Christoph Meckel Licht

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Inhaltsangabe zu „Licht“ von Christoph Meckel

Diese Geschichte eines Abschieds, der durch den Unfalltod der Geliebten unwiderruflich wird, ist vor allem die Geschichte einer Leidenschaft, in der Beruf und Alltag keinen Platz haben. In der Erinnerung des Ich-Erzählers ziehen die glücklichen Augenblicke des gemeinsamen Nichtstun wie Sommerwolken vorüber - die Ferien im Süden, die langen Nächte und die scheinbar endlosen Morgenstunden, die Spaziergänge, das Herumlungern auf der Terrasse, in den Cafés an der Küstenstraße, in den rauchigen Kneipen. Er spürt ihren nackten Körper, ihr regennasses Gesicht, die Düfte der Jahreszeiten in der Wiederkehr von Warten und Dasein. Meckel erzählt seine Liebesgeschichte, als wäre der Traum Wirklichkeit und die Wirklichkeit Traum - eine poetische Verzauberung.

Ein Roman, in dem wenig passiert. Die Gefühlswelt des Ich-Erzählers verpackt in schöne, emotionale Sprache steht vollständig im Mittelpunkt.

— Christian_Woehl
Christian_Woehl

Stimmungsvolle Beschreibung einer Liebe - mehr Atmosphäre als Handlung.

— Xirxe
Xirxe

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  • Poetisch, traurig, schön

    Licht
    Xirxe

    Xirxe

    06. October 2014 um 17:21

    Das kleine Büchlein beginnt mit einem wunderbaren Liebesbrief, geschrieben von Dole, der Geliebten des Ich-Erzählers Gil - doch leider ist er nicht an ihn, sondern an einen anderen Mann gerichtet. Gil entdeckt dieses Schreiben im Laub auf der Terrasse, wo es offenbar verloren gegangen ist, behält diesen Fund aber für sich. Stattdessen wird er zum Misstrauenden und zum Beobachter Doles: 'Und nachdem ich es (das Vertrauen) verloren habe, jetzt, dieses unerbittliche Hinsehn, kalt, scharf, skrupellos und genau.....Unabwendbarer, unablässiger Blick. Unruhe, Zweifel und instinktive Beschuldigung. Dole kann jetzt sagen was sie will - nichts mehr ist glaubhaft.' Doch gleichzeitig blickt er auf ihre gemeinsame Zeit zurück, ihre Reisen, ihr Leben in der Stadt, ihre Vorlieben und Abneigungen. Es ist keine Geschichte mit Spannungsbögen oder einer Handlung die auf einen Höhepunkt zusteuert, die hier erzählt wird. Gil schildert stattdessen in einer sehr poetischen Sprache in eher kurzen Episoden seine Erinnerungen an die glückliche Zeit mit Dole, wie auch sein Empfinden nach der Entdeckung des Briefes. So lebt das Buch mehr von der Atmosphäre als von der tatsächlichen Geschichte.

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  • Rezension zu "Licht" von Christoph Meckel

    Licht
    emaGinations

    emaGinations

    06. January 2012 um 19:30

    Für mich schreibt Christoph Meckel in diesem Buch über eine Art des vollkommenen Glücks, welches auch im Nachhinein nicht mehr zerstört werden kann. Ein sprachlich sehr faszinierende Geschichte, die, im Rückblick, wundervoll eine Liebesgeschichte erzählt.

  • Rezension zu "Licht" von Christoph Meckel

    Licht
    katermurr

    katermurr

    12. July 2011 um 09:58

    Aus dem Klappentext: "Christoph Meckel erzählt seine Liebesgeschichte, als wäre der Traum Wirklichkeit und die Wirklichkeit Traum - eine poetische Verzauberung." Diese Worte kommen dem, was ich in dem Büchlein (ca. 120 Seiten TaBu) fand, schon sehr nahe. Die wunderschöne Sprache, die sorgfältige, einfühlsame Wortwahl ist bemerkenswert, lesenswert, ist in vielen besten Momenten eins mit dem Inhalt, lässt mich die Wirklichkeit einer ungewöhnlichen Liebe, zweier ungewöhnlicher Menschen erahnen. Ich mag besonders gerne Romane, die einen gewissen "Alltagsnutzen" haben. Diese Geschichte ist ganz anders, weit weg von meinem Leben, irgendwie nutzlos und eben doch ein besonderes Erlebnis.

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  • Rezension zu "Licht" von Christoph Meckel

    Licht
    Beagle

    Beagle

    31. October 2009 um 08:27

    „Zuckerwassermusik“, „…Sie hatte Blumen auf meinen Tisch gestellt, selbstgepflückte Sträuße aus Feldwaldwiesenzufall oder Astern und Strohblumen von einem Wochenmarkt.“, „Ahornschauer“ und „…kleine Küsse, die wir Druckknöpfe nannten…“, „Schönwettergebrumm“ oder „Sprudelwasserbäche“ – Das sind wahre Worte der Poesie. Und genau diese zeichnet Christoph Meckels LICHT aus. Diese kleinen Worte und Wendungen, die man sonst in keinem anderen Roman finden wird, machen aus diesem kleinen Buch eine wahre Lesefreude. Meckel erzählt aus der Position von Gil, der einen Liebesbrief seiner Freundin Dole findet, der aber nicht an ihn gerichtet ist, es werden darin Erinnerungen beschrieben, die sie nicht gemeinsam erlebt haben. Zuerst denkt er daran, es könnte sich um einen alten Brief aus Doles Vergangenheit handeln, an einen längst vergessenen Liebhaber gerichtet, doch die Tinte ist frisch, er erkennt ihre jetzige Handschrift wieder. Somit beginnt für ihn eine Reise ins Reich der Erinnerungen, wie er die Zeit mit ihr verbracht hatte, gleichzeitig erfahren wir aber auch von dem Leben, wie es weitergeht, ohne, dass Gil auch nur ein Wort an Dole wendet. Ein wunderbar einfühlsames, trauriges Buch, das von einer innigen Liebe erzählt, die schon bald vorbei sein könnte. Der Leser wird mitgenommen in die kleinen Momente des Alltags, mit auf die Reisen aufs Land, wo das Paar die schönsten Zeiten erlebt hat. Es gibt nichts zu hinterfragen, nichts zu deuten, wir können uns ganz auf den kunstvollen Satzbau und die verträumten Worte konzentrieren. Ein Roman, der gut tut, uns zum träumen von vergangenen Lieben anregt und uns gefangen nehmen kann.

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  • Rezension zu "Licht" von Christoph Meckel

    Licht
    Frau Paul

    Frau Paul

    24. December 2008 um 12:00

    Wundervolle, zärtliche Sprache. Eine Liebesgeschichte, unglücklich und doch voller Glück.