Fabula

von Christoph Marzi 
3,8 Sterne bei176 Bewertungen
Fabula
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Positiv (114):
phantastische_fluchtens avatar

die uralte Metropole ist eine der besten Serien aus deutscherr Feder. Ich wusste schon immer, das es nich ein anderes London gab :)

Kritisch (16):
EmelyAuroras avatar

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen, obwohl es einige interessante Aspekte hatte. Ich kenne besseres von Marzi..

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Inhaltsangabe zu "Fabula"

Ein uraltes Haus in den schottischen Highlands, das ein düsteres Geheimnis birgt. Eine Mutter mit wispernden Lügen in den Augen. Zwei Brüder, die nach vielen Jahren an den Ort ihrer Kindheit zurückkehren. Eine Macht, die sie alle zu verschlingen droht. Und eine Jugendliebe, die alles verändern wird.

Mit Fabula, dem atemberaubenden Beginn seiner neuen Trilogie, beweist Christoph Marzi nach dem Sensationserfolg von „Lycidas“, „Lilith“ und „Lumen“ einmal mehr, dass er einer der schöpferischsten und originellsten Autoren der deutschen Phantastik ist. Reisen Sie mit in seine neue phantastische Welt. Lassen Sie sich von dem Zauber seiner Geschichten und Figuren verführen. Lesen Sie!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453523272
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:496 Seiten
Verlag:Heyne, W
Erscheinungsdatum:01.12.2007
Teil 1 der Reihe "Fabula"

Rezensionen und Bewertungen

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    Floyd22s avatar
    Floyd22vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr gut lesbares Buch mit leider etwas zu knappem Ende. Ansonsten guter mix aus Spannung und Emotionen.
    Schön Fantasievolle Geschichte mit überaschendem aber leider trotzdem zu appruptem Ende.

    Achtung Spoiler

    Mir ist das lesen des Buchs sehr leicht gefallen und das ganze hat mich super unterhalten. Die Fantasy elemente wie etwa Mr.Moon am Ende oder die Einlage mit den Bienen im Hotel aber auch allgemein die Ideen mit den Geschichten die lebendig werden fand ich sehr gut.
    Die Idee is sogar so gut daraus hätte Herr Marzi noch mehrere Büche also eine ganze Reihe machen können. Potezial dafür wäre bei der Idee auf jeden Fall da.
    Das einzige Manko für mich ist wiklich nur das Ende das hätte man vielleicht doch etwas länger gestalten können. Es ist dann doch etws zu schnell zu Ende.

    Meiner Meinung nach ist das Buch aber nicht nur eine Fantasy Buch sondern ihrgentwie auch ein Familiendrama das ganze was in den Rückblenden so passiert aus Colins und Dannys Jugend.
    Und dann kommt am Ende natürlich auch noch der Vater dazu.
    Erst der Held für Collin und am Ende dann doch noch so daneben.

    Aber wenigstens gibt es ganz zum Schluss dann doch noch ein schönes Happy-End :)


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    EmelyAuroras avatar
    EmelyAuroravor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen, obwohl es einige interessante Aspekte hatte. Ich kenne besseres von Marzi..
    Habe mir mehr von Marzi erhofft

    Das Buch hat mich nicht gepackt und hatte eindeutig seine Längen, aber interessant war es trotzdem irgendwie. In wie vielen Büchern tauchen auch Wesen auf, die Geschichten erzählen, die schließlich wahr werden? Und wo findet man schon einen Selkie, der sich in einen Menschen verwandeln kann? Genau. In nicht wirklich vielen. Darum war das Buch ja auch so interessant! Ich hatte leider Schwierigkeiten mit dem Protagonisten, weil er schon um die 40 ist. Das hat es mir recht schwer gemacht, mit ihm warm zu werden. Aber dadurch, dass es viele Rückblicke in seine Kindheit gab, war dies schon nicht mehr ganz so schwierig.    In Colin Darcys Leben läuft plötzlich alles schief - sein Kollege und bester Freund Stirbt und hinterlässt eine Frau und eine kleine Tochter, Helen Darcy (seine Mutter) und sein Bruder Danny verschwinden spurlos und Colin muss zurück zu dem Ort, den er vergessen und nie wieder betreten wollte. Das Anwesen der Familie. Und was hat es mit den seltsamen Vogelfedern zu tun, die bei seinem Toten Kollegen im Auto gefuden wurden? Ja, COlin Darcy hat es nicht leicht. Aber ob sich durch diese schrecklichen Ereignisse nicht endlich alles zum Guten wandelt??  Wer düstere Fantasy-Geschichten mit ungewöhnlichen Kreaturen mag, der wird bestimmt seine Freude an dem Buch haben!
    Schreibstil: Das Buch ist in der 3. Person aus Colin Darcys Sicht geschrieben. Man weiß nur das, was er weiß und erlebt auch nur das. Dadurch bleibt das Ausmaß der Geschehnisse zunächst im Dunkeln und man wankt mit Colin von einem Ereignis zum Nächsten, ohne auch nur einen blassen Schimmer zu haben, worauf alles hinauslaufen könnte.. Cover: Es passt definitiv zum Inhalt! Es ist düster und man sieht das unheimliche Anwesen auf einem Felsen. Es erinnert mich stark an die erste Auflage von Lycidas, das von der Gestaltung her sehr große Ähnlichkeiten mit diesem Cover hat. Bewertung: 2 von 5,  weil mich das Buch leider nicht fesseln, geschweige denn überzeugen konnte. Schade, denn ich liebe die Bücher von Christoph Marzi eigentlich!

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    santinas avatar
    santinavor 5 Jahren
    Ich bin begeistert

    Zum Inhalt:

    Colin Darcy arbeitet als Wissenschaftler in London und ist mit einer Anwältin liiert. An einem Tag kommt es geballt für Colin, er erkennt, dass die Beziehung nicht das Wahre ist, beruflich kommt es zu Problemen und sein bester Freund stirbt bei einem Autounfall.

    Als er dann noch einen bunten Vogel entdeckt, wird er an seine Kindheit in Ravenscraig erinnert. Da kann es kein Zufall sein, dass seine Mutter und sein Bruder seit Tagen vermisst werden. Seine Mutter wäre ihm noch egal, aber seinen kleinen Bruder will Colin nicht im Stich lassen, vor allem, weil es ihm unbegreiflich ist, was dieser in der Heimat wollte, schliesslich war er noch weiter als Colin aus Schottland geflüchtet: in die USA. Was also sollte Danny dazu veranlasst haben, zurück zu kehren, und warum sind er und die Mutter nun verschwunden?

    Meine Meinung:

    Einmal mehr bin ich begeistert von einem Buch meines Lieblingsautors Christoph Marzi.

    Was anfänglich noch eine Beschreibung des doch recht langweiligen Alltages von Colin Darcy ist, entpuppt sich schnell als mystisch und undurchsichtig.

    Erst ist Rückblicken auf die Kindheit von Colin und Danny erfährt der Leser mehr über die Gabe, die Helen Darcy gegen ihre Söhne eingesetzt hat. Denn die Geschichten, die ihre Mutter erzählt, sind nicht einfach nur Geschichten, sie haucht ihnen Leben ein. Schnell wird klar, wieso die beiden ihre Mutter hassen und ihre Heimat verlassen haben.

    Ist es während des Buches die Gabe der Mutter, die die Fantasy-Elemente in die Geschichte einbringt, so ist es am Ende die Auflösung des Verschwindens, die fast schon märchengleich klingt. Der Schluss hätte ein bisschen ausführlicher sein dürfen, aber das hat meiner Begeisterung keinen Abbruch getan.

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    Blinded_Masquerades avatar
    Blinded_Masqueradevor 7 Jahren
    Rezension zu "Fabula" von Christoph Marzi

    Klappentext:
    Schicksalhafte Dinge geschehen im leben des jungen Wirtschaftsprofessirs Colin Darcy. Eines Nachts tauchen geheimnissvolle Vögel über London auf, sein bestern Freund stirbt unter mysteriösen Umständen - und eine dringende Nachricht ruft ihn nach Ravenscraig, dem Anwesen seiner Familie im schottischen Hochland: Sein kleiner Bruder Danny und seine Mutter sind spurlos verschwunden. Jahrelang ist Colin seiner Familie aus dem Weg gegangen, doch nun holen ihn die Schatten einer dunklen Vergangenheit ein. Denn als sie klein waren, hat Helen Darcy ihren beiden Söhnen phantastische Geschichten erzählt - Geschichten, die plötzlich Wirklichkeit wurden, Geschichten, in denen man auf magische Weise verloren gehen konnte. Kann es sein, dass seine Mutter in ihren eigenen Geschichten verloren gegangen ist? In Schottland angekommen begibt sich Colin auf eine gefährliche Scueh. Gemeinsam mit seiner alten Jugendliebe, dem Friedhofsmädchen Livia, wagt er sich in die düsteren Räume und verwinkelten Gänge von Ravenscraig und sucht hinter verschlossenen Türen die Wahrheit über seine Kindheit.

    So weit so gut. Als erstes schlug mein Herz höher, denn die Geschichte spielt mal nicht nur im Marzi typischen London sondern in Schottland. Dem Klappentext nach würde man denken, Colin befände sich die meiste Zeit auf dem Anwesen seiner Familie, dem ist nicht so. Genaugenommen war er genau 15 Seiten und gefühlte 5 Minuten dort.
    Ansonsten gute Idee, leider wirklich schlecht umgesetzt. Nach 200 Seiten wollte ich wirklich aufhören das Buch zu lesen. Aber sowas hab ich noch nie gemacht & letztendlich wollte ich dann doch wissen, wie alles ausgeht - dafür hätte ich wirklich nur die letzten 50 Seiten lesen müssen.

    Fabula hat ein wunderhübsches Cover und klang auch sehr interessant, und so ging ich auch mit relativ hohen Erwartungen ans Werk - die Uralte Metropole fand ich schließlich super.
    Die Ernüchterung kam bereits nach 100 Seiten, in denen eigentlich nichts passierte. Ständige Wiederholungen und Langatmigkeit nahmen einem wirklich die Freude am lesen. Vorallem der Hauptcharakter Colin war mir unsymphatisch, ständig hing er irgendwelchen düsteren Gedanken nach und ja, ich konnte mich nicht wirklich mit ihm anfreunden.
    Auch das immer wieder nennen von bestimmten Songzitaten half da nichts. So, da ich nun nicht wenige Bücher gelesen habe und viele eine gewisse Anlaufzeit gebraucht haben, hab ich mich durch weitere 150 Seiten gequält und es passierte eigentlich - nichts. Keine Spannung, keine unerwarteten Geschehnissen, nur immer wieder die selben Erinnerungen, Gedanken, Songzitate usw. Den Rest des Buches habe ich mir dann an einem Abend reingezwungen, ich hasse unvollendetes.
    Aber es blieb stetig langweilig und das Ende wirklte lieblos und aus den Fingern gesaugt auf die letzten 50 Seiten gequetscht. Die Charaktere blieben oberflächlich und platt, der Hauptcharakter unsymphatisch.
    Ich fand "Fabula" - das Wort steht ja eigentlich schon für Magie und Fantasie - sehr fantasielos, wenn ich dagegen Lycidas oder Heaven sehe, bin ich wirklich enttäuscht.
    Vorallem, weil die Idee an sich wirklich super ist, der Mann im Mond und Madame Redgrave hätten wirklich gute Charaktere abgeben können - leider scheitert es wirklich an der Umsetzung, die einen glauben lässt, dass Christoph Marzi nur versucht hat Seiten zu füllen. Band 2 wandert sicher nicht in meinen Besitz. Da hilft auch der schöne Schreibstil und das hübsche Cover nichts mehr.

    Drei Sterne gibt es trotzdem noch - 1 Punkt für das schöne Cover, 1 Punkt für die Idee und 1 Punkt für das dann doch noch gut gelöste Ende.

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    Wolfspeakervor 7 Jahren
    Rezension zu "Fabula" von Christoph Marzi

    Das Buch ist in dunklen Blautönen gehalten. Im Vordergrund des Covers befindet sich eine Burg (oder eine alte Villa), deren Tür und eines der Fenster erleuchtet ist. Vor der Burg kann man dutzende schwarze Vögel erkennen, im Hintergrund sieht man den vollen Mond.

    Colin Darcy lebt nach dem Tod seines Vaters in London. Ebenso wie sein Bruder Danny hat er beschlossen, seine Mutter und seine Heimat hinter sich zu lassen. Dadurch ist jedoch auch der Kontakt der Brüder abgerissen.

    Ein Anruf der Haushälterin seiner Mutter bringt ihn jedoch dazu, zurück in die Heimat zu kommen. Seine Mutter ist schon seit Tagen verschwunden und auch sein Bruder, der nach dem Verschwinden ihrer Mutter nach Hause gekommen ist, ist nun unauffindbar.

    Der Schreibstil von Christoph Marzi ist anders. – Das kann man positiv oder negativ sehen, ist aber in jedem Fall etwas, an das man sich gewöhnen muss. Mich hat er damit an einigen Stellen zum Schmunzeln gebracht, aber das ein oder andere Mal auch ziemlich befremdet. Das fängt mit den ziemlich ausführlichen Überschriften – quasi Kapitelzusammenfassungen – an und endet bei den zum Teil ziemlich skurrilen Figuren und Handlungssträngen.

    Als Leser findet man sich plötzlich inmitten von Situationen wieder, die auf den ersten Blick einfach nichts miteinander zu tun haben, nur um dann eines besseren belehrt zu werden. Zusammen mit Colin Darcy entdeckt man erst dessen Vergangenheit (wieder) auf, um dann Klarheit in die mysteriösen Geschehnisse zu bringen.

    Alles in allem eine fesselnde Geschichte, die mir persönlich allerdings etwas zu skurril war. Das macht die Geschichte nicht schlecht, ist aber wie bereits zuvor erwähnt etwas gewöhnungsbedürftig. Ich vermute, dass es bei Christoph Marzi wie mit englischen Humor ist: Entweder man mag ihn oder man hasst ihn – jetzt muss ich mich nur noch für eine Seite entscheiden, vielleicht mit dem nächsten Buch .

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    Viennavor 7 Jahren
    Rezension zu "Fabula" von Christoph Marzi

    Sehr spannender Fantasyroman mit tollen Ideen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Figuren sind lebendig gezeichnet und ich finde die Geschichte einfach super erzählt.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Fabula" von Christoph Marzi

    Als ihn die Nachricht erreicht, das seine Mutter und sein Bruder vermisst werden beschließt Colin widerstrebend sein neues Leben in London kurzfristig hinter sich zu lassen und wieder in seine Heimat Schottland zu reisen.
    Was er damals hinter sich gelassen hat war ein Sumpf aus Lügen, Geschichten und beschönigten Halbwahrheiten. Dieser Sumpf hat geduldig auf seine Rückkehr gewartet und nimmt ihn sofort wieder gefangen.

    Im Gegensatz zu seinen anderen Büchern habe ich in diesem Buch nicht so wirklich Fuß fassen können. Die einzelenn Charaktere waren schon gut gezeichnet und sehr plastisch, jedoch hatte ich nicht wirklich das Gefühl das alle miteinander harmoniern und sich die Geschichte zu einem flüssigen Ganzem zusammenfügt. Auch der permanente Hinweis darauf, dass seine Mutter eine hervorragende Geschichtenerzählerin ist, war irgendwann angekommen und die zusätzlichen Wiederholungen haben es nur nervig werden lassen.

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    Muriel-Lelands avatar
    Muriel-Lelandvor 8 Jahren
    Rezension zu "Fabula" von Christoph Marzi

    Nach der Lektüre der Lycidas-Reihe war ich unheimlich gespannt auf "Fabula". Nach dem Lesen weiß ich allerdings noch immer nicht, was ich von diesem Buch halten soll.
    Zum einen holt C. Marzi einige Klichees aus der Kiste, was die Beziehungen der Protagonisten untereinander angeht, zum anderen jedoch stet da diese unheimliche Kindheitsgeschichte des Hauptcharakters und seines Bruders.
    Das Ende jedoch hat mich für einige Seiten voller Langeweile mehr als entschädigt. Das Ende ist so unvorhersehrbar und verwirrend, und gleichzeitig wieder ganz C. Marzi.
    Allerdings kommt meiner Meinung "Fabula" nicht an die Lycidas-Reihe heran!

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    Myobivor 9 Jahren
    Rezension zu "Fabula" von Christoph Marzi

    Das Buch Fabula war mein erster Roman von Marzi. Leider hat mich dieses Buch sehr ettäuscht. Die Ansätze sind wirklich gut, z.B. die Idee, dass die Mutter den beiden Brüdern Geschichten erzählt, die dann anschließend wahr werden. Auch die Einführung des grausamen Aspektes dieser Geschichten ist sehr interessant. Je älter die Jungen werden (und beginnen ihre eigene Meinung zu entwickeln und sich gegen die Mutter zu wehren) desto grausamer werden die Geschichten, die die Brüder am eigenen Leibe erfahren. Auch das Ende ist spannend. Dennoch fehlte mir, etwa in der Mitte des Buches, die Spannung. 200 Seiten lang passiert absolut gar nichts. Mal fahren die dorthin, mal sind sie auf dem Friedhof, usw. Außer den Kindheitserinnerungen ist alles so langweilig.
    Außerdem wiederholt sich der Autor an vielen Stellen. Was ich als sehr anstrengend betrachte.

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    Kathchens avatar
    Kathchenvor 9 Jahren
    Rezension zu "Fabula" von Christoph Marzi

    Colin Darcy wohnt zusammen mit seiner Verlobten in London und arbeitet dort an der London Business School. Er führt ein ganz normales Leben, womit er zufrieden ist. Mit seiner Familie hat er keinen Kontakt, seinen Bruder Danny hat Colin zuletzt vor sieben Jahren bei der Beerdigung von seinem Vater gesehen – ebenso wie seine Mutter.
    Doch als Colin plötzlich ein Anruf ereilt, dass seine Mutter verschwunden ist und als Danny davon erfuhr extra in ihren Heimatort gefahren ist und nun selbst unauffindbar ist, macht sich Colin auf den Weg in die Vergangenheit, in eine Kindheit, in der vorallem die furchtbaren Geschichten und Strafen von Helen Darcy präsent waren.
    In Ravenscraig angekommen, trifft Colin auf das Friedhofsmädchen Livia, seiner Jugendliebe. Mit ihrer Hilfe will er versuchen, herauszufinden, was mit Danny und Helen passiert ist…

    Nachdem ich von der Uralten Metropole und auch den anderen Romanen von Christoph Marzi sehr begeistert war, habe ich mir nun “Fabula” geschnappt. Anfangs war ich noch sehr skeptisch, aber bereits nach wenigen Seiten konnte ich auch diesen Marzi nicht mehr aus der Hand legen.

    “Fabula” empfinde ich als wesentlich anders als seine restlichen Romane. Es ist deutlich der Erwachsenenfantasy zuzuordnen, aber besitzt dennoch nicht diesen schönen poetischen Schreibstil wie bei der Uralten Metropole. Das war zwar anfangs sehr ungewohnt, aber dennoch auch sehr passend. Das London, das hier geschildert wird, erscheint eher hektisch und trüb, zudem eine “heitere” Schreibweise eher nicht gepasst hätte. Auch die Atmosphäre ist hier eher düster und trist, und mir kam es ab und zu wie in einem “Schauerroman” vor.
    Aber auch wenn das “poetische” etwas fehlt, spielen auch hier wieder Anspielungen auf Lieder, Filme oder Bücher eine große Rolle.

    Colin Darcy ist kein einfacher Charakter. Er wirkt in seinem Handeln sehr passiv und erst durch die “Rückkehr” in seine Vergangenheit scheint er langsam aufzutauen.
    Dagegen ist das Friedhofsmädchen Livia eine schöne Abwechslung. Sie habe ich sofort ins Herz geschlossen.

    Helen Darcy scheint in ganz Ravenscraig nicht gerne gesehen zu sein. Anstelle sich zu fragen wo sie ist, freuen sich die Bewohner über ihr Verschwinden und können nicht verstehen, dass Colin sie suchen und finden will. Als Leser fragt man sich dort sofort, was wohl das für eine Frau, Mutter sein soll und auch die Häppchen, die man aus der Vergangenheit erfährt, lassen einen nichts gutes ahnen.
    Obwohl das Buch bereits ein paar Jahre alt ist, hatte ich dennoch ab und zu die Befürchtung, dass eventuell auch hier Vampire mit im Spiel sein können, was allerdings, zum Glück, nicht der Fall war. Trotz Rätseln bin ich dennoch nicht auf ihr wahres Geheimnis gestoßen.

    “Fabula” ist der Anfang einer Reihe und erzählt die Vergangenheit und das Leben um Colin Darcy. Mittlerweile ist auch der zweite Band erschienen, mit dem Namen “Lyra“. Dort scheint es dann mit dem Leben von seinem Bruder Danny weiterzugehen.

    Mit “Fabula” hat Christoph Marzi einen weiteren spannenden, wunderbaren Fantasyroman geschrieben und wäre ich ihm nicht bereits schon verfallen, wäre ich es jetzt auf alle Fälle!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Inhalt

    Fabula

    Ein uraltes Haus in den schottischen Highlands, das ein düsteres Geheimnis birgt. Eine Mutter mit wispernden Lügen in den Augen. Zwei Brüder, die nach vielen Jahren an den Ort ihrer Kindheit zurückkehren. Eine Macht, die sie alle zu verschlingen droht. Und eine Jugendliebe, die alles verändern wird.

    Lyra

    Nichts läuft mehr richtig im Leben von Danny Darcy, Sänger der Folkband »Dylan’s Dogs«. Soozie, seine geliebte Frau, will sich scheiden lassen, und seine Lieder sind chronisch erfolglos. Doch anders als bei vielen verlassenen Männern ist es bei ihm ein Familienfluch. Um ihn aufzuheben, reist Darcy in die Sümpfe Louisianas – und findet eine Welt, in der Wespenkinder, lesende Baumwollspinnen und Sirenen über Leben und Tod entscheiden ...

    Regeln

    * Jeder geht bitte mit dem Buch um als wäre es das eigene. Natürlich sollt ihr es nicht mit weißen Handschuhen lesen und Gebrauchsspuren sind bei so vielen Lesern ja gar nicht zu vermeiden. Nur einfach ein bisschen darauf achten, dass keine Knicke reinkommen, nichts drüberschütten, nichts reinschreiben, keine Seiten rausreißen oder sowas.

    * Bitte schreibt hier einen Kommentar, wenn das Buch bei euch angekommen ist und wenn ihr es weitergeschickt habt. Ihr kümmert euch selbstständig um die Weitergabe der Adressen.

    * Geht das Buch verloren, teilen sich Versender und Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar. Passiert einem ein Missgeschick und das Buch wird irgendwie schwerer beschädigt, bitte direkt an mich wenden. Es gibt für alles eine Lösung und ich reiße keinem den Kopf ab.

    * Portokosten trägt natürlich ebenfalls jeder selber. Bitte denkt daran, Büchersendungen nicht zuzukleben. Es wäre doch schade, wenn der Nächste Porto nachzahlen müsste.

    * Der Versand ins Ausland kann nur erfolgen, wenn sich der Vorgänger dazu bereit erklärt die höheren Portokosten zu tragen. Bitte klärt das vorher ab, damit es im Nachhinein nicht zu Unmut kommt.

    * Jeder hat 2 Wochen Zeit um das Buch zu lesen. Falls jemand nicht in der Zeit fertig wird, schreibt er bitte eine kurze Nachricht, damit der Nächste Bescheid weiß.

    *Es wäre schön, wenn ihr eine Rezension schreibt. Ist aber keine Pflicht.

    Ich behalte mir das Recht vor Personen ohne Angabe von Gründen wieder zu streichen oder nicht aufzunehmen.

    Hinweise

    Beide Bücher sind schon älter, sind rund gelesen und haben Rillen, ebenso einen nachgedunkelten Schnitt. Dennoch solltet ihr weiterhin darauf achten pfleglich mit ihnen umzugehen, da die Bücher gerne noch von vielen anderen gelesen werden möchten

    Das erste Buch Fabula verschicke ich am 16.11.12, Lyra wird zeitversetzt, 2 Wochen später, mit der Reise beginnen.

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    Fabula 

    1. chatty68 > angekommen > weitergeschickt
    2. scrollan > angekommen

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    Lyra 

    1. chatty68 > angekommen
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    Letzter Beitrag von  scrollanvor 6 Jahren
    Danke das ich die Bücher lesen durfte! LG
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