Christoph Marzi Du glaubst doch an Feen, oder?

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Inhaltsangabe zu „Du glaubst doch an Feen, oder?“ von Christoph Marzi

Philippa trifft auf den geheimnisvollen Fox und verliebt sich in ihn. Auf der Suche nach seiner Vergangenheit stößt sie auf die uralte Geschichte der Lady Nightingale. Um Fox aus den Händen der Feenkönigin zu retten, muss Philippa bis zur Tagundnachtgleiche warten. Als die Herbstnacht gekommen ist, macht sie sich auf den Weg in die Wälder am Mount Nightingale.

Kurze Geschichte mit überraschendem Ende

— STERNENFUNKELN
STERNENFUNKELN

Poketbuch für zwischendurch, mit drei kurzen, zauberhaften Geschichten

— NyangrisFire
NyangrisFire

Kurzweilig, aber schön.

— Yoyomaus
Yoyomaus

Schöne Kurzgeschichte für Zwischendurch!

— Miriam0611
Miriam0611

Für zwischendurch okay. Kurzes Lesevergnügen.

— Aluna
Aluna

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  • Meine Kurzmeinung: Nichts atemberaubendes, aber gut für zwischendurch

    Du glaubst doch an Feen, oder?
    NyangrisFire

    NyangrisFire

    23. August 2015 um 23:08

    Ich muss gestehen, dass ich mich zwar an den Inhalt erinnern konnte, aber nicht mehr wie ich die Geschichte fand. Und als ich das Buch dann wieder gelesen hatte, kam keine richtige Rezension zustande, weil mir positive und negative Aspekte fehlten. Also schreibe ich jetzt nur eine Kurzmeinung. Ich fand die Schreibweise von Christoph Marzi war in diesem Buch anders als sonst. Sie war ganz okay, aber nichts was ich mich auf Dauer zum lesen suchen würde. Leider schrieb er sehr wenig über die Personen. Man erfuhr kaum etwas über sie, aber man muss auch bedenken, dass das Buch nur 103 Seiten hat und im Poket Format ist. So gibt es kaum Platz um bei den Hintergründen der Personen richtig weit auszuholen. Trotzdem ist es doch sehr wenig.. Einen Spannungsbogen konnte ich nicht wirklich finden und auch im allgemeinen gab es für mich kaum Spannung. Die Geschichte läuft halt so durch die Seiten und dann - zu Ende. Allerdings gibt es am Ende eine kleine Wendung, die man so vielleicht nicht erwartet hätte. Das fand ich als Abschluss dann doch noch positiv. Ich muss aber sagen, dass ich viel bessere Bücher von Christoph Marzi gelesen habe.

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  • Kurzweilig, aber schön.

    Du glaubst doch an Feen, oder?
    Yoyomaus

    Yoyomaus

    27. July 2015 um 10:37

    Zum Inhalt: Philippa trifft auf den geheimnisvollen Fox und verliebt sich in ihn. Auf der Suche nach seiner Vergangenheit stößt sie auf die uralte Geschichte der Lady Nightingale. Um Fox aus den Händen der Feenkönigin zu retten, muss Philippa bis zur Tagundnachtgleiche warten. Als die Herbstnacht gekommen ist, macht sie sich auf den Weg in die Wälder am Mount Nightingale.Immer wieder trifft Philippa auf den mysteriösen Fox, der ihr immer wieder Dinge aus seinem Leben und von seinem Schicksal erzählt. Während sie sich immer mehr in ihn verliebt, beginnt sie seine Vergangenheit zu hinterfragen und sucht fieberhaft nach einer Möglichkeit ihm zu helfen, bis sie sich auf den Weg macht, um ihn aus den Fängen der Feenkönigin zu befreien. Doch dann kommt alles ganz anders, als sie es sich hätte träumen lassen.Ich persönlich bin ein riesen Fan von Christoph Marzi, deswegen stand es für mich auch nicht zur Diskussion mir dieses kleine Büchlein zu holen. Der Schreibstil war wie erwartet fesselnd und der Verlauf der Geschichte so unberechenbar, wie die Geschichten von Marzi immer sind. Natürlich hat das Ende ein etwas dumpfes Gefühl bei mir hinterlassen, aber trotzdem ist es eine wunderbare Geschichte.

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  • "Du glaubst doch an Feen, oder?" von Christoph Marzi

    Du glaubst doch an Feen, oder?
    Jacynthe

    Jacynthe

    26. June 2015 um 20:18

    Inhalt Philippa verbringt ein paar Tage mit ihrem Onkel und ihrer Tante auf Mount Desert Island. Als sie dem geheimnisvollen Fox begegnet, ist es um sie geschehen. Doch er warnt sie davor, sich in ihn zu verlieben, und von der alten Otterfrau erfährt sie auch, warum: Er wurde einst von einer Fee geraubt und kann nur an zwei Tagen im Jahr, den Sonnwendtagen, von jemandem, der ihn bedingungslos liebt, befreit werden. Philippa ist sich sicher, dass sie diejenige ist, die dazu im Stande ist. Meine Meinung Dieses kleine Magnet-Büchlein ist nur 103 Seiten stark, steht den anderen phantasitschen Werken Marzis aber in nichts nach. Es ist ein modernes, düsteres Märchen mit überraschendem Ausgang. Wie es für solche Geschichten typisch ist, wird der Leser ganz unvermittelt in die Handlung hinein geworfen. In wenigen Sätzen erfährt man von der Protagonistin Philippa selbst, wer sie ist und dass sie etwas Wichtiges tun muss. Das weckt natürlich sofort die Neugierde darauf, was denn nun kommen mag. Doch zunächst muss man natürlich die ganze Geschiche kennen, und Philippa beginnt zu erzählen. Ihre Geschichte könnte die von vielen jungen Mädchen heutzutage sein: Die Eltern trennen sich, während der gemeinsame Haushalt aufgelöst wird, wird die Tochter zu Verwandten geschickt, die sich darum bemühen, ihr das Leben zu erleichtern. Völlig unerwartet verliebt das Mädchen sich und alles scheint doch noch irgendwie gut zu werden. Doch ihr Geliebter ist Eigentum einer bösen Fee, dich sich nicht gerne ihrer Besitztümer berauben lässt. Natürlich kann man bei einem so kleinen Büchlein keine ausführlichen Ausarbeitungen der Charaktere erwarten. Trotzdem blieben die Hauptcharaktere zu blass für meinen Geschmack, verglichen mit Beschreibungen wie der der Otterfrau. Diese sowie ihre Behausung werden unverhältnismäßig genau beschrieben und ich frage mich, warum Marzi nicht auch ein wenig mehr Farbe in andere Szenen gebracht hat. Das Ende kam für mich trotz aller versteckten Hinweise sehr überraschend und ich war ziemlich betroffen von der tragischen Wendung. Diese ließ mich die Geschichte aber plötzlich mit ganz anderen Augen sehen. Während ich Philippa anfangs nur für einen äußerst naiven und ziemlich unglaubwürdigen Charakter hielt, ging mir am Ende auf, dass sie auch als Typ aufgefasst werden kann. Sie kann für viele Frauen und Mädchen stehen, die sich von Männern beeinflussen lassen und sich in Gefahr begeben, und hat somit auch eine belehrende Funktion. Wäre das Ende nicht so verlaufen, hätte das Buch bei mir nicht ganz so gut abgeschnitten. Im Nachhinein schäme ich mich aber fast, dass ich Marzi einen so plumpen Plot überhaupt zugetraut habe. Ich vergebe 4 von 5 Wolken für dieses Mini-Buch.

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  • kurze Geschichte für Zwischendurch

    Du glaubst doch an Feen, oder?
    pamN

    pamN

    10. February 2014 um 18:57

    Das Buch ist ein kleines Pocketbuch mit 103 Seiten und perfekt für unterwegs. Pippas Eltern lassen sich scheiden und um den Auszug ihres Vaters nicht miterleben zu müssen wird sie zu ihrer Tante und Onkel geschickt. Zu dritt fahren sie in einen kleinen Urlaubsort in Maine, wo Pippa auf den geheimnisvollen Fox trifft. Fox ist an eine Fee gebunden und Pippa versucht ihm seine Freiheit zurückzugeben. Die Geschichte fand ich sehr schön und ich fand es auch nicht schlimm, dass die Geschichte so kurz war, jedoch hätte man das Ende noch ausbauen können. Es gibt einen Cut mit offenem Ende und das ist leider nicht so mein Ding.

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  • Leserunde zu "Die wundersame Geschichte der Faye Archer" von Christoph Marzi

    Die wundersame Geschichte der Faye Archer
    ChristophMarzi

    ChristophMarzi

    „Manche Geschichten sind wie Melodien.“ Mit diesem Satz fing es an. Am Ende ist eine lange Geschichte daraus geworden (eine, die ich ursprünglich „Karma“ nennen wollte, die dann aber zu „Die wundersame Geschichte der Faye Archer“ wurde – „Karma“ blieb der rätselhafte Arbeitstitel). Jetzt hat der Roman seit einigen Tagen das Licht der Welt erblickt und ich hoffe (natürlich), dass er diejenigen, die Faye Archer folgen, lächeln und vielleicht sogar versonnen eine Melodie summen lässt. Denn so sollte diese Geschichte sein. Herbstlich, bunt, beschwingt, … und ganz, ganz rot mit vielen weißen Punkten; ein Lied, an dessen Refrain man sich erinnert, wenn die Sonne scheint. Es geht um die zentrale Frage des Lebens: gibt es ein Schicksal? Kreuzen sich die Wege der Menschen so oft, bis sich ein Kreis schließt? Warum verliebt sich Faye Archer ausgerechnet in Alex Hobdon und warum hat sie das Gefühl, dass ein Satz, den ein Fremder sagt, eigentlich ihr gehört? Was hat es mit den Geheimnissen auf sich, die Alex Hobdon umgeben? Kann sie ihm trauen? Geht sie den richtigen Weg? Fragen über Fragen … Wird jemand vorbeischauen und Faye Archer auf ihren verworrenen Wegen durch Brooklyn Heights folgen? Wird mich jemand an seinen Gedanken, an seiner Meinung, teilhaben lassen? Wird jemand Fragen stellen, die mich völlig überraschen? Werde ich auf alles eine Antwort wissen? Wie auch immer, es würde mich freuen, wenn möglichst viele von Euch an dieser Leserunde teilnehmen. Der Herbst ist die beste Zeit dafür. Ach ja, ein kleines Special zum Buch (mit Leseprobe und Video) findet ihr hier! Bis später also, viel Sonne, herbstlich, gülden, und liebe Grüße, Christoph.

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  • Rezension zu "Du glaubst doch an Feen, oder?" von Christoph Marzi

    Du glaubst doch an Feen, oder?
    Mondkatze

    Mondkatze

    27. July 2012 um 18:13

    Feen, Nightingale, Wald, Legende

  • Rezension zu "Du glaubst doch an Feen, oder?" von Christoph Marzi

    Du glaubst doch an Feen, oder?
    Katis-Buecherwelt

    Katis-Buecherwelt

    13. July 2012 um 11:15

    Klappentext: Philippa verbringt ein paar Ferientage auf Mount Desert Island. In den schattigen Küstenwäldern trifft sie den geheimnissvollen Fox – und verliebt sich in ihn. Bei der Suche nach seiner Vergangenheit stößt sie auf eine uralte Sage: die Geschichte der Lady Nightingale. Um Fox aus den Händen der grausamen Feenkönigin zu retten, muss Philippa bis zur Tagundnachtgleiche warten. Als die Herbstnacht gekommen ist, macht sie sich auf den Weg in die Wälder am Mount Nightingale … Zum Buch: Das Cover gibt schon mal einen kleinen Einblick zu den vielen bunten Illustrationen, die sich im gesamten Buch auf jeder Seite durchziehen. Der Text ist wundervoll geschrieben, manche Wörter sind dick oder auch groß geschrieben, was dem Vorleser es erleichtert, die richtige Stimmung aufzubauen. Meine Meinung: Die Grundidee der Geschichte ist sehr schön, doch die Umsetzung hat nicht ganz so gepasst. Es kam keine wirkliche Spannung in die Geschichte, die Figuren waren sehr schwach beschrieben und Emotionen konnten nicht richtig vermittelt werden. Leider kann man auch nicht mehr zu der Geschichte sagen, da der Klappentext leider auch schon fast alles erzählt. Ein Buch für zwischendurch, oder als Leseübung oder Vorlesen gut geeignet. Fazit: Eine schöne Grundgeschichte, aber leider sehr flach und emotionslos geschrieben. Ein Buch für Zwischendurch!

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  • Rezension zu "Du glaubst doch an Feen, oder?" von Christoph Marzi

    Du glaubst doch an Feen, oder?
    Cadiz

    Cadiz

    07. July 2012 um 23:07

    ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ „Das ist wirklich passiert?“ „Du glaubst doch an Feen, oder?“ „Ich weiß nicht.“ Sie nickte still. „Ich habe auch nicht an sie geglaubt, bis zu jenem Tag, als sie mich mit sich genommen hat.“ (Seite 74) Inhalt: Philippa besucht Verwandte auf Mount Desert Island. Dort gibt es einen wunderschönen Strand und einen geheimnisvollen Jungen – Fox. Schon bald verliebt sie sich in ihn und erfährt von einer mysteriösen Geschichte, in der es um eine grausame Feenkönigin geht, die Fox in ihren Fängen hat. Philippa will alles daran setzen, Fox zu befreien… Zum Buch: Eine nette, kleine Fantasygeschichte, die sich leicht und flüßig liest und sehr gut für zwischendurch geeignet ist, da sie sich rasch weglesen lässt und unkomplizierte Unterhaltung bietet. Die Geschichte um Philippa, Fox und die Feenkönigin ist jetzt nicht sehr ausführlich behandelt, aber gerade so, dass sie auf den wenigen Seiten und in dem kleinen Format des Buches gut und bildhaft dargestellt wird. Die Charaktere werden recht greifbar. Insgesamt ein nettes kleines Buch!

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  • Rezension zu "Du glaubst doch an Feen, oder?" von Christoph Marzi

    Du glaubst doch an Feen, oder?
    Belladonna

    Belladonna

    19. January 2012 um 09:25

    Beschreibung Als sich die Eltern von Philippa (kurz Pippa) trennen wird sie um einigermaßen angenehme Ferien verbringen zu können zu iher Tante und ihrem Onkel geschickt. Als sie mit diesen einen Ausflug nach Mount Desert Island macht lernt sie den geheimnisvollen Fox kennen und verliebt sich auf den ersten Blick in ihn. Fox ist kein gewöhnlicher Junge, er befindet sich in den Händen der Feenkönigin und muss befreit werden. Pippa froscht nach und setzt alles daran ihren geliebten Fox in der magischen Zeit der Tagundnachtgleiche zu befreien... Meine Meinung Ich lese eher selten Kurzgeschichten, doch dies kleine Jubiläumsausgabe des Arena Verlages hat mich dank der hübschen Aufmachung auf den ersten Blick angesprochen. Die Kurzgeschichte "Du glaubst doch an Feen, oder?" von Christoph Marzi lässt sich flüssig lesen. Trotz der knappen Seitenanzahl hat es der Autor geschafft eine magische Welt zu erschaffen die einen leicht düsteren Touch hat und vor allem sehr geheimnisvoll ist. Die Figuren haben mir auf Anhieb gefallen und ich fand es richtig traurig, dass die Geschichte schon nach so wenigen Seiten zu Ende war. Im Ganzen betrachtet ist "Du glaubst doch an Feen, oder?" die perfekte Lektüre für kurze Bahnfahrten oder auch um sich in einer kleinen Pause entspannen zu können. Fazit Eine faszinierende Kurzgeschichte mit Märchenfaktor!

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  • Rezension zu "Du glaubst doch an Feen, oder?" von Christoph Marzi

    Du glaubst doch an Feen, oder?
    Lolachen18

    Lolachen18

    27. May 2011 um 20:33

    Inhalt In dem Buch „Du glaubst doch an Feen, oder?", oder auch unter dem Titel „Tagundnachtgleiche“ bekannt, geht es um Philippa, die ein paar ihrer Ferientage auf Mount Desert Island bei Verwandten verbringt. Zu diesem äußerst selten vorkommenden Ereignis kam es, da sich Phillipas Eltern trennen wollen, sie aber nicht ertragen, dass ihre Tochter sieht, wie Stück für Stück die Sachen von Phillipas Vater verpackt werden. Als sie ihren ersten alleinigen Spaziergang in der wunderschönen Landschaft auf der Insel macht, trifft sie den geheimnisvollen Fox und Philippa kann es nicht anders als „Liebe auf den ersten Blick“ nennen. Doch er sagt, dass er Sachen stiehlt und man diese nicht mit den Händen berühren darf. Philippa denkt, dass Fox spinnt, doch nach anderen Bekanntschaften und einigen Gesprächen, stößt sie auf eine uralte Sage: die Geschichte der Lady Nightingale. Um Fox aus den Händen der grausamen Feenkönigin zu retten, muss Philippa bis zur Tagundnachtgleiche warten. Doch was sie nicht weiß ist, dass ihr Leben danach nie mehr wie vorher sein wird. _____________________________________ Meinung Ich finde es immer wieder erstaunlich auf so wenigen Seiten eine so unglaublich schöne Geschichte zu zaubern. Christoph Marzi hat mit dieser Story ins Schwarze getroffen und das mit viel Fantasie, Gefühl und Charme. Die Personen des Miniromans konnte er gut auf wenigen Seiten komplett beschreiben. Das Ende ist wohl nicht ein Ende, was sich einer wünscht, aber mehr möchte ich nicht verraten. 4 Sterne für dieses wunderschöne, magische und verzauberte Büchlein.

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  • Frage zu "Du glaubst doch an Feen, oder?" von Christoph Marzi

    Du glaubst doch an Feen, oder?
    Saphirblau

    Saphirblau

    Kennt vielleicht jemand eine Fortsetzung von Christoph Marzi´s "Du glaubst doch an Feen, oder?" Ich hoffe immernoch so sehr auf ein Happy End für die beiden...

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  • Rezension zu "Du glaubst doch an Feen, oder?" von Christoph Marzi

    Du glaubst doch an Feen, oder?
    Gilfaen

    Gilfaen

    21. February 2011 um 17:13

    „Sie trank davon, wie ein hungriges Wesen.“ „Sie trank die Geschichten?“ „Davon lebt sie. Feen vergessen sehr schnell. Und wenn jemand keine Erinnerungen mehr hat, dann hört er zu leben auf. Also muss sie sich von fremden Erinnerungen ernähren. Von fremden Gefühlen fremder Menschen.[...]“(1) In Stephen Kings 1999 erschienen Roman „Das Mädchen“ (OT: „The Girl Who Loved Tom Gordon“) verläuft sich die neunjährige Patricia „Trish“ McFarland bei einer Wanderung, mit ihrer Mutter (, die sich von ihrem Mann gerade getrennt hat) und ihrem Bruder, in den Wäldern Neuenglands, genauer gesagt in Maine. Mit Urängsten wie Hunger, Durst, Orientierungslosigkeit, Einsamkeit, die Angst der Bedrohung des eigenen Lebens und der Unversehrtheit konfrontiert, vermischen sich in ihrer Wahrnehmung Realität und Fantasie. Sie führt Zwiegespräche mit ihrem Baseball-Idol Tom Gordon, Pitcher bei der Baseballmannschaft Boston Red Sox; dieser bestärkt sie, ermutigt sie, ermuntert sie nach einem Weg aus dem Wald zu suchen. Nicht nur mit alltäglichen, existenziellen Ängsten konfrontiert, fühlt sie sich von einem Wesen in ihren Träumen bedroht, dem „Gott der Verlorenen“. Paranoia, ein starker Verfolgungswahn treiben sie schließlich aus dem Unterholz auf eine befahrene Straße. Ihr Verfolger weist sich als ein ausgewachsener Schwarzbär, den sie nur durch den eigenen Mut und das schnelle Handeln eines Wilderers ‘besiegen’ kann. Offensichtlich war dieser Roman eine große Inspiration, eine Ideensammlung für Christoph Marzi. Inspirationen von anderen Autoren, wie Karl May, Neil Gaiman, Charles Dickens oder Edgar Allen Poe als literarische Anspielungen, wie bei „Der uralten Metropole“ (Neil Gaiman, Neverwhere), oder aber als eingeworfene Zitate(2) sind für den in der Eifel geborenen Autor intertextuelle Bezüge, ohne die ein heutiges Werk nicht mehr auskomme: “Dass Künstler sich von anderen Künstlern inspirieren lassen, ist wohl nichts Neues. Ich denke nicht, dass sich ein Musiker findet, der nicht von Bob Dylan, den Beatles, den Rolling Stones oder Abba beeinflusst wurde. […] Ich denke, dass Intertextualität dem Zeitgeist entspricht und einer Geschichte sehr gut tut– und diejenigen, die wirklich erkennen, worauf die Geschichte anspielt, haben auch ihre Freude daran. “(3) Die Geschichte „Tagundnachtgleiche“ spielt für ihn im „tiefsten Stephen-King-Land“(4), sie sei eine „Mischung aus Liebesgeschichte und Schauermärchen“(5). Elemente des Schauermärchens lassen sich viele finden – so ist die Geschichte um Fox, das Kind welches der Vater versprochen hat, um die Gesundheit seiner Frau zu bewahren eine moderne Fassung von „Rumpelstilzchen“, die Erlösung durch die Protagonistin Pippa erinnert stark an die Motivik innerhalb des Märchens „Der Froschkönig“. Und doch hat diese Geschichte etwas sehr Eigenes. Die Stilistik ist flüssig, voller Metaphoriken, voller Stilfiguren, die der Geschichte etwas sehr Zauberhaftes, sehr Poetisches geben. Ein Beispiel: “Es tat gut darüber zu reden. Es war fast so, als könnte man spüren, wie der Wind die Worte packte, sie dann mit sich nahm und irgendwo hoch oben an die Wipfel der Bäume band, wo sie niemanden mehr weh tun konnten mit ihren spitzen Kanten und scharfen Rändern.“(6) Wie eine Zusammenstellung aller möglichen Einflüsse aus Sagen, Märchen, Liedern und Zitaten wirkt dieses Buch – die Geschichte wirkt stellenweise beliebig, vielmehr berichtend als erzählend. Der Vorwurf des „Abkupferns“ steht im Raum, zu viele Einflüsse seien aufzufinden, zu viele Ideen fast unreflektiert übernommen worden, so die Rezensenten der Romane über „Die uralte Metropole“. Mag das auch stimmen und mag auch „Du glaubst doch an Feen, oder? Oder Tagundnachtgleiche“ nur eine Ansammlung fremder Textstreusel sein – Sie funktioniert. Die Geschichte ist stimmig, flüssig, rasant wie ein Road Movie, eine Suche nach sich selbst. Fazit: Eine rasante, schnell erzählte Geschichte mit Elementen des Märchens mit den altbekannten Zutaten von Liebe, einen Kampf gegen das Böse und Fabelwesen, die nicht nur gutes im Sinne haben. Der Stil ist wunderbar, wechselt zwischen berichtenden zu dialogischen Momenten und wirkt poetisch und zauberhaft mit vielen ausdrucksstarken, anschaulichen sprachlichen Bildern. Trotzdem wirkt die Geschichte wie eine Zusammenstellung aller möglichen Sagen und Märchen, teilweise beliebig in der Richtung, teilweise durchschaubar und eindimensional. Ein „Schmankerl“, ein „Betthupferl“(7). Nicht mehr, aber auch nicht weniger. ~*~ [1] Christoph Marzi: Du glaubst doch an Feen, oder? Oder Tagundnachtgleiche; 1.Auflage 2009; Arena Verlag, S.77 [2] „Ein Geräusch wie von jemanden, der versucht kein Geräusch zu machen.“ ist eine direkte Anspielung auf die Kindergeschichte, die der Kinderbuchautor Ted Cole in „Witwe für ein Jahr“ von John Irving (OT: A Widow for One Year, 1998) seiner vierjährigen Tochter Ruth erzählt bzw. auf das 2003 erschienene Kinderbuch „Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen“ (OT: A Sound Like Someone Trying Not to Make a Sound). [3] Interview mit Christoph Marzi (09.12.2008) durch LiteraTopia-Welt der Literatur [4] ebenda [5] ebenda [6] Christoph Marzi: Du glaubst doch an Feen, oder? Oder Tagundnachtgleiche; 1.Auflage 2009; Arena Verlag, S.39 [7] [Rezension] Marzi, Christoph - Du glaubst doch an Feen, oder? Bei libromanie.de, 7.4.2009

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  • Rezension zu "Du glaubst doch an Feen, oder?" von Christoph Marzi

    Du glaubst doch an Feen, oder?
    Woodwoman

    Woodwoman

    07. December 2010 um 12:54

    Dieses Buch hielt ich schon so oft in den Händen und ich weiß nicht, wieso ich es erst vor wenigen Tagen gekauft habe. Es handelt sich hierbei um eine Kurzgeschichte, in der ein junges Mädchen auf einen geheimnisvollen Jungen trifft. Ihre Eltern lassen sich gerade scheiden und sie ist bei ihrem Onkel und ihrer Tante einquartiert worden. Gemeinsam fährt sie mit ihnen nach Mount Desert Island um sich ein wenig zu erholen und trifft dabei auf Fox. Dieser hat wenige Augenblicke zuvor ein paar, wie es scheint, wertlose Dinge aus einem fremden Haus entwendet. Philippa folgt ihm, erfährt aber nicht viel über ihn, außer, dass er der Sohn des Hausmeisters sei. Als sie den Hausmeister darauf anspricht, bricht er erstmals sein Schweigen und erzählt, dass er seinen Sohn quasi als Gegenleistung für das Leben seiner Frau gegeben hat. Die alte Otterfrau könnte ihr dabei helfen und so sucht sie die alte Frau auf. Zweimal im Jahr ist die Tagundnachtgleiche und an eben jenem Tag könnte sie ihren geliebten Fox befreien. Pippa macht sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Jungen und bringt dabei ein weiteres und überraschendes Geheimnis ans Tageslicht. Eine viel zu kurz geratene Kurzgeschichte. Tolle Geschichte, keine Frage. Aber ich reagiere immer wieder allergisch darauf, wenn sich zwei Menschen binnen einer Sekunde unsterblich ineinander verlieben und gleich alles für ihn/sie tun würden. Ich glaube zwar an die Liebe auf den ersten Blick, aber selbst da ist die Liebe zu Beginn nicht vollkommen bedingungslos. Aber so ist es zwischen Pippa und Fox. Die Geschichte läuft ziemlich rasant und Marzi hüpft von einem Ereignis zum anderen. Daraus hätte man bestimmt viel mehr machen können. Das Ende dagegen kam sehr überraschend und ich hatte damit so gar nicht gerechnet. Da klappte selbst mir die Kinnlade runter. Fazit: Kurzes Lesevergnügen, aber mal sehr schön für zwischendurch. Auch gut für Lesemuffel geeignet ;)

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  • Rezension zu "Du glaubst doch an Feen, oder?" von Christoph Marzi

    Du glaubst doch an Feen, oder?
    Familina

    Familina

    24. May 2010 um 21:37

    Ein kleines Buch mit einer tollen Geschichte..
    Idyllische Umgebung.. ein Mädchen...und alles ist etwas anders als in einer großen stadt..
    man trifft seltsame menschen und aufeinmal verändert sich doch alles...

    wunderschön.. und schnell durchzulesen und vergleichsweise günstige 100 seiten für eine derartig schöne geschichte.. ich möchte nur nicht zuviel verraten...

  • Rezension zu "Du glaubst doch an Feen, oder?" von Christoph Marzi

    Du glaubst doch an Feen, oder?
    plutarch

    plutarch

    18. April 2010 um 12:43

    Christoph Marzi hat hier ein kleines, hübsches Märchen zum Leben erweckt und es mit den Mitteln unserer Zeit als Teil der modernen Welt erzählt. Nicht mehr und nicht weniger. Das Büchlein hat nur 100 groß gedruckte Seiten. Man hat es in einer Stunde bequem durchgelesen. Wäre nicht der sehr gelungene Schluss gewesen, hätte es mich wohl nur mittelmäßig gefesselt, so aber bleibt doch ein starker Eindruck zurück. Natürlich kann so eine kurze Erzählung nie ausführlich genug sein, dennoch hätte ich mir etwas mehr Details in der Figurenbeschreibung und in der Begegnung von Pippa und Fox gewünscht. Man bleibt etwas unbefriedigt zurück und findet es schade, dass daraus nicht eine längere Geschichte geworden ist, zumal auch die Vorgeschichte der Feenkönigin oder jene der Otterfrau sehr interessant gewesen wären und mehr als nur ein paar Sätze verdient hätten. Fazit: Sehr nett für zwischendurch, sprachlich wunderbar, inhaltlich hübsch, mit phantastischen Einfällen, aber eindeutig zu kurz!

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