Christoph Nettersheim Berühmte Paare der Weltgeschichte

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Inhaltsangabe zu „Berühmte Paare der Weltgeschichte“ von Christoph Nettersheim

Aus Liebe und in Leidenschaft kamen sie zusammen, inspirierten sich gegenseitig oder bekriegten sich am Ende doch ... 50 außergewöhnliche Paare von der Antike bis in die Gegenwart porträtiert dieses kurzweilige Lesebuch: spannende Geschichten von schicksalhaften Begegnungen, feurigen Liebesabenteuern und dramatischen Liebesbeziehungen.

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  • Rezension zu "Berühmte Paare der Weltgeschichte" von Christoph Nettersheim

    Berühmte Paare der Weltgeschichte
    HeikeG

    HeikeG

    08. April 2012 um 15:36

    Liebe und nichts als Liebe . Aus der Weltgeschichte sind berühmte Paare nicht wegzudenken. Sorgten im Altertum Cleopatra und Marcus Antonius für Schlagzeilen, so kannte die Frühe Neuzeit Katharina von Bora und den Reformator Martin Luther. Im 19. Jahrhundert wiederum wurde das Auffällige in der Beziehung zwischen George Sand und Chopin diskutiert, deren Rollen vertauscht zu sein schienen. Er, der feminin-sensible, feinfühlig-introvertierte Klaviervirtuose verliebt sich in die maskulin wirkende Schriftstellerin George Sand, die er zu Beginn durch und durch unsympathisch findet: "Ist's denn wirklich eine Frau?". Das 20. Jahrhundert schließlich wartete mit nicht minder öffentlich diskutierten Romanzen auf. Sei es nun das kapitale Missverständnis von Aristoteles Onassis und Maria Callas, die Liebe auf Droge von Kurt Cobain und Courtney Love oder das Aufeinandertreffen der zwei Diven Sinatra und Gardner. . "Im Fokus dieses Buches stehen Paare, bei denen beide Beteiligten unabhängig voneinander einen gewissen Grad an Berühmtheit erlangt haben, also nicht nur durch eben diese Beziehung zu Ruhm gekommen sind (womit beispielsweise Paare wie Goethe und Christiane Vulpius, Prinz Charles und Lady Di oder auch Helmut und Loki Schmidt ausscheiden).", erklärt Christoph Nettersheim im Vorwort zu seinem Buch. 50 Paare nimmt der Autor "unter die Lupe", berichtet vom Gelingen oder (größtenteils) Scheitern im Hinblick auf ihren gesellschaftlichen Bekanntheitsgrad. Dies ist zugleich der rote Faden, der sich durch das Buch zieht: Macht es einen Unterschied, ob die Liebe von vielen Augen "begutachtet", beurteilt und kommentiert wird? Welche Rolle spielen Liebe und Macht? Schlägt eine öffentliche Leidenschaft schneller in Hass und Zerstörung um? . Gegliedert in zehn Kapitel greift Christoph Nettersheim nur Sequenzen der einzelnen Verbindungen heraus und sortiert sie nach dem herausstechenden Wesensmerkmal der Beziehung in seine gewählten "Kategorien" ein. So landen Richard Burton und Elisabeth Taylor bzw. Berthold Brecht und Helene Weigel unweigerlich in "Heiter bis stürmisch", Pierre und Marie Curie sowie Rainer Maria Rilke und Lou Andreas-Salomé stehen geradezu prädestiniert für das Kapitel "Seelenverwandt". Schwieriger wird es bei der Kategorisierung "Heiratspolitik": Waren John F. und Jackie Kennedy wirklich das ideale Paar? Eine "Verbotene Liebe" wiederum lebten zweifelsohne Oscar Wilde und Lord Alfred Douglas oder Ingrid Bergmann und Roberto Rossellini. "Viele Geschichten hätten genauso gut unter einem anderen Schlagwort stehen können", stellt Nettersheim folgerichtig fest, denn "in der Liebe verbietet sich eigentlich ohnehin jede Kategorisierung." . Auf jeden Fall ist ein anregendes, kleines Kompendium entstanden, das letztendlich aufzeigt, das Liebe immer ein Abenteuer mit völlig ungewissem Ausgang bleibt. Franz Kafka formulierte es einmal treffend: "Auch ist das vielleicht nicht eigentlich Liebe, wenn ich sage, dass Du mir das Liebste bist; Liebe ist, dass Du mir das Messer bist, mit dem ich in mir wühle." Alfred Polgar brachte es jedenfalls kurz und knapp auf den Punkt: "Liebe ist ein privates Weltereignis." Und dabei ist es völlig egal, ob sie von großen Staatenlenkern, Künstlern, Popstars gelebt wird oder von Ihnen oder mir.

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