Die wundersame Geschichte der Faye Archer

von Christoph Marzi 
3,7 Sterne bei176 Bewertungen
Die wundersame Geschichte der Faye Archer
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (109):
Kuekis avatar

Erfrischend, ungewohnt und irgendwie seltsam. Wundervoll seltsam.

Kritisch (23):

Hab am Ende überhaupt nichts mehr verstanden. Sehr unbefriedigendes Leseerlebnis, bin eigentlich nur enttäuscht von dieser Lektüre.

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Inhaltsangabe zu "Die wundersame Geschichte der Faye Archer"

Eine Liebe, die alle Zeiten überdauert

'Geschichten sind wie Melodien!' Mit diesen Worten verzaubert Alex Hobdon die junge Buchhändlerin Faye Archer vom ersten Augenblick an. Als er sein Skizzenbuch in ihrem Laden vergisst, tut Faye etwas völlig Untypisches: Sie schreibt Alex über Facebook an, und aus ein paar kurzen Chats entwickelt sich eine berührende Liebesgeschichte. Doch dann erfährt Faye, dass Alex ein Geheimnis verbirgt, das so unglaublich klingt, dass es eigentlich nur wahr sein kann, und Faye muss sich entscheiden, ob ihre Liebe zu Alex stark genug ist, dieses Geheimnis zu teilen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453529922
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:12.08.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    Der_Buchdraches avatar
    Der_Buchdrachevor 7 Monaten
    3.5 Sterne

    »Manche Geschichten sind wie Melodien.« (S. 29) Auf die Romane Christoph Marzis trifft das auf jeden Fall zu. Egal, was er schreibt, die Zeilen singen. In »Die wundersame Geschichte der Faye Archer« ist es ein lockerflockiges Spätsommerlied, dem man am liebsten in der Sonne im Park oder am Strand liegend lauscht.

    Faye Archers Leben ist bunt und geprägt von Musik und Kunst. Sie arbeitet in einem kleinen Buchladen, und alles scheint gut zu sein. Bis eines schönen Septembertages ein Kunde in den Laden kommt und ihr Leben gehörig durcheinander wirbelt. Faye sieht ihn nicht, hört nur seine Stimme, doch sie ist sofort von ihm in den Bann gezogen. Sie macht ihn auf Facebook aus und beginnt mit ihn einen Mailwechsel, in dessen Folge sie sich immer mehr zu Alex hingezogen fühlt. Doch kurz bevor sie sich das erste Mal treffen können, passieren Dinge, die Faye an Alex und seiner Ehrlichkeit zweifeln lassen.

    Fayes Geschichte ist ein Liebesroman, der nicht ganz auf den magical realismn, wie es so schön auf Neudeutsch heißt, verzichtet. Dessen Rolle scheint jedoch verschwindend gering, doch selbst ohne ihn ist die Erzählung einfach bezaubernd. Marzis Schreibstil ist voller Poesie, locker und definitiv sehr charakteristisch und vor allem auch zum bunten, tanzenden Lebensstil Faye Archers passend. Durch seinen Wortwahl und Syntax (wie unpoetisch das klingt) schafft es Marzi in jedem Fall, Faye, die zentrale Figur des Romans, wunderbar zum Leser zu transportieren.

    Der Roman kommt mit wenigen wichtigen Figuren aus, die allesamt gut ausgezeichnet sind und ihre individuellen Merkmale haben. Mica, der Shaolin-Buchhändler, Dana, die Businessfrau und beste Freundin, der Künstler Alex …

    Und doch! Und doch fehlt irgendwie etwas … Der Stil ist wunderschön, ganz, wie man es von Marzi gewohnt ist, die Charaktere sind gut ausgeformt und eigentlich ist auch die Geschichte gut erzählt, entwickelt sich angemessen und alles baut aufeinander auf und steigert sich zum Höhepunkt hin. Aber trotzdem schafft es der Roman einfach nicht über eine nette Sommerlektüre hinaus. Ich weiß nicht einmal, woran das liegt. (Vielleicht daran, dass Liebesromane einfach nicht mein Ding sind und ich dieses Buch nur gelesen habe, weil der Name einer meiner Lieblingsautoren drauf stand.)

    Die Sommerlektüre macht der Roman allerdings gut. Die Handlung spielt zwar im September in Brooklyn, aber sie hat etwas ganz Lockeres und Sommerliches an sich, sodass man den Roman wirklich am liebsten in der Sonne sitzend lesen möchte. Das habe ich getan, und es war durchaus angenehm.

    Zusammenfassend kann man sagen: Stilistisch ist der Roman wie alles von Marzi einfach ein Traum. Darüber hinaus ist »Die wundersame Geschichte der Faye Archer« eine nette kleine Geschichte, sozusagen ein Eis in der Sommersonne, das schnell aufgeleckt ist und nur kurze Freuden bereithält. Dauerhaft fesseln konnte es nicht, hatte aber seine guten Momente. 

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    Rabookzels avatar
    Rabookzelvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Die Melodie dieses Buches wird noch lange in meinem Kopf nachhallen.
    Die Melodie dieses Buches wird noch lange in meinem Kopf nachhallen.

    Dieses Buch zieht einen direkt in seinen Bann. Die farbenfrohe und spielerische Schreibweise des Autors Christopher Marzi verzaubert einen in ein märchenhaft anmaßendes Brooklyn, wobei man seine schillernde Protagonistin Faye Archer auf eine spannende und verwirrende Liebesreise begleiten darf. 


    Faye Archer ist eine Künstlerin und nennt sich bei ihren Auftritten Holly Go! Ihr Leben ist geprägt von der Musik und ihrer sonderbaren Art Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Sie arbietet tagsüber als Buchhändlerin in einem Laden, der neben Büchern auch Comics anbietet und von einem Shaolin Meister geführt wird. So bekommt sie auf der Arbeit auch jede Menge gute Ratschläge frei Haus. Bis sich eines Tages ihr ganzes Leben durch einen einzigen Satz auf den Kopf stellt.


    Vom ersten Blick war ich fasziniert von diesem Buch, direkt und unsterblich habe ich mich in das Cover verlieben können, weil es mich auf unerklärliche Weise direkt glücklich gemacht hat. Es sieht aus als habe jemand auf ein zerknüddeltes Blatt Papier etwas in vielen verschiedenen bunten Farben etwas gezeichnet, teilweise aber auch nur skizzenhaft geformt. Es hat mir direkt Lust auf mehr davon gemacht und mich daran denken lassen, dass es manchmal im Leben eben verspielt läuft und es gut so ist. 


    Der Schreibstil des Autors ist sehr einfühlsam, seine Protagonistin habe ich direkt in mein Herz schließen können, durch ihre freundliche und freche aber offene und direkte Art. Sie sieht die Dinge so wie sie sind und kann gedanklich kaum etwas unkommentiert lassen. Ebenso schaut sie auf sich selber in einer kritischen Form, die mich ein um das andere Mal hat schmunzeln lassen.


    Die Handlung der Geschichte ist wie in einem Traum, einem Märchen oder einem dieser wunderbar stilvollen schwarz weiß Filme über die Liebe, die in allen Farben schillern und manchmal an ganz unverhofften Ecken gefunden werden kann. Es ist emotional und mitreißend und man erlebt eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Aber das Ende hätte man sich trotzdem niemals so vorstellen können und es reißt einem vom Hocker. 


    Diesem Buch kann ich nur eine klare Leseempfehlung aussprechen, da es einem aufzeigt wie das Leben manchmal sein kann und ein glückliches Gefühl und eine leise Melodie im Kopf und Herzen hinterlässt !

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    Lese-Krissis avatar
    Lese-Krissivor einem Jahr
    Eine wundervolle Geschichte in Brooklyn

    Aufmachung des Buches
    In großer, regenbogenfarbener Schreibschrift steht der Buchtitel „Die wundersame Geschichte der Faye Archer“ von Christoph Marzi auf dem Buchdeckel. Unterhalb des Titels ist eine Zeichnung von einer Straße in Brooklyn. Die linke Straßenseite zeigt eine winterliche und die rechte eine frühlingshafte Szene. Die Buchgestaltung gefällt mir sehr gut und passt auch zum Inhalt der Geschichte.

    Inhalt
    „Geschichten sind wie Melodien!“
    Diese Worte hört Musikerin Faye in der Buchhandlung, in der sie arbeitet, von einem unbekannten Mann. Leider sieht sie ihn nur noch den Laden verlassend. Doch dieser Satz erweckt in Faye Gefühle und sie muss den Mann unbedingt finden. Glücklicherweise hat dieser sein Notizbuch vergessen in dem auch sein Name steht: Alex Hobdon. Faye sucht ihn übers Internet und wird fündig. Ein Mailaustausch mit Alex beginnt. Es scheint, dass sie sich bald treffen werden, wenn Alex von einer Messe in Chicago zurück ist. Doch dann kommen Faye plötzlich Zweifel, denn merkwürdigerweise glaubt sie Alex gesehen zu haben, obwohl er doch in Chicago ist. Faye wird zunehmend misstrauisch und versteht nicht, welches Spiel Alex spielt…

    Meine Meinung
    „Die wundersame Geschichte der Faye Archer“ lag nun schon lange auf meinem SuB und ich hatte mir für dieses Jahr das Ziel gesetzt, das Buch endlich zu lesen. Nun hat das Jahr auch nicht mehr so viele Monate und es wurde Zeit sich endlich diesem Roman von Christoph Marzi zu widmen. Es war sogar eine gute Entscheidung die Geschichte jetzt zu lesen, denn sie spielt im Herbst. 

    Faye Archer lebt seit ein paar Jahren in Brooklyn und ist eigentlich Musikerin. Derzeit arbeitet sie in der Buchhandlung von Mica, den sie beim Yoga kennengelernt hat. Fayes Leidenschaft zur Musik wird in der Geschichte sehr deutlich. Es steht ein Konzert für sie bevor, doch ihr fehlen noch Songs mangels Einfälle. Bald bekommt sie Inspirationen für Lieder, denn durch einen einzigen Satz, den sie in der Buchhandlung von einem Unbekannten hört, wird ihr Leben auf den Kopf gestellt. „Geschichten sind wie Melodien“ sagt Alex Hobdon und um Faye ist es geschehen. Sie muss ihn unbedingt kennenlernen und versucht durch ein liegen gebliebenes Notizbuch Kontakt zu ihm aufzunehmen. Hier beginnt eine wundersame Geschichte für Faye. Alex und sie verstehen sich in den Mails fabelhaft und so steht einem Treffen auch nichts im Wege. Alex ist für ein paar Tage aber verreist und möchte Faye danach kennenlernen. Diese ist glücklich, doch dann meint sie Alex in New York gesehen zu haben, obwohl er doch angeblich in Chicago ist. Ihre Zweifel und Misstrauen scheinen sich auch zu bestätigen. Doch welches Spiel treibt Alex? Faye fällt von einem Glücksmoment in ein tiefes Loch. Das einzig Gute dabei ist, dass sie hierbei inspiriert wird, neue Songs zu entwickeln. Als Leserin litt ich mit Faye und überlegte, was mit Alex los sein könnte. Ich war gespannt, auf was es hinaus laufen wird und war über das Ergebnis sehr überrascht. Es wird auf jeden Fall „fantastisch“…

    Faye wird erkennen müssen, dass nicht jeder Mensch in ihrem Leben es ernst mit ihr meint. Es ist traurig mitzuerleben, dass in ihrem Freundeskreis jemand ist, der falsch mit ihr spielt. Das ist schon hart, denn eigentlich hofft man ja immer über wahre Freundschaften und keine unechten.

    Als Charakter hat mir Mica sehr gut gefallen. Er liebt sein Yoga, aber auch Comics. Er gibt Faye auch immer mal wieder lehrreiche Weisheiten oder Ratschläge aus denen man nicht immer schlau werden kann.

    Dana ist Fayes „beste“ Freundin. Durch ihre unterschiedlichen Charaktere hätten sie sich wohl nie angefreundet. Doch durch einen stecken gebliebenem Aufzug, lernen die beiden sich kennen und werden Freundinnen. So braucht Faye in ihrer jetzigen Situation immer wieder Hilfe von Dana. Diese ist allerdings oft höchstbeschäftig und findet während ihrem Job nicht immer die Zeit. Bei Dana wusste ich lange nicht, was ich von ihr halten soll. Am Ende war meine Meinung klar.

    Die Handlung hat mir gut gefallen. Ich war gespannt, wie sich die Geschichte mit Faye und Alex entwickelt. Das Ende des Buches ging mir etwas schnell. Ich finde, ein Epilog hätte den Roman abgerundet.

    Die Beschreibung von Brooklyn hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mir den New Yorker Stadtteil sehr gut vorstellen, vor allem kennt man ihn auch aus Film und Fernsehen. Hier muss ich irgendwie an die Häuser aus How I met your mother denken ;-).

    „Frühstück bei Tiffany“ ist auch ein Thema in diesem Buch. Natürlich hab ich den Film schon gesehen, aber das Buch kenne ich nicht. Ein bisschen neugierig bin ich nun doch geworden, es vielleicht irgendwann mal zu lesen.

    Mein Fazit

    „Die wundersame Geschichte von Faye Archer“ ist ein guter Roman mit wundervollen Momenten im wahrsten Sinne des Wortes. Die Handlung bewegt sich in eine Richtung mit der ich zu Beginn nicht gerechnet habe. Von mir bekommt das Buch vier Sterne.

    Kommentare: 1
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    shadow_dragon81s avatar
    shadow_dragon81vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine bezaubernde Geschichte. ♥
    Eine bezaubernde Geschichte

    Faye Archer ist eine junge Musikerin, welche in Brooklyn lebt.
    Sie arbeitet in einem Buchladen und dort trifft sie auch auf Alex Hobdon welcher sein Skizzenbuch dort vergisst. Aber er sagt etwas, was Faye nicht mehr vergisst.  "Geschichten sind wie Melodien!"
    Sie beschließt daraufhin ihn eine Email zu schicken um ihn mitzuteilen, dass er sein Skizzenbuch vergessen hat. Normalerweise schickt sie keine Emails an Fremde, aber sie ist nun neugierig und möchte Alex umbedingt kennenlernen.
    Aus dem daraus entstehenden Chat entsteht etwas besonderes zwischen den beiden. Doch dann kommt das besprochene Treffen nicht zustande und es entwickelt sich eine geheimnisvolle Geschichte......

    Ich kenne bisher noch kein Buch von Christopher Marzi und bin völlig unvoreingenommen an das Buch rangegangen.
    Mir gefiel gleich dieser schöne leichte Schreibstil, der einen nur so durch die Seiten trug. Es war einfach herrlich und man sog das geschiebene nur so auf.
    Faye war mir von anfang an sehr symphatisch durch ihre ganz persönliche, verschrobene Art.
    Auch ihre Umgebung wurde wunderbar und liebevoll beschrieben. Da bekam man glatt Lust mal nach Brooklyn zu reisen um dort Zeit zu verbringen.

    Bis zum Schluss blieb die Geschichte sehr spannend und ich wusste nicht wie sie enden würde. Und das Ende ist wirklich etwas besonderes.....
    Vielleicht nicht für jedermann so zu akzeptieren?

    Eine sehr bezaubernde Gesichte die einen auf eine außergewöhnliche Reise mitnimmt auf die man sich aber auch einlassen muss.
    Aber ich gebe meine klare Leseempfehlung.


    Kommentare: 1
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    thursdaynexts avatar
    thursdaynextvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine zauberhafte Herbstgeschichte fluffig, leicht und atmosphärisch. Zugleich eine Hymne auf die Musik, die Liebe & das Leben...
    Herbst in Brooklyn

    Christoph Marzi hat mich einst mit seinen Geschichten um die uralte Metropole verzaubert, gebannt und gefesselt. Dasselbe ist mit dieser Geschichte geschehen, überraschenderweise. Viel versprochen hatte ich mir davon nicht, zu nichtssagend der Klappentext. Dass die wundersame Geschichte der Faye Archer derart bezaubernd und schwebend leichtflüssig daherkommt, es schafft dass man an einem trüben diesiegen nieseligen Herbsttag aus dem Fenster schaut während der Kaffe zieht, das Leuchten jedes einzelnen Blatte auf dem feuchten Gras wahrnimmt, den Anblick des bunten Weinlaubs einsaugt, die letzten sich blätternden Rosen geniesst und beschwingt Brötchen holen geht um samt Frühstück wieder ins noch warme Bett zu kuscheln und gefesselt die letzten paar Seiten liest, dass aus einem eigentlich grauem ein bunter Tag wird, das schaffen nur wenige Schriftsteller. Danke Herr Marzi!

    28 sonnige Dodos

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Wundervoller Schreibstil; faszinierende Geschichte, die sich leider im letzten Viertel nicht nachvollziehbar entwickelt hat
    "Manche Geschichten sind wie Melodien"...


    Schreibstil: 5 / 5

    Wunderschön geschrieben! Die
    Umgebung und die Charaktere werden ausführlich beschrieben, ohne
    dass es langweilig werden würde. Ich war von Beginn in der
    Geschichte gefangen und hatte das Gefühl mich tatsächlich im
    herbstlichen Brooklyn zu befinden.

    Charaktere: 4 / 5

    Faye ist eine faszinierende
    Person, die auf ihre ganz eigene Art perfekt unperfekt ist, sich aber
    leider gegen Ende sehr unsympathisch entwickelt hat. Ihre beste Freundin Dana fand ich
    sympathisch und interessant bis ihr Charakter im letzten Viertel des
    Buches für mich nicht nachvollziehbar verändert wurde. Alex ist ebenfalls sympathisch
    beschrieben und ich konnte mich in ihn ebenso einfühlen, wie in
    Faye. Sehr positiv fand ich, dass alle
    Nebencharaktere - egal ob mit einer größeren oder kleineren Rolle
    versehen – individuell aufgebaut waren und keiner blass blieb.

    Geschichte: 3 / 5

    Die Geschichte war etwas
    besonderes, vor allem durch den ausführlichen Schreibstil und die
    faszinierenden Charaktere. Ich bin gerne in Fayes Welt eingetaucht
    und habe mich dort sehr wohl gefühlt. Aber leider nur bis zum letzten
    Viertel, denn dort wurden Hintergründe enthüllt und Charaktere
    verändert, ohne dass ich es hätte nachvollziehen können. Auch Faye
    hat sich gegen Ende leider immer zickiger verhalten und ist dadurch
    für mich unsympathischer geworden. Dennoch konnte mich das Ende noch
    überzeugen und hat die Handlung gut abgeschlossen.

    ( Cover: 5 / 5 )

    Das Cover fängt die Atmosphäre
    des Buches perfekt ein! Auch der Titel macht Lust darauf
    das Buch zu lesen.

    Fazit

    Eine wahrlich wundersame und wundervoll geschriebene Geschichte
    mit erstaunlichen Charakteren, die sich leider gegen Ende nicht
    nachvollziehbar entwickelt hat.

    4 / 5


    (Die Coverbewertung zählt nicht zur
    Endbewertung)

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    SchwarzeFees avatar
    SchwarzeFeevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch wie eine Kuscheldecke.... und einfach wunderbar
    "Geschichten sind wie Melodien"

    "In dem Moment, als sich ihr Leben änderte, ahnte Faye natürlich nicht, dass dies der Moment war, in dem sich ihr Leben änderte. Es war nur ein weiterer Moment, so gewöhnlich wie die Staubkörner, die im Licht tanzten."

    Mit dieser Art, seine Worte zu verknüpfen, hat Christoph Marzi mich verzaubert, der ganze Roman ist eine zauberhafte Aneinanderreihung von Bildern, untermalt mit Musik (im Anhang werden sämtliche Stücke noch einmal zum Nachhören benannt), eine Geschichte zum Darin-Wohlfühlen und sich von der Welt zurückziehen.

    Worum geht es? Es geht um Faye Archer, eine Endzwanzigerin, die in Brooklyn lebt. Sie ist Künstlerin, Sängerin und Komponistin und arbeitet für ihren Lebensunterhalt im Buchladen Real Books, der Mica gehört, einem Koreaner, der sie zuweilen mit seinen Shaolin-Weisheiten zur Weißglut bringt. Neben ihm hat sie noch eine gute Freundin, Dana, eine Businessfrau, die nicht unterschiedlicher zu ihr selbst sein könnte. Sonst ist sie sich selbst eigentlich genug und in ihren Eigenarten so sympathisch, dass man sie am liebsten gleich in die Arme schließen möchte. 

    Eines Tages vergisst ein Kunde, Alex Hobdon, sein Skizzenbuch im Real Books und so nimmt das Schicksal - oder um mit Mica zu sprechen - Karma - seinen Lauf. Faye und Alex beginnen eine Unterhaltung per Facebook und Faye verliebt sich in Alex. Dann aber kommt ihr mehr und mehr seltsam vor... 

    Dieses Buch hat mich mitgenommen, auch wenn sich am Ende nicht alles klärt... aber das ist eben Karma und man sollte manche Dinge einfach so nehmen wie sie sind und nicht hinterfragen... 

    Wer schöne Liebesgeschichten mag und eine sehr malerische Sprache, die verzaubert ohne kitschig zu sein, ist mit diesem Roman ganz sicher gut beraten und für mich ist klar, dass es nicht mein letzter Marzi sein wird. 


    Zu erwähnen ist für mich auch noch das sehr schöne Cover, die Buchstaben sind etwas erhaben und sie sind einfach so sehr Faye Archer, dass es wundervoll passt... die darunter gezeichnete Straßenszene ist Alex, einfach toll. 

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    Sandra-Andrea-Hubers avatar
    Sandra-Andrea-Hubervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Dieser Roman ist wahrlich jede einzelne Note wert.
    Ich bekenne: Ich liebe Faye Archer ♡

    Es gibt Bücher, die sind wie eine Decke, in die man sich wohlig einwickelt, sich gut aufgehoben und geborgen fühlt, die man gar nicht mehr abstreifen möchte, weil sie einfach perfekt sitzt und zu einer zweiten Haut wird. Der zweite Beweis einer derartigen Buchbegegnung: Man liest absichtlich langsam, teilt sich die Kapitel wie Notrationen ein, weil man bereits nach den ersten Seiten weiß, dass man traurig sein wird, sobald man auf der letzten angelangt ist.

    Liebenswerte Charaktere, Brooklyn im Herbst, ein Buchladen, der neben “Real Books” auch Comics verkauft, jede Menge Punkte, Brücken zu Frühstück bei Tiffany, eine wundersame Liebesgeschichte und natürlich Musik – all das hat diese Geschichte zu bieten.
    Ich habe das Ende nicht hundertprozentig verstanden, doch das ist nicht weiter schlimm. Um es mit den Worten des Autors zu sagen:
    „Manche Geschichten sind wie Melodien. Man musste sie nicht verstehen, um zu ihnen tanzen zu können. Nein, man musste sie nur hören.“
    FAZIT
    Dieser Roman ist wahrlich jede einzelne Note wert. Ich habe voller Freude, Leichtigkeit und Begeisterung zu seiner Musik getanzt, werde die Erinnerung sicher in mir (und in meinem Bücherregal) aufbewahren und sie hervorkramen, wenn das Leben mir nur schiefe und krächzende Töne um die Ohren schlägt.

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    katha_dbnos avatar
    katha_dbnovor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Die Grundidee ist gut, aber das Potenzial wurde nicht völlig ausgeschöpft.
    Eine wundersame Begegnung

    Rezension auf Svenjas BookChallenge

    Zunächst einmal finde ich es immer sehr gut, wenn in Romanen meine zwei Lieblingswelten miteinander kombiniert werden: Musik und Bücher. Christoph Marzi scheint es da ähnlich zu gehen, denn diese Themen bilden den roten Faden in seinen Werken (soweit ich es bis jetzt feststellen konnte). Allerdings fühlte ich mich von seiner Liste musikalischer Künstler dann doch ein wenig erschlagen, weil sie sich stellenweise sehr gehäuft haben. 

    Der Plot an sich ist nicht wirklich weltbewegend, hat mich zeitweise an den Film "Das Haus am See" erinnert, aber mit weniger Dramatik. Dafür ist Fayes Geschichte ihrem Charakter entsprechend charmant und spritzig erzählt. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und hab mich besonders mit ihr als Morgenmuffel identifizieren können. Dafür, dass das Buch von einem Mann geschrieben ist, muss ich sagen, dass er doch einen außerordentlich guten Durchblick bei der Frauenwelt hat. Was die anderen Charaktere betrifft, hätte ich mir bei einigen eine ausführlichere Darstellung erhofft (vom Musikladenbesitzer TC) zum Beispiel. Teilweise hat er aber Nebenfiguren eingeführt, die mir für den Handlungsverlauf überflüssig erschienen, 

    Das Ende schien mir unnötig hinausgezögert und mangelte meines Erachtens ein wenig an Fulminanz und Würze. Ich hatte den Eindruck, als wäre ihm einfach keine passende Lösung eingefallen, weshalb er mich mit einigen offenen Fragen zurückgelassen hat. 


    Insgesamt wäre die zugrunde liegende Idee durchaus noch ausbaufähig gewesen und das Ende konnte mich leider nicht überzeugen. Trotzdem hat der Roman sich flüssig und angenehm lesen lassen, da Marzis Erzählstil locker und frei von übertriebener Sentimentalität und Kitsch ist.

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    MelliSt13s avatar
    MelliSt13vor 4 Jahren
    Eine wundersame Geschichte

    Faye Archer ist Künstlerin, sie singt, spielt Klavier und komponiert ihre lieder selbst...eine One(wo)man Groupe.

    Sie liebt das schlichte, das Einfache ,das Unmoderne.

    Durch einen Zufall bekommt sie einen Job in einer Buchhandlung, ihr Chef ist ein ehemaliger Shaolin Mönch und ein Comicliebhaber.

    Eines Tages kommt ein Mann in die Bücherei und kauft ein eher antiquares Buch, lässt dabei aber sein Skizzenbuch liegen.

    Faye hört diesen Mann nur reden und ist verliebt...sie hat kein Gesicht zu der Stimme und hat nur diesen Skizzenblock.

    Faye macht sich auf die Suche nach ihm und erlebt dabei eine wundersame, verworrene und unerklärliche Geschichte, wie sie im Leben wohl nicht vorkommt.

    Die Charaktere sind absolut realistisch und man mag sie oder nicht.

    Ich habe dieses Buch allerdings zum größten Teil überflogen, denn viele Stellen sind für die Geschichte nicht wichtig, es sind neben Infos.

    Leider sind Christoph Marzi und ich in vergangenen Lektüren schon nicht warm geworden.

    Beeindruckend fand ich allerdings, das ein Mann in die Hauptrolle einer gefühlvollen Frau geschlüpft ist und ihre Geschichte aufgeschrieben hat :)

     

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    ChristophMarzis avatar
    „Manche Geschichten sind wie Melodien.“ Mit diesem Satz fing es an. Am Ende ist eine lange Geschichte daraus geworden (eine, die ich ursprünglich „Karma“ nennen wollte, die dann aber zu „Die wundersame Geschichte der Faye Archer“ wurde – „Karma“ blieb der rätselhafte Arbeitstitel). Jetzt hat der Roman seit einigen Tagen das Licht der Welt erblickt und ich hoffe (natürlich), dass er diejenigen, die Faye Archer folgen, lächeln und vielleicht sogar versonnen eine Melodie summen lässt. Denn so sollte diese Geschichte sein. Herbstlich, bunt, beschwingt, … und ganz, ganz rot mit vielen weißen Punkten; ein Lied, an dessen Refrain man sich erinnert, wenn die Sonne scheint.

    Es geht um die zentrale Frage des Lebens: gibt es ein Schicksal? Kreuzen sich die Wege der Menschen so oft, bis sich ein Kreis schließt? Warum verliebt sich Faye Archer ausgerechnet in Alex Hobdon und warum hat sie das Gefühl, dass ein Satz, den ein Fremder sagt, eigentlich ihr gehört? Was hat es mit den Geheimnissen auf sich, die Alex Hobdon umgeben? Kann sie ihm trauen? Geht sie den richtigen Weg?

    Fragen über Fragen …

    Wird jemand vorbeischauen und Faye Archer auf ihren verworrenen Wegen durch Brooklyn Heights folgen? Wird mich jemand an seinen Gedanken, an seiner Meinung, teilhaben lassen? Wird jemand Fragen stellen, die mich völlig überraschen? Werde ich auf alles eine Antwort wissen? Wie auch immer, es würde mich freuen, wenn möglichst viele von Euch an dieser Leserunde teilnehmen. Der Herbst ist die beste Zeit dafür.

    Ach ja, ein kleines Special zum Buch (mit Leseprobe und Video) findet ihr hier!

    Bis später also, viel Sonne, herbstlich, gülden, und liebe Grüße,
    Christoph.
    Salzstaengels avatar
    Letzter Beitrag von  Salzstaengelvor 5 Jahren
    Meine Rezension ist nun online. Hier auf Lovelybooks: http://www.lovelybooks.de/autor/Christoph-Marzi/Die-wundersame-Geschichte-der-Faye-Archer-1000831686-w/rezension/1066703805/ Auf meinem Blog und auf weiteren Portalen. Vielen lieben Dank für diese tolle Leserund und vor allem für dieses tolle Buch!
    Zur Leserunde

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