Somnia

von Christoph Marzi 
4,0 Sterne bei180 Bewertungen
Somnia
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (127):
Inge78s avatar

der schwächste Band der Uralten Metropole aber immer noch wunderschön

Kritisch (14):
fuxlis avatar

Alles in allem nach den Vorgängerbänden enttäuschend

Alle 180 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Somnia"

New York: die Stadt, die niemals schläft. Gotham: die uralte Metropole an den Gestaden der neuen Welt. Schneesturmgeborene Wölfe streifen durch Manhattan, Kinder verschwinden vom Antlitz der Stadt, Träume werden zu tödlichen Fallen, Eis befällt klirrend die Flüsse. Scarlet Hawthorne, die orientierungslos und ohne Gedächtnis in einem Park erwacht, wird durch die Nacht gejagt und findet Zuflucht bei Anthea Atwood, einer liebenswürdigen alten Dame, die sie hinab in die Tunnel jenseits der U-Bahn führt. Dort stößt Scarlet auf das Geheimnis, das hinter ihrer eigenen Herkunft steckt, und sie muss erkennen, dass es keine Zufälle gibt, nicht in ihrem Leben und auch nicht im Schicksal der ewig schlaflosen Stadt ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492269971
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:640 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:02.06.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Blacksallys avatar
    Blacksallyvor einem Jahr
    Somnia


    Cover
    Ich finde das Cover sehr ansprechend wegen den schönen Ornamenten. Aber auch die Stadt in der Mitte gefällt mir sehr gut. Die Farben passen auch wunderbar, aber im allgemeinen passt das Cover nicht mehr so gut zur Reihe.


    Protagonistin
    Scarlet ist eine Protagonistin die erstmal eher etwas unsympathisch rüberkommt, sie ist ein schwieriger Charakter, die ich aber im laufe des Buches immer mehr mochte. Ich konnte zwar oft ihre Handlungen nicht wirklich verstehen, trotzdem ist sie mir ans Herz gewachsen. Ich bin der Meinung das ihr Charakter sehr gut ins Buch und zur Geschichte passt, weshalb ich sie auch immer mehr mochte.


    Schreibstil
    Zuerst sollte ich sagen ich habe dieses Buch als Einzelbuch gelesen, da ich die Reihe, die vorher kommt nicht kenne. Man kann es super als einzelnes Buch lesen und hat keine Probleme in die Geschichte zu finden. 
    Der Schreibstil ist wunderbar zu lesen und hat etwas poetisches an sich, das mir sehr gut gefallen hat, ich konnte mich gut in die Geschichte eindenken und mir sehr gut die Umgebung vorstellen. Dieser besondere Schreibstil macht den Autor einzigartig und man fühlt sich in diese fantastische Welt hineinversetzt. Ich habe durch diese Geschichte richtig Lust bekommen, auch die ersten 3 Teile zu lesen und freue mich auf mehr von diesem Autor.


    Autor
    Christoph Marzi wurde 1970 geboren und lebt mit seiner Familie im Saarland. Dort sammelt er in einem Haus mit verwunschenem Garten seine Ideen, die zu Romanen, Kurzgeschichten, Liedern oder Gedichten werden. Für sein Romandebüt »Lycidas« und die Kurzgeschichte »Nimmermehr« wurde Marzi mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. Mit seiner Reihe um die »Uralte Metropole« feierte er fantastische Erfolge. Zuletzt erschien sein lang erwarteter neuer Roman »Mitternacht«.


    Einzelbewertungen
    Schreibstil 5/5
    Charaktere 3/5
    Spannung 3/5
    Ende 4/5
    Cover 4/5


    Fazit
    Ein wunderbarer Schreibstil, kombiniert mit einer interessanten Geschichte. Davon will ich mehr lesen

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    fuxlis avatar
    fuxlivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Alles in allem nach den Vorgängerbänden enttäuschend
    Alles in allem enttäuschend

    Nach der Lektüre der drei Vorgängerbände Lycidas, Lilith und Lumen ist Somnia doch ziemlich enttäuschend. Das hat drei Gründe: Erstens sind die Whitechapel-Aufstände und die Revolte in London 10 Jahren hinlänglich bekannt und hätte kürzer behandelt werden können. Zweitens fiel dem Autor nichts Besseres ein, als wieder einmal Kinder verschwinden zu lassen. Und drittens trifft man zahlreiche alte Bekannte, aber sie benehmen sich jetzt oftmals völlig anders, haben zum Teil ganz andere Charakterzüge. Natürlich ist klar, dass sie älter geworden sind, und sich weiterentwickelt haben, aber damit lässt sich das nicht erklären. Die früher recht sympathische Emily zum Beispiel ist jetzt eine misstrauische und arrogante Lady geworden. Schade. Aber so schlecht sollte das Gedächtnis eines Autors ja nun wirklich nicht sein.

    Andererseits sollte man die Teile 1-3 wirklich schon gelesen haben, um überhaupt mitzukommen. Da werden etwa offene Zusammenhänge aus den letzten Büchern geklärt, mit denen man ohne Kenntnis der Vorgeschichte überhaupt nichts anfangen kann.

    Dazu kommt, dass die Heldin dieses Buches, Scarlet Hawthornes, mich nicht wirklich berührt hat. Vielleicht liegt es daran, dass ich das Buch als etwas langatmig empfunden habe. Nach den ersten zwei Dritteln wird es dann turbulent, ja, sogar überstürzt. Das Ende ist dann unbefriedigend und unspektakulär.

    Alles in allem, wie schon gesagt, enttäuschend.

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    Sirenes avatar
    Sirenevor einem Jahr
    Mysteriös und interessant!

    Bei diesem Buch handelt es sich um einen Band, den man unabhängig von der Reihe lesen kann, welche damals mit drei Teilen abgeschlossen wurde. Wir sind in einer neuen Stadt und begegnen neuen Charakteren, als auch Alten.

    Die Geschichte wird aus der Sicht von Anthea Atwood erzählt, als eine allwissende Erzählerin, wobei sie auch die Handlungsstränge erzählt, bei denen sie gar nicht dabei ist. Für mich waren manche Momente daher schwer zu durchblicken und erst beim zweiten Lesen oder erinnern war ich wieder drin.

    Auf unserer Reise durch New York und seiner uralten Metropole begegnen wir einigen dortigen Mythen, die mit historischen Fakten unterlegt werden und die Metropole selbst ist unheimlich interessant dargestellt und gerne hätte ich mehr von ihr gelesen.
    Scarlet sucht nach dem Geheimnis ihrer Aufgabe, warum ist sie dort? Wer ist sie? Und warum hat sie ihre Erinnerungen verloren? Nicht zu vergessen, dass jemand oder etwas hinter ihr her ist.
    Auf ihrer Reise werden immer mehr Fragen aufgeworfen und es wie eine kleine Odyssee durch New York.

    Scarlet selbst ist ein Charakter, der in Ordnung ist, aber mehr durch die Geschichte schwankt und bei mir keinen Eindruck hinterlassen konnte (bis jetzt kann ich nicht genau sagen, ob sie eher ein Teenager ist oder eine Erwachsene). Die anderen Figuren haben ebenfalls wenig Eindruck bei mir hinterlassen und ich könnte gar nicht sagen, wer mir am meisten gefallen hat.
    "Somnia" startet in meinen Augen langsam und konnte mich erst ab der Hälfte für eine Weile packen, danach ging es hoch und runter. Bis zum Ende habe ich auf ein richtiges Showdown gewartet, aber es hat sich nicht so spannend aufgelöst, wie es mir gewünscht habe.

    Die Sprache, die der Autor verwendet, ist was Besonderes und vielerlei Hinsicht schön, als auch intensiv. Und wir haben hier viele Rätsel, Verstrickungen, aber auch Intrigen und Gefahren an jeder Ecke. Die ersten drei Bände der Reihe habe ich noch nicht gelesen und kann an der Stelle auch keinen Vergleich starten.

    So viel ist gesagt, eine mysteriöse Odyssee durch ein unwirkliches, aufregendes New York. Es warten viele Geheimnisse auf einen, Mythen und interessante Figuren. Mich konnte es nicht ganz packen, aber es machte mich trotzdem sehr neugierig auf die ersten drei Bände, die in London spielen.

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    Enarias avatar
    Enariavor einem Jahr
    Gutes Urban Fantasybuch

    "Somnia" ist der vierte Band der eigentlich schon abgeschlossenen Urban Fantasyreihe "Die uralte Metropole" von Christoph Marzi. Ich kenne von ihm bereits Lycidas, Lilith und Lumen, die ich vor einiger Zeit mit Begeisterung gelesen habe. Marzi nimmt uns in "Somnia" mit nach New York, wo wir Scarlet Hawthrone kennenlernen. Ohne Erinnerungen läuft sie durch die winterliche Stadt und wird plötzlich von fremdartigen Kreaturen angegriffen. Auf ihrer Flucht und der Suche nach ihren Erinnerungen, erlebt Scarlet einiges und lüftet dabei Geheimnisse. Gemeinsam gehen wir ihrer Vergangenheit auf den Grund und reisen dabei in die uralte Metropole.

    Für Neueinsteiger ist dieses Buch geeignet und es ist auch ohne Vorkenntnisse gut zu lesen. Wir treffen bisher unbekannte Figuren und so fühlt es sich wie ein neues Abenteuer an, das nicht direkt an seine Vorgänger anknüpft. Trotzdem erwarten uns Marzi-typisch Rätsel, Mythen, Anspielungen, Geheimnisse und Verwunderliches.

    Mit Scarlet konnte ich mich nicht schnell anfreunden, denn sie war für mich kein Charakter, in den ich mich hinein versetzen konnte. Anthea Atwood, die in "Somnia" als allwissende Ich-Erzählerin fungiert, bleibt ebenfalls etwas blass. Emily, die wir aus den andere Büchern der Reihe kennen, nimmt dabei nur eine kleine Nebenrolle ein. Ich habe sie ein wenig vermisst.

    Christoph Marzi schreibt wie immer ausdrucksstark, spielt mit Wörtern und verleiht damit jedem Absatz noch einmal an Tiefe. Ich mag seinen Schreibstil unheimlich gerne und obwohl er zu Wiederholungen neigt, trägt er mit seinem Stil zu einer besonderen magischen Atmosphäre bei. Im Vergleich zu seinen bisherigen Büchern, schafft er es aber nicht mich derart mitzureißen. Ich glaube nicht, dass es daran liegt mit Buch Nr. 4 überdosiert zu sein, sondern irgendwie fehlt dem ganzen diese Sogwirkung. Dazu gehört sicherlich auch, dass die Geschichte etwas langsam startet und den Spannungsbogen nicht konsequent aufrecht erhalten kann. Manche Stellen habe ich mehr überflogen als aufmerksam gelesen. Bis die Geschichte dann richtig an Fahrt aufnimmt bewegen wir uns schon auf das Ende zu. Das wirkt unausgegoren und der tolle Schreibstil kann das auch nicht mehr ausbalancieren.

    Für mich war dieses Buch eines seiner schwächsten Werke. Für jene, die Lycidas, Lilith und Lumen noch nicht gelesen haben, ist es vermutlich ein gutes Fantasybuch.

    Fazit
    "Somnia" ist ein weiterer Teil der "Die uralte Metropole"-Reihe und bringt eine neue Protagonistin sowie ein neues Setting mit. Christoph Marzi schreibt ausdrucksstark und verspielt, schafft es damit aber nicht mich vollends mit "Somnia" zu begeistern. "Somnia" ist ein gutes Buch, kommt aber an Lycidas, Lilith und Lumen einfach nicht heran.

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    _Buecherkiste_s avatar
    _Buecherkiste_vor einem Jahr
    Somnia


    Klapptext
    New York: die Stadt, die niemals schläft. Gotham: die uralte Metropole an den Gestaden der neuen Welt. Schneesturmgeborene Wölfe streifen durch Manhattan, Kinder verschwinden vom Antlitz der Stadt, Träume werden zu tödlichen Fallen, Eis befällt klirrend die Flüsse. Scarlet Hawthorne, die orientierungslos und ohne Gedächtnis in einem Park erwacht, wird durch die Nacht gejagt und findet Zuflucht bei Anthea Atwood, einer liebenswürdigen alten Dame, die sie hinab in die Tunnel jenseits der U-Bahn führt. Dort stößt Scarlet auf das Geheimnis, das hinter ihrer eigenen Herkunft steckt, und sie muss erkennen, dass es keine Zufälle gibt, nicht in ihrem Leben und auch nicht im Schicksal der ewig schlaflosen Stadt ...

    Meine Meinung
    Dies ist der vierte Band der Uralten Metropolen von Christoph Marzi. Für mich Persönlich das erste Buch von ihm und man hat beim lesen auch überhaupt nicht gemerkt, das es Teil einer Reihe war. Somit hatte ich kaum Probleme die Zusammenhänge in diesem Buch zu verstehen.
    Hier geht es um Scarlet Hawthorne, die sich auf einmal in New York wieder findet und gejagt wird. Bis eine ältere Frau, Mistress Atwood, sie findet und sie bei sich aufnimmt, denn Scarlet kann sich an gar nicht mehr erinnern. Zusammen versuchen sie dann, mit einem weiteren Bekannten von Mistress Atwood, Jakeob Sawyer, versuchen sie herauszufinden wieso Scarlet gejagt wird. Als es zwischen ihr und den Eistoten, die seit einiger Zeit in der Stadt zu finden sind, eine Verbindung entsteht, wird der Drang herauszufinden, wer sie ist und was sie mit all dem zu tun hat immer größer. Die drei Stellen sich einer Gefahr nach der anderen und kommen dem Geheimnis immer näher. Gefährlich nahe.

    Die Geschichte wird teilweise aus der Ich-Perspektive und Teils aus der Perspektive des Allwissenden Erzählers erzählt. Die Ich-Person hier ist Mistress Atwood. Der Schreibtstil war daher auch etwas gewöhnungsbedürftig aber man sich relativ schnell in die Geschichte hineingefunden und danach ist die Story einfach nur WOW. Christoph Marzi führt hat hier eine komplett andere Welt erschaffen, in der man sich verlieren möchte.

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    PMelittaMs avatar
    PMelittaMvor 4 Jahren
    Viel versprechender Beginn, aber nichts wirklich Neues

     Scarlet Hawthorne findet sich ohne Gedächtnis im New Yorker Battery Park wieder und wird von unheimlichen Wesen verfolgt. Anthea Atwood nimmt sich ihrer an und gemeinsam machen sie sich daran, Scarlets Erinnerung wiederherzustellen.

    Zwei Jahre nach „Lumen“ kehrt Christoph Marzi noch einmal in die uralten Metropolen zurück, dieses Mal ist es New York, die erste, die es in der Neuen Welt zu entdecken gibt. Dafür hat der Autor auch neue Protagonisten entwickelt, Scarlet Hawthorne, deren Abstammung für eine Überraschung sorgt, und Anthea Atwood, die im Grunde Wittgensteins Part übernimmt, vor allem den der Erzählerin, die zwar in Ich-Form aber dennoch allwissend auch die Parts erzählt, bei denen sie gar nicht anwesend ist. Mitunter wird dabei mitten im Abschnitt die Perspektive gewechselt, ich hatte tatsächlich mehrere Male das Problem, dass ich in dem Ich-Erzähler kurz Scarlet wähnte. Wer die alten Charaktere vermisst: Der Roman erzählt zumindest ein bisschen davon, was in London passiert und es gibt auch ein Wiedersehen, mit wem, wird aber nicht verraten.

    Gut gefällt mir, dass Marzi nicht nur den Ort in die USA verlegt hat sondern auch amerikanische Mythen und historische Gegebenheiten in die Handlung einfließen lässt. Wer gerne googelt, wird schnell fündig. Ebenso gut gefallen mir die vielen literarischen Anspielungen, wahrscheinlich habe ich längst nicht alle entdeckt.

    Bis etwa zur Hälfte hat mich der Roman wirklich begeistert. Kurz hatte ich zwar wieder Probleme mit Marzis in meinen Augen übertriebenem Schreibstil, jedoch finden sich hier viel weniger der sehr nervtötenden Wiederholungen, die es noch in der vorhergehenden Trilogie gab. Die Geschichte beginnt zudem sehr spannend und vielversprechend. Dann hatte ich jedoch immer mehr das Gefühl, nichts wirklich Neues zu lesen, was ich zunehmend ermüdend fand, mein Interesse ließ nach, Spannung kam kaum mehr auf.

    Ich denke, Christoph Marzi und ich sind einfach nicht kompatibel. Nachdem ich nun alle Bücher von ihm, die in meinem Besitz sind, gelesen habe, werde ich wohl kein weiteres seiner Werke mehr lesen. Wer schon die Trilogie (Lycidas, Lilith, Lumen) mochte, wird wahrscheinlich auch an diesem Roman Freude haben, wer sie noch nicht kennt, sollte sie vorab lesen, denn der Roman baut letztlich auf ihr auf.

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    Favoles avatar
    Favolevor 5 Jahren
    Es geht zurück in die uralte Metropole…

    Die Geschichte von Emily Laing ist erzählt. Doch die der uralten Metropole(n) noch lange nicht. Im vierten Band begibt sich Scarlet Hawthorne in New York auf die Suche nach im Vater. Begleitet wird sie dabei von Anthea Antwood. Doch wie soll man jemanden finden, wenn man nicht einmal weiß, wer man selbst ist?

    Christoph Marzi nimmt uns im vierten Band erneut in eine uralte Metropole mit. Dieses Mal ist es New York. Vielleicht liegt es daran, dass ich noch nie in Amerika war, aber ich konnte mir die Stadt schwerer vorstellen als in den bisherigen Bänden, obwohl ich die Städte erst nach dem Lesen selbst gesehen und erlebt habe. Obwohl wir einigen bekannten Charaktären im Verlauf der Geschichte begegnen, sind die Protagonisten für uns Leser diesmal gänzlich neu. Zudem weiß Scarlet Hawthorne nur ihren Namen und es dauert, bis sie - und der Leser - mehr herausfindet. Hat man allerdings bereits die Kurzgeschichte Scarlet aus "Nimmermehr" gelesen, hat man doch einige Vorteile diesbezüglich... Nichts desto trotz fand ich nur schwer Zugang zu ihr. Obwohl Emily Laing auch nicht immer für mich nachvollziehbar handelte, war sie doch ein sehr besonderer Charakter. Diese Einzigartigkeit, diese Eigenwilligkeit fehlt Scarlet. Ebenso ist es bei Anthea, die den Part von Wittgenstein sozusagen übernimmt. Die Geschichte selbst ist nicht schlecht, findet jedoch erst sehr spät ihren Höhenpunkt und ist dann doch recht schnell, aber doch passend zu Ende. Andererseits fiel mir das Lesen bei diesem Band leichter, der Lesefluss war einfach da.

    Insgesamt ein würdiger Nachfolger, auch wenn mir Emily und Wittgenstein als Protagonisten doch fehlen.

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    MrsFoxxs avatar
    MrsFoxxvor 5 Jahren
    Es geschehen seltsame Dinge in New York...

    Scarlet Hawthorne findet sich eines Nachts ohne Erinnerungen im Battery Park New Yorks wieder. Ihr Name ist alles, an das sie sich erinnern kann. Tödliche Wendigo nahen bereits im Dunkeln heran, als sie von Mistress Anthea Atwood gerettet wird. Gemeinsam mit ihrer Helferin und deren Mündel Jake macht sich Scarlet auf die Suche nach ihren Erinnerungen und fördert erstaunliches zutage... 

    Vieles, das Christoph Marzi im 4. Teil seiner Leserschaft serviert überrascht nach drei Großartigen Büchern seiner Uralten Metropolen Reihe so gar nicht. Von den Whitechapel-Aufständen und der Revolte in London 10 Jahre zuvor wissen wir auch bereits aus Lycidas, Lilith und Lumen. Dass nun erneut Kinder verschwinden, dieses Mal in der Millionen-Metropole New York führt uns bald zu altbekannten Verdächtigen. 
    Das gesamte Buch umfasst erzählerisch nur wenige Tage, und zieht sich am Anfang leider ziemlich. Am rasant geschilderten Ende bleibt der Leser leider unbefriedigt zurück. Einzig das Aufeinandertreffen mit ein paar der "alten" Protagonisten macht das Buch zu einem nice-to-read für Fans der Reihe. 
    Erzählt ist die Geschichte Scarlet Hawthornes dieses Mal in gleicher Manier wie schon die Bücher um Emily Laing. Wobei hier Mistress Atwood die Rolle des Erzählers von Master Wittgenstein erbt. 
    Hätte der Autor das dieses Mal anders gehandhabt, wäre ich vielleicht ein bisschen mit Miss Scarlet warm geworden, doch so konnte ich der jungen Frau leider kaum etwas abgewinnen. 
    Schade. 

    Reihenfolge: 
    01. Lycidas 
    02. Lilith
    03. Lumen 
    04. Somnia 
    05. Zwei Kurzgeschichten aus Nimmermehr 

    Fazit: Wenn auch nur am Rande, ein Wiedersehen mit guten alten Freunden. Die Geschichte an sich hat leider nicht so sehr begeistert wie die drei Vorgängerbände der Uralten Metropolen.

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    Webbees avatar
    Webbeevor 6 Jahren
    Rezension zu "Somnia" von Christoph Marzi

    In seinem Nachfolgewerk zur Emily-Laing-Trilogie “Somnia” knüpft Christoph Marzi nur indirekt an die Ereignisse in London, Paris und Prag an und ist deshalb auch für Marzi-Neueinsteiger sehr gut geeignet. Somnia spielt im heutigen New York – Gotham – und die Hauptfigur ist Scarlet Hawthorne, die sich direkt zu Beginn im verschneiten Battery Park und ohne Erinnerungen auf der Flucht vor wolfsähnlichen aus dem Schneesturm geborenen Wesen, den Wendigo wiederfindet.
    Auf ihrer abenteuerlichen Flucht vor den Wendigo und der Suche nach ihren Erinnerungen trifft Scarlet auf bizarre Gestalten, wie die undurchschaubare Anthea Atwood, den Halb-Streifenschwanzmungo Buster Mandrake und den einfühlsamen Künstler Jake Sawyer. Durch sie erfährt Scarlet vom Geheimnis der uralten Metropole von Gotham – tief unter der Stadt.
    Hier laufen alle Fäden zusammen. Dinge, die in Scarlets Leben bisher passierten, wurden von hier aus in Gang gesetzt und werden hier ihr Ende nehmen. Gesteuert werden sie von geheimnisvollen Wesen mit Namen wie Lady Solitaire, der Lichtlady und dem Lichtlord und nicht zu vergessen…dem Träumer. Um hinter deren Geheimnisse zu kommen, riskieren und lassen viele ihrer Helfer ihre Leben aber es treten auch Menschen in ihr Leben, von denen Scarlet bislang nichts ahnte und die doch für ihr Schicksal mitverantwortlich sind.
    Es ist ein rasantes Abenteuer in das Christoph Marzi seine Leser in Somnia entführt. Spannung, die den Leser nicht mehr loslässt, Rätsel über Rätsel, Intrigen, Verstrickungen, Verluste, Trauer und Hoffnung – alles findet man in Somnia.
    Fazit: fast schon ein Muss für alle Fantasy-Liebhaber und mit Sicherheit ein spannender Lesegenuss für alle anderen Leseratten

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    SomeBodys avatar
    SomeBodyvor 6 Jahren
    Rezension zu "Somnia" von Christoph Marzi

    Christoph Marzi‘s vierter Band der Uralten Metropole „Somnia“ wartet mit neuen Figuren auf und das Waisenmädchen Emily Laing spielt hier nur in einer Nebenrolle, was den Eindruck erweckt, als hätte der Leser keine Fortsetzung, sondern eine neue abenteuerliche Geschichte in der Hand. Doch schon bald findet sich Wiedererkennungswert und Zusammenhang in Handlung und Schreibstil. Fazit: Bisher der letzte Band in dieser Reihe und ich äußere die Bitte: „Herr Autor, setzen Sie sich und schreiben Sie: 'Die Uralte Metropole – Band 5' ... !

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