ich könnte noch sehr viel mehr schwärmen, aber das würde nur dazu führen, dass ich mich wiederholen oder zu viel vom Inhalt verraten würde, von daher … Lest es und lasst euch verzaubern! 

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr gut - "fünf Tage im April" war trotzdem besser...
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    K
    katebeaumontmerciervor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Hat immerhin eine kleine Leseflaute beendet...
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    Lesesumms avatar
    Lesesummvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen aber man sollte keinen typischen Christoph Marzi erwarten wie aus dem Fantasy-Bereich.
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    SomeBodys avatar
    SomeBodyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine zarte Geschichte zwischen Tom und Zoe mit Krimi-Charakter - kurzweilig und spannend erzählt ...
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    Jenny137s avatar
    Jenny137vor einem Jahr
    Claudia107s avatar
    Claudia107vor einem Jahr
    AngelikaLauriels avatar
    AngelikaLaurielvor einem Jahr

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