Christoph Marzi Grimm

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Inhaltsangabe zu „Grimm“ von Christoph Marzi

Hüte dich vor der Macht der Worte! Als der Vater der 17-jährigen Vesper Gold stirbt und ihr einen Brief mit rätselhaftem Inhalt hinterlässt, ist plötzlich nichts mehr, wie es vorher war: Ein Wolf scheint sie zu verfolgen – mitten in Hamburg. Merkwürdige Unfälle ereignen sich, kleine Kinder fallen in einen unerklärlichen Tiefschlaf. Vesper ahnt, dass es einen Zusammenhang zwischen den unheimlichen Ereignissen gibt. Gemeinsam mit dem Studenten Leander kommt sie einer dunklen und uralten Bedrohung auf die Spur, um die bereits die Brüder Grimm wussten und die sie in ihren Märchen zu bannen suchten …

Schöne Idee, aber anstrengende Protagonistin und seltsames Ende.

— Rabenmaedchen
Rabenmaedchen

Unverkennbar Marzi .... märchenhaft schön. Trotz des etwas unverhofften und ungewöhnlichen Endes. Absolute Leseempfehlung ♥

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein "ganz netter" Fantasy Roman mit netten Hauptprotagonisten, Märchenelementen sowie leider vielen Längen, aber auch mit spannenden Szenen

— Rabbitfan
Rabbitfan

Die Ideen fand ich super - aber an der Umsetzung hapert es. Auch der Schluß kam ziemlich aprupt.

— Pinzessin
Pinzessin

Super spanned und erfrischend anders

— Funkelsinlas
Funkelsinlas

Es hat sich bis zum Ende gezogen. Viel zulange tappen Vesper und Leander übrr den Geheimbund der Bohemia und ihre eigene Rolle im Dunkeln.

— Kumosbuchwolke
Kumosbuchwolke

Das spannendste Märchen, dass ich seit langem gelesen habe.

— Somaya
Somaya

Genial

— bea76
bea76

Ein tolles Buch über die Wesen aus den Märchen. Die Geschichte ist genau so toll, wie das Cover :D

— EmelyAurora
EmelyAurora

Fantastisch und ausbaufähig zugleich

— Buecher-Liebe
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  • Der böse Wolf...

    Grimm
    RAMOBA79

    RAMOBA79

    16. June 2017 um 21:33

    Inhalt:Als der Vater der 17-jährigen Vesper Gold stirbt und ihr einen Brief mit rätselhaftem Inhalt hinterlässt, ist plötzlich nichts mehr, wie es vorher war: Ein Wolf scheint sie zu verfolgen – mitten in Hamburg. Merkwürdige Unfälle ereignen sich, kleine Kinder fallen in einen unerklärlichen Tiefschlaf. Vesper ahnt, dass es einen Zusammenhang zwischen den unheimlichen Ereignissen gibt. Gemeinsam mit dem Studenten Leander kommt sie einer dunklen und uralten Bedrohung auf die Spur, um die bereits die Brüder Grimm wussten und die sie in ihren Märchen zu bannen suchten …Das Buch ist gut und flüssig geschrieben. Die Charaktere haben mir gut gefallen. Nachdem was dort alles passiert ist und wie sich die Leute zusammengefunden haben und sich nach und nach alles aufgeklärt hat, fand ich das Ende leider doof und ein bisschen zu traurig. :(

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  • Grimm

    Grimm
    BeaSwissgirl

    BeaSwissgirl

    19. September 2016 um 19:31

    Mein Leseeindruck subjektiv aber spoilerfrei ;)Dieses Cover ist mir sofort beim Stöbern ins Auge gestochen und auch der Titel und der Klappentext klangen sehr vielversprechend.Von dem Autor habe ich schon mal ein Hörbuch gehört, welches mir damals ganz gut gefallen hat.Vom Schreibstil her muss ich sagen, dass er doch sehr gewöhnungsbedürftig ist, obwohl es irgendwie zur Thematik passt.Der Autor benutzt viele teilweise sich widersprechende Vergleiche oder eigenartige Metaphern. Oft sind die Sätze verschachtelt und poetisch angehaucht werden jedoch durchbrochen von kurzen, knappen sich immer wiederholenden Phrasen. Dies war für mich mit der Zeit echt anstrengend und nervte auch.Die beiden Hauptcharaktere mochte ich soweit ganz gerne vor allem Vesper, da sie eben nicht diesem 08/15 Mädchen- Typ entsprach.Allerdings fand ich es etwas schade, dass sich hingegen die Beziehung der Beiden wie so oft viel zu schnell entwickelte.Die Idee fand ich wirklich toll und sehr interessant, auch das Setting mochte ich. Leider wirkte die Geschichte aber teilweise recht zäh, weshalb die Spannung immer wieder gebremst wurde.Eigentlich eine originelle Fantasy- Geschichte, welche dieses besondere Märchenfeeling sehr gut transportiert. Jedoch bremste der eigenwillige Schreibstil und die doch etwas langatmige Erzählweise den Spannungsbogen.Ich vergebe 3,5 Sterne

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  • Wenn "Es war einmal" wirklich mal war...

    Grimm
    Eternity

    Eternity

    12. September 2016 um 13:34

    Was würde mit unserer Welt geschehen, wenn Märchen Tatsachenberichte wären? Wie würde die Welt aussehen, wenn Märchenfiguren tatsächlich existieren würden?Diese Fragen hat sich wohl auch der Autor Christoph Marzi gestellt, denn er hat die klassischen Anfangsworte eines Märchens wortwörtlich genommen.Mich hat die Geschichte von Anfang an in ihren Bann gezogen. Vesper Gold (schon der Name ist großartig), die Protagonistin, ist ein außergewöhnliches 17-jähriges Mädchen, das auf Teufel kommt raus, nicht so zu sein, wie alle anderen Mädchen bei ihr auf der Schule. Sie ist individuell, kulturell und sehr, sehr sympathisch. Die Umsetzung der märchenhaften Idee fand ich überaus gelungen. Marzi webt viele, viele Märchenfiguren und Motive in die Handlung ein und dies geschieht nicht mit dem Vorschlaghammer, sondern durchdacht und manchmal sogar ein bisschen versteckt. Wirklich, wirklich klasse!Märchenliebhaber/innen werden hier definitiv auf ihre Kosten kommen! Und alle anderen vielleicht auch... ;)

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  • Der LovelyBooks Lesesommer 2016

    Lesesommer
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    In guter alter Tradition starten wir auch in diesem Jahr wieder in die sommerliche Jahreszeit mit unserem großen LovelyBooks Lesesommer! Ihr dürft euch dieses Mal wieder auf spannende Aufgaben und viele tolle Buchtipps freuen. Jede Woche findet ihr auf unserer Aktionsseite eine neue Verlosung mit großartigen Büchern für die Sommerzeit.Erneut möchten wir mit euch 10 Wochen lang über fesselnde Sommerlektüren diskutieren, Fotos austauschen und neue Bücher entdecken. Wir werden euch im Laufe des Lesesommers verschiedene Aufgaben stellen, die ihr bis zum 7. August in beliebiger Reihenfolge bearbeiten könnt. Für jede Aufgabe könnt ihr Punkte sammeln – bei einigen Aufgaben gibt es auch Extra-Punkte zu ergattern. Auf unserer Übersichtsseite findet ihr außerdem jede Woche neue Buchtipps und könnt sommerliche Buchpakete gewinnen!Wer bis zum Ende des Lesesommers am 7. August die meisten Punkte gesammelt hat, der gewinnt eine literarische Wochenendreise nach Verona (Anreise und 2x Übernachtung inkl. Frühstück)! Dort könnt ihr auf den literarischen Spuren von Romeo und Julia wandeln!Außerdem gibt es für die Plätze 2 - 5 je ein schönes Buchpaket mit neuem Lesestoff. Zusätzlich verlosen wir noch unter allen Teilnehmern 5 weitere Buchpakete unabhängig von der erreichten Punktezahl.Wenn ihr teilnehmen möchtet, dann meldet euch gleich hier im Thema "Ich bin dabei!" an und stellt euch gerne ein bisschen vor. Wer noch überlegt, ob er mitmachen möchte, der kann gern auch später noch einsteigen!Wenn ihr über Twitter, Instagram oder Facebook über den Lesesommer berichtet, darüber plaudert oder Fotos teilt, freuen wir uns, wenn ihr den Hashtag #LBlesesommer verwendet!Wir freuen uns auf viele sommerliche Buchtipps, sonnige Lesestunden – egal ob im Urlaub am Strand oder daheim auf dem Balkon – und natürlich aufs Lesen wundervoller Bücher!P.S.: Alle Blogger unter euch dürfen sehr gern die Grafik, die ihr hier oben im Thema findet, in ihrem Blog verwenden, falls ihr zur Aktion einen Blogbeitrag schreiben möchtet!

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    • 4591
  • Ein ganz netter Fantasy Roman, nicht mehr und nicht weniger

    Grimm
    Rabbitfan

    Rabbitfan

    02. August 2016 um 19:00

    Der Jugend-Roman „Grimm“ von Christopher Marzi ist am 15. November 2010 mit 560 Seiten im Heyne Verlag erschienen. Buchbeschreibung von „amazon“: Vergiss nie die Macht der Worte… Es waren einmal zwei Schwestern, die lauschten allabendlich den Worten ihres Vaters: »Mädchen, weicht vom Wege nicht!« Doch die Jahre vergingen, die eine Schwester starb und die andere vergaß Rotkäppchen. Bis sich das Märchen an einem stürmischen Herbsttag mit aller Macht bei der siebzehnjährigen Vesper Gold zurückmeldet. Plötzlich geschehen seltsame Dinge in Hamburg: Ein Wolf streift durch die Stadt, Kinder fallen in einen rätselhaften Tiefschlaf. Und Vesper allein hält den Schlüssel zu einem düsteren Geheimnis in Händen, das bis zu den Brüdern Grimm zurückreicht. Der Tag fängt nicht gut an für die siebzehnjährige Vesper Gold. In der Schule gibt es wieder Ärger, und ihre Mutter, eine weltberühmte Pianistin, hat einmal mehr keine Zeit für ihre temperamentvolle Tochter. Auch der schwere Sturm, der über Hamburg tobt, trübt Verspers Stimmung. Doch all das ist mit einem Mal unwichtig: Aus der Zeitung erfährt sie, dass ihr geliebter Vater im fernen Berlin unter rätselhaften Umständen gestorben ist. Wenig später stirbt auch Vespers Mutter, und plötzlich ist Vesper ganz allein auf der Welt. Einzig die Erinnerung an eine glückliche Kindheit, als ihr Vater ihr und ihrer großen Schwester Geschichten erzählte, ist ihr geblieben – und ein uralter goldener Schlüssel. Auf einmal geschehen immer unheimlichere Dinge in der Stadt: Märchenwesen werden lebendig, Wölfe tauchen auf und Kinder fallen in tiefe Träume. Auf der Suche nach Antworten trifft Vesper den geheimnisvollen Leander. Gemeinsam wollen sie das düstere Rätsel lösen. Doch die Zeit läuft, denn nur wenn sie herausfinden, was damals zu Zeiten der Brüder Grimm geschah, kann die Gegenwart gerettet werden… Meine Meinung: Da ich kein richtiger Fantasy Fan bin, ist dieses Buch nur deshalb bei mir gelandet, weil mich der Buchrücken und vor allem der Verweis auf ein düsteres Rätsel im Zusammenhang mit den uns allerseits bekannten Gebrüdern Grimm neugierig gemacht hatte. Den Anfang empfand ich auch als interessant und die Protagonisten sind gut dargestellt, aber richtig gefesselt hat mich dieses Buch leider nicht. Einige Verweise, wie zum Beispiel ein Bild Portrait des „Eismeers“ weckten abermals mein Interesse herauszufinden, wo diese Geschichte hinführt und es wird auch immer mal wieder Spannung aufgebaut, aber es gibt durchaus auch einige Längen. Alles in allem empfand ich das Buch als „ganz nett“ und vergebe ihm daher drei Sterne.

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  • Lesen!

    Grimm
    Funkelsinlas

    Funkelsinlas

    07. February 2016 um 15:40

    Schade, dass das schöne Cover weichen musste, aber sonst ein Traum Gut, es ist nicht alles neu und anders, aber die Charaktere sind einfach erfrischend echt und authentisch. Keine Marry Sue, keine heroischen Helden und keine plötzlichen Superbegabungen, die von einer Seite auf die andere da sind und gemeistert werden.  Stattdessen gibt es einen spannenden Plot und interessante Wendungen. Die Spannung bleibt, nciht zuletzt auch wegen der tollen Kulissen. Marzi gibt unserer Welt hier entwas magisches, düsteres. 

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  • Mich hat es verwirrt

    Grimm
    Jaluna

    Jaluna

    23. November 2015 um 19:09

    Das Buch zog sich sehr lang ,war aber dann doch ab und an spannend.Leander und  vesper fand ich echt süß zusammen,aber das Ende verwirrte mich.Man konnte sich alles gut bildlich vorstellen weil Marzi einen schönen Schreibstil hat.Das Cover fand ich scheußlich,es wirkt lächerlich und kindisch dadurch. 

  • Düsteres Fantasy-Abenteuer

    Grimm
    winter-chill

    winter-chill

    08. November 2015 um 20:58

    Es war einmal… - jeder kennt sie, die Märchen der Gebrüder Grimm. Doch was wäre, wenn die Märchen gar keine erfundenen Geschichten wären, sondern Realität? In Christoph Marzis Fantasy-Abenteuer „Grimm“ wird die 17-jährige Vesper Gold mit dieser Frage konfrontiert: Mitten in Hamburg scheinen sie Wölfe zu verfolgen, sie bemerkt mehrmals einen Mann, der einen eigenartigen Mantel mit Silberknöpfen trägt und dann fallen überall in Europa Kinder in einen unerklärlichen Tiefschlaf. Als Vesper auch noch von ihrem Vater einen seltsamen Brief samt einem alten Schlüssel und einem Ring erhält, steckt sie schon mitten drin in einem nervenaufreibenden Abenteuer. Es gilt, ein uraltes Geheimnis aufzuklären. Für viele wahrscheinlich sehr gewöhnungsbedürftig, für mich aber absolut große Klasse ist Marzis Erzählstil: malerisch, emotional, metaphernlastig, poetisch. Sehr oft erinnert seine Sprache tatsächlich an die Sprache der grimmschen Märchen. Großartig ist auch die düstere, beklemmende Atmosphäre, die in dem Roman erzeugt wird. Die Schauplätze hat Marzi so gut beschrieben, dass man das Gefühl hat, selbst dort zu sein: Man streift mit Vesper durch das nebelige, herbstliche Hamburg, reist mit ihr ins Winterland und sieht ihre kleine Dachgeschosswohnung bildlich vor sich. Außergewöhnlich sind auch die Charaktere – Vesper Gold ist ein Scheidungskind reicher Eltern: aufmüpfig in der Schule, gelangweilt und unglücklich. Die Idee hinter der Geschichte ist kreativ, hätte aber noch besser ausgebaut werden können. So kommt die Handlung im Großen und Ganzen doch ein wenig flach daher. Fazit: ein sehr düsteres Fantasy-Abenteuer um die Gebrüder Grimm, eine Geheimgesellschaft und böse Märchenfiguren mit einer außergewöhnlichen Sprache. Nicht nur für Jugendliche.

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  • Märchenwelt mal anders

    Grimm
    Sapientia

    Sapientia

    Vesper ist siebzehn und erhält eines Nachts einen rätselhaften Brief von ihrem Vater. Warnend teilt er ihr mit vom baldigen auftauchen der Wölfe und rät ihr, seinen Freund Corppelius aufzusuchen um ihm einen nicht minder rätselhaften goldenen Schlüssel zu überreichen. Doch zu spät. Die Wölfe waren schneller und Corppelius ist tot. Vesper befindet sich nun im Mittelpunkt des Geschehen und ein magisches, als auch gefährliches Abenteuer nimmt ihren lauf. Bei diesem Abenteuer lernt sie Leander kennen einen ungewöhnlichen Jungen der, wie sich heraus stellt den zweiten goldenen Schlüssel besitzt und somit gemeinsam das Abenteuer bestreiten, in der wie sie bald merken die Welt der Märchen eine tragende Rolle spielt. Meinung: Dieses Buch ermöglicht einem eine visuelle Vorstellung des Gelesenen. Kaum das man im Geschehen drin ist kann man das Werk kaum aus der Hand legen. Ohne Probleme lässt sich mit Vesper und Leander mitfühlen und wird selber in die Welt der klassischen Märchen eintauchen, die früher einem vorgelesen wurden. Auch wenn das ein oder andere voraussehbar ist, ist doch das einzige Manko, dass gelegentlich zu viele Ereignisse in der Geschichte auf einmal geschehen, so dass es überladen wirkt. Im Großen und Ganzen jedoch ein einfühlsames, fantasiereiches, lesenswertes Buch, gerade um einfach auch mal abzuschalten.

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    • 4
  • ...vor langer, langer Zeit...

    Grimm
    msmedlock

    msmedlock

    31. May 2015 um 09:36

    Es fällt mir schwer, dieses Buch in Worte zu fassen. Ich kann es  nicht wirklich benennen oder in eine Schublade stecken. Es ist nicht kalt oder düster. Es ist nicht warm und zauberhaft. Es ist mehr wie...es ist so als würde man, nachdem man im ärgsten Schneesturm durch die Straßen der Stadt gewandert ist, endlich im Windschatten draußen vor der heimatlichen Haustür stehen und den Schlüssel ins Schloss stecken. So in etwa fühlt sich dieses Buch an. Nicht warm, aber auch nicht mehr ganz so eiskalt. Ich mochte die Figuren. Sie sind so unterschiedlich und passen vielleicht gerade deswegen gut zusammen. Wirklich jede Figur hat eine Geschichte, was sie alle sehr real wirken lässt. Überhaupt kam mir alles sehr real vor. Manchmal zu real. An manchen Punkten hätte ich mir ein bisschen mehr von dem "Und sie leben glücklich bis ans Ende aller Tage"-Gefühl gewünscht, das man hat, wenn man ein Märchen fertiggelesen hat.  Der Autor hat vielen der Märchen, die wir kennen und lieben, einen neuen Mantel umgelegt und lässt sie uns durch andere Augen betrachten. Manche waren sogar so verzerrt, dass meine Fantasie nicht ausgereicht hat, um mir das alles bildlich vorzustellen. Das gilt für Beschreibungen der Mythen oder für ganze Sätze. Ich musste das Ende mehrmals lesen, um wirklich zu begreifen, was da denn jetzt wirklich geschehen ist. Die Umgebungsbeschreibung allerdings, die sind so klar und deutlich, dass ich, die ich noch nie in Hamburg oder im Harz war, mir alles gut vorstellen konnte. Alles in allem ist "Grimm" ein tolles Buch, auch wenn es mich traurig und nachdenklich stimmt, jetzt da ich es zu Ende gelesen habe.

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  • nett für zwischendurch

    Grimm
    Buecher-Liebe

    Buecher-Liebe

    29. April 2015 um 08:08

    Im Buch von Christoph Marzi begegnet der Leser dem bösen Wolf aus den Märchen der Gebrüder Grimm auf eine ganz spezielle Art und Weise. Vespers Vater stirbt, die Urache seines Todes bleibt unbekannt. Als sie ihre Mutter besuchen will, wurde auch diese getötet- von einem Wolf.  Kinder fallen in einen unerklärlichen Schlaf, ein Ring taucht auf, Vesper flieht immer wieder vor den Wölfen und schließlich lernt sie Leander kennen. Was diese Geschehnisse miteinander zu tun haben verrate ich Euch natürlich nicht ;) Das Cover verbindet Elemente aus der Handlung anschaulich und vielversprechend. Die Gestaltung gefällt mir sehr gut. Das Taschenbuch ist viel ansprechender gestaltet als die Hartcover-Ausgabe.  Der Schreibstil des Autors schafft es den Leser vollkommen in seine märchenhafte, spannende Welt eintauchen zu lassen. Es liest sich flüssig, leicht und man ist immer wieder so gefesselt, dass man einfach wissen muss was passiert.  Die Protagonistin Vesper Gold ist sehr greifbar dargestellt. Während dem Lesen hatte ich das Gefühl sie zu kennen und ihr helfen zu wollen. Sie ist jung, speziell, frech und doch so verletzlich.   Leider fand ich einige Wendungen des Buches und besonders das Ende des Buches etwas flach und der Rest des Buches hat seine Längen. Weitere Ausschmückungen und mehr kleine Details, mit logischem Zusammenhang; hätte ich mir wirklich gewünscht. Die letzten 70 Seiten haben mir leider den Spaß am Buch etwas genommen, was jedoch mein ganz subjektiver Eindruck ist. Vielleicht gefällt Euch das Ende ja besser??? Lest es doch mal!!! ;)  Mein Fazit: Ein fantastisches, spezielles und vielversprechendes Märchen für die kleineren und größeren Leser.  3,5 von 5 Herzen <3 <3 <3 <

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  • Wenn die Geschichten der Gebrüder Grimm doch wahr sind...

    Grimm
    Dragonfighter

    Dragonfighter

    Das Leben der jungen Vesper Gold gerät mit einem Mal aus allen Fugen: Zunächst wird sie durch die Straßen Hamburgs verfolgt und dann werden ihre getrennt lebenden Eltern tot aufgefunden. Ein Schock für Vesper, ebenso wie die mysteriösen Umstände, die mit dem Tod ihrer Eltern verknüpft sind. Ein geheimnisvoller Brief und sein Inhalt führen Vesper auf eine gefährliche Spur. Begleitet von dem Studenten Leander Nachtsheim und dem geheimnisvollen Jonathan Andersen muss sie bald der Wahrheit ins Auge sehen: Die Grimmschen Märchen sind mehr als Phantasie und ihre Akteure sind der Menschheit nicht freundlich gesinnt... Nachdem ich bereits die „Uralte Metropole“ verschlungen hatte, war es nur eine Frage der Zeit bis ein weiteres Buch Marzis den Weg in mein Regal finden würde. Begeistert von dem bunten und sehr schönen Cover, sowie dem Spannung versprechenden Klappentext griff ich zu. Und tatsächlich, ich tauchte in eine fantastische Geschichte ein. Bereits begeistert vom Schauplatz Hamburg, jene Stadt, die ich unbedingt mal sehen möchte, konnte ich mich auch mit den Protagonisten gut identifizieren. Vesper ist eine rebellische Einzelgängerin, ohne wirklichen Bezug zu ihrer Familie, die bereits vor Jahren zerbrochen ist. Schule ist ihr ein Graus, und nur das Theater bereitet ihr Freude. Doch dann stirbt zunächst ihr Vater, dann ihre Mutter. Verfolgt von Wölfen, die jenen in ihren Alpträumen sehr ähnlich sehen, macht sie sich auf die Suche nach Friedrich Coppelius, und begegnet dort auch dem Studenten Leander Nachtsheim, dessen Eltern ebenfalls vor Kurzem umgekommen sind. Leander war zunächst sehr seltsam, doch je mehr man von ihm kennenlernt, umso sympathischer wird er. Er ruht in sich selbst, und bietet Vesper eine Stütze. Zwischen beiden entspinnt sich eine Liebesgeschichte, die unauffällig in die Geschichte eingebunden ist, und sich sehr angenehm entwickelt, sofern man außer Acht lässt, wie schnell die beiden einander näher kommen. Sehr lieb gewonnen habe ich Ida, eine Freundin Vespers, die sich starke Sorgen um ihre Tochter macht, die wie alle Kinder plötzlich einschläft. Auch Jonathan Andersen war mir sympathisch, doch so ganz trauen konnte ich ihm die ganze Geschichte über nicht. Besonders gefallen hat mir die Geschichte rund um die Bohemia, der Geheimbund, dem die Gebrüder Grimm und diverse Dichter und Maler angehörten. Ihre Bemühungen, die Welt zu schützen und aus welchen Beweggründen heraus, waren sehr angenehm eingebettet. Zentraler Dreh- und Angelpunkt: „Das Eismeer“ von Caspar David Friedrich. Die ganze Geschichte harmoniert mit Marzis Schreibstil, der mir persönlich gut gefällt, denn er hat etwas spielerisch poetisches, so manchen Leser jedoch in den Wahnsinn treibt. Ein Beispiel: „Das Leben, das manchmal zu einem Sturm anwachsen konnte, hatte sie hier stranden lassen (...)“ (S.10) Das Ende ist eine sehr überraschendes, aber auch trauriges und lässt einen betroffen zurück und einige Entwicklungen noch offen, doch es gefiel mir sehr gut, war vielleicht sogar das Beste an der ganzen Geschichte, die auch durch Dialoge und zerbrochene Charaktere lebt, die trotz allem Hoffnung haben. Es gibt auch ein paar Parallelen in „Grimm“ zur „Uralten Metropole“: Unter anderem die Spiegelaugen und das Verweben der eigenen Geschichte mit tatsächlichen Ereignissen/Personen und bereits bekannten Geschichten. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und obwohl ich manchmal bei einigen Reaktionen stutzte, war ich tief drin und etwas unglücklich, als ich das Buch zuschlug. Insgesamt vergebe ich 5 von 5 Bookworms.

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    • 2
  • Mädchen, weich vom Wege nicht!

    Grimm
    Elfenstern

    Elfenstern

    04. January 2015 um 13:03

    „Manche Geschichten“, warnte sie Amalia, „sind sehr gefährlich. Deswegen kann man sie nur anders erzählen.“ „Wie meinst du das?“ „Anders, als sie passiert sind.“ Kurz nachdem die 17-jährige Vesper Gold vom Tod ihres Vaters erfährt, ändert sich ihr ganzes Leben. Plötzlich tauchen überall Wölfe auf und alle Kinder fallen in tiefen Schlaf. Überall im Land passieren äußerst merkwürdige Unfälle und die Wölfe scheinen Vesper zu verfolgen und zu beobachten. Wie kommen überhaupt Wölfe mitten nach Hamburg und was wollen sie in der Stadt? Vesper wird schnell klar, dass hier irgend etwas ganz und gar nicht stimmt. Die Wölfe wirken äußerst seltsam, irgendwie unscharf und auch ihr Verhalten entspricht nicht dem von normalen Wölfen. Und wer ist dieser seltsame Mann, mit dem kleinen Tier auf der Schulter, der immer wieder Vespers Weg kreuzt und sie heimlich zu beobachten scheint? Als Vesper einen Brief von ihrem toten Vater erhält, in dem sie einen uralten Schlüssel, einen Ring mit einem seltsamen grünen Stein und einen kurzen Brief mit der Warnung: „Hüte Dich vor den Wölfen. Und dem, was ihnen folgt.“ findet, ist Vespers Verwirrung komplett. Langsam keimt in ihr der Verdacht auf, dass sie irgend etwas mit den ganzen Vorfällen zu tun hat und alles andere als nur eine unbeteiligte Zuschauerin ist. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte spielt in unserer Realität, vermischt sich aber nach und nach mit der Welt, wie wir sie aus Fantasy und Märchen kennen. Die Hauptprotagonistin Vesper Gold empfand ich persönlich als etwas ganz Besonderes. Ich habe den Charakter richtig geliebt. Sie hebt sich aus der Masse heraus. Dies zeigt sich schon an ihrem Kleidungsstil, der kaum eine andere Farbe als schwarz zulässt. Vesper ist äußerst selbstbewusst und hat keinerlei Hemmungen, ihren Standpunkt zu vertreten, auch wenn sie ihren Mitmenschen durch ihre Äußerungen manchmal ganz gewaltig auf den Schlips tritt. Teilweise ist sie eine richtige Zicke und trotzdem zieht das bildhübsche, schwarzhaarige Mädchen mit den leuchtend grünen Augen die Jungs an wie das Licht die Motten. Aber es gibt auch eine ganz andere Seite an ihr. Sie kann auch äußerst warmherzig und liebenswert sein. Diese andere Vesper, bekommen allerdings nur die Menschen zu sehen, die sie gern hat, wie beispielsweise ihre Freundin Ida und deren kleine Tochter Greta. Auch die anderen Hauptcharaktere sind toll beschrieben und haben ihre Eigenheiten und Geheimnisse, die sie nicht sofort preisgeben. Dadurch hat die Geschichte neben den Geheimnissen und Rätseln der Haupthandlung zusätzlich noch etwas, was man als Leser unbedingt wissen möchte und das die Spannung hoch hält.

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  • Es war einmal..............

    Grimm
    AmberStClair

    AmberStClair

    Klappentext: Hüte dich vor der Macht der Worte! Als der Vater der 17-jährigen Vesper Gold stirbt und ihr einen Brief mit rätselhaftem Inhalt hinterlässt, ist plötzlich nichts mehr, wie es vorher war: Ein Wolf scheint sie zu verfolgen – mitten in Hamburg. Merkwürdige Unfälle ereignen sich, kleine Kinder fallen in einen unerklärlichen Tiefschlaf. Vesper ahnt, dass es einen Zusammenhang zwischen den unheimlichen Ereignissen gibt. Gemeinsam mit dem Studenten Leander kommt sie einer dunklen und uralten Bedrohung auf die Spur, um die bereits die Brüder Grimm wussten und die sie in ihren Märchen zu bannen suchten … Grimm ist ein Jugendbuch und ist voller Rätsel und Abenteuer. Allmählich werden sie gelöst und man ist richtig überrascht das es ganz so anders endet als man denkt. Hier werden bekannte Märchen mit eingebaut, die ganz anders beschrieben werden als man sie kennt. Aber trotzdem faszinierend und spannend. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Für mich war es absolut Top!

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    • 5
  • Viel Potential, leider verschenkt.

    Grimm
    Kai_Aquila

    Kai_Aquila

    26. June 2014 um 08:09

    Ich habe Grimm vor etwa einer Woche ausgelesen und bin sehr zwiegespalten. Zur Geschichte:  Christoph Marzi ist meiner Meinung nach einfach ein Meister darin, altbekannten Elementen eine neue Seite zu verleihen. So auch hier mit den Märchen, die wohl jeder kennt (Dornrösschen, Rotkäppchen etc.). Leider zeigt sich hier auch die meiner Meinung nach größte Krux des Buches. Der riesige Schatz an Märchen und Märchengestalten den man hätte ausschöpfen können wurde kaum genutzt. Dabei sind da doch soviele interessante Geschichten zu finden. Ein weiteres Problem war für mich der langatmige Einstieg.  Während mir Vesper nach der Schulsekretariatsszene symphatisch gemacht war geht es über hundert Seiten weiter und man hat noch immer keine Ahnung, wo das alles hinführen soll. Ich will natürlich nicht auf Seite 50 schon das Ende erahnen können, aber ich möchte zumindest sowas wie eine Storyline auf Seite 150 erkennen. Die kam für mich aber erst mit Hernn Andersen und dem Refugium ins Spiel. Was auf Seite 300 (geschätzt) war. danach hat der Author einfach viel zu wenig Zeit um die gerade entdeckte Welt auszugestalten und so hatte ich das Gefühl, nur eine hastige Skizze der Welt zu sehen, die Marzi mir zeigen wollte. Ein Pluspunkt ist allerdings das relativ unvorhersehbare Ende. Damit wird das Rad zwar nicht neu erfunden, aber das muss es ja auch nicht immer. Zu den Charakteren: Auch hier wird viel Potential verschenkt. Während man zwar mit der zynischen Vesper eine wundervolle Heldin bekommt, bleiben die beiden einzigen anderen wichtigen Charaktere weitgehend blass. Greta und ihre Mutter könnte man ohne Umstände ganz aus der Geschichte nehmen ohne sie signifikant zu ändern. Überhaupt kamen die beiden mir vor, als wenn sie nur erfunden worden wären um zu zeigen, dass Vesper zu irgendjemandem regelmäßig Kontakt hat. Die Liebesgeschichte zu Leander war leider etwas gewollt. Sie ist einfach da und man hat eigentlich keine Ahnung, warum Vesper ihn so liebt, dass sie am Ende quasi nichtmehr ohne ihn leben will. Er ist einfach nur nett, so wie hundert andere Charaktere auch. Schade ist, dass kein einziges Fabelwesen eine größere Rolle spielt, Edgar ausgenommen. Von den Zwergen wird hin und wieder gesprochen, abern ie taucht einer auf. Ein Höhepunkt des Buches war der gefangene Goldspinner, der verrückt geworden ist. Doch dieser taucht für 10 Seiten auf und wird dann nie wieder erwähnt. Zum Schreibstil: Der Schreibstil ist klassisch Marzi: Manche lieben ihn, andere haßen ihn. Ich plädiere für die Mitte. Die abgehackten Sätze sidn nicht jedermanns Fall und manchmal schriebt er schon sehr träumerisch. Auf der anderen Seite hatte ich nie Schwierigkeiten das Kopfkino zum laufen zu bringen. Fazit: Auf den ersten 200 Seiten habe ich ernsthaft überlegt, ob ich nach der Lycidas-Reihe nichtsmehr von Christoph Marzi erwarten kann. Die letzten 200 Seiten haben mich dann allerdings entschädigt und waren sehr spannend. Sollte man es lesen? Nicht unbedingt, es sei denn, man hat gerade nichts Besseres zur Hand oder ist einfach in Marzis Schreibstil vernarrt.

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