Christoph Neumann Darum spinnen Japaner

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Inhaltsangabe zu „Darum spinnen Japaner“ von Christoph Neumann

Wussten Sie, dass in Japan sogar Polizisten niedlich sind? Dass Zischen und Pusten als ernstzunehmende Gesprächsbeiträge gelten und Seehunde und Krokodile hier eher Einwohnerrecht bekommen als Ausländer? All dies und noch viel mehr erfahren Sie im ungeschminkten Erlebnisbericht eines in Japan lebenden Deutschen. Ein höchst unterhaltsamer Blick auf die erstaunlichsten Sitten und Gebräuche im Land der aufgehenden Sonne.

Einige Kapitel für meinen Geschmack etwas zu politisch, aber sonst wie der erste Teil sehr kurzweilig und interessant.

— Arachn0phobiA
Arachn0phobiA
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    Darum spinnen Japaner
    Arachn0phobiA

    Arachn0phobiA

    10. August 2015 um 12:53

    Japaner sind schon ein spezielles Völkchen. Wer sich halbwegs aufmerksam auf einschlägigen Spaßseiten im Internet rumtreibt, wird früher oder später zwangsläufig über bizarre Exponate aus dem Land der aufgehenden Sonne stolpern. Stimmungsanzeigende Katzenohren sind da nur ein fast noch harmloses Beispiel. "Darum spinnen Japaner" ist ein würdiger Nachfolger von Christoph Neumanns Erstlingswerk "Darum nerven Japaner" und erzählt von weiteren schrulligen Auffälligkeiten, mit denen der Wahl-Japaner in seiner neuen Heimat konfrontiert wurde. Das Buch lässt sich flüssig lesen und ist großteils inhaltlich sehr kurzweilig. Der Autor lässt immer durchblicken, dass er viele Dinge zwar auch nach mehreren Jahren nicht unbedingt versteht, diese aber irgendwann mit Humor nimmt. Wenn man sich einige Kapitel so durchliest, bleibt einem vermutlich auch nichts anderes übrig. Insgesamt überwiegen die humorvollen Aspekte aus dem Alltag der Japaner, was ich in dieser Form von dem Titel auch erwartet habe. Vermutlich deshalb haben mich die dennoch vorhandenen Kapitel mit vorrangig politischen Inhalten weniger interessiert. Das sollte Geschmackssache sein. während des Lesens hat mich auch das mittendrin eingeschobene und thematisch ernste Kapitel über das Erdbeben und den Tsunami im Jahre 2011 ein wenig irritiert, weil es in der Positionierung ein Bruch in der Gesamtstimmung war und hätte es zu diesem Zeitpunkt lieber ans Ende des Buches gewünscht. Da einige der folgenden Kapitel aber in Teilen darauf aufbauten, passte die Kapitelsortierung letztendlich doch ganz gut. Für manche Kapitel hätte ich mir als Bonus gerne ein paar Illustrationen gewünscht, die hätten hier teilweise bestimmt gut reingepasst. Aber auch ohne war es wieder ein wirklich amüsantes Buch, das mir einige neue Erkenntnisse über dieses schrullige Inselvolk verschaffte.

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